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Wer Köpfchen hat, bildet sich fort.

G4 bis Master-Pro: Das PGA Graduierungssystem

Das Graduierungssystem, an dem die Mitglieder der PGA of Germany seit der Saison 2000 auf freiwilliger Basis teilnehmen können, zeigt nach außen hin, wie regelmäßig ein Golflehrer Seminare und Kurse besucht und sich damit auf dem Stand aktuellen Know-hows modernen Golfunterrichts hält. Es ist ein effektiver Gradmesser des Wissensstands eines einzelnen PGA Golfprofessionals und dessen Engagements in Sachen beruflicher Fortbildung.

 

München − Jedes Mitglied der PGA of Germany gehört nach erfolgreicher Abschlussprüfung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional automatisch der Graduierungsstufe G4 an. Durch die Teilnahme an Seminaren können sie sich dann weiter qualifizieren und spezialisieren und über die Stufen G3 und G2 bis zum G1-Professional der PGA of Germany und schließlich sogar bis zum PGA Master-Professional aufsteigen. Auszubildende, Assistenten und Playing Professionals können naturgemäß nicht graduiert werden, da die Graduierungsstufen die konstante Weiterbildung auf Basis eines voll qualifizierenden Abschlusses dokumentieren.

PGA Golflehrer, die an Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen, erhalten hierfür Graduierungspunkte. Diese Punkte werden kontinuierlich, das heißt über die gesamte Dauer der Mitgliedschaft des Professionals bei der PGA of Germany, aufsummiert. Allerdings werden auch jedes Jahr automatisch 20 Zähler vom Punktekonto abgezogen. So kann nur der seine Graduierungsstufe auf Dauer halten, der fortwährend aktiv und engagiert in seinem Beruf tätig ist. Damit sich Berufsanfänger zunächst ein Punktekonto erarbeiten können, greift eine dreijährige Schonfrist. Heißt: In den ersten drei Jahren nach Bestehen der Prüfung werden keine Punkte abgezogen. PGA Mitglieder, die sich in der Verbandsarbeit engagieren bzw. Studierende zum Diplom-Trainer Golf und zum Master of Science Research and Instruction in Golf, sind ebenfalls vom jährlichen Punktabzug befreit.

Zehn Punkte pro Seminartag

Die Teilnahme an einem Fortbildungsseminar bringt zehn Punkte pro Seminartag. Ausbilderseminare werden mit 15 Punkten pro Tag etwas höher bewertet. Maximal können pro Seminar 40 Punkte (45 Punkte beim Ausbilderseminar) gesammelt werden. Für das Graduierungssystem anerkannt sind neben den Fortbildungen der PGA Aus- und Fortbildungs GmbH die Seminare des Deutschen Golf Verbands und des GMVD sowie die Fortbildungen anderer PGAs (sofern sie die „Standards of Education“ erfüllen und die Seminare von den PGAs selbst durchgeführt werden) oder die Veranstaltungen der PGA Landesverbände, letztere jedoch mit maximal zehn Punkten pro Jahr.

Zudem werden pro Mitgliedsjahr fünf Punkte gutgeschrieben. Stichtag für die Bewertung ist jeweils der 31. Dezember eines Jahres. Als G3-Professional wird geführt, wer 100 Punkte im Graduierungssystem erreicht hat. Ein G2-Professional hat mindestens 200 Punkte gesammelt, ein G1-Professional 300 Punkte.

Mindestvoraussetzungen pro Graduierungsstufe

  • G3-Professional: Mindestens 100 Punkte im Graduierungssystem
  • G2-Professional: Mindestens 200 Punkte im Graduierungssystem
  • G1-Professional: Mindestens 300 Punkte im Graduierungssystem
  • Master-Professional: Mindestens 360 Punkte im Graduierungssystem und mind. 10 Jahre Mitgliedschaft in der PGA of Germany

 

Wer PGA Master-Professional werden möchte, muss seit mindestens zehn Jahren Mitglied der PGA of Germany sein, 360 Punkte auf seinem Konto haben und eine umfassende schriftliche Arbeit zu einem vorher genehmigten Thema verfassen.

Außerdem gelten folgende Sonderregelungen für Fully Qualified PGA Golfprofessionals: Alle Fully Qualified PGA Golfprofessionals, die seit 25 Jahren Mitglied der PGA of Germany sind, erhalten mindestens den Status G3, wer dem Verband seit zumindest 40 Jahren angehört, wird zumindest im Status G2 geführt. Alle aktuellen Präsidenten und Ehrenpräsidenten der PGA of Germany erhalten den Status G1.

 

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