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Fotos: Stefan Heigl  

29. Juli bis 1. August 2013 - ProAm: 28. Juli
HDI-Gerling German PGA Championship
Turnier-Veranstalter: PGA of Germany

Steffi Kirchmayr und Florian Fritsch Deutsche Meister

Nach dem dritten Durchgang hatte er dieFührung kurz abgegeben, doch nach 72 Löchern stemmte Florian Fritsch denmächtigen Siegerpokal der HDI-Gerling German PGA Championship 2013 in die Höheund feierte den Gewinn der Deutschen Meisterschaft der PGA Golfprofessionals. 15unter Par notierte der 27-Jährige aus Neckargemünd nach Runden von 64, 70, 72und 67 Schlägen auf dem Par-72-Platz von Golf Gleidingen in Laatzen beiHannover, womit er am Ende zwei Zähler weniger auf dem Konto hatte alsGolf-Team-Germany-Spieler Marcel Schneider. Den Wettbewerb der Damen entschiedSteffi Kirchmayr aus Fürth mit 14 Schlägen Vorsprung souverän vor JacquelineDittrich für sich.

 

Von Matthias Lettenbichler

Laatzen bei Hannover – „Dieser Titelbedeutet mir sehr, sehr viel!“ Mit einem mächtigen Satz in den Teich des 18.Grüns feierte Florian Fritsch den ersten DM-Titel seiner Karriere, machte nochim Wasser seiner Freude mit einem lauten Jubelschrei Luft und kletterteanschließend tropfnass, erleichtert und überglücklich an Land. „Das war heutewirklich ein sehr schweres Stück Arbeit. Marcel hat das Beste aus mirherausgeholt, sonst hätte ich nie gewonnen.“ Marcel Schneider und FlorianFritsch, sie beide drückten dieser Deutschen Meisterschaft vor den Toren vonHannover ihren Stempel auf, lieferten sich über vier Tage einen an Spannungkaum zu überbietenden Wettbewerb, der alles enthielt: Ein 64er-Traumrunde vonFritsch am ersten Tag, phantastische fehlerfreie Vorstellungen mit Eagles undBirdie-Serien von Schneider in den Durchgängen 1 und 3, und eine Schlussrundemit einem atemberaubenden, hochklassigen, dramatischen – und am Ende sehrunglücklichen Finish für Marcel Schneider.

Amersten Tag hatte Florian Fritsch, mit in diesem Jahr bereits drei Siegen aufder Pro Golf Tour angereist, seine Favoritenrolle sogleich mit einer grandiosen64er-Runde bestätigt. Da zauberte er auf den Back Nine, dem Albatros-Course vonGolf Gleidingen, sieben Birdies auf seine Scorekarte, neun waren es insgesamtan diesem Tag. Dazu ein Eagle an Loch 3, wodurch ein Doppelbogey an der 5 undein Bogey an Bahn 8 nicht weiter ins Gewicht fielen. Schneider brachte sich miteiner makellosen 66er-Runde auf Rang 3 in Position. Die treuen Grüns, moderateTemperaturen und Windstille bescherten den Spielern beste Bedingungen und exzellenteScores. Am zweiten Tag frischte der Wind merklich auf, zudem platzierteTurnierdirektor Simon Bowler die Fahnen deutlich anspruchsvoller auf den Grüns.Mit 70 respektive 71 Schlägen hielten Fritsch und Schneider ihr Spiel auf hohemNiveau und belegten am Ende des Tages die Plätze 1 und 2. Bewegung an derSpitze des Leaderboards dann am „Moving Day“: Marcel Schneider gelang einerweitere fehlerfreie 66er-Runde, mit gesamt 13 unter Par übernahm er dieFührung. Fritsch kam mit Par ins Clubhaus und fiel mit 10 unter Par zurück aufPlatz 3, denn ganz still und leise hatte sich der Ottobrunner MaximilianTschinkel (65, 73, 66/-12) den Platz des ersten Verfolgers gesichert.

"Ichwill gewinnen!", sagte Marcel Schneider vor dem Start der Finalrunde und machteklar, dass der Sieg an diesem Tag nur über ihn führen und er diesen Titel niemandemkampflos überlassen würde. Wie groß sein Kampfgeist war, sollte Florian Fritschaus nächster Nähe erleben. Maximilian Tschinkel hatte sich mit Bogeys an 4 und9 sowie einem Doppelbogey an Loch 6 früh selbst seiner Titelchancen beraubt.Damit wurde die Finalrunde zu einem Duell zwischen Schneider und Fritsch. Dergestaltete seine Aufholjagd mit Birdies an den Löchern 1, 7, 10 und 14 äußersterfolgreich, nur an Loch 12 musste er ein Bogey notieren. Doch Schneider hieltdagegen, stellte mit einem Eagle an der 13 auf 16 unter Par. Nach Par für beidean Bahn 15 begann für Schneider das Drama an der 16: Nach dem zweiten Schlag andiesem Par 5 kam sein Ball hinter dem Grün auf und sprang ins Wasserhindernis.Aus Schräglage dreieinhalb Meter unterhalb des Grüns musste er den gedroptenBall zurück aufs Grün und auf die von dieser Position aus kurz gesteckte Fahnespielen. Was ihm mit einem Weltklasse-Lob gelang! Den Putt verwandelte ersicher und rettete das Par. Fritsch aber spielte in aller Seelenruhe das Birdieund lag damit nur noch einen Schlag zurück.

Des Dramas zweiter Akt folgt an der 17, ein Par 3 mit Inselgrün:Weil Tschinkel und Fritsch ihre Bälle gefährlich kurz lassen, wählt Schneiderein Eisen mehr - und schlägt seinen Ball über das Grün hinaus ins Wasser.Wieder ein Drop, und spätestens jetzt glauben die Zuschauer, dass der Vorsprungendgültig verspielt ist. Doch Schneider zeigt Nervenstärke, holt aus - undlocht den Chip zum Par! Gerettet! Vorerst zumindest, denn an Tee Nummer 18folgt Teil drei des Dramas, diesmal ohne glücklichen Ausgang für Schneider: FlorianFritsch platziert seinen Drive nervenstark auf dem Fairway, Schneider jagt seinen Abschlag unter dem Druck von Fritschs perfekterVorlage zweimal in Folge rechts ins Out-of-bounds! AmEnde kann er nur noch zum Triple-Bogey einlochen und verliert diese DeutscheMeisterschaft der PGA Golfprofessionals mit zwei Schlägen Rückstand auf FlorianFritsch. „Der Druck von Florian war am Ende sehr groß“, gratulierte Schneiderfair dem Champion, der den großen Siegerpokal und den Preisgeld-Scheck von10.000 Euro erhielt.

 

14 Schläge Vorsprung

Soeng die Entscheidung bei den Herren war, so deutlich fiel sie bei den Damenaus. Steffi Kirchmayr, gewöhnlich auf der Ladies European Tour und der LETAccess Series am Start, nahm zum ersten Mal an der HDI-Gerling German PGAChampionship teil – und siegte souverän. Bereits in Runde 1 zeigte sie miteiner 69er-Runde ihr Können und erspielte sich einen Vorsprung von sechsSchlägen auf Titelverteidigerin Jacqueline Dittrich. Nach vier Durchgängen (69,77, 73, 69) lagen 14 Zähler zwischen der neuen Deutschen Meisterin und derPGA-Vize-Championesse 2013. „Es ist meine erste DM und mein erster Turniersiegüberhaupt als Professional“, freute sich die 28-Jährige, die ihren Triumph ebenfallsmit einem Bad im Teich des 18. Grüns feiern durfte. Motivation für die kommendenWochen nimmt sie aus Gleidingen mit, außerdem 1800 Euro Preisgeld und „dieGewissheit, dass ich Runden unter 70 spielen kann“.

Das will sie in den kommenden Wochen nun auch der internationalen Konkurrenzbeweisen – und 2014 wieder den deutschen Kolleginnen in Gleidingen. Dann wirddie HDI-Gerling German PGA Championship erneut vor den Toren von Hannoverausgetragen werden, das gaben Jens Wohlthat und Dr. Joachim ten Eicken bekannt,die Repräsentanten des Turnier-Titelsponsors HDI-Gerling, der die DeutscheMeisterschaft seit nunmehr 18 Jahren als Partner begleitet und in dieser Form möglichmacht. Auch Marcel Schneider will dann wieder dabei sein und diesen Titel nachHause bringen, den ihm Top-Favorit Florian Fritsch am 72. Loch noch entrissenhat. Spannend bis zum letzten Putt, so viel jedenfalls steht fest, wird es auchnächsten Sommer wieder auf der Golfanlage Gleidingen.

Fotos: Stefan Heigl

Marcel Schneider übernimmt bei der DM die Führung

Mit seiner zweiten fehlerfreien 66er-Runde im Turnier hat Marcel Schneider am dritten Tag der HDI-Gerling German PGA Championship die Führung übernommen. Der Pleidelsheimer verzeichnete am Mittwoch af dem Par-72-Platz von Golf Gleidingen in Laatzen bei Hannover vier Birdies und einen Eagle, womit er sich nach 54 Löchern die Pole-Position sicherte. Mit gesamt 13 unter Par (66, 71, 66) hat er einen Schlag Vorsprung vor Maximilian Tschinkel aus Ottobrunn (65, 73, 66/-12). Florian Fritsch aus Neckargemünd, der die Konkurrenz zwei Tage lang angeführt hatte, fiel zurück auf Rang 3 (64, 70, 72/-10). Bei den Damen liegt Steffi Kirchmayr vor der Finalrunde der Deutschen Meisterschaft der PGA Golfprofessionals mit +3 (69, 77, 73) auf klarem Titelkurs. Ihr Vorsprung vor Jacqueline Dittrich: Elf Schläge.


Von Matthias Lettenbichler

Laatzen bei Hannover – "Das fühlt sich sehr gut an", sagte Marcel Schneider, für den sich das intensive Putt-Training der letzten Wochen ausgezahlt hat: "Ich fühle mich jetzt viel sicherer, gerade bei den kurzen Putts. Die Technik ist gut, ich spiele sehr solide." Doch nicht nur die kurzen, auch die langen Putts hatte er sicher im Griff. Beispiel an Bahn 18: Nach exzellentem Abschlag landet sein Ball 80 Meter vor dem Grün des Par 4. Sein Pitch aus erhöhter Position gerät gut 15 Meter zu lang, doch er puttet den Ball sicher zurück, 50 Zentimeter ans Loch, verwandelt von dort aus ohne Zögern zum Par. Zuvor hatte er mit Birdies an den Löchern 7, 11, 12 und 14 sowie einem Eagle an Bahn 13 beeindruckt und sich an die Spitze des Feldes gesetzt. Sein Ziel für den Finaltag: "Ich will gewinnen!"

Das will auch Florian Fritsch, der am Dienstagabend nach 36 Löchern mit drei Schlägen Vorsprung auf Marcel Schneider ins Clubhaus gekommen war und die Konkurrenz zwei Tage lang angeführt hatte. Der 64 vom ersten Tag hatte er in Durchgang 2 eine 70 folgen lassen. In Runde 3 jedoch musste sich der 27-Jährige, in dieser Saison bereits dreimal Turniersieger auf der Pro Golf Tour, nach drei Bogeys und drei Birdies mit Par begnügen.

Wie schon am zweiten Tag hatten die Spieler auch am Mittwoch mit teils heftigem Wind zu kämpfen und sahen sich anspruchsvollen Fahnenpositionen gegenüber, die Turnierdirektor Simon Bowler und Oberschiedsrichter Andrew Duck gesteckt hatten. Zudem waren die Grüns von Head-Greenkeper Volker Steenken und seinem Team auf das hohe Tempo von 9,8 Stimpmeter getrimmt worden. Mittags fegte ein kurzer aber heftiger Regenschauer über den Platz hinweg, anschließend frischte der Wind auf und die Sonne kam wieder heraus.

Elf Schläge Vorsprung für Steffi Kirchmayr

Während die Schlussrunde der Herren-Konkurrenz der HDI-Gerling German PGA Championship damit noch einmal sehr spannend wird, ist der Wettbewerb der Damen so gut wie entschieden: Steffi Kirchmayr hat nach drei Runden mit 3 über Par (69, 77, 73) elf Schläge Vorsprung vor der zweitplatzierten Jacqueline Dittrich (75, 81, 74/+14).

"Heute bin ich eigentlich ganz zufrieden − abgesehen von den Putts. Die Löcher waren wie vernagelt, ich habe nichts gelocht, das ist sehr frustrierend", zog Steffi Kirchmayr unmittelbar nach ihrer dritten Runde eine erste Zwischenbilanz. Nach einer "guten Leistung bei perfekten Bedingungen" am ersten Tag, den sie mit 69 Schlägen beendet hatte, nannte sie die eigene Vorstellung in Runde 2 "katastrophal". Da war sie mit 77 Schlägen ins Clubhaus gekommen. Am Mittwoch nun brachte sie eine 73 zu Papier, wobei sie das Ergebnis nach Bogeys an den Löchern 2, 8, 11 und 13 mit Birdies an 14, 15 und 16 rettete.

Erst Sonntagnacht aus Stockholm vom Turnier der LET Access Series angereist, hatte Steffi Kirchmayr am Montag ohne Proberunde in Gleidingen aufgeteet. "Mir geht es darum, hier ein schönes Turnier zu spielen und Spaß zu haben. Ich mag den Platz sehr gerne, er ist richtig gut. Ohne Wind ist er sehr gut zu spielen und man kann auch exzellent scoren. Der Wind macht es dann teilweise extrem schwierig. Die Grüns sind für meinen Geschmack etwas zu weich, aber sie sind sehr treu - insofern sind das wirklich sehr gute Bedingungen", so die LET-Spielerin. Die guten Platzverhälnisse will sie nun am Donnerstag nutzen, um ihre erste PGA Championship unter Dach und Fach zu bringen.

 

Schnelle Grüns und anspruchsvolle Fahnenpositionen

Die morgige Finalrunde beginnt um 8 Uhr, die führenden Damen Herren schlagen um 11 Uhr ab, die besten Herren um 11:10 Uhr. Alle Spieler beginnen an Tee 1 des roten Birdie-Course von Golf Gleidingen, den kaum ein Spieler besser kennt als Lokalmatador Mark Steckmann, nach guter Leistung ebenfalls noch im Wettbewerb: "Ich bin sehr froh, dass ich hier den Cut gemacht habe. Die Qualität der Spieler ist sehr gut, der Wind war teilweise recht böig, die Grüns sind schnell und die Fahnen knifflig gesteckt", so der 37-Jährige, seit der Saison 2000 PGA Golfprofessional in Gleidingen. Am ersten und zweiten Tag war er jeweils mit 75 Schlägen ins Clubhaus zurückgekehrt, in Runde 3 benötigte er 76 Schläge.

"Damit bin ich angesichts zweier verunglückter Löcher zufrieden", so Steckmann, der an Bahn 2, einem Par 4, eine Neun und an Spielbahn sechs ein Doppelbogey kassiert hatte. Mit außerdem drei Bogeys sowie jeweils sechs Pars und sechs Birdies hielt er seinen Score dennoch ordentlich beisammen und kann nun in der morgigen Finalrunde noch einmal sein Können zeigen: "Da heißt es für mich noch einmal Alles-oder-Nichts − eine Par-Runde wäre ein schöner Abschluss", so Steckmann. Zuschauer sind auch am Finaltag herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

PGA of Germany

PGA Championship: Steffi Kirchmayr auf Titelkurs

Es ist ihr erster Aufritt bei der HDI-Gerling German PGAChampionship, und Steffi Kirchmayr (Foto oben) ließ auch in der dritten Runde der DeutschenMeisterschaft der Mitglieder der PGA of Germany nicht den geringsten Zweifel daran aufkommen, dasssie sich auf dem Platz von Golf Gleidingen in Laatzen vor den Toren von Hannover den Titel sichern will.Mit 73 Schlägen baute sie am Mittwoch ihren Vorsprung auf Verfolgerin Jacqueline Dittrich (+14) auf elf Schläge aus (69, 77, 73/+3). Bei den Herren rücktdie Konkurrenz am "Moving Day" zusammen: Nach neun Löchern des dritten Durchgangs hat FlorianFritsch mit zehn unter Par nur noch einen Schlag Vorsprung vor MaximilianTschinkel (-9). Auf Platz 3 folgen mit jeweils 8 unter Par Sebastian Kannler,Alexander Knappe und Marcel Schneider.

 

Von Matthias Lettenbichler

"Heute bin ich eigentlich ganz zufrieden − abgesehenvon den Putts. Die Löcher waren wie vernagelt, ich habe nichts gelocht, dasist sehr frustrierend", zog Steffi Kirchmayr unmittelbar nach ihrerdritten Runde eine erste Zwischenbilanz. Nach einer "guten Leistung beiperfekten Bedingungen" am ersten Tag, den sie mit 69 Schlägen beendethatte, nannte sie die eigene Vorstellung in Runde 2 "katastrophal".Da war sie mit 77 Schlägen ins Clubhaus gekommen. Am Mittwoch nun brachte sieeine 73 zu Papier, wobei sie das Ergebnis nach Bogeys an den Löchern 2, 8, 11 und13 mit Birdies an 14, 15 und 16 rettete.

Erst Sonntagnacht aus Stockholm vomTurnier der LET Access Series angereist, hatte sie am Montag ohne Proberunde inGleidingen aufgeteet. "Mir geht es darum, hier ein schönes Turnier zuspielen und Spaß zu haben. Ich mag den Platz sehr gerne, er ist richtig gut.Ohne Wind ist er sehr gut zu spielen und man kann auch exzellent scoren. DerWind macht es dann teilweise extrem schwierig. Die Grüns sind für meinenGeschmack etwas zu weich, aber sie sind sehr treu - insofern sind das wirklichsehr gute Bedingungen", so die LET-Spielerin. Die guten Platzverhälnisse will sie nun am Donnerstag nutzen, um ihreerste PGA Championship unter Dach und Fach zu bringen.

Das will auch Florian Fritsch, der am Dienstagabend nach 36 Löchern mit dreiSchlägen Vorsprung auf Marcel Schneider ins Clubhaus gekommen war. Der 64 vomersten Tag hatte er eine 70 folgen lassen. Doch zum Selbstläufer wirddas Turnier für den in diesem Jahr bereits dreifachen Pro-Golf-Tour-Siegernicht: Wie schon in Runde 2 am Dienstag hatten die Spieler auch am Mittwoch mitteils heftigem Wind zu kämpfen und sahen sich anspruchsvollen Fahnenpositionengegenüber, die Turnierdirektor Simon Bowler und Oberschiedsrichter Andrew Duckgesteckt hatten. Zudem waren die Grüns von Head-Greenkeper Volker Steenken und seinem Team auf Tempo 9,8 getrimmt worden. Mittags fegte ein kurzer aber heftiger Regenschauer überden Platz hinweg, anschließend frischte der Wind auf und die Sonne kam wieder heraus.

Florian Fritsch, um 12:10 Uhr an Tee 1 gestartet, spielte die ersten neun Löcher Par, notiertezwei Bogeys und zwei Birdies. Damit blieb der PGA Golfprofessional aus Neckargemünd zunächst bei 10 unter Par, währenddie Konkurrenz aufholte: Der Ottobrunner Maximilian Tschinkel notierte für dieLöcher 1 bis 9 seiner dritten Runde gesamt 3 unter Par und liegt damit bei 9 unter Par. Einenweiteren Schlag zurück teilen sich Sebastian Kannler, Alexander Knappe undMarcel Schneider, der einzige Spieler des Golf Team Germany am Start, Rang 3.

 

Schnelle Grüns und anspruchsvolle Fahnenpositionen

Spannung ist also garantiert auf dem Championship-Parcours von Golf Gleidingen,einem Platz, den kaum ein Spieler besser kennt als Lokalmatador Mark Steckmann (Foto unten),der nach guter Leistung ebenfalls noch im Wettbewerb ist. "Ich bin sehrfroh, dass ich hier den Cut gemacht habe. Die Qualität der Spieler ist sehrgut, der Wind war teilweise recht böig, die Grüns sind schnell und die Fahnenknifflig gesteckt", so der 37-Jährige, seit der Saison 2000 PGA Golfprofessionalin Gleidingen. Am ersten und zweiten Tag war er jeweils mit 75 Schlägen insClubhaus zurückgekehrt, in Runde 3 benötigte er 76 Schläge.

"Damit bin ichangesichts zweier verunglückter Löcher zufrieden", so Steckmann, der anBahn 2, einem Par 4, eine Neun und an Spielbahn sechs ein Doppelbogey kassierthatte. Mit außerdem drei Bogeys sowie jeweils sechs Pars und sechs Birdieshielt er seinen Score dennoch ordentlich beisammen und kann nun in der morgigenFinalrunde noch einmal sein Können zeigen: "Da heißt es für mich nocheinmal Alles-oder-Nichts − eine Par-Runde wäre ein schöner Abschluss", soSteckmann.

Die Endergebnisse nach Runde 3 werden heute ab ca. 17 Uhrfest stehen. Die morgige Finalrunde beginnt um 8 Uhr, die führenden Herren schlagenum 11:10 Uhr ab. Alle Spieler beginnen an Tee 1. Der Eintritt für Zuschauer ist auch am letzten Turniertag frei.

PGA of Germany

Foto: Stefan Heigl

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Fritsch und Kirchmayr bauen Führung aus

Florian Fritsch und Steffi Kirchmayr bestimmen weiterhin das Geschehen bei der HDI-Gerling German PGA Championship im niedersächsischen Laatzen bei Hannover. Auf der Anlage von Golf Gleidingen brachte der 27-jährige Fritsch eine 70 auf die Scorekarte und liegt nach seiner glänzenden 64 vom Vortag mit gesamt zehn unter Par drei Schläge vor Marcel Schneider. Steffi Kirchmayr (69, 77/+2) hat in der Damenkonkurrenz bereits satte zehn Schläge Vorsprung auf die Zweitplatzierte, Titelverteidigerin Jacqueline Dittrich. Für die 127 Herren und fünf Damen gestaltete sich die Birdiejagd im zweiten Durchgang wegen des starken Windes und der kniffligeren Fahnenpositionen etwas schwieriger. 54 Herren haben den Cut (+6) überstanden und spielen in den beiden Finalrunden um ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 60.000 Euro.


Von Thomas Kirmaier

Laatzen bei Hannover – Es bleibt dabei: Florian Fritsch präsentiert sich auch bei der Deutschen Meisterschaft der PGA-Professionals in Laatzen in sehr guter Form. Mit den schwierigen Bedingungen in Runde zwei am Dienstag kam er mit am besten zurecht. Und wieder kam Fritsch mit einer ziemlich bunten Scorekarte ins Clubhaus. Diesmal von Tee zehn aus ins Rennen gegangen, startete er mit einem Bogey. Fünf Birdies und ein Doppel-Bogey führten zu einer 34 nach neun Löchern. Auf den hinteren neun Bahnen hatte das Auf und Ab ein Ende; Fritsch spielte siebenmal Par, notierte jeweils ein Bogey und ein Birdie und ging mit einer 70 vom letzten Grün. Mit aktuell -10 hat er seine Führung auf drei Schläge ausgebaut. Auf Rang zwei konnte sich Marcel Schneider (-7) vorschieben. Platz drei teilen Fabian Becker, Dennis Lohrmann, Maximilian Tschinkel und Alexander Knappe (jeweils -6). Den größten Sprung nach vorn machten in Durchgang zwei Sebastian Heisele (von 32 auf 7) sowie Maximilian Laier (von 48 auf 14), die mit jeweils 67 Schlägen die besten Runden des Tages spielten.

Bei den Damen zeichnet sich indes ein Rekordsieg ab: Favoritin Steffi Kirchmayr (Foto unten) absolvierte den zweiten Durchgang am Dienstag mit einer 77 und liegt mit nun +2 sage und schreibe zehn Schläge vor der Zweitplatzierten, der Titelverteidigerin Jacqueline Dittrich. Beeindruckend: LET-Proette Kirchmayr ging mit einem Eagle vom 13. Grün. Die Niederbayerin dürfte kaum mehr vom Gewinn der Deutschen Meisterschaft abzuhalten sein. Der Cut bei den Herren liegt vor dem Moving Day bei +6. Es haben sich 54 männliche Professionals für die beiden Finalrunden qualifiziert und werden um ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 60.000 Euro spielen.

PGA of Germany
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Foto: golfsupport.nl

PGA Championship: Fritsch mit Eagle und neun Birdies

Er ist ganz offenbar in der Form seines Lebens: Florian Fritsch (Foto), der letzte Woche mit dem Gewinn der LOTOS Polish Open seinen dritten Saisonsieg auf der Pro Golf Tour gefeiert hatte, liegt auch nach Runde 1 der HDI-Gerling German PGA Championship an die Spitze des Feldes. Mit starken 64 Schlägen sicherte sich der 27-jährige PGA Golfprofessional als Neckargemünd die Pole-Position knapp vor dem Ottobrunner Maximilian Tschinkel (65). Fritsch spielte dabei neun Birdies und einen Eagle. In der Damen-Konkurrenz konnte Steffi Kirchmayr ihrer Favoritenrolle vorerst mühelos gerecht werden: Die Ladies-European-Tour-Spielerin beendete die erste von vier Wertungsrunden auf der Anlage von Golf Gleidingen in Laatzen bei Hannover mit 69 Schlägen und liegt damit bereits sechs Zähler vor Titelverteidigerin Jacqueline Dittrich (75/+3).

 

Von Matthias Lettenbichler

Laatzen bei Hannover – Neun Birdies und ein Eagle: Dass Florian Fritsch der Konkurrenz nach dem ersten Tag der offiziellen Deutschen Meisterschaft der PGA Golfprofessionals noch nicht völlig enteilt ist, lag zum einen an dessen Bogey und Doppelbogey an den Löchern 5 und 8 des Championship-Parcours in Gleidingen, was seinen Score auf 64 Zähler beschränkte. Zum anderen lag es an der starken Vorstellung der weiteren Akteure, allen voran Maximilian Tschinkel aus Ottobrunn bei München. Der zauberte eine fehlerfreie 65er-Runde mit sieben Birdies auf den Platz und hat demnach nur einen Zähler Rückstand auf Florian Fritsch. Einen weiteren Zähler zurück teilen sich mit Marcel Schneider, Sebastian Kannler, Alexander Knappe, Marcel Haremza und Dennis Lohrmann fünf Spieler Rang 3 - sie alle brachten sehr gute 66 Schläge ins Clubhaus.

Bei idealen Wetterbedingungen erlebte die HDI-Gerling German PGA Championship am Montag einen perfekt gelungenen und aus sportlicher Sicht äußerst vielversprechenden Auftakt. 127 Herren und fünf Damen sind im Wettbewerb und kämpfen um die Titel der PGA Champions 2013 und um insgesamt 65.300 Euro Preisgeld.

Runde 2 beginnt am Dienstag um 8:00 Uhr, die fünf Damen im Wettbewerb starten um 13 Uhr und um 13:10 Uhr an Tee 10. Spitzenreiter Florian Fritsch geht um 14:50 Uhr in der letzten Gruppe des Tages an den Abschlag, ebenfalls an Tee 10 und gemeinsam mit den Kollegen Dennis Küpper und Florian Jahn.

PGA of Germany

DM: Steffi Kirchmayr führt, Florian Fritsch stark

Laatzen bei Hannover (mat) – In der ersten Runde der HDI-Gerling German PGA Championship konnte Steffi Kirchmayr (Foto) ihrer Favoritenrolle in der Damen-Konkurrenz mühelos gerecht werden: Die Ladies-European-Tour-Spielerin beendete am Montag die erste von vier Wertungsrunden mit 69 Schlägen und liegt damit bereits sechs Zähler vor Titelverteidigerin Jacqueline Dittrich (75/+3). Kirchmayr notierte auf dem Par-72-Platz vier Birdies bei nur einem Bogey. Bei den Herren ist die Vormittags-Gruppe komplett zurück im Clubhaus, hier hat sich Florian Fritsch vorläufig die Pole-Position gesichert. Der PGA Golfprofessional aus Neckargemünd benötigte nur 64 Schläge, notierte dabei neun Birdies und einen Eagle bei nur einem Bogey und einem Doppelbogey. Die Back Nine des Championship Parcours von Golf Gleidingen bewältigte der 27-Jährige dabei sensationell mit 29 Schlägen. Mit 8 unter Par hat er einen Zähler Vorsprung vor Maximilian Tschinkel.

HDI-Gerling German PGA Championship: Die DM 2013

Beider HDI-Gerling German PGA Championship ermitteln die Mitglieder der PGA ofGermany vom 29. Juli bis 1. August in Laatzen bei Hannover die Deutschen Meister2013. Zum vierten Mal in Folge ist die Golfanlage Gleidingen Austragungsort deswichtigsten Turniers im Jahreskalender der PGA of Germany.

 

Von Matthias Lettenbichler

Laatzen bei Hannover – Vier Runden, 72Löcher, ein windgepeitschter Platz, Grüns so groß wie Wettkampf-Schwimmbeckenund harte Konkurrenz: Bei der HDI-Gerling German PGA Championship, deroffiziellen Deutschen Meisterschaft der PGA of Germany, gibt es keineZufalls-Sieger: Es ist mit gesamt 65.300 Euro nicht nur das höchstdotierte Turnierim Jahreskalender der PGA of Germany, es ist auch das mit Abstand sportlich anspruchsvollste.Bei den Herren ist das Feld mit über 140 Teilnehmern traditionell voll besetzt,und die Teilnehmerliste beinhaltet zahlreiche klangvolle Namen.

Spieler undehemalige Gewinner der European Challenge Tour wie Christoph Günther sindebenso am Start wie zahlreiche aktuelle Akteure und Turniersieger der Pro GolfTour. Außerdem schlagen einstige europäische Top-Spieler wie Heinz-Peter Thüloder John O’Flynn ab. Für die PGA Championship halten die Spieler stets einen Platzin ihrem Turnierkalender frei. Senioren messen sich noch einmal mit derHerren-Konkurrenz, und man darf gespannt sein, ob sich diesmal ein Routinieroder einer der jungen Tourspieler durchsetzt, und welchen Einstand derehemalige Top-Amateur Sean Einhaus feiern wird, seit wenigen Wochen Mitgliedder PGA of Germany.

DerSieger jedenfalls erhält den mächtigen Pokal sowie 10.000 Euro Preisgeld. Imletzten Jahr setzte sich Daniel Wünsche am ersten Extra-Loch des Stechens gegenFelix Eibl durch, und dass beide nach vier Runden die Pole-Position mit 13unter Par teilten, sagt auch viel über die Schwierigkeit des Platzes aus. Dem stellensich in diesem Jahr auch wieder die Damen: Sieben Spielerinnen sind am Startund ermitteln in vier Zählspielrunden die PGA Championesse 2013.

"Wir haben mit diesem Austragungsort den idealenPlatz für die Deutsche Meisterschaft der PGA Golfprofessionals gefunden: Einhervorragender Championship-Parcours in stets exzellentem Zustand, mitabwechslungsreich gestalteten Fairways und großen, ondulierten Grüns, die anallen Tagen gleichbleibend herausfordernde Fahnenpositionen erlauben",lobt PGA-Präsident Stefan Quirmbach. "Es ist ein Platz mit einem cleverenLayout, das von den Aktiven eine große Bandbreite spielerischen Könnens erfordert,und nicht zuletzt eine Golfanlage mit einem bestens eingespielten Team, das unsbei der Austragung dieses Traditionsturniers hervorragend unterstützt."

Zuschauer haben an allenTagen freien Eintritt, das Turnierprogramm steht hier als PDF bereit.

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