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HDI-Gerling 2011

HDI-Gerling German PGA Championship

Datum: 8. August bis 11. August 2011
ProAm: Sonntag, 7. August 2011
Golfclub: Golf Gleidingen, Laatzen

Sieger Herren: Maximilian Glauert (Deutschland)
Siegerin Damen: Jacqueline Dittrich (Deutschland)

DM-Titel für Jacqueline Dittrich und Maximilian Glauert

Jacqueline Dittrich und Maximilian Glauert heißen die Gewinner der HDI-Gerling German PGA Championship 2011. Bei der Deutschen Meisterschaft der PGA Golfprofessionals auf der Anlage von Golf Gleidingen in Laatzen bei Hannover setzte sich am Donnerstagnachmittag zunächst Jacqueline Dittrich im Stechen gegen Titelverteidigerin Nicole Gögele durch. Nachdem sie vom ersten Tag an geführt hatte, brachte die Golflehrerin vom GC Römerhof den Titel am ersten Extra-Loch unter Dach und Fach. Wenig später machte EPD-Tour-Spieler Maximilian Glauert (Düsseldorf) seinen Triumph im stark besetzten Feld der Herren perfekt und setzte sich mit drei Schlägen Vorsprung vor David Heinzinger, Christoph Günther, Marcel Haremza und Amateur Hinrich Arkenau souverän durch. Die vier Verfolger teilten Platz 2 mit Par fürs Turnier. ENDERGEBNIS DAMEN ENDERGEBNIS HERREN

 

Von Matthias Lettenbichler & Jörg Sänger (Fotos)

 

Laatzen bei Hannover – Sie kämpften vier Tage lang gegen den Platz, die Konkurrenten und vor allem den starken Wind, der über die Anlage von Golf Gleidingen fegte. Doch nach 73 Löchern bei den Damen und 72 bei den Herren standen sie fest, die neuen Champions der PGA of Germany. Schlaggleich mit dem Dießener Marcel Haremza und Christoph Günther aus Oberammergau war Maximilian Glauert in die Finalrunde der Deutschen Meisterschaft in Laatzen vor den Toren von Hannover gegangen.

Mit 1 unter Par führte das Trio das Feld nach drei teilweise von Sturm und heftigen Regenschauern gepeitschten Runden an und sorgte für einen bis zum letzten Putt spannenden Finaltag. An dessen Ende reckte schließlich Maximilian Glauert, 25-jähriger EPD-Tour-Spieler aus Düsseldorf, den mächtigen Siegerpokal in die Höhe und jubelte über seinen zweiten Sieg als Professional.

Im Frühjahr hatte er bereits auf der EPD Tour gewonnen, wo er aktuell Platz 3 der Rangliste belegt. „Ich freue mich riesig über diesen Titel! Er hilft mir sehr bei meiner Saisonplanung, und es ist einfach Klasse, dieses bedeutende Turnier auf diesem herrlichen Golfplatz hier in Gleidingen gewinnen zu können“, so Glauert. Er tat es in der Manier eines Champions, spielte Runden von 68, 74, 73 und 70 Schlägen, gesamt 3 unter Par, und war damit besser als alle Konkurrenten. Bei bis zu vier Windstärken forderte der Par-72-Parcours höchste Konzentration –, dass der Cut bei +11 lag, gibt einen Eindruck von den Aufgaben, mit denen die Profis in dieser Woche konfrontiert waren.

 

10.000 Euro für den Sieger

Was die weitere Saisonplanung für den neuen PGA Champion erleichtert, sind zum einen die 10.000 Euro Siegprämie, die mit dem Titel verbunden sind. Zum anderen kann er nun mit breiter Brust und großem Selbstvertrauen ins Saisonfinale der EPD Tour gehen. Vier Turniere stehen dort noch aus, und für Glauert geht es darum, das Ticket für die Challenge Tour 2012 endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Schon nächsten Dienstag schlägt er bei der Pfaffing Classic ab.

                                                                                                                    Fotos: Jörg Sänger

Ein Tour-Ticket steht auch auf der Wunschliste von Jacqueline Dittrich, der neuen PGA Championesse. Nachdem die 24-Jährige im letzten Jahr noch Nicole Gögele den Vortritt lassen musste und damals mit einem Rückstand von 18 Schlägen Zweite wurde, setzte sie sich diesmal durch und feierte mit Runden von 73, 80, 71 und 79 Schlägen einen Start-Ziel-Sieg. Im Stechen am ersten Extra-Loch genügte ihr ein Par für den ersten Titel ihrer Profikarriere. Nach 72 Löchern hatten beide Spielerinnen Platz 1 mit 15 über Par geteilt, wobei Nicole Gögele in der Finalrunde einen Rückstand von fünf Schlägen aufholen konnte. Jacqueline Dittrich unterlief an Bahn 8 ein Quadruple-Bogey, da war der ursprünglich komfortable Vorsprung dahin. Doch nur ein Loch später musste Nicole Gögele ein Doppelbogey notieren, und Jacqueline Dittrich nutzte daraufhin ihre Chance: „Da habe ich angefangen zu kämpfen, denn aufgeben tue ich nie!“ So spielte sie sich ins Stechen, wo sie dann die Oberhand behielt und Nicole Gögele entthronte.

„Ich habe im letzten halben Jahr sehr intensiv für dieses Turnier trainiert und wollte es unbedingt gewinnen. Dass ich es geschafft habe, macht mich sehr stolz. Es ist das wichtigste Turnier, das ich außerhalb der Ladies European Tour spielen kann – und da will ich hin“, so die PGA Golflehrerin aus Jüngersdorf, die 2011 ihr letztes Ausbildungsjahr im GC Römerhof absolviert. Im kommenden Januar steht dann in Spanien die Qualifying School zur Ladies European Tour auf dem Programm, wo sie 2012 an den Abschlag gegen will. Um sich dann zumindest mal ein Jahr lang mit den besten Spielerinnen Europas zu messen, zu denen auch Nicole Gögele einmal gehörte, vor ihrer Karriere als Golflehrerin.

Das ist das Besondere an dieser HDI-Gerling German PGA Championship: Playing Professionals, Teaching Professionals, Golflehrer in Ausbildung – sie alle treten bei dieser Deutschen Meisterschaft der Mitglieder der PGA of Germany gemeinsam an, um sich auf einem sportlich höchst anspruchsvollen Platz vier Tage lang zu messen. Zählspiel. Keine Entschuldigungen. „Die Windbedingungen waren teilweise extrem“, bestätigte Turnierdirektor Simon Bowler, „wir hatten die Grüns sehr schnell gemacht, da hat sich der Platz bei diesem Sturm wirklich sehr schwer gespielt.“ Die beste Runde des gesamten Turniers gelang am Finaltag mit einer 65 dem Münchner David Heinzinger, er notierte zehn Birdies. Ebenfalls stark: Mark Stevenson vom bayerischen GC Gut Rieden, der am ersten Tag eine 66er Runde spielte. Den Sonderpreis für den besten Teacher im Feld holte sich Simon Brown vom GC Rhein-Sieg, der das Turnier auf Platz 10 beendete.

 

"Zu diesem Platz gehört der Wind"

Golf Gleidingen, das Top-Resort vor den Toren von Hannover, dem Hauptsitz von Turnier-Titelsponsor HDI-Gerling, hat bei der zweiten Auflage bewiesen, dass es die perfekte neue Heimat für das Flaggschiff-Turnier der PGA of Germany ist. Täglich kamen über 500 Zuschauer auf die Anlage und sorgten für echtes Championship-Flair, folgten den Führenden oder feuerten Lokalmatador Mark Steckmann an, der mit Platz 32 exakt sein gutes Resultat aus dem Vorjahr wiederholte. Die Spieler fanden beste Bedingungen vor und eine echte sportliche Herausforderung: „Letztes Jahr haben wir den Platz zu leicht auseinandernehmen können, da war so gut wie kein Wind“, so Max Glauert. Hinter Sebastian Buhl war er damals Zweiter geworden, der Siegerscore lag bei 16 unter Par. „Das hat mir leid getan – das hatte dieser Top-Platz nicht verdient. Zu dem gehört einfach der Wind, das macht ihn interessant“, so der PGA Champion 2011.

Ein Urteil, das übrigens auch die Sponsoren teilen: Dr. Christian Hinsch und Jens Wohlthat, Vorstandsvorsitzender und Vorstand der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG, kamen persönlich nach Gleidingen und bestätigten: Auch 2012 wird die HDI-Gerling German PGA Championship wieder in Laatzen stattfinden, auf dem windgepeitschten Golfplatz vor den Toren von Hannover.

HDI-Gerling 2011

Trio führt bei HDI-Gerling German PGA Championship

Marcel Haremza, Christoph Günther und Maximilian Glauert teilen Platz 1, bei den Damen dominiert Jacqueline Dittrich

 

Der "Moving Day" garantiert, dass die HDI-Gerling German PGA Championship 2011 am morgigen Finaltag wohl kaum an Spannung zu überbieten sein wird: Nach drei Runden auf dem vom Wind gepeitschten Platz von Golf Gleidingen in Laatzen bei Hannover liegen Marcel Haremza, Christoph Günther und Maximilian Glauert gleichauf mit 1 unter Par an der Spitze. Bei den Damen steuert derweil Jacqueline Dittrich, Golflehrerin vom GC Römerhof, auf ihren ersten Deutschen Meistertitel zu: Sie vergrößerte am Mittwoch ihren Vorsprung auf Titelverteidigerin Nicole Gögele auf inzwischen fünf Schläge.

 

Von Matthias Lettenbichler

Laatzen bei Hannover – Starker, teil sehr böiger Wind machte tiefere Scores am Mittwoch erneut unmöglich, doch der Spannung bei der Deutschen Meisterschaft der PGA Golfprofessionals tut dies keinen Abbruch: Nach drei Runden liegen bei den Herren Marcel Haremza aus Dießen, der Oberammergauer Christoph Günther und Maximilian Glauert (Düsseldorf) gleichauf mit 1 unter Par in Führung. Nur einen Schlag dahinter lauert auf Rang 4 Tomek Dogil vom Stuttgarter Golf-Club Solitude. Platz 5 teilen sich mit weiteren zwei Schlägen Rückstand Christopher Trunzer, Gewinner des Turniers 2009, Titelverteidiger Sebastian Buhl aus dem niederbayerischen Loham, Mark Stevenson vom GC Gut Rieden am Starnberger See, dem am ersten Tag eine sensationelle 66er Runde gelungen war, und Maximilian Tschinkel aus Ottobrunn bei München. Mit 3 über Par auf Platz 9: Thomas Gögele aus Bernried, PGA-Champion 1999 und 2000. Sie alle haben noch beste Chancen, am Ende dieser Deutschen Meisterschaft ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen. Es dürfte also bis zum Schluss spannend bleiben bei den Herren; die Führenden gehen am Donnerstag um 9:40 an den Abschlag.

Im Wettbewerb der Damen sieht derweil alles nach einer kleinen Überraschung aus: Jacqueline Dittrich, 2010 an selber Stelle noch Vizemeisterin hinter Nicole Gögele mit 18! Schlägen Rückstand, führt das Turnier auch nach dem dritten Tag an, hat nach Runden von 73, 80 und 71 Schlägen nun schon fünf Zähler Vorsprung auf die Titelverteidigerin (75, 80, 74). Damit hat Dittrich alle Chancen, am Donnerstag ihren ersten Deutschen Meistertitel unter Dach und Fach zu bringen. Gemeinsam mit Gögele und der aktuell Drittplatzierten Pia Pfeifer (+21) geht sie um 9 Uhr an den Abschlag.

Jedoch: Vorentscheidung ist auch bei den Damen noch keine gefallen: Im letzten Jahr legte Nicole Gögele im dritten Durchgang mal eben eine 65er Runde vor und damit allein an diesem einen Tag elf Schläge zwischen sich und ihre auch damals schärfste Konkurrentin – Jacqueline Dittrich. Die ist also gewarnt und wird am morgigen Finaltag alles geben, einen glänzenden Start-Ziel-Sieg feiern zu können.

HDI-Gerling 2011

Im Sturm an die Spitze der DM: Christoph Günther

Keine großen Fehler machen: Das war das Erfolgsgeheimnis am zweiten Tag der HDI-Gerling German PGA Championship 2011 in Laatzen bei Hannover. Bei teilweise extrem starkem Wind mit bis zu 4 Beaufort kämpften sich die Professionals der PGA of Germany am Dienstag über den Par-72-Platz von Golf Gleidingen und waren vor allem um Schadensbegrenzung bemüht. Mit Abstand am besten gelang dies bei den Herren Christoph Günther (im Foto oben links) aus Oberammergau, der wie schon im ersten Durchgang eine 70er Runde notierte und die Konkurrenz nun mit 4 unter Par anführt. Ihm unterlief nur ein einziges Bogey. Platz 2 belegt Maximilian Glauert (68+74/-2), Rang 3 teilen sich mit jeweils 1 unter Par der Engländer Mark Stevenson und Marcel Haremza aus Dießen am Ammersee. Insgesamt 56 Spieler überstanden den Cut (+11).

Bei den Damen gab's keinerlei Veränderung im Klassement: Jacqueline Ditttrich, Nicole Gögele und Pia Pfeifer kamen jeweils mit 80 Schlägen ins Clubhaus, belegen die Plätze 1, 2 und 3. mat/Fotos: Stefan Heigl

HDI-Gerling 2011

Führung für Mark Stevenson und Jacqueline Dittrich

Der Engländer Mark Stevenson im Feld der Herren und Jacqueline Dittrich vom GC Römerhof in der Damen-Konkurrenz haben nach dem ersten Tag der HDI-Gerling German PGA Championship 2011 die Führung übernommen. Jacqueline Dittrich gelang eine starke 73er Runde, womit sie nach 18 Löchern zwei Schläge vor Titelverteidigerin Nicole Gögele liegt. Und auch Mark Stevenson, Head Professional im GC Gut Rieden am Starnberger See, hat nach dem ersten von vier Durchgängen zwei Schläge Vorsprung: Seine 66er Runde war das herausragende Ergebnis am ersten Tag dieser Deutschen Meisterschaft in Laatzen bei Hannover. Platz 2 teilen sich nach einem von Wind und Regen geprägten Tag mit jeweils 68 Schlägen auf dem Platz der Golfanlage Gleidingen Marcel Haremza, Maximilian Glauert und Maximilian Tschinkel.

Laatzen bei Hannover (mat) – Mit sechs Birdies und einem Eagle drückte Mark Stevenson der ersten Runde der Deutschen Meisterschaft der PGA Golfprofessionals am Montag seinen Stempel auf. Da fielen Bogeys an den Löchern 9 und 17 nicht groß ins Gewicht - mit 6 unter Par dominierte der Engländer die Konkurrenz. Weder vom teilweise böigen Wind noch von Regenschauern und auch nicht von einer Gewitterunterbrechung ließ er sich aus dem Konzept bringen, hatte den Par-72-Platz der Golfanlage in Gleidingen jederzeit im Griff. Ausruhen gilt dennoch nicht, die Verfolger haben klangvolle Namen.

Haremza, Glauert und Tschinkel bringen viel Spailpraxis von der Challenge- und EPD Tour mit, gleiches gilt für Christoph Günther und Dennis Küpper, die nach 70er Runden Rang 5 mit Florian Jahn teilen. 

Spannend könnte in diesem Jahr auch der Wettbewerb der Damen werden: 2010 siegte Nicole Gögele am Ende mit 18 Schlägen Vorsprung vor der Zweitplatzierten Jacqueline Dittrich, doch die begann das Turnier damals mit einer 81er Runde und steigerte sich dann auf 70, 74 und 73 Schläge im weiteren Verlauf. Diesmal stehen für die Golflehrerin vom GC Römerhof nun 73 Schläge in Runde 1 zu Buche, damit liegt sie zwei Zähler vor Nicole Gögele. Wobei auch die ehemalige Ladies-European-Tour-Spielerin noch Luft nach oben hat: 2010 siegte sie mit 8 unter Par (73, 69, 65, 73).

Die zweite Runde der HDI-Gerling German PGA Championship beginnt am Dienstag um 7:30 Uhr, die Damen schlagen ab 14:10 Uhr ab.

HDI-Gerling 2011

DM in Gleidingen: Jacqueline Dittrich bei Damen vorn

Laatzen bei Hannover (mat) – Böiger Wind und immer wieder Regenschauer kennzeichneten den ersten Tag der HDI-Gerling German PGA Championship auf der Anlage von Golf Gleidingen in Laatzen bei Hannover. Die sechs Damen am Start Damen haben ihre erste Runde bereits beendet. Am erfolgreichsten gelang das Jacqueline Dittrich (Fotos oben), die auf dem Par-72-Platz 73 Schläge notierte. Damit führt sie mit zwei Schlägen Vorsprung vor der Titelverteidigerin und Top-Favoritin Nicole Gögele (75).

Bei den Herren hat bislang lediglich die Vormittags-Gruppe Durchgang 1 vollständig absolviert. Derzeit an der Spitze des Leaderboards: Marcel Haremza mit einer 68er Runde. Dem PGA Golfprofessional aus Dießen am Ammersee gelangen fünf Birdies bei nur einem Bogey. Platz 2 teilen sich mit jeweils 2 unter Par Christoph Günther aus Oberammergau und Dennis Küpper aus Krefeld.

Doch noch ist im Feld der Herren keinerlei Vorentscheidung gefallen: Viele Top-Spieler starteten erst am Nachmittag. Aktuelles Zwischenergebnis aus dieser Gruppe: Der Engländer Mark Stevenson vom GC Gut Rieden spielte die Back Nine 3 unter Par und schob sich mit 3 unter Par auf Platz 2 nach vorne.

Bereits ausgeschieden ist Erol Simsek, beim ProAm noch auf einem hervorragenden dritten Platz: Er geriet am Montag auf dem Weg zum Golfclub in einen Stau, verpasste seine Startzeit.

HDI-Gerling 2011

Auftakt der Deutschen Meisterschaft in Laatzen

Laatzen (mat) – Mit einem Amateurturnier am Samstag und dem ProAm am Sonntag hat am Wochenende die HDI-Gerling German PGA Championship 2011 in Laatzen bei Hannover begonnen. Beim ProAm zeigte sich Thomas Gögele mit einer 67er Runde in Bestform, er gewann die Einzelwertung der Profis vor Max Kramer (68) und den gemeinsam Drittplatzierten Christopher Trunzer, Erol Simsek und Marcel Haremza, die jeweils mit 69 Schlägen zurück ins Clubhaus der Golfanlage Gleidingen kamen. Marcel Haremza (Foto oben) führte sein Team dabei auch noch zum Brutto- und Netto-Sieg, da aber nur eine der beiden Wertungen an eine Mannschaft gehen kann, gingen die Netto-Preise an die Gruppe von Dennis Küpper.

Am Montag steht die erste von vier Runden der Deutschen Meisterschaft auf dem Programm. Ab 7:30 Uhr starten 130 Herren, ab 9:10 Uhr sechs Damen in Durchgang 1 der mit über 60.000 Euro dotierten HDI-Gerling German PGA Championship 2011.

Gleidingen
Nicole Gögele und Sebastian Buhl werden versuchen, in Gleidingen ihre DM-Titel zu verteidigen.

Die HDI-Gerling German PGA Championship 2011

Nach der gelungenen Premiere im letzten Jahr spielen die Professionals der PGA of Germany vom 8. bis 11. August 2011 die Titel der HDI-Gerling German PGA Championship bereits zum zweiten Mal auf der Anlage von Golf Gleidingen aus. In Laatzen vor den Toren von Hannover gehen zwölf Damen und 144 Herren bei der Deutschen Meisterschaft der Golfprofessionals an den Abschlag, dem bedeutendsten Turnier des Jahres. Allein bei den Herren geht es um ein Gesamtpreisgeld von 60.000 Euro. „Ich freue mich schon jetzt auf spannende Turniertage mit einigen der besten Golfer der PGA of Germany“, sagt Jens Wohlthat, Vorstand der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG, Titelsponsor des Turniers.

Von Matthias Lettenbichler / Stefan Heigl (Fotos)

Laatzen bei Hannover – Eine überlegene Siegerin bei den Damen, vier Tage lang Professional Golf auf hohem Niveau, täglich viele hundert Zuschauer auf der Anlage und bei den Herren Spannung bis zum letzten Putt: Die HDI-Gerling German PGA Championship in Laatzen bei Hannover präsentierte sich im letzten Jahr als überaus gelungene Premiere.

Erstmals wurde die offizielle Deutsche Meisterschaft der PGA Golfprofessionals auf der Anlage von Golf Gleidingen ausgetragen, in einem der führenden Golfresorts Deutschlands. Nicole Gögele aus dem oberbayerischen Bernried siegte mit 18 Schlägen Vorsprung vor ihren Konkurrentinnen, im mit Spielern der Challenge Tour und der EPD Tour stark besetzen Feld der Herren setzte sich Sebastian Buhl aus dem niederbayerischen Loham durch. Mit überragender Konstanz und am Ende 16 unter Par verwies er Dennis Küpper, Richard Porter und Maximilian Glauert auf Platz 2, hatte nach 72 Löchern vier Schläge Vorsprung und die Siegertrophäe sowie 10.000 Euro Preisgeld im Gepäck. Außerdem „einen Titel, der mir sehr viel bedeutet“, so Buhl.

„Als Turnier-Titelsponsor sind wir sehr stolz darauf, die Deutsche Meisterschaft der PGA Golfprofessionals nach 2010 zum zweiten Mal in Gleidingen und damit in unmittelbarer Nähe unserer Firmenzentrale in Hannover durchführen zu können“, sagt Jens Wohlthat, Vorstand der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG. „Wir unterstützen die German PGA Championship bereits seit vielen Jahren und haben mit diesem Austragungsort einen Platz gefunden, der dem hohen sportlichen Niveau dieses Turniers voll gerecht wird.“

 

Top-Favorit Sebastian Buhl

Titelverteidigerin Nicole Gögele hat ebenso gemeldet wie der zweifache Gewinner Thomas Gögele. Hauptkonkurrentinnen von Nicole Gögele sind Jacqueline Dittrich und Daniela Graumann. Im Wettbewerb der Herren gilt Titelverteidiger Sebastian Buhl spätestens nach seinem Triumph am 5. Juli bei der Coburg Brose Open als Top-Favorit; dort unterstrich er eindrucksvoll seine exzellente Form. Mit Jochen Lupprian, Sieger des Turniers 2005 und Gewinner der PGA Matchplay Championship 2011, sowie den EPD-Tour-Top-Spielern Maximilian Glauert und Dennis Küpper hat er jedoch starke Konkurrenz, ebenso mit erfahrenen Professionals wie Simon Brown oder Mark Stevenson.

Ob die bayerische Dominanz im niedersächsischen Hannover Bestand haben wird, bleibt abzuwarten. Fest steht: Die HDI-Gerling German PGA Championship hat vor den Toren des Hauptsitzes von Titelsponsor HDI-Gerling ein neues Zuhause gefunden.

„Wir haben mit Golf Gleidingen eine exzellente Heimat für unser wichtigstes Turnier des Jahres gewonnen. Mit großer Freude und Spannung sehen wir der zweiten Auflage entgegen“, so Stefan Quirmbach, Präsident der PGA of Germany. „Unsere Mitglieder sollen sich bei der Deutschen Meisterschaft mit und auf einem Platz messen, der ihnen alles abverlangt. Zugleich soll dieses Turnier den Besuchern ermöglichen, professionelles Turniergolf aus nächster Nähe zu erleben. Beides ist auf der Anlage von Golf Gleidingen in bester Weise garantiert.“

 

Gleidingen setzt Maßstäbe

Die Golfanlage Gleidingen setzt seit über zehn Jahren Maßstäbe in der Region. Nur 15 Autominuten vom Hauptbahnhof Hannover entfernt entstand ein Golfsportparadies, das für Könner und Einsteiger gleichermaßen beste Bedingungen bietet. 70 Hektar bestes Ackerland verwandelte Besitzer Friedrich-Wilhelm Knust Ende der 90er Jahre in ein Resort mit inzwischen 27 Spielbahnen plus 6-Löcher-Kurzplatz.

Die Driving Range bietet 100 Abschlagplätze. Dass auch die 16. Auflage der HDI-Gerling German PGA Championship Anfang August in Laatzen bei Hannover gelingen wird, daran besteht kein Zweifel. Nach der überragenden Resonanz im letzten Jahr erwarten die Gastgeber erneut großes Zuschauerinteresse aus der gesamten Region. Rund um das Turnier sind Aktionen wie Equipment-Demos von Schlägerherstellern und Schnuppergolf geplant. Der Eintritt ist an allen Tagen frei, Zuschauer sind herzlich willkommen.