News-Archiv der EPD Tour
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31.01.2012 16:00
Florian Pogatschnigg gewinnt Sueno Dunes Classic

Florian Pogatschnigg gewinnt Sueno Dunes Classic
Der Österreicher Florian Pogatschnigg hat das dritte Turnier der EPD Tour 2012 gewonnen. Der 28-jährige Kärntner entschied die Sueno Dunes Classic mit einer starken 65er-Abschlussrunde für sich und kassierte den Siegerscheck in Höhe von 5.000 Euro. Pogatschnigg absolvierte die drei Runden in Belek mit sieben Schlägen unter Par (66, 69, 65) und verwies den 26-jährigen Deutschen Daniel Wünsche (-5) auf Platz zwei. Rang drei im Endklassement teilen sich der Tscheche Marek Novy und der Salzburger Christoph Pfau (jeweils -4).
Von Thomas Kirmaier
Belek/Türkei – Das Glück hat ihn wieder. Nachdem Florian Pogatschnigg im vergangenen Jahr nur wenig Preisgeld sammeln konnte, ist für den 28-jährigen Kärntner endlich wieder Jubeln angesagt. Pogatschnigg lieferte sich am Abschlusstag der Sueno Dunes Classic ein spannendes Fernduell mit dem Gilchinger Daniel Wünsche. Als der deutsche PGA-Professional mit einem Gesamtscore von -5 bereits im Clubhaus saß, zog Pogatschnigg noch einmal die Zügel an. Der Österreicher übernahm mit zwei Birdies auf der 15 und der 16 die alleinige Führung (-7) - und gab sie bis zum Finish nicht mehr ab.
"Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Das ist super." Florian Pogatschnigg freute sich nach dem obligatorischen Wurf ins Wasser riesig über seinen ersten Turniersieg als Profi. Für den Kärtner, der in den beiden vorangegangenen EPD-Events jeweils den Cut verpasst hatte, kam der Triumph "sehr überraschend", aber irgendwie auch gerade zur rechten Zeit. Im Jahr 2011 konnte er zwar seine erste Saison ohne Verletzungen durchspielen, ihm fehlten allerdings die Top-Resultate auf der Alps Tour. Zum ersten Mal auf sich aufmerksam machen konnte Pogatschnigg im September 2011, als er bei der Austrian Open, einem Turnier der European Tour, den Cut schaffte. Und nun kommt ein weiteres Highlight dazu.
Dass er sich in Belek plötzlich an die Spitze spielte, erklärt der Österreicher so: "Ich habe diesmal einfach keinen Blödsinn gemacht, die Fehler abgestellt, gute Wedges geschlagen und stark geputtet." Mit den etwas schnelleren Grüns kam der 28-Jährige am besten zurecht. Und das war nicht selbstverständlich, denn "die Fahnenpositionen waren heute sehr anspruchsvoll", sagte Turnierdirektor Kariem Baraka. Dazu wehte am Abschlusstag mehr Wind über den engen Kurs als in den Tagen zuvor, was präzises Spiel etwas erschwerte.
Ebenfalls prächtig mit den Bedingungen zurecht kam Daniel Wünsche. Der 26-jährige Gilchinger, Sueno-Dunes-Sieger des Jahres 2010, landete mit Runden von 69, 67 und 66 Schlägen auf Rang zwei und belegt nach drei Turnieren Rang vier in der Order of Merit 2012, zusammen mit dem Sueno-Dunes-Champion Pogatschnigg. Die Führung in der Gesamtrangliste hat der Tscheche Marek Novy übernommen, der vor den Sueno Pines Classic (2. bis 4. Februar) vor den beiden Deutschen Björn Stromsky (2.) und Maximilian Glauert (3.) an eins steht.
Die Sueno Pines Classic bilden den letzten Wettbewerb im türkischen Belek, bevor der EPD-Tross weiter nach Marokko zieht. Dort darf dann auch Florian Pogatschnigg abschlagen, denn als Sieger der Sueno Dunes Classic hat sich der Österreicher das Startrecht gesichert. In Marrakesch stehen von 20. bis 22. Februar zunächst die Open Mogador auf dem Turnierplan.
21.01.2012 16:00
Björn Stromsky gewinnt die Gloria Old Course Classic

Björn Stromsky gewinnt die Gloria Old Course Classic
Der Ravensteiner Björn Stromsky hat die Gloria Old Course Classic für sich entschieden. Auf dem Par-72-Platz im türkischen Belek setzte sich der 22-Jährige mit gesamt 4 unter Par und einem Schlag Vorsprung vor Anton Kirstein (-3) und Daniel Wünsche (-2) durch. Beim deutschen Dreifach-Erfolg konnten allerdings wie schon beim Tour-Auftakt in Belek vor einer Woche nur zwei Runden gespielt werden: Heftige Regenfälle in der Nacht vor und am Morgen der Finalrunde setzten Fairways, Grüns und Bunker unter Wasser und machten den Platz am geplanten dritten Turniertag unbespielbar.
Von Matthias Lettenbichler
Belek/Türkei – „Da ging wirklich gar nichts! Schon morgens um 6:30 Uhr war nicht daran zu denken zu spielen, alles stand unter Wasser. Und danach fing es erst richtig heftig an zu regnen – ohne Aussicht auf Besserung.“ So schwer es Turnierdirektor Kariem Baraka fiel, auch das zweite Turnier der EPD Tour 2012 zu verkürzen: Es blieb keine andere Wahl. Der Platz des Gloria Old Course glich am Mittwochmorgen einer Seenlandschaft, und die Schleusen des Himmels blieben den ganzen Vormittag über weit offen.
Dass dennoch auch bereits nach zwei Runden ein Sieger gekürt werden konnte, lag an der starken Vorstellung von Björn Stromsky in den ersten beiden Durchgängen. In Runde 1 gelang dem Profi aus Ravenstein, der seine dritte Saison auf der EPD Tour spielt, mit 68 Schlägen das beste Resultat des Tages. Gutes Spiel auf den Grüns war die Grundlage zum Erfolg, und mit einer 72 am zweiten Tag bewahrte sich Stromsky, der von PGA Golfprofessional Markus Reil trainiert wird, seinen Vorsprung. Neu-Profi Anton Kirstein und Routinier Daniel Wünsche auf den Plätzen 2 und 3 sorgten für einen deutschen Dreifach-Erfolg. Rang 4 teilten sich mit jeweils 1 unter Par Maximilian Kramer sowie der Engländer Grant Jackson und Marek Novy aus Tschechien.
„Ich habe mich gut auf diese Saison vorbereitet und hatte von Beginn an ein gutes Gefühl“, so Stromsky nach dem ersten Sieg seiner Profikarriere. Dank der 5000 Euro Preisgeld und des überstandenen Cuts in der Vorwoche ist der 22-Jährige nun auch die neue Nummer 1 der EPD Tour Order of Merit. Mit der Sueno Dunes Classic steht vom 29. bis 31. Januar das dritte von vier Turnieren in diesem Jahr in Belek auf dem Programm, und die Spieler wie auch Turnierdirektor Kariem Baraka hoffen, dass die Entscheidung über den Turniersieg dort nach drei Runden fällt.
21.01.2012 16:00
Maximilian Glauert holt sich den ersten Titel 2012

Maximilian Glauert holt sich den ersten Titel 2012
Der Siegerpokal des ersten Turniers der EPD Tour 2012 geht an Maximilian Glauert. Der Düsseldorfer entschied am Samstagnachmittag die auf zwei Runden verkürzte Gloria New Course Classic souverän für sich. Mit Runden von 64 und 68 Schlägen auf dem Par-71-Platz des Gloria Golf Resorts ließ der 26-Jährige seinen Konkurrenten keine Chance und triumphierte mit 10 unter Par unangefochten. Platz 2 ging an den Tschechen Marek Novy, der 71 und 66 Schläge auf seiner Scorekarte notierte, Dritter wurde Paul O'Hara aus Schottland (73+65). Nachdem an den ersten beiden Tagen des Auftakt-Turniers der Saison 2012 wegen starken Bodenfrosts nur am Nachmittag ge-spielt werden konnte, musste das Turnier auf 36 Löcher verkürzt werden. ENDERGEBNIS
Von Matthias Lettenbichler
Belek/Türkei – Der souveräne Sieg eines Tour-Routiniers, dem ein perfekter Start gelingt, heftiger Bodenfrost, der nur zwei Wertungsrunden zulässt – und viele neue Gesichter am Tee: Der Auftakt der EPD Tour 2012 im türkischen Belek hatte es in sich. Völlig unbeeindruckt von jeweils vier Stunden Wartezeit und Abbruch wegen Dunkelheit zeigte sich Maximilian Glauert: Der Düsseldorfer, im letzten Jahr Nummer 3 der finalen EPD Tour Order of Merit und dadurch für die Challenge Tour 2012 qualifiziert, spielte exzellentes Golf und zauberte zwei fehlerfreie Runden auf den New Course.
„Mein Kurzes Spiel war wirklich sehr gut. Ich habe mit Erfolg die Bunker vermieden und auch stark gechippt. Das war ein guter Auftakt“, so der Sieger. Ein Start jedenfalls, der neben 5000 Euro Preisgeld jede Menge Selbstvertrauen bringt. Beides kann Glauert in der kommenden Woche sehr gut gebrauchen: Bei Turnierschluss in Belek war er Dritter Nachrücker beim Auftakt-Turnier der Challenge Tour 2012 in Indien. Nach Allen John und Alexander Knappe, den Nachrückern 1 und 2. Alle drei machten sich noch am Samstag auf in Richtung Ahmedabadm, wo es ab 26. Januar um 200.000 Euro Preisgeld geht. „Wenn ich nicht ins Feld komme, bin ich nächsten Samstag wieder hier in Belek und spiele ab Sonntag die Sueno Dunes Classic“, so Maximilian Glauert.
Damit verpasst er freilich die Gloria Old Course Classic, die am Montag auf dem zwei-ten der beiden Plätze des Gloria Golf Resorts beginnt. „Der Old Course ist sogar noch etwas anspruchsvoller als der New Course“, so Turnierdirektor Kariem Baraka, „die Spielbahnen sind deutlich enger.“ Der Sieger dieses zweiten Saisonturniers muss sich wohl jedenfalls über drei Runden durchsetzen: Für die kommenden Tage sind etwas höhere Temperaturen in Belek angesagt, Bodenfrost ist nicht mehr zu erwarten.








