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Wer Köpfchen hat, bildet sich fort.

G4 bis Master-Pro: Das PGA-Graduierungssystem

Das Graduierungssystem, an dem die Mitglieder der PGA of Germany seit der Saison 2000 auf freiwilliger Basis teilnehmen können, zeigt nach außen hin, wie regelmäßig ein Golflehrer an Seminaren und Kursen teilnimmt und sich damit auf dem Stand aktuellen Know-hows modernen Golfunterrichts hält. Es ist ein effektiver Gradmesser des Wissensstands eines einzelnen PGA Professionals und dessen Engagements in Sachen beruflicher Fortbildung.

Gehört jedes Mitglied der PGA of Germany nach erfolgreicher Abschluss-Prüfung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional automatisch der Graduierungsstufe G4 an, so kann es sich durch die Teilnahme an Seminaren über die Stufen G3 und G2 bis zum G1-Professional der PGA of Germany und schließlich sogar bis zum Master-Professional der PGA of Germany weiterentwickeln.

Mitglieder der PGA of Germany, die an Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen, erhalten für die Teilnahme an den Seminaren Graduierungspunkte. Diese Punkte werden kontinuierlich, das heißt über die gesamte Dauer der Mitgliedschaft des Professionals bei der PGA of Germany addiert. Allerdings werden auch jedes Jahr automatisch 20 Punkte vom Punktekonto abgezogen. Damit kann nur der seine Graduierungsstufe auf Dauer halten, der weiterhin aktiv und engagiert in seinem Beruf tätig ist.

Zehn Punkte pro Seminartag

Die Teilnahme an einem Fortbildungsseminar bringt zehn Punkte pro Seminartag. Ausbilderseminare werden mit 15 Punkten pro Tag etwas höher bewertet. Maximal können pro Seminar 40 Punkte (45 Punkte beim Ausbilderseminar) gesammelt werden. Anerkannt sind neben den Fortbildungen der Aus- und Fortbildungs GmbH der PGA of Germany die Seminare aller anerkannten PGAs, die Seminare des Deutschen Golf Verbands, die Kurse der Deula und des GMVD sowie die Fortbildungen der einzelnen PGA-Landesverbände, letztere jedoch mit maximal zehn Punkten pro Jahr. Zudem werden pro Mitgliedsjahr fünf Punkte gutgeschrieben. Stichtag für die Bewertung ist jeweils der 31. Dezember eines Jahres.

Damit Berufsanfänger sich zunächst ein Punktekonto erarbeiten können, greift eine dreijährige Schonfrist. Heißt: In den ersten drei Jahren nach Bestehen der Prüfung werden keine Punkte abgezogen. PGA-Mitglieder, die sich in der Verbandsarbeit engagieren, sind vom jährlichen Punktabzug freigestellt. Dies betrifft den Vorstand, die Vorsitzenden der einzelnen PGA-Landesverbände sowie die Mitglieder der Ausschüsse und des Coach-Teams. Außerdem werden jedem Mitglied pro Jahr der Mitgliedschaft in der PGA of Germany fünf Punkte gutgeschrieben.

Mindestvoraussetzungen pro Graduierungsstufe

  • G3-Professional: Mindestens 100 Punkte im Graduierungssystem
  • G2-Professional: Mindestens 200 Punkte im Graduierungssystem
  • G1-Professional: Mindestens 300 Punkte im Graduierungssystem
  • Master-Professional: Mindestens 360 Punkte im Graduierungssystem und mind. 10 Jahre Mitgliedschaft in der PGA of Germany

 

Wer eine Masterarbeit schreiben möchten, muss seit mindestens zehn Jahren Mitglied der PGA of Germany sein und 360 Punkte auf seinem Konto haben. Außerdem gelten folgende Sonderregelungen: Alle PGA Professionals, die seit 25 Jahren Mitglied der PGA of Germany sind, erhalten mindestens den Status G3, PGA Professionals, die dem Verband seit zumindest 40 Jahren angehören, werden zumindest im Status G2 geführt. Die Präsidenten und Ehrenpräsidenten der PGA of Germany erhalten den Status G1.

 

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