HDI-Gerling German PGA Championship
Die Gewinner des Zuschauer-Spiels 2010 in Gleidingen
Gleidingen (mat) – Insgesamt 16 Preise konnten die Besucher der HDI-Gerling German PGA Championship 2010 in Gleidingen gewinnen. Meron Ababu, Auszubildende der PGA of Germany, spielte Glücksfee und zog die Gewinner. Alle Personen werden schriftlich benachrichtigt.
| Die Gewinner des Zuschauer-Spiels der HDI-Gerling German PGA Championshiop 2010 |
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| 1. Preis: Natalie Gutzeit Aufenthalt für zwei Personen in Terme di Saturnia Spa & Golf Resort |
| 2. Preis: Mareike Kupisch Platzreifekurs im Golfclub Gleidingen |
| 3. Preis: Andreas Groteguth Platzreifekurs im Golfclub Gleidingen |
| 4. Preis: Marion Becker Birdiekurs im Golfclub Gleidingen |
| 5. Preis: Torsten Fiedler Birdiekurs im Golfclub Gleidingen |
| 6. Preis: Dorothee Christlieb Greenfee im Golfclub Gleidingen |
| 7. Preis:Daniel Jäger Greenfee im Golfclub Gleidingen |
| 8. Preis: Manfred Otys Greenfee im Golfclub Gleidingen |
| 9. Preis: Torsten Pade Greenfee im Golfclub Gleidingen |
| 10. Preis: Klaus Bentlin Brunch für zwei Personen im Golfrestaurant Gleidingen |
| 11. Preis: Hans Reitz Brunch für zwei Personen im Golfrestaurant Gleidingen |
| 12. Preis: Ingrid Hehn-Meyer Eine Zentra-Uhr |
| 13. Preis: Kevin Kästner Kugelschreiber Faber Castel |
| 14. Preis: Christina Law Golftasche Standbag von Titleist |
| 15. Preis: Eberhard Steckhan Ein Dutzend Titleist ProV1 Bälle |
| 16. Preis: Ulrike Brühne Ein Dutzend Titleist ProV1 Bälle |
Nicole Gögele und Sebastian Buhl sind Deutsche Meister
Hannover – Der Wettbewerb der Damen wurde ab der dritten Runde zum Alleingang für Nicole Gögele, bei den Herren blieb es spannend bis zum letzten Loch – und doch gab es mit Sebastian Buhl einen klaren Sieger: Die HDI-Gerling German PGA Championship 2010 feierte eine phantastische Premiere in Laatzen bei Hannover. Zum ersten Mal wurde die Deutsche Meisterschaft der PGA Golfprofessional auf der Anlage von Golf Gleidingen ausgetragen, und über 2000 Zuschauer bekamen eine Woche lang Golf auf höchstem Niveau geboten. Endergebnisse Herren / Endergebnisse Damen
Von Matthias Lettenbichler & Stefan Heigl (Fotos)
Eine
Siegerin, die nach Runden von 73, 69, 65 und 73 Schlägen mit 18 Schlägen
Vorsprung gewinnt. Vor Jacqueline Dittrich (+10) und Daniela Graumann (+11).
Ein Champion, der am erst am letzten Loch, da aber mit einem grandiosen Birdie,
alles klar macht. Der mit 16 unter Par (66, 69, 68, 69) vier Tage lang
exzellenten Sport bietet und die Konkurrenten Richard Porter, Dennis Küpper und
Maximilian Glauert – alle 12 unter Par – letztlich klar auf Platz 2 verweist.
Das sind die sportlichen Zahlen der 15. HDI-Gerling German PGA Championship,
die am Donnerstag in Laatzen bei Hannover zu Ende ging. Was diese Zahlen nicht
ausdrücken ist, dass mit dieser Deutschen Meisterschaft vor den Toren von
Hannover, Hauptsitz des Titelsponsors HDI-Gerling, eine neue Ära für das bedeutendste
Turnier der PGA of Germany begonnen hat. Jeden Tag begleiteten viele hundert
Zuschauer die Spielerinnen und Spieler bei ihren Runden auf dem
Championship-Parcours von Golf Gleidingen. Über 2000 Golf-Fans kamen während
der Woche auf die Anlage. „Dieser Standort-Wechsel hat dem Turnier auch in
dieser Hinsicht sehr gut getan“, so PGA-Präsident Stefan Quirmbach, der vor
allem auch von der Qualität des Sports begeistert war: „Gerade die jungen
Spieler haben voll überzeugt und exzellentes Golf gezeigt.“
Was freilich uneingeschränkt auch für Nicole Gögele gilt, die 35-jährige ehemalige Ladies-European-Tour-Spielerin und vielfache PGA-Championesse aus Bernried am Starnberger See, die inzwischen als Golflehrerin unterrichtet. Nach zwei Runden noch schlaggleich mit Daniela Graumann aus Neukirchen-Vluyn, legte sie in Runde 3 einen Abstand von 18 Schlägen zwischen sich und ihre Konkurrentinnen. Nicole Gögele begann den Tag mit drei Birdies in Serie und legte ein weiteres Birdie an Bahn 5 nach, einem 312 Meter langen Par 4. Danach war jede Gegenwehr der Mitspielerinnen gebrochen, und die spätere Gewinnerin ließ drei weitere Birdies auf den von ihr ebenfalls fehlerfrei gespielten Back Nine folgen. „Ich bin begeistert, wie gut mein Spiel lief. Vor allem meine Eisen waren sehr präzise“, so die Siegerin, die in diesem Jahr noch viel vor hat: Mit Ehemann Thomas Gögele wird sie Ende August bei der VGD Golf-Team Championship Germans in Düsseldorf-Grafenberg antreten, und im Oktober bei der golf.extra PGA Teachers Championship an den Abschlag gehen, wo sie als Titelverteidigerin startet. „Mir macht es nach wie vor sehr viel Spaß, Turniere zu spielen.“
Wieder Spaß hat das Turnierspiel in Gleidingen Sebastian Buhl gemacht, dem neuen PGA Champion der Herren: „Dieser Titel bedeutet mir sehr viel“, sagte er bei der Siegerehrung. „Es ist eine Deutsche Meisterschaft, und die hat einen ganz hohen Stellenwert.“ Für den 26-Jährigen aus dem niederbayerischen Bogen ist es der zweite Turniererfolg seiner Profilaufbahn; 2009 gewann er in Valley das Turnier der EPD Tour – Grundlage für seinen Aufstieg auf die Challenge Tour 2010. Dort lief es bislang „ziemlich bescheiden“, wie Buhl erzählt. Gerade mal vier Cuts und knapp 2300 Euro Preisgeld stehen für die Saison zu Buche. Das Lange Spiel ist exzellent, nur die Putts wollen in diesem Jahr einfach nicht fallen. Anders in Gleidingen: Dort traf er in jeder Runde 16 Grüns wie geplant und verwandelte in vier Tagen 21 Birdie-Chancen – bei nur fünf Bogeys. „Es gab dieses Jahr sehr viel Frust, aber dieser Erfolg wiegt einiges auf.“ Und wenn auch die 10.000 Euro Sieger-Preisgeld quasi bereits vorab in der strapazierten Reisekasse des Lebens als Challenge-Tour-Spieler verdampft sind: Der Titel „Deutscher Meister der PGA Golfprofessionals“ ist Balsam für Seele und Selbstvertrauen.
Davon dürften auch die Zweitplatzierten Richard Porter, Maximilian Glauert und Dennis Küpper eine Menge getankt haben. Küpper, der in den Farben von Düsseldorf-Grafenberg spielt, präsentiert sich seit Wochen stark auf der EPD Tour, wird dort an Nummer 5 geführt. Mit einer starken 66er Auftakt-Runde sowie 17 Birdies und zwei Egales im Turnierverlauf zeichnete er sich in Gleidingen aus. Glauert, Nummer 16 der EPD Tour, führte das Feld nach den Runden 2 und 3 an, sorgte am zweiten Tag mit einer fehlerfreien 64 für das beste Resultat des Turniers. Neuer Platzrekord waren die 8 unter Par des Düsseldorfers dennoch nicht – den hatte Küpper bereits im ProAm auf 62 Schläge gedrückt.
Während beide ihre Titelambitionen damit früh klar gemacht hatten, schlich sich Richard Porter zunächst fast unbemerkt und vor allem überraschend in die Spitzenregionen des Leaderboards. Mit zwei starken 67er Runden legte er die Basis, ließ am dritten Tag eine 71 folgen und hatte in der Schlussrunde nach Loch 13 plötzlich gleichgezogen mit dem Führenden Sebastian Buhl. Beide sind nicht nur Kollegen und haben 2009 gemeinsam die VGD Golf-Team Championship Germany gewonnen. Sie sind eng befreundet, teilten in Gleidingen das Hotelzimmer.
„Es war eine sportlich sehr faire Runde, und doch war es ein seltsames Gefühl, im besten Freund auf einmal den größten Konkurrenten zu haben“, so Buhl. „Ich hätte ihm so sehr ein Par am letzten Loch gegönnt“, so der Champion – dann wäre Porters Preisgeld-Anteil für einen alleinigen 2. Platz höher ausgefallen. Der aber beendete das Turnier unglücklich mit einem Doppelbogey. Gleichwohl erkannte Porter Buhls Überlegenheit neidlos an: „Ich habe heute sehr kämpfen müssen, Sebastian hat stark und konstant gespielt. Er hat das Turnier völlig verdient gewonnen.“ Ein Turnier, das vor allem auch selbst Gewinner ist – durch den Umzug nach Gleidingen, wo die Deutsche Meisterschaft auch 2011 stattfinden wird, und durch vier Tage Spitzensport zum Anfassen.
18 Schläge vorn! Nicole Gögele mit 65er Traumrunde
Hannover – Nicole Gögele hat in Runde 3 der HDI-Gerling German PGA Championship 2010 keinen Zweifel daran gelassen, dass sie nach 72 Löchern die Siegertrophäe in Händen halten möchte. Mit einer sensationellen 65er Runde zeigte sie am Mittwoch ihre Klasse und distanzierte sich klar von ihren Mitspielerinnen. Nach 54 Löchern hat die ehemalige Ladies-European-Tour-Spielerin mit 9 unter Par (73, 69, 65) nun 18 Schläge Vorsprung vor Jacqueline Dittrich und Daniela Graumann, die sich mit 9 über Par Platz 2 teilen. Dritte mit 20 über Par ist Pia Pfeifer (75, 75, 86).
Äußerst spannend bleibt es bei den Herren: Maximilian Glauert gelangen am Mittwoch auf den Front Nine zwei Eagle, womit er sich zwischenzeitlich drei Schläge absetzen konnte. Doch im Laufe der Runde holten ihn die Verfolger wieder auf. Nach dem dritten Tag führt der Düsseldorfer das Feld nun mit noch einem Schlag Vorsprung an - er spielte im dritten Durchgang eine 68er Runde, notiert nun 14 unter Par fürs Turnier (70, 64, 68).
Zweiter ist mit nur einem Schlag Rückstand Sebastian Buhl aus dem niederbayerischen Bogen (66, 69, 68), Platz 3 belegt nach einer 71er Runde Richard Porter (67, 67, 71/-11).
Am Donnerstag starten die Spielerinnen und Spieler ab 8:30 Uhr zur Finalrunde der Deutschen Meisterschaft der PGA Golfprofessionals. Die führenden Spielerinnen und Spieler werden ab 14 Uhr auf den Schlussbahnen erwartet, die Siegerehrung ist zwischen 15 und 15:30 Uhr angesetzt. Zuschauer sind herzlich willkommen, der Eintritt ist auch am Finaltag frei.
DM: Glauert und Porter übernehmen die Führung
Maximilian Glauert und Richard Porter haben nach der zweiten Runde der HDI-Gerling German PGA Championship 2010 gemeinsam die Führung übernommen. Mit 10 unter Par liegen beide einen Schlag vor Sebastian Buhl. Rang drei teilen sich Dennis Küpper und Simon Brown, die nach 36 Löchern 7 unter Par notieren. Bei den Damen konnte Top-Favoritin Nicole Gögele am Dienstag zu Daniela Graumann aufschließen. Mit 2 unter Par haben sich die beiden Spitzenreiterinnen schon deutlich von ihren Konkurrentinnen abgesetzt.
Von Matthias Lettenbichler
Er hatte seine gute Form bereits in den letzten Wochen auf der EPD Tour angekündigt. Am Dienstag dann brillierte Maximilian Glauert in Runde 2 der HDI-Gerling German PGA Championship und spielte sich mit einer fehlerfreien 64 an die Spitze des Feldes. Mit sechs Birdies und einem Eagle auf dem äußerst anspruchsvollen Par-72-Platz von Golf Gleidingen gelang dem Düsseldorfer das bisher mit Abstand beste Resultat des Turniers. Platzrekord bedeutete die 64 dennoch nicht, den hatte sich im ProAm am Sonntag Dennis Küpper (GC Düsseldorf-Grafenberg) mit einer sensationellen 62er Runde gesichert.
Glauert startete am Dienstag frühmorgens um 8:50 Uhr ins Turnier und setzte bei idealen Wetterbedingungen eine Bestmarke, die an diesem Tag nicht mehr übertroffen werden sollte. Die extrem anspruchsvollen Front Nine spielte er mit 31 Schlägen, verzeichnete einen Eagle an Bahn 6 und Birdies an 2, 4 und 8. Den Weg zurück zum Clubhaus bewältigte er mit 33 Schlägen, spielte Birdies an der 13 und – wie schon am Vortag – an den Bahnen 16 und 18. Damit übernahm er am frühen Nachmittag die Pole-Position des Turniers.
Nur ein Spieler konnte noch gleichziehen: Richard Porter, PGA Golfprofessional mit englischen Wurzeln, deutschem Pass und Wohnsitz im österreichischen Mieming, notierte in den Durchgängen 1 und 2 jeweils 67 Schläge auf seiner Scorekarte. An 13 der 18 Löcher des Platzes gelang ihm an den ersten beiden Tagen schon ein Birdie.
Dass das Turnier, zu dem bisher an jedem Tag über 300 Zuschauer kamen, auch am Mittwoch spannend bleibt, dafür sorgte unter anderem Challenge-Tour-Spieler Sebastian Buhl aus dem niederbayerischen Bogen, der nach 66 und 69 Schlägen nur einen Zähler Rückstand auf die beiden Führenden hat. Und auch der Engländer Simon Brown und Dennis Küpper aus Krefeld, der für den GC Düsseldorf-Grafenberg startet, sind mit jeweils 7 unter Par noch äußerst aussichtsreich im Wettbewerb.
Duell
der Damen
Das Turnier der Damen entwickelt sich dagegen schon früh zum Duell zwischen Daniela
Graumann, Gewinnerin der HDI-Gerling German PGA Championship 2007, und Nicole
Gögele, mehrfache Siegerin bei diesem Wettbewerb und in den letzten beiden
Jahren Gewinnerin der PGA Teachers Championship. Während Graumann am ersten Tag
mit einer 70er Runde die Führung übernommen hatte und am Dienstag eine 72
nachlegte, schloss Nicole Gögele am zweiten Turniertag durch eine starke 69er
Runde auf (73+69/-2). Mit bereits deutlichem Rückstand rangieren Pia Pfeiffer (75+75/+6)
und Jacqueline Dittrich (81+70/+7) auf den Plätzen 3 und 4.
Den Cut nach 36 Löchern (+5) überstanden 53 Herren. Überraschend mit jeweils 6 über Par scheiterten unter anderem der amtierende Matchplay-Champion der Senioren, Howard Francis vom GC Reischenhof (+6), sowie Richard Volding, der HDI-Gerling German PGA Seniors Champion 2010. Aber auch Benjamin Wuttke, Lee Spencer und Constantin Schwierz konnten sich nicht für die beiden Schlussrunden qualifizieren.
Der dritte Durchgang der Deutschen Meisterschaft der PGA Golfprofessionals beginnt am Mittwoch um 9 Uhr. Die drei führenden Damen eröffnen den Turniertag dann an Loch 1, die besten Herren schlagen um 10:30 Uhr ab. Der Eintritt zum Turnier ist wie an allen Tagen frei. Zuschauer sind herzlich willkommen und können an den beiden Finaltagen Professional Golf auf höchstem Niveau und aus nächster Nähe erleben. Und ja vielleicht auch das erste Hole-in-One an Loch 8. Wem im Turnier an diesem Par 3 das erste Ass gelingt, der darf eine BMW 5er Limousine im Wert von über 70.000 Euro mit nach Hause nehmen.
Sebastian Buhl und Dennis Küpper führen in Gleidingen
Hannover (mat) – Sebastian Buhl aus dem niederbayerischen Bogen und Dennis Küpper (GC Düsseldorf-Grafenberg) haben nach der ersten Runde der HDI-Gerling German PGA Championship die Führung übernommen. Beiden gelang am ersten Tag der Deutschen Meisterschaft der PGA Golfprofessionals jeweils eine 66er Runde.
Sebastian Buhl spielte auf dem Par-72-Platz der Golfanlage Gleidingen in Laatzen von den Toren von Hannover sieben Birdies bei nur einem Bogey, Küpper verzeichnete sechs Birdies und einen Eagle auf seiner Scorekarte – bei zwei Bogeys. Bei den Damen setzte sich Daniela Graumann an die Spitze der Konkurrenz, sie kam am Montag mit einer 70er Runde ins Clubhaus. Zweite ist Nicole Gögele.
Top-Feld bei der HDI-Gerling German PGA Championship
Vom 2. bis 5. August ermitteln die Professionals der PGA of Germany die Deutsche Meisterin und den Deutschen Meister 2010. Die 15. German PGA Championship findet dabei erstmals auf der Anlage von Golf Gleidingen vor den Toren von Hannover statt, dem Hauptsitz von Titelsponsor HDI-Gerling. Am Start sind in diesem Jahr auch viele Top-Professionals der European Challenge Tour sowie Spitzen-Spieler der EPD Tour wie Dennis Küpper (Foto).
Von Matthias Lettenbichler
Laatzen (Hannover) – Es ist das unbestrittene Turnier-Highlight des Jahres, und die 15. Auflage der HDI-Gerling German PGA Championship, der offiziellen Deutschen Meisterschaft der PGA Golfprofessionals, verspricht ein echter golfsportlicher Höhepunkt zu werden. Vier Tage lang spielen Damen und Herren vom 2. bis 5. August 2010 um die DM-Titel, kämpfen auf dem formidablen Championship-Parcours von Golf Gleidingen in Laatzen vor den Toren von Hannover um insgesamt 63.800 Euro Preisgeld. Und um die Ehre, den eigenen Namen in einen der beiden mächtigen Siegerpokale eingraviert zu bekommen.
Bei den Herren sind dort bereits 14 Namen zu lesen. Den Anfang machte in der Saison 1996 Erol Simsek, im letzten Jahr siegte Christopher Trunzer. Dazwischen setzten sich Spieler wie Thomas Gögele, Tino Schuster, Wolfgang Huget und Christoph Günther durch – 2007 holte sich kein Geringerer als der inzwischen fünffache European-Tour-Sieger Martin Kaymer aus Mettmann den Titel. Die Deutsche Meisterschaft der Golfprofessionals hat jahrzehntelange Tradition, seit 1996 wird sie unter dem Namen Gerling German PGA Championship beziehungsweise HDI-Gerling German PGA Championship (seit 2006) ausgetragen.
Bei den Damen sicherte sich zuletzt Denise Simon zweimal in Folge die Siegertrophäe, 2008 im GC St. Leon-Rot und 2009 im GC Am Alten Fliess. In diesem Jahr nun findet das Turnier erstmals in seiner Geschichte auf der Anlage von Golf Gleidingen statt. In Hannover befindet sich der Hauptsitz von HDI-Gerling, seit 1996 Titelsponsor der German PGA Championship. „Als langjähriger Sponsor freuen wir uns, dass die HDI-Gerling German PGA Championship nun erstmals an unserem Hauptsitz in Hannover stattfindet, wünschen allen Teilnehmern ein erfolgreiches Spiel und den Golffreunden ein spannendes Turnier bei Golf Gleidingen“, so HDI-Gerling-Vorstand Jens Wohlthat.
10.000 Euro Siegerbörse
Der hervorragende Golfplatz, der sich seit Jahren auf der EPD Tour bewährt und von den Spielern regelmäßig mit Bestnoten bewertet wird, ist der eine Grund, weshalb Teilnehmer und Zuschauer perfekte Bedingungen und Golf auf sehr hohem Niveau erwarten dürfen. Der zweite Grund ist das in diesem Jahr voraussichtlich extrem starke Teilnehmerfeld. Erstmals seit vielen Jahren findet zeitgleich zu diesem Top-Event der PGA of Germany kein Turnier der Challenge Tour statt, weshalb etliche der deutschen Spitzenspieler nach Laatzen kommen. Den Sieger der Herren-Konkurrenz erwartet nach 72 Löchern immerhin eine Börse von 10.000 Euro – die beste Dame erhält 1800 Euro.
BMW-Limousine als Hole-in-One Preis
BMW, seit diesem Jahr Partner der PGA of Germany, setzt einen weiteren wertvollen Anreiz: Der Spieler oder die Spielerin, dem oder der an Spielbahn 8 (Par 3, 185 Meter für Herren, 151 Meter für Damen) das erste Hole-in-One gelingt, nimmt eine neue BMW 525d Limousine im Wert von mehr als 70.000 Euro mit nach Hause.
„Bei den BMW Turnierengagements im Profibereich ist das Hole-in-One Car eine gute und lange Tradition. Erst bei den BMW International Open im Juni gewann der Franzose Jean-François Lucquin eine BMW 535i Limousine“, sagt Marco Kaussler, Turnierdirektor der BMW International Open. „In der Partnerschaft mit der PGA of Germany möchte BMW den Golfsport in Deutschland weiter fördern. Deshalb werden die Teilnehmer der German PGA Championship zudem die Chance bekommen, sich für das Pro-Am Turnier der BMW International Open 2011 zu qualifizieren.“
Ebenfalls an Loch 8 wird daher ein Nearest-to-the-pin-Wettbewerb ausgeschrieben. Wer diesen gewinnt, wird im kommenden Jahr beim einzigen European-Tour-Turnier auf deutschem Boden im Flight mit einem der Golfstars auf die Runde gehen. „Das wird dann eigentlich ein ‚Pro-Pro-Flight’ und sicherlich ein interessantes Aufeinandertreffen deutscher PGA Golfprofessionals mit internationalen Playing Professionals“, meint Kaussler.
Als Top-Favoritin der Damen ist Nicole Gögele am Start, die Deutsche Golflehrer-Meisterin der beiden vergangenen Jahre und Gewinnerin der PGA Championship 2005. Ihre größten Konkurrentinnen dürften Jacqueline Dittrich und Daniela Graumann sein – letztere siegte bei der Championship 2007.
Bei den Herren präsentiert sich das Feld hochkarätig wie nie: Der zweifache Saisonsieger und EPD-Tour-Spitzenreiter Max Kramer hat ebenso gemeldet wie Dennis Küpper oder Daniel Wünsche, die in dieser Saison ebenfalls schon Turniersiege auf der EPD Tour feiern konnten. Mit Christoph Günther, Marcel Haremza, Sebastian Buhl und Benjamin Miarka sind weitere deutsche Spitzenspieler mit Challenge-Tour-Erfahrung am Start – Christoph Günther gewann dort im letzten Jahr die Kärnten Golf Open. Und natürlich wollen auch Thomas Gögele und Tino Schuster wieder nach dem großen Siegerpokal greifen, den beide schon in Händen hatten. Gespannt dürfen die Zuschauer auch sein, wie sich Richard Volding im Feld der Herren platzieren kann. Der Head Professional des GC Leverkursen ist amtierender HDI-Gerling German PGA Seniors Champion, hatte Anfang Juni im GC Am Alten Fliess bei der DM der Senioren triumphiert.
„Wir freuen uns sehr auf diese mit Sicherheit großartige Turnier-Premiere vor den Toren von Hannover, denn damit erhalten unsere besten Spieler einen der besten deutschen Golfplätze als Austragungsort dieser Deutschen Meisterschaft“, so Rainer Goldrian, Geschäftsführer der PGA of Germany. „Golf Gleidingen wird zumindest für dieses und nächstes Jahr die Heimat der HDI-Gerling German PGA Championship sein.“ Für Zuschauer ist der Eintritt an allen Turniertagen frei.


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