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02.10.2011 15:00

World Cup: Platz 2 für Alex Cejka und Martin Kaymer

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Sensationeller Erfolg für das deutsche Team beim Wold Cup of Golf: Bei der 56. Austragung des Wettbewerbs belegten Alexander Cejka und Martin Kaymer im chinesischen Hainan einen exzellenten 2. Platz.

Hainan/China (mat) – Mit gesamt 22 unter Par (65, 71, 61, 69) mussten die beiden Professionals der PGA of Germany am Ende nur dem Duo aus den USA den Vortritt lassen, Matt Kuchar und Gary Woodland kamen mit 24 unter Par ins Clubhaus. Schlaggleich mit Deutschland beendeten auch die beiden Engländer Ian Poulter und Justin Rose das Turnier auf Platz 2.

"Wir freuen uns sehr über den geteilten zweiten Platz und damit unser bestes World-Cup-Ergebnis", sagte Alex Cejka nach der Finalrunde. "Eigentlich war sogar der Sieg drin, aber wir haben auf der Runde doch den einen oder anderen Schlag liegen lassen. Es hat trotzdem Spaß gemacht, und wir sind stolz, für unser Land zu spielen. Und eine Vize-Weltmeisterschaft ist ja auch nicht schlecht." Mit einem Weltklassespieler wie Martin zu spielen, so Cejka weiter, sei "immer toll, denn er ist auch menschlich ein super Typ. Es war unser vierter Auftritt beim World Cup und wir haben uns wieder prächtig ergänzt.“

Auch Martin Kaymer war voll des Lobes über seinen Spielpartner: "Alex hat in dieser Woche wirklich gut gespielt und heute unser Spiel zusammen gehalten. Ich würde mich freuen, wenn wir auch in den nächsten Jahren bei diesem Event zusammen antreten würden“, so der Weltranglisten-Vierte nach der Siegerehrung. Endergebnis

21.09.2011 15:45

30 bestehen die Abschlussprüfung in Bad Griesbach

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Mit Beginn der Saison 2012 hat die PGA of Germany die Ausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional einer General-Reform unterzogen. Mit überwältigender Resonanz: 74 Interessenten absolvierten 2011 den nunmehr obligatorischen PreCourse inklusive Prüfung, 84 Berufseinsteiger unterzogen sich im Herbst dem ebenfalls vorgeschriebenen Eingangstest. Zugleich schlossen im Hartl Resort Bad Griesbach drei Damen und 27 Herren die Abschlussprüfung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional mit Erfolg ab. Sie stellten sich eine Woche lang den anspruchsvollen theoretischen und praktischen Prüfungen. Für 22 Prüfer der PGA of Germany (Foto) bedeutete dies eine Woche lang Dauereinsatz.

 

Von Matthias Lettenbichler

Bad Griesbach – Für die Prüfer der PGA of Germany bedeutete das eine Woche lang Dauereinsatz: Im Hartl Resort Bad Griesbach nahmen die 22 Mitglieder des PGA Prüfungsausschusses Anfang November nicht nur insgesamt 65 Abschluss- und 25 Zwischenprüfungen ab: Erstmals standen im niederbayerischen Golfzentrum auch die PreCourse- und die Eingangstests zur neuen Modulausbildung zum PGA Golfprofessional auf dem Programm. Mit 74 beziehungsweise 84 Teilnehmern übertraf der Andrang in beiden Sektoren deutlich die Erwartungen, und die Experten waren eine Woche lang damit beschäftigt, die umfangreichen Tests und Sichtungen zu bewältigen. „Wir sind begeistert von der sehr guten Resonanz der neuen Ausbildungsstruktur“, so Ines Halmburger, die Geschäftsführerin der PGA Aus- und Fortbildungs GmbH. „Die hohen Teilnehmerzahlen bei PreCourse und Eingangstest bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Für die neuen Azubis beginnt die Modulausbildung I nun am 1. Februar 2012. Sie werden der erste Jahrgang sein, der die Ausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional nach der reformierten Struktur absolviert. Noch nach dem seit 1996 gültigen Schema sind alle Absolventen der Abschlussprüfung 2011 zum Fully Qualified PGA Golfprofessional ausgebildet worden. 30 von 65 Prüfungskandidaten haben diesmal bestanden und erhalten ihre Abschlusszeugnisse nun am 12. Februar 2012 im Rahmen des PGA-Galaabends im Hilton Hotel in Düsseldorf. Für die anderen gibt’s vom 19. bis 22. März 2012 die Chance zur Prüfungswiederholung.

Erfolgreichste Absolventen der Abschlussprüfung 2011 waren Manuela Wehner und Marco Lex. Beide schlossen mit der Gesamtnote 2,06 ab und zeigten in Theorie und Praxis gute Leistungen. Manuela Wehner hat ihre Ausbildung bei DGV-Bundestrainer Stephan Morales absolviert, Marco Lex wurde von Keith Read im Golf-Club Schloss Klingenburg geschult und drei Jahre auf das Leben als PGA Golfprofessional vorbereitet.

Interessenten für den Beruf des PGA Golfprofessionals finden alle Infos im Bereich AUSBILDUNG.

Die erfolgreichen Absolventen der Abschlussprüfung 2011 zum Fully Qualified PGA Golfprofessional:

Name

Vorname

Golfclub/Ausbildungsbetrieb

Ausbilder

Austermann

Julius

Golfclub Schloß Vornholz e.V.

Stephen Liddell

Bastius

Maximilian

Golf- und Land- Club Regensburg e.V.

Oliver Neumann

Bossier

Janine

Golfclub Gross Kienitz e.V.

Gregor Tilch

Bureau

Jérôme

Golfclub Gut Sansenhof e.V.

Hans-Joachim Rumpf

Dittrich

Jacqueline

Golfclub Römerhof e.V.

Cameron Taylor

Duda

Björn

Golfclub Lippstadt e.V.

Jon Gardarsson

Eidelloth

Sven

Golf-Resort Bad Griesbach e.V.

Gregor Hartl

Geßler

Andreas

Zweitausbildung

Kamp

Oliver

Golf & Country Club Fleesensee e.V.

Oliver Heuler

Klemm

Patrick

Golf- und Landclub Königstein i. Opf. e.V.

Norbert Hell

Kuhl

Lucas

Internationaler Golf Club Bonn e. V.

Kurt Schönwald

Langkabel

Daniel

Golfclub Syke e.V.

Oliver Heuler

Lex

Marco

Golf-Club Schloss Klingenburg e. V.

Keith Read

Limbecker

Patrick

Golfclub Schloß Horst e.V.

Siegfried Vollrath

Lindner

Marcus

Golf & Country Club Fleesensee e.V.

Oliver Heuler

Nottebaum

Andreas

Golfclub Hummelbachaue e.V.

Günter Kessler

Ongsiek

Sebastian

Golfclub Hannover e.V.

Bill Knowles

Pantzke

Thilo

Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee e. V.

Mario Hansch

Pingel

Max

Ostseegolfclub Wittenbeck e.V.

Andre Zill

Podlech

Julien

Gelsenkirchener Golfclub Haus Leythe e. V.

Horst Büttner

Sahm

Paul

Golfclub Freudenstadt e.V

Peter Dworak

Saller

Tobias

Zweitausbildung


Schanz

Christian Leslie

Golfclub Beuerberg e.V.

Christian Neumaier

Schuster

Jörg

Red Golf Moorfleet

David Alan Entwistle

Speckhahn

Holger

Internationaler Golf Club Bonn e. V.

Kurt Schönwald

Spiegel

Sebastian

Golf-Club Wiesensee e.V.

Andreas Reil

Staudt

Felix

WINSTONgolf Klub e.V.

Ole Gutberlet

Unruh

Tim

Golf Club Hardenberg e.V.

Stefan Quirmbach

Wehner

Manuela

Deutscher Golf Verband e.V.

Stephan Morales

Yiu

Chuk-Wai

Golf & Country Club Fleesensee e.V.

Oliver Heuler

08.07.2011 08:00

Traumreise für Pros zu Nordirlands schönsten Plätzen

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Royal County Down und Portstewart, Castlerock, Ardglass und Holywood: Tourism Ireland und das Northern Ireland Tourist Board luden PGA Pros ein zur Entdeckungsreise nach Nordirland. Zu einem Besuch bei den Stars und den Geheimtipps des "Home of Champions".


Belfast/Nordirland
– Anfang Oktober stellte Tourism Ireland in Kooperation mit dem NITB (Northern Ireland Tourist Board) im Rahmen einer Informationsreise für PGA Golfprofessionals berühmte und weniger bekannte Golfplätze im „Home of Champions” vor. So heißt Nordirland, nachdem gleich drei Nordiren bei großen Turnieren abgeräumt haben und Rory McIlroy nach dem Sieg von Darren Clarke bei der British Open die Nachricht „Nordirland - die Golfhauptstadt der Welt” um den Globus twitterte.

Die Reise begann in Belfast mit einer Runde im Malone Golfclub, einem malerischen Parklandplatz auf einem großen Anwesen nahe der Stadt. Mit Royal Portrush, Castlerock, Portstewart, Ardglass und Royal County Down durften die teilehmenden PGA Golfprofessionals - auf Bild 2 von links nach rechts Robert Lamprecht, Andreas Reil, Oliver Pannhorst, Ralf Eisenmenger und Patrick Fromme - einige der schönsten Links-Plätze der Welt spielen. Auch dem Holywood Golfclub in Belfast, wo das Gruppenfoto entstand, galt ein Besuch, stammt von hier doch kein Geringerer als Rory McIlroy, der ganz in der Nähe ein Haus besitzt und in Holywood immer wieder mal eine Runde spielt.

Natürlich kamen bei der Stippvisite auch die touristischen Highlights nicht zu kurz: Der berühmte Giant's Causeway oder die Old Bushmills Distillery ganz im Norden im Ort Bushmills, wo die Gruppe nicht nur alles über irischen Whiskey erfuhr, sondern auch stilvoll im Bushmills Inn übernachten konnte. Eine Reise vollgepackt mit Highlights, die alle Teilnehmer begeisterte. Den Sieg der unter den Pros ausgespielten "Home of Champions Trophy" sicherte sich übrigens souverän Oliver Pannhorst.

Wer sich für Informationen über Golf in Irland und Nordirland oder auch für die Teilnahme an einer Informationsreise im Jahr 2012 interessiert, kann unter tourismirelandgolf@helma-scheffler-pr.com Informationen anfordern beziehungsweise sich direkt vormerken lassen. pga

27.06.2011 11:00

"Wir müssen mehr Turniere in Deutschland bekommen!"

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Deutschlands bester Golfer, Martin Kaymer aus Mettmann, beendete die BMW International Open im Golfclub München Eichenried auf dem geteilten 18. Platz. Nach seiner Finalrunde kam er zum Interview ins Pressezentrum des Turniers. 

 

Martin Kaymer, Sie wurden nach Ihrer Finalrunde gefeiert wie ein Popstar. Wie haben Sie es überhaupt hierher in den Medienbereich geschafft?

 Es war ein bisschen schwierig. Ich gehe gleich noch mal raus (lacht). Mal schauen, wie es dann wird.

 

Sie haben eine 69 zum Abschluss gespielt. Wie lautet Ihr Resümee der Finalrunde und der ganzen Woche?

 Ich bin sehr zufrieden, gerade mit dem Schwung. Spielerisch war das gut, mein einziges Problem war auf den Grüns. Es sind zu wenige Putts gefallen, vor allem an den letzten beiden Tagen. Ich habe mein Bestes gegeben und freue mich auf die nächsten Wochen.

 

Wäre der Sieg noch möglich gewesen?

Ja. Ich habe den Ball gut getroffen, die Fairways gut getroffen und meine Drives waren auch relativ lang. Meine Wedges waren heute vielleicht nicht ganz so präzise, aber vor allem hat es eben auf den Grüns nicht geklappt.

 

Sie haben diese Woche öfter davon gesprochen, wie gern Sie auf das 18. Grün in Eichenried zugehen – die vollen Tribünen, die Erinnerungen an Ihren Sieg 2008. War es heute wieder so schön?

Es ist einfach eines der schönsten Schlusslöcher, die wir auf der European Tour haben. Als Deutscher macht das natürlich besonders viel Spaß, und dort mit einem Birdie aufzuhören, macht noch mehr Spaß – zum Glück ist mir das dieses Jahr in allen vier Runden gelungen. Mal sehen, wie es nächstes Jahr in Köln wird. Wenn dann genauso viele Zuschauer kommen, können wir sehr zufrieden sein.

 

Hat sich die intensive Arbeit diese Woche mit Trainer Günter Kesser gelohnt? Sind Sie weiter gekommen bei ihrer Schwungverbesserung?

Wir haben vor allem über die Basics gesprochen. Ich bin froh, dass es die Tage hier so gut funktioniert hat. Ich bin auf einem guten Weg und nehme sehr viel Positives aus dieser BMW International Open mit. Ich denke, das Schwungthema kann man jetzt abhaken. Ich muss einfach nur weiter arbeiten, dann kann ich wieder Turniere gewinnen.

 

Ihrem Flightpartner Scott Jamieson ist mit einer 64 genau die Runde gelungen, die Sie sich wohl auch gewünscht hätten.

Vom Spielerischen waren wir ungefähr gleichauf, er hat einfach mehr Putts gemacht. Aber ich spiele ja nicht nur gegen ihn. Und ich freue mich für ihn, es ist sein erstes Jahr auf der European Tour, und er hat heute einen Riesenschritt gemacht, Rookie of the Year auf der European Tour zu werden.

 

Ist so eine Woche, in der Sie zuhause spielen und im Mittelpunkt stehen, unangenehmer für Sie als eine normale Tourwoche?

Überhaupt nicht. Es macht viel mehr Spaß. Vor den deutschen Zuschauer zu spielen, ist großartig, und so viele Jugendliche und Kinder auf dem Platz zu sehen, hat mich besonders gefreut. Am Ende sind mir die Bälle ausgegangen, weil ich so viele verschenkt habe. Das macht riesig Spaß. Ich habe hier auch mit Marcel Siem darüber gesprochen, und wir waren uns einig: Wir müssen mehr Turniere in Deutschland bekommen.

 

Am Finaltag waren 17.400 Zuschauer hier, mit insgesamt 62.700 Fans wurde der Turnierrekord von 2006 nur knapp verpasst.

Das ist schön. Ich denke, für die Fans wäre mehr Golf in Deutschland riesig und für die Profis auch toll. Wir hatten früher mal drei bis vier European-Tour-Turniere in Deutschland, und momentan gibt es nur die BMW International Open. Ich würde mich riesig freuen, wenn wir noch zwei bis drei Turniere dazu bekommen würden.

 

Was machen denn Ihre eigenen Ambitionen als Veranstalter aufzutreten?

Die Pläne dazu haben wir auf jeden Fall, die sind fertig. Wir wollen aber erstmal klein anfangen, auf der Challenge Tour, und dort Erfahrungen sammeln. Das wird entweder nächstes Jahr oder übernächstes Jahr auf jeden Fall passieren. Die European Tour ist noch mal eine andere Ebene, da müssen wir mal abwarten.

 

Wie fühlen Sie sich als Botschafter des deutschen Golfs?

Super. Ich finde das sehr gut. Dass zur BMW International Open so viele Jugendliche und Kinder kommen, macht eine Riesenfreude. Ich freue mich darauf, irgendwann mit diesen Jungs zu spielen. Zu Beginn der Woche hat mich hier ein Neunjähriger angesprochen, Steve aus Bergisch Gladbach. Er sagte: "In zehn, 15 Jahren schlage ich Dich!" Wir haben dann ein paar Bälle miteinander geschlagen. Und das sah wirklich sehr gut aus.

Interview & Foto: BMW

27.06.2011 11:00

Pablo Larrazábal gewinnt die BMW International Open

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Der Spanier Pablo Larrazábal hat die BMW International Open 2011 gewonnen. In einer der spannendsten Schlussrunden der Turniergeschichte und einem der denkwürdigsten Finals der European Tour verwies der 28-Jährige seinen Landsmann Sergio García im Stechen auf Platz 2. Entscheidend war ein Birdie am fünften Extra-Loch. Der Ratinger Marcel Siem und Martin Kaymer aus Mettmann beendeten das Turnier im Golfclub München Eichenried auf dem geteilten 14. beziehungsweise geteilten 18. Rang. Aus der Riege der deutschen Spieler hatten allein sie den Cut überstanden. ENDERGEBNIS

 

Eichenried – „Einen meiner Helden geschlagen zu haben, und das auch noch im Stechen, ist ein Traum“, sagte Larrazábal, der seinen zweiten Sieg auf der European Tour nach dem Erfolg bei der Open de France 2008 feierte. Der Vorjahresdritte aus Barcelona widmete den Triumph seinem vorige Woche verstorbenen Großvater. „Wir haben den Kapitän unserer Familie verloren, dieser Sieg ist nur für ihn.“

Um zu gewinnen, musste Larrazábal die fünf nötigen Extra-Löcher in drei unter Par spielen, so hoch war das Niveau des rein spanischen Duells um die Siegprämie von 333.330 Euro. Es war das längste Stechen der Turniergeschichte. Wie gleichwertig beide Spieler waren, zeigte auch die Tatsache, dass sie ihre reguläre Runde mit jeweils 68 Schlägen beendeten. Larrazábal gewann das Turnier letztlich mit 272 Schlägen (68+67+69+68, 16 unter Par).

17.400 Zuschauer verfolgten das dramatische Finale im Golfclub München Eichenried. Insgesamt sorgten 62.700 Fans in der Turnierwoche für eine Einstellung des Zuschauerrekords aus dem Jahr 2006. Nächstes Jahr findet die BMW International Open erstmals in Pulheim bei Köln statt, bevor das Turnier 2013 zum 25. Jubiläum wieder nach Eichenried zurückkehrt.


2012 Umzug nach Pulheim

„Wir haben spektakuläre Schläge und großen Golfsport gesehen“, bilanzierte Turnierpräsident Karsten Engel, Leiter Vertrieb der BMW Group Deutschland. „Das Finale war unglaublich spannend mit dem Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden spanischen Matadoren. Wir gratulieren Pablo Larrazábal von ganzem Herzen. Nachdem wir dieses Jahr noch mehr Golfbegeisterte nach Eichenried locken konnten, freuen wir uns auf die nächsten BMW International Open 2012 am neuen Standort in Pulheim bei Köln.“

Positiv fiel auch das Fazit von Martin Kaymer aus, der das Turnier mit einer 69 beendete und insgesamt 279 Schläge benötigte. „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spiel, es sind nur leider zu wenige Putts gefallen“, sagte der Weltranglisten-Dritte. „Ich bin auf einem guten Weg und nehme sehr viel Positives aus dieser BMW International Open mit.“

Der Majorsieger und BMW Golfsportbotschafter löste am Sonntag in Eichenried eine wahre Kaymer-Mania aus. Vor allem Kinder und Jugendliche empfingen den 26-Jährigen wie einen Popstar. Kaymer genoss das Bad in der Menge und erklärte: „Das macht alles einen Riesenspaß. Ich freue mich darauf, eines Tages mit diesen Jungs zu spielen.“

Noch einen Schlag besser als Kaymer war nach den vier Runden sein rheinischer Kollege Marcel Siem, der am Finaltag 70 Schläge benötigte. Siem gelangen zwar sechs Birdies, doch er verlor an den Par-5-Löchern insgesamt drei Schläge und verspielte damit ein noch besseres Resultat. „Es ist mein Heimatplatz und ich habe an der Spitze geschnuppert“, sagte Siem. „Ich verlasse Eichenried in guter Laune.“

Die BMW International Open 2011 werden auch als Turnier der Comebacks in Erinnerung bleiben. So kam der in der Weltrangliste aus den ersten 100 gefallene Schwede Henrik Stenson, ehemals Vierter im Ranking und BMW International Open Sieger 2006, nach seiner Halbzeitführung am Ende auf den neunten Platz. Und auch García ließ in Eichenried die schwierigste Phase seiner Karriere hinter sich. Der ehemalige Weltranglisten-Zweite kam einem Erfolg so nahe wie nie seit seinem letzten Turniererfolg Ende 2008.

Auch Larrazábal hatte seit seinem Erfolg 2008 in Frankreich so manche Täler durchwandert. Seinem Sieg nun bei der BMW International Open gingen am Sonntag viele überraschende Wendungen voraus. Während er durch sechs Birdies auf den ersten elf Löchern den vor der Schlussrunde führenden Engländer Mark Foster überholte, drehte auch García gewaltig auf. Die Bahnen fünf bis acht absolvierte er allesamt mit Birdies, an Loch neun und elf gelang ihm sogar jeweils ein Eagle. García ballte die Faust und verneigte sich vor dem Publikum – er schien unaufhaltsam auf den Triumph zuzusteuern.

Doch plötzlich wurde der seit 2008 auf der European Tour sieglose Spanier nervös. Auf den Eagle an Bahn elf folgten drei Bogeys in Folge und ein weiterer Schlagverlust an Bahn 16. Nur weil Larrazábal seinerseits an den Löchern 13 und 16 zwei Bogeys kassierte, schaffte es García durch einen Birdie an der letzten Bahn noch ins Stechen.


Showdown an der 18

Schauplatz des Showdowns war erneut Bahn 18, das Par-5-Schlussloch der BMW International Open. Die Spanier platzierten ihre Abschläge ideal und unterhielten sich angeregt, während sie das Fairway hinunter gingen. Auch ihre zweiten Schläge waren von fast identischer Perfektion – beide landeten in der Mitte des Grüns. Und auch dort blieb es harmonisch. Erst Larrazábal, dann García schoben ihren Putt um Millimeter vorbei.

Ein zweites Mal ging es also auf die 18. Bahn, und dieses Mal war García nach den ersten beiden Schlägen deutlich im Nachteil. Doch aus dem Rough vor dem Grün gelang ihm ein wundervoller Chip an die Fahne und damit noch der Birdie. Larrazábal benötigte zwei Putts, die Entscheidung war erneut vertagt.

Für das dritte Extra-Loch sieht das Reglement der BMW International Open Bahn zwölf vor, ein Par-3-Loch. Nach den Abschlägen lag der Vorteil erneut bei Larrazábal, denn García musste vom Vorgrün putten. Sein Versuch lief direkt auf das Loch, blieb jedoch fast unerklärlich an der Lochkante hängen. García sackte in die Knie, hatte aber Glück im Unglück, weil Larrazábal seine Chance nicht nutzen konnte.

Als nächstes war Bahn 17 an der Reihe, ebenfalls ein Par-3-Loch. Wieder gelangen hervorragende Abschläge, wieder vergaben beide ihre Putts. Diesmal war es Larrazábal, der besonders knapp scheiterte. Sekundenlang verharrte der Spanier regungslos auf dem Grün, als könne er es nicht fassen.

Doch bald wurde er erlöst. Weil die kürzeren Bahnen auch keine Entscheidung gebracht hatten, ging es zurück an das 18. Loch. García besaß dabei nach den beiden langen Schlägen eigentlich die bessere Ausgangsposition. Doch sein Eagle-Putt war so aggressiv gespielt, dass er ein gutes Stück hinter das Loch rollte. Von dort schob García erneut vorbei, so dass Larrazábals zwei Putts zum Sieg reichten. Fast zwei Stunden nach dem Ende seiner regulären Runde hatte er es endlich geschafft und die BMW International Open 2011 gewonnen. Text & Fotos: BMW

19.06.2011 18:00

Waliser Woosnam gewinnt in Köln

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Köln (tki) - Ian Woosnam hat die Berenberg Bank Masters im Golf- und Landclub Köln gewonnen. Der 53-jährige Waliser, Masters-Sieger von Augusta des Jahres 1991, spielte im Finale des Events auf der European Senior Tour am Sonntag eine starke 66 und holte sich mit 207 Gesamtschlägen (-9) nach drei Runden den Siegerscheck in Höhe von 60 000 Euro. "Ich habe wirklich gut gespielt und bin begeistert", sagte Woosnam, der sich mit diesem Triumph auf den 3. Platz der Order of Merit schieben konnte.

"Ich habe mich selbst nicht so sehr unter Druck gesetzt und nicht viele Fehler gemacht da draußen", so Woosnam, dem der Kurs in Köln lag. "Als ich ihn gesehen habe, war mir klar, dass ich eine Chance habe." Für den Waliser war es nach dem Gewinn der German Open 1996 in Nippenburg der zweite Erfolg auf deutschem Boden. "Turniere mit drei Runden in Deutschland mag ich einfach", so Woosnam, der den Chilenen Angel Fernandez (-7) und den US-Amerikaner Tim Thelen (-5) auf die Plätze zwei und drei verwies.

Für Teilnehmer, Veranstalter und Turnier-Botschafter Bernhard Langer lief es am Abschlusstag nicht unbedingt nach Plan. Der 53-jährige Anhausener notierte eine 75 auf der Scorekarte und beendete die Berenberg Bank Masters auf dem geteilten 11. Platz. "Ich habe mit zwei Bogeys begonnen, was nie ideal ist", so Langer. Er freute sich jedoch, nach seiner dreimonatigen Verletzungspause wieder einen Wettbewerb bestritten zu haben. Auch wenn er sich noch nicht hundertprozentig fit fühle, werde er bei den BMW International Open, die am Donnerstag in München Eichenried beginnen, alles geben.

Torsten Giedeon, der zweite deutsche Teilnehmer im Feld der Berenberg Bank Masters, beendete das Turnier in Köln auf Rang 62. Der Lokalmatador, der zwei Wochen zuvor die HDI-Gerling German PGA Seniors Championship gewonnen hatte, kam am Sonntag mit einer 75 und 229 Gesamtschlägen ins Clubhaus. Endergebnis

18.06.2011 18:00

Trio in Köln vorn, aber Langer hält Kontakt zur Spitze

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Für Bernhard Langer lief es mit 73 Schlägen (+1) am zweiten Tag der Berenberg Bank Masters im Golf- und Land-Club Köln nicht ganz so gut wie in Runde 1, als er mit einer 69er Runde zurück ins Clubhaus kam: „Es ist schade, ich habe heute besser gespielt als gestern, aber es sind zu wenige Putts gefallen“, so der Kommentar des Anhauseners. Am Sonntag geht er nun mit drei Schlägen Rückstand auf die Führenden in den Finaltag.

Köln – „Das ist nicht sehr viel, mit einer guten Schlussrunde könnte ich drei Schläge aufholen. Aber es können sich noch viele Spieler Chancen auf den Sieg ausrechnen“, so der Teilnehmer, Veranstalter und Turnier-Botschafter des mit 400.000 Euro dotierten Events der European Senior Tour.

Allen voran hat Tour-Neuling Tim Thelen aus den USA exzellente Chancen, sich den Siegerpokal zu sichern. Der Amerikaner konnte am zweiten Tag vor 3000 Zuschauern seine Führungsposition halten. Bei durch starken Wind schwierigen Bedingungen beendete er seine zweite Runde nach 74 Schlägen (2 über Par). Allerdings muss er sich Platz eins nun mit Barry Lane und Mark James aus England teilen, die nach zwei Runden ebenso 139 Schläge (5 unter Par) auf dem Konto haben.

Torsten Giedeon, der zweite Deutsche im Feld, notierte nach 76 Schlägen am Freitag am Samstag eine 78er Runde, David Blakeman, das dritte Mitglied der PGA of Germany mit Startrecht in Köln, benötigte am Samstag 76 Schläge, nachdem er das Turnier mit einer 83er Runde eröffnet hatte.

Die Finalrunde beginnt für David Blakeman am Sonntag bereits um 7:30 Uhr, Torsten Giedeon startet um 7:50 Uhr. Bernhard Langer schlägt um 11:10 Uhr ab, die führenden Spieler um 11.40 Uhr. mat/az

17.06.2011 18:00

Guter Start für Langer beim Berenberg Bank Masters

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Bernhard Langer, Turnierbotschafter, Veranstalter und Teilnehmer des Berenberg Bank Masters in Köln, erwischte am Freitag beim mit 400.000 Euro dotierten Turnier der European Senior Tour einen ausgezeichneten Start. Nach 9 Löchern lag der Anhausener im Golf- und Land-Club Köln bereits 3 unter Par und war damit Co-Leader des exzellent besetzten Turniers. Am Ende des ersten Durchgangs stand für die Nummer 1 der US Champions Tour 2010 auf dem Par-72-Platz eine 69er Runde zu Buche – und das nach dreimonatiger Verletzungspause! Heute startet er um 13 Uhr.

Köln (mat) – Bernhard Langer war mit seiner ersten Turnierrunde nach dreimonatiger Verletzungspause durchaus zufrieden: „Ich habe solides Golf gespielt und den Ball gut getroffen. Wenn nicht vier Putts ausgelippt wären, hätte ich ein noch besseres Ergebnis in das Clubhaus gebracht.“ Mit 69 Schlägen (3 unter Par) belegt er nach dem ersten Tag den sechsten Rang und hat sehr gute Chancen auf einen Spitzenplatz. Ob er dieses Turnier sogar gewinnen kann? „Die Konkurrenz ist groß, denn es ist ein sehr starkes Teilnehmerfeld hier am Abschlag und wer hier gewinnen will, muss hervorragendes Golf spielen.“

Langer war wie auch alle anderen Spieler voll des Lobes über den Kurs im Golf- und Land-Club Köln: „Der Platz ist in einem ganz hervorragenden Zustand und beweist, dass die Wahl für diesen Austragungsort völlig richtig war.“

Der zweite deutsche Teilnehmer, Lokal-Matador Torsten Giedeon, kam mit einer 76er Runde ins Clubhaus. David Blakeman, Mitglied der PGA of Germany, notierte eine 83er Runde. Der Engländer hatte sich als Zweiter der HDI-Gerling German PGS Seniors Championship 2011 für das hervorragend besetzte Senioren-Turnier in Köln qualifiziert. In Führung nach dem ersten Tag: Der US-Amerikaner Tim Thelen, der eine 65er Runde spielte. Das Turnier ist auf drei Runden angesetzt, es gibt keinen Cut.

Auf der Suche nach Verwandten

Der Führende Tim Thelen aus den USA bestreitet mit den Berenberg Bank Masters sein erstes Turnier auf der European Senior Tour und liegt nach Runde 1 mit 65 Schlägen, sieben unter Platzstandard, in Führung. Ein großartiger Auftakt für Thelen, dem es nach eigenen Angaben an diesem ersten Turniertag vor 2500 Zuschauern gelang, „den Ball im Spiel zu halten“. Nachdem er im November des vergangenen Jahres die Qualifying School gewonnen hatte, musste er bis zu seinem 50. Geburtstag am 14. Juni warten, ehe er erstmals auf der Senior Tour abschlagen durfte.

Natürlich wurde er auf seinen Namensvetter Dirk Thelen, Head Greenkeeper im Golf- und Land-Club Köln, angesprochen. „Ich habe Dirk getroffen, als ich ankam und sein Vater versucht gerade herauszufinden ob wir nicht nur den gleichen Namen tragen, sondern miteinander verwandt sind. Möglich wäre es, denn mein Urgroßvater ist vor vielen Jahren aus Deutschland in die USA ausgewandert.“

Auf Platz 2 hinter Thelen liegt George Ryall aus England mit 66 Schlägen (-6) gefolgt von Mark James – ehemaliger Ryder Cup Kapitän – ebenfalls aus England mit 67 Schlägen (-5).

Am Samstag treten die 72 Professionals entsprechend ihrem Ergebnis an, das heißt die führenden Spieler im Turnier gehen als letzte auf die Runde. Langer wird um 13 Uhr abschlagen, der führende Thelen um 13:10 Uhr.

03.05.2011 16:00

Challenge Tour: Nicolas Meitinger verpasst die Top 20

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Er hatte sich viel vorgenommen fürs Grand Final der Challenge Tour: Platz 4 oder besser stand auf der Wunschliste von Nicolas Meitinger, was den Sprung auf die European Tour bedeutet hätte.

Puglia/Italien (mat) – Doch der Kölner verpasste dieses Ziel letztlich klar, wurden nach Runden von 73, 67, 71 und am Finaltag erneut 73 Schlägen auf dem Platz San Domenico Golf im italienischen Puglia 41. Damit schloss er die Challenge Tour 2011 letztlich auf Rang 38 ab, bei 22 Turnieren sammelte er 46.835 Euro Preisgeld. Am Ende fehlten 15.795 Euro zu Alessandro Tadini, der Nummer 20 der Jahres-Endwertung, der sich als letzter Spieler über die Challenge-Tour-Rangliste für die European Tour 2012 qualifizierte. Nicolas Meitinger war damit bester Challenge-Tour-Spieler der Young Professional Förderung und zweitbester Deutscher nach Bernd Ritthammer (34).

Die letzte Chance, noch in diesem Jahr ins Oberhaus des Golfsports in Europa aufzusteigen, wollen sie nun bei der Qualifying School nutzen. Als Nummer 38 und 34 der Endrangliste der Challenge Tour 2011 sind sie automatisch für das Final-Stage-Turnier qualifiziert, das vom 10. bis 15. Dezember im PGA Catalunya Resort in Spanien stattfindet. Dort ist dann auch Florian Fritsch am Start - und eventuell der eine oder andere Spieler, der sich ab 2.12. in Stage 2 durchsetzen kann.                    Video-Portrait Nicolas Meitinger

01.05.2011 16:00

Der Ryder Cup 2018 findet in Frankreich statt

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Wentworth/England (mat) – Gestern um 13:23 Uhr gab George O'Grady, Chef der European Tour, im Wentworth Club in England bekannt, dass der Ryder Cup im Jahr 2018 in Frankreich ausgetragen wird. Als zuletzt verbliebene Mitbewerber um die Austragung waren damit neben Deutschland auch Portugal, die Niederlande und Spanien ausgeschieden. Zur offiziellen Ryder Cup Website

01.05.2011 16:00

Ehren-Award für PGA-Präsident Stefan Quirmbach

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Hohe Auszeichnung für Stefan Quirmbach, Präsident der PGA of Germany: Der PGA Master-Professional aus Göttingen erhielt im Rahmen der Rheingolf Messe in Pulheim den Ehren-Award für besondere Verdienste um den Golfsport. Der Award wird vom GOLF MAGAZIN verliehen. „Ich spiele das Spiel seit 44 Jahren. Dieser Award ist eine Ehre für meine Zunft, nicht nur für mich selbst“, so Quirmbach bei seiner Dankesrede.

Pulheim/Göttingen (mat) – Erst als sein PGA-Kollege Frank Adamowicz auf der Bühne in der Kölner Wolkenburg den Ehren-Award anmoderierte und bekannt gab, dass der Preisträger aus Rheinland Pfalz stammt, „überkam mich so eine Ahnung“, so Quirmbach. Minuten später bahnte er sich unter dem Applaus der Gala-Gäste seinen Weg zum Podium und nahm dort völlig überrascht und sichtlich gerührt die Auszeichnung entgegen. „Dieser Award ist für mich eine Anerkennung für das, was ich seit vielen Jahren ehrenamtlich für und mit der PGA of Germany durchgeführt und erreicht habe. Es ist ein schönes Gefühl, dass dies wahrgenommen und gewürdigt wird. Vor allem aber ist er ein deutliches Zeichen dafür, wie positiv die öffentliche Meinung zur PGA of Germany ist. Ganz offensichtlich werden wir unserer Rolle im Golfmarkt immer besser gerecht und entwickeln gemeinsam mit unseren Marktpartnern den Golfmarkt positiv weiter.“

Stefan Quirmbach, Jahrgang 1960, gehört dem Vorstand der PGA of Germany seit 1993 an, seit 2000 führt er ihn als Präsident. Er ist seit 1984 PGA Golfprofessional und inzwischen Inhaber und Leiter der Stefan Quirmbach Golfschule mit Hauptsitz im GolfResort Hardenberg. 1996 erhielt er den Status eines 5-Star-Professionals der PGAs of Europe. Als Master-Professional der PGA of Germany hat er 2008 auch innerhalb des Verbands die höchste fachliche Graduierungsstufe erreicht. Während seiner Präsidentschaft wuchs die Zahl der Mitglieder der PGA of Germany auf über 1750 – damit ist die PGA of Germany nach der PGA of Great Britain & Ireland die zweitgrößte Berufsvereinigung von PGA Golfprofessionals in Europa und die größte in Kontinentaleuropa. Stefan Quirmbach schreibt als Autor unter anderem im GOLF MAGAZIN und im Golf CLUB-MAGAZIN, ebenso im Magazin „golf spielen“ der Süddeutschen Zeitung. Er hat die DGV-Lehrbriefe „Die Technik des Golfschwungs“ und „Fehler und Korrekturen“ als Co-Autor sowie als Autor das Kapitel „Kurzes Spiel“ des Ausbildungshandbuchs der PGA of Germany verfasst. Der 50-Jährige lebt mit seiner Ehefrau Katharina und seinen beiden Töchtern in Göttingen.

 

Erfolgsgeschichte

Die GOLF MAGAZIN Awards wurden in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben. Leser des Magazins und eine Fachjury hatten die besten Produkte der Saison 2010 aus insgesamt elf Kategorien der Bereiche Golfindustrie und -tourismus gewählt. „Die zunehmende Beteiligung und Aufmerksamkeit ist für die GOLF MAGAZIN-Redaktion der beste Beweis, dass die Award-Veranstaltung auf eine breite Zustimmung stößt und längst eine Erfolgsgeschichte geworden ist“, so Dieter Genske, Chefredakteur des GOLF MAGAZIN.

 

INTERVIEW MIT STEFAN QUIRMBACH 

 

„Dieser Award ist eine Auszeichnung für die ganze PGA"


Hatten Sie mit dieser Auszeichnung gerechnet?

Herr Quirmbach, Sie waren eigentlich nur als Besucher auf der Rheingolf-Messe und als Gast beim Galaabend des GOLF MAGAZIN, und Sie hatten überhaupt nicht mit einer Auszeichnung gerechnet …

Stefan Quirmbach: Das ist richtig! Diese Ehrung kam für mich in der Tat völlig unerwartet und überraschend – ich war in keiner Weise vorher informiert. Auch als PGA-Kollege Frank Adamowicz auf der Bühne den Ehren-Award anmoderierte, war ich noch völlig ahnungslos. Erst als er sagte, der Gewinner stamme aus Rheinland Pfalz, überkam mich eine gewisse Ahnung …

 

Was bedeutet Ihnen dieser Award?

Stefan Quirmbach: Dieser Award ist für mich natürlich auch eine Anerkennung für das, was ich seit vielen Jahren ehrenamtlich für und mit der PGA of Germany durchgeführt und erreicht habe. Vor allem aber ist er ein deutliches Zeichen dafür, wie positiv die öffentliche Meinung über die PGA of Germany ist. Ganz offensichtlich werden wir unserer Rolle im Golfmarkt immer besser gerecht.

 

Überrascht Sie der Zeitpunkt dieser Ehrung?

Stefan Quirmbach: Solche Awards werden üblicherweise an Menschen vergeben, die eher am Ende ihrer Karriere stehen, und denen man danken möchte. Ich bin aber keineswegs am Ende meines Weges! Insofern ordne ich die Auszeichnung sehr meiner langjährigen Tätigkeit für die PGA of Germany zu. Seit 1993 bin ich im Vorstand, zunächst als Vizepräsident, seit 2000 als Präsident. Die PGA of Germany hat sich in dieser Zeit sehr positiv entwickelt. Bei Übernahme des Deutschen Golflehrer Verbandes – so hieß der Verband der Golfprofessionals bis 1995 – durch Präsident Heinz Fehring im Jahr 1993 hatten wir 713 Mitglieder. Die Geschäftsstelle befand sich in einer 3-Zimmer-Wohnung. Wir haben uns damals folgende Ziele gesetzt: Mitglieder gewinnen, Aufbau eines Wettspielsystems, Einstellung eines Geschäftsführers und Neustrukturierung der Ausbildung. Mit Rainer Goldrian haben wir einen hervorragenden Geschäftsführer gefunden und seither gemeinsam mit ihm und Ines Halmburger, der gleichermaßen geschätzten Geschäftsführerin der PGA Aus- und Fortbildung GmbH, alle diese Punkte umgesetzt. Nachdem wir „unser Haus“ gestärkt hatten, begannen wir im Jahr 2000 mit der Umsetzung eines internen und externen Marketings, angefangen mit der Umbenennung des Verbandes, der Veränderung des Logos und der Implementierung eines Fortbildungs- und Graduierungssystems. Heute haben wir über 1750 Mitglieder, sind nach der PGA of Great Britain & Ireland die zweitgrößte PGA in Europa und die Nummer 6 weltweit. Und wir besitzen mit der EPD Tour sogar eine eigene, internationale Turnierserie.

 

Welches sind die Gründe für diese Erfolgsgeschichte?

Eine in der Tat sehr erfolgreiche Bilanz und Entwicklung. Wie war das möglich?

Stefan Quirmbach: Dank der Unterstützung meiner Vorstandskollegen und einer sehr kompetenten Geschäftsführung mit guten Mitarbeitern! Und natürlich war und ist das alles nur möglich, weil die Mitglieder unseren Kurs und unsere Ideen mitgetragen und unterstützen. Das ist auch der Grund dafür, weshalb dieser Award des GOLF MAGAZIN eine Auszeichnung für die PGA of Germany als Ganzes ist, auf die ich sehr stolz bin!

01.05.2011 16:00

Leitmesse GOLF EUROPE für 2011 abgesagt

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München (mat) – Die GOLF EUROPE, Leitmesse des Golfsports in Europa, findet in diesem Jahr nicht statt. „Wir überarbeiten derzeit in enger Abstimmung mit der Branche das Konzept der GOLF EUROPE, um mit einem angepassten und überzeugenden Format an den Markt zurückzukehren. Die strategische Neuausrichtung benötigt allerdings ihre Zeit, daher werden wir die Messe zunächst aussetzen,“ so Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe München GmbH.

Der strukturelle Wandel des Golfmarktes erfordere eine Überarbeitung des Messekonzepts, heißt es weiter in der Mitteilung der Messe München GmbH. Die Golfsportbranche sehe sich gegenwärtig einer nachhaltigen, strukturellen Marktveränderung gegenüber, bei der sowohl auf Handels-, als auch auf Industrieseite eine deutliche Konsolidierung stattfinde. Vor diesem Hintergrund werde die GOLF EUROPE 2011 ausgesetzt und in ihren einzelnen Bestandteilen geprüft.

01.05.2011 11:00

Top 20: Günther eine Woche vor EPD-Finale in Topform

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Es ist der bisher vielleicht größte Erfolg in Christoph Günthers Karriere: Der 36-jährige PGA Golfprofessional aus Oberammergau hat am vergangenen Wochenende erstmals den Cut bei einem Turnier auf der European Tour geschafft und am Ende der Austrian Open mit gesamt 284 Schlägen (-4) einen starken 19. Platz belegt. Lohn des starken Auftritts: Tosender Applaus von der Haupttribüne und 12.200 Euro Preisgeld.

Atzenbrugg/Österreich (tki) – „Österreich liegt mir irgendwie“, sagt Christoph Günther. In der Money List der EPD Tour liegt er vor dem großen Finale am kommenden Wochenende (1. bis 3. Oktober) im GC Hofgut Praforst nahe Fulda auf Rang vier mit rund 23.000 verdienten Euro. Außerhalb dieser Tour hat Günther in diesem Jahr nur zweimal Schecks einstecken dürfen – und das jeweils in Österreich: als 37. der Kärnten Golf Open und nun als 19. der Austrian Golf Open. 2009 hatte er die Kärnten Golf Open für sich entscheiden und damals seinen ersten und bisher einzigen Sieg auf der Challenge Tour gefeiert.

Diesmal nun, beim Sieg des Engländers Kenneth Ferrie (276/-12), startete Christoph Günther bei stürmischen Bedingungen im Diamond Country Club von Atzenbrugg vor den Toren Wiens mit einer 72. „Ich habe da auf jeden Fall richtig gut geputtet“, sagt er. Das Kurze Spiel funktionierte auch die nächsten beiden Tage ausgezeichnet, so dass er mühelos den Cut meisterte. Als diese Hürde übersprungen war, zauberte der Oberammergauer eine 69 in Runde drei auf die Scorekarte und schob sich damit auf Platz zehn.

Chip-In an der 18

Am Finaltag wurde Günther dann doppelt belohnt: Zum einen ging er mit dem mehrfachen Ryder-Cup-Teilnehmer Miguel Angel Jimenez aus Spanien auf den Platz (Günther: „Er ist einfach ein cooler Typ“), zum anderen gelang ihm zum Abschluss ein Chip-In am 18. Loch – und das vor voll besetzter Tribüne, von der tosender Applaus brandete. Günther: „Das war ein absoluter Höhepunkt, weil da zigtausende Menschen standen. Das sind die Momente, für die du Golf spielst.“ Endergebnis

14.04.2011 16:00

Abschlusszeugnisse für 47 PGA Golfprofessionals

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Blitzlichtgewitter und tosender Applaus: Im Rahmen der PGA-Gala 2011 in Düsseldorf erhielten die erfolgreichen Absolventen der Abschlussprüfung ihr Zeugnis als Fully Qualified PGA Golfprofessional. Im Herbst hatten bereits 23 Azubis die Tests bestanden, im Frühjahr beendeten nun weitere zwei Damen sowie 22 Herren mit Erfolg ihre Ausbildungszeit und können damit ins Berufsleben starten.

Von Matthias Lettenbichler / Fotos: Stefan Heigl/golffoto.de

Düsseldorf/München – „Herzlich willkommen in der PGA-Familie!“ Mit diesen Worten begrüßte Stefan Quirmbach, Präsident der PGA of Germany, die neuen Fully Qualified PGA Golfprofessionals, die im Herbst 2010 und im Frühjahr 2011 ihre Abschlussprüfung bestanden und damit die volle Lizenz zum Unterrichten erhalten haben. 47 neue PGA Golfprofessionals sind es insgesamt, die nach in der Regel dreijähriger Ausbildung Golf-Einsteiger ebenso wie Fortgeschrittene und Könner, Kinder und Jugendliche genauso wie Erwachsene das Golfspiel lehren können. Dass es drei besonders intensive Jahre der Ausbildung sind, das bestätigte Dominik Müller, mit einem Notendurchschnitt von 1,65 bester Absolvent. Der 30-Jährige dankte im Namen des gesamten Abschluss-Jahrgangs 2010/2011 für die „exzellente Ausbildung, die wir bekommen haben“, und freut sich nun auf die erste Saison als vollwertiges Mitglied der PGA of Germany, in der er im GC Bergisch-Land unterrichtet. Seine Ausbildung hatte er im GC St. Leon-Rot absolviert und bereits im Herbst die Abschlussprüfung bestanden.

01.04.2011 16:00

59! "Da sanken die Kollegen vor Kaymer in die Knie"

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Nicht viele Menschen können davon erzählen, wie sie einmal eine Golfrunde mit der Nummer 1 der Welt gespielt haben. Der Engländer Lee Spencer, PGA Golfprofessional im GC Holledau (Bild 6), erlebte 2006 eine ganz besondere Runde gemeinsam mit Martin Kaymer: Die heute legendäre 59 am zweiten Tag des EPD-Tour-Turniers Habsberg Classic.

 

Von Lee Spencer

Ich spielte 2006 gemeinsam mit Martin Kaymer auf der EPD Tour, der dritten Liga des Profigolfs. Ich war ein etablierter Profi, Kaymer ein 21-jähriger Nachwuchsspieler, dem ein gewisser Ruf vorauseilte. Der sei ein wirklich Guter, hörte ich vor unserer ersten gemeinsamen Runde. Wirklich Gute hatte ich aber schon viele gesehen, und dann ist aus ihnen doch nichts geworden. Also waren meine Erwartungen nicht besonders hoch. Er spielte am ersten Tag auf dem Par-72-Kurs eine 68. Gut. Aber nicht phänomenal. Dennoch war sein Spiel beeindruckend. Und ich sagte zu meinen Kumpels: „Ich habe gerade den besten Spieler gesehen, mit ich jemals gespielt habe.“ Die Jungs winkten lachend ab.

Am nächsten Tag gingen sie vor Kaymer in die Knie. Denn da spielte er eine Runde wie sie kaum einem Golfer vergönnt ist: eine 59. Zum Vergleich: Ein solches Traumergebnis gelang in der über 40-jährigen Geschichte der großen US Tour erst fünf Spielern.

Der 20. Juni war perfekt: über 20 Grad, Sonnenschein, kein Wind. Wir waren zu dritt – außer mir und Kaymer noch Richard Treis. Um 13 Uhr sollten wir auf die zweite Runde der Habsberg Classic in der Oberpfalz gehen. Rund 3000 Euro gab es für den Sieger. Vor dem ersten Schlag tauschen Golfer immer untereinander die Zählkarten aus. Auf der Runde schreiben sie die Ergebnisse eines Mitspielers auf. Ich war für Martin zuständig. Und glauben Sie mir, noch heute kann ich jeden einzelnen seiner 59 Schläge aufzählen. Niemals wieder habe ich eine solche Runde gesehen.

Dabei leistete sich Martin gleich auf der zweiten Bahn einen Fehler. Er brauchte vier statt der vorgesehenen drei Schläge – ein Bogey. Angesehen hat man es ihm nicht. Ob Traumschlag oder Fehler, Martin reagierte immer gleich: gar nicht. Eine große Stärke in einem Sport, der sich so sehr im Kopf abspielt. Und so war ihm auch nicht anzumerken, als er zu einer Traumrunde ansetzte. Er reihte Birdie an Birdie, blieb also Loch für Loch einen Schlag unter dem Platzstandard. Die Abschläge waren lang und flogen auf die Mitte der Bahnen. Seine Schläge ins Grün waren genauso präzise. Jeder Ball fand sein Ziel, der anschließende Putt war selten länger als zwei Meter. Tot an der Fahne, nennen wir das.

Wenn ich die Zahl 59 höre, denke ich an eingelochte Bälle aus hundert Metern oder an Treffer aus dem Sandbunker. An Wunderschläge eben, ohne die eine solches Ergebnis nicht zustanden kommen kann. Martins 59er-Runde aber hatte nichts mit Glück oder Schicksal zu tun.

 

Ein unglaublicher Junge

Wie unglaublich dieser Junge ist, wurde mir auf der elften Bahn klar, einem Par 5. Martin hatte noch 230 Meter vor sich und zog einen viel zu kurzen Schläger aus der Tasche – ein Eisen. Ich verstand nicht, warum er plötzlich vorsichtig spielen wollte. Da schwang er durch, und ich starrte ungläubig auf das Grün. Der Ball lag einen Meter hinter der Fahne. Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich einen Schlag gesehen, bei dem ich sagen musste: Den kann ich nicht. Sie hätten mir hundert Bälle auf die Stelle legen können, ich hätte nicht einen so schlagen können wie Martin. Für einen Profi ist dies übrigens ein bitteres Geständnis. Eigentlich können wir ja alles…

Martin versenkte den folgenden Schlag, und spätestens jetzt wusste ich, dass hier etwas Außergewöhnliches möglich ist. Ich weiß noch, wie ich nun darauf achtete, sein Ergebnis in Schönschrift einzutragen. Es wäre ja peinlich, wenn er Platzrekord spielt und auf der Scorecard fände sich nur Geschmiere. Und ich drückte Martin die Daumen. Golfer stehen zwar im Wettbewerb, freuen sich aber dennoch für den Mitspieler. Zumal man sich von gutem Spiel oft anstecken lässt. Ich habe damals eine respektable 68er-Runde gespielt. Neben Kaymer fühlte sie sich an wie eine 80.

Auf der 15 sprach Martin mich auf meinen Rekord an. Bis zu diesem Tag hatte ich die beste Runde der Tour gespielt. Eine 61 in meinem Heimatclub Holledau. „Was war das für ein Gefühl?“, fragte er. Ich sagte: „Wahrscheinlich das Gleiche, das du jetzt auch fühlst.“ Wir lachten. Das Wort 59 nahmen wir aber nicht in den Mund. Das bringt Unglück.

 

Wir haben viermal nachgerechnet

Nach 17 Bahnen wusste jeder, was los war. Käme Martin auf dem letzten Par vier mit drei Schlägen ins Ziel, wäre die Sensation perfekt. Zuschauer waren kaum auf der Anlage, aber aus dem Clubhaus strömten die Spieler auf den Platz. Bestimmt hundert Profis standen am Grün. Kaymer erreichte es mit zwei Schlägen, hatte aber den schwierigsten Putt des Tages vor sich. Vier Meter lang, bergab, von links nach rechts. Treis und ich spielten vor Martin, um ihm die Bühne zu überlassen. Er bereitete sich auf den Putt vor wie auf jeden anderen auch. Nicht kürzer, nicht länger. Der Ball machte sich auf den Weg und verschwand im Loch. Martin zeigte die erste Gefühlsregung des Tages: Er ballte die Hand zur Faust. Um ihn herum brach die Hölle los. Ich fiel ihm in die Arme, andere sanken vor ihm auf die Knie. Kurz darauf gingen wir ins Clubhaus und verglichen die Scores. Wir haben das Ergebnis vor der Unterschrift drei- oder viermal nachgerechnet, um ja keinen Fehler zu machen.

Jetzt, knapp fünf Jahre später, ist Martin Kaymer die Nummer 1 der Welt. Letzten Sommer haben wir uns kurz vor der BMW International Open in München getroffen. Wir haben uns unterhalten, als ein anderer Kollege zu uns stieß. Martin stellte mich vor: „Das ist der Lee. Er hat meine 59 unterschrieben.“ Das hat mich sehr gefreut.

Lee Spencer, 38 ist seit 1992 PGA Golfprofessional. Er unterrichtet in der Golfanlage Holledau.

(Im Original erschienen in der Welt am Sonntag.)

01.03.2011 16:00

Mauritius: Einsteiger-Angebot im Paradis Golf Club

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Von Mai bis September können Gäste des Paradis Hotel & Golfclub und des Dinarobin Hotel Golf & Spa in Mauritius einen Einsteiger-Kurs zu günstigen Konditionen buchen.

Mauritius (mat) – Der Beachcomber Paradis Golf Club hat ein neues Angebot für Golf-Einsteiger aufgelegt, das es Gästen des Paradis Hotel & Golfclub und des Dinarobin Hotel Golf & Spa ermöglichen soll, während ihres Urlaubs die Grundbegriffe des Golfspiels zu erlernen. Der Kurs in der Paradis Golf Academy wird vom 1. Mai bis 30. September 2011 (ausgeschlossen August) für 330 € pro Person angeboten, ab zwei (maximal vier) Teilnehmern kostet er 240 € pro Person. Er umfasst neun Unterrichtsstunden und Runde über neun Löcher mit dem Pro sowie ein Teilnahme-Zertifikat der PGA of Germany, nach deren Richtlinien der Kurs abgehalten wird.

Der Preis für den Starter-Kurs beinhaltet Leihschläger, ein Golfcart sowie die Übungsbälle während des Unterrichts. Die Teilnehmer werden die Atmosphäre der luxuriösen Golfanlage mit Clubhaus, Proshop, kleinem Bistro sowie die vielfältigen Trainingsbereiche und im Anschluss an den Kurs auch den 18-Loch Platz genießen. Von Anfang Mai bis Ende September sind Green-Fees für alle Gäste der Beachcomber Hotels kostenfrei. 

Der 18-Loch-Meisterschaftsplatz des Paradis Hotel & Golf Club bietet ideale Voraussetzungen für einen Golfurlaub. Der Abschlag liegt nur wenige Meter von der Rezeption entfernt, und der Platz mit einer Länge von 5942 Metern verläuft über die malerische Le Morne Halbinsel. Für Abwechslung sorgen zusätzlich die zwei nahe gelegenen Plätze Golf du Chateau und Tamarina Golf Estate, die Beachcomber Gäste zu vergünstigten Konditionen spielen können.

Weitere Informationen zum Paradis Hotel & Golf Club unter www.paradis-hotel.com. Mitglieder der PGA of Germany können für sich oder für ihre Gruppen Reisen zu attraktiven Sonderkonditionen buchen.

27.02.2011 16:00

20 unter Par! Bernhard Langer triumphiert in Florida

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Naples/Florida (mat) –Mit einer Demonstration einsamer Klasse hat sich Bernhard Langer in der Turniersaison 2011 zurück gemeldet: Der Anhausener entschied am Sonntagabend die The ACE Group Classic für sich, ein mit 1,6 Millionen US-Dollar dotiertes Turnier der Champions Tour. Nach drei Runden auf dem The Quarry Course in Naples in Florida notierte der Deutsche 20 unter Par - mit 64, 66 und am Finaltag erneut 66 Schlägen ließ er seinen Mitspielern keine Chance. Am Ende trennten ihn vier Schläge vom Zweitplatzierten, dem US-Amerikaner Fred Funk. Langer, im letzten Jahr Gesamtsieger der Champions Tour, erhielt einen Scheck über 240.000 US-Dollar. Endergebnis

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27.02.2011 10:00

Martin Kaymers Sieg im Halbfinale gegen Bubba Watson

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27.02.2011 10:00

Martin Kaymer: "Viele haben viel mehr Talent als ich!"

München (mat) – In Rekordzeit spielte sich Martin Kaymer in die Weltspitze. Die Saison 2010 beendete er als Nummer 1 Europas, weltweit ist er die Nummer 3. 2005 war er noch Amateur, 2006 spielte er noch auf der EPD Tour. Und er sagt klar: "Damals in der Nationalmannschaft gab es Spieler, die hatten viel mehr Talent als ich. Die haben nur nicht wirklich viel gearbeitet. Es ist schade zu sehen, dass jemand Möglichkeiten auslässt." Das GOLFJOURNAL und contenthouse GOLF-Chefredakteur Tim Ahlfeld haben sich auf der EPD Tour auf die Suche nach den jungen deutschen Talenten und ihren Zielen gemacht und stellen den TV-Beitrag exklusiv für die Website der EPD Tour und der PGA of Germany zur Verfügung.

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Bericht: Tim Ahlfeld, Chefredakteur contenthouse GOLF

27.02.2011 08:00

Golf-Weltrangliste: Martin Kaymer überholt Tiger Woods

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Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate (mat) – PGA Golfprofessional Martin Kaymer aus Mettmann bleibt auch 2011 das Maß der Dinge im Golfsport. In Abu Dhabi feierte die letztjährige Nummer 1 des Golfsports in Europa einen beeindruckenden Kantersieg, entschied die Abu Dhabi HSBC Golf Championship mit einem Vorsprung von acht Schlägen für sich. Nach Runden von 67, 65 und zweimal 66 Schlägen kam er mit 24 unter Par ins Clubhaus. Zweiter wurde der Nordire Rory McIlroy mit 16 unter Par. Der Sieg, bei dem Kaymer die versammelte Weltelite an die Wand spielte, brachte nicht nur 334.398 Euro Preisgeld und Platz 2 der Europa-Rangliste "Race to Dubai", sondern auch Platz 2 der Golf-Weltrangliste. Martin Kaymer überholte US-Superstar Tiger Woods und liegt nur noch knapp hinter der Nummer 1, dem Engänder Lee Westwood.

Endergebnis der Abu Dhabi HSBC Golf Championship           Die aktuelle Golf-Weltrangliste

 

28.02.2010 08:00

Martin Kaymer ist die neue Nummer 1 der Golfwelt

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Marana/Mettmann (mat) – Martin Kaymer aus Mettmann ist die neue Nummer 1 der offiziellen Golf-Weltrangliste. Der 26-jährige PGA Golfprofessional und ehemalige Spieler des GOLF TEAM GERMANY und der EPD Tour ist der zweite Deutsche Golfprofessional nach Bernhard Langer, dem der Sprung auf den Golfthron gelingt. Den Aufstieg an die Spitze hatte er durch seinen Final-Einzug bei der World Golf Championships-Accenture Match Play Championship in Arizona perfekt gemacht.

Foto: golfsupport.nl