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Bereits bei der Skills-Challenge zeigte sich Jonas Kölbing in guter Form und gewann die Bunker-Disziplin. Foto: mat
Bereits bei der Skills-Challenge zeigte sich Jonas Kölbing in Form, gewann die Bunker-Disziplin. Foto: mat

Starnberg Open 2017

Brillanter Start von Jonas Kölbing

Mit einer fehlerfreien 65er-Runde, sechs unter Par, hat Jonas Kölbing nach Runde 1 der Starnberg Open die Führung übernommen. Doch die Konkurrenz ist nur einen Schlag zurück.

von Matthias Lettenbichler - 16. August 2017 20:13

Starnberg – Beim ProAm am Dienstag spielte er sich an der Seite von Starnberg-Präsident Werner Proebstl, PGA-Geschäftsführer Rainer Goldrian und Grünland-Chefredakteur Thomas Kirmaier locker ein, entschied am frühen Abend auch noch die Disziplin Bunker der Skills Challenge für sich. Am Mittwoch dann, in Runde 1 des Ranglistenturniers der Pro Golf Tour 2017, zeigte Jonas Kölbing, weshalb er in dieser Woche zu den ganz großen Sieg-Anwärtern der Starnberg Open 2017 zählt. Mit sechs Birdies erledigte er im ersten Durchgang sein Tagwerk, spielte den auf Par 71 verkürzten Parcours des GC Starnberg fehlerfrei und nahm damit Platz 1 des Leaderboards für sich in Anspruch.

"Meine Runde heute war total solide, ich habe 16 Grüns regulär getroffen und musste kein Bogey notieren. Ich hätte allerdings zu Beginn auf den Back-Nine noch ein, zwei Birdies machen können", so Kölbing. Zuletzt fünfmal in den Top 10, und endlich ganz auf Golf konzentriert, ist es keine allzu große Überraschung, dass Kölbing ausgerechnet auf seinem Heimatplatz brillant aufspielt. Er liebt es, sein Können auch einmal der heimischen Entourage zeigen zu dürfen und fühlt sich wohl auf der Runde nicht nur in Begleitung seiner Lebensgefährtin Anna Wels als Caddie sondern auch, wenn Zuschauer mitlaufen.

Das ist auf dem ebenso herrlichen wie hügeligen Parcours des GC Starnberg ein Vergnügen, wenn auch ein durchaus anstrengendes. Bergiges Voralpenland bildet eine abwechslungsreiche Golflandschaft, die viel fürs Auge, aber auch einige taktische Herausforderungen bietet. Kölbings Heimvorteil ist demnach durchaus ein Faktor, wobei er selbst diesen durchaus relativiert wissen will. "Ich trainiere zwar in Starnberg, habe den Platz aber ehrlich gestanden schon sehr lange nicht mehr gespielt", verriet er vor dem Turnier.

Schnelle, treue Grüns

Umso besser gefällt ihm die Golfanlage hoch über dem Starnberger See nach der ersten Runde: "Der Platz ist in einem fantastischen Zustand, die Grüns laufen perfekt. Definitiv einer der besten Plätze des Jahres. Hut ab!", sagte er nach dem perfekten Auftakt, und die Kollegen stimmten zu: Die Grüns - und daran messen Professionals oftmals in erster Linie die Qualität einer Golfanlage - sind ebenso schnell wie treu und erlauben Birdies auch aus der Distanz.

Die guten Bedingungen nutzten am ersten Turniertag neben Kölbing auch die Franzosen Stanislas Gautier, Mathieu Decottignes Lafon und Pierre-Henri Philippe, der Schotte Philip McLean, Marco Iten aus der Schweiz, der Niederländer Fernand Osther sowie der Deutsche Stefan Still. Sie alle beendeten Durchgang 1 mit 5 unter Par, fehlerfrei wie Kölbing blieb dabei allein McLean.

Runde 2 der Starnberg Open 2017 beginnt am Donnerstag um 8 Uhr, Jonas Kölbing geht um 13:30 Uhr an Tee 10 an den Abschlag. Zuschauer sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

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