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Pressemeldungen der PGA of Germany

Pressemeldungen

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Die PGA of Germany und ihre Tochtergesellschaften informieren regelmäßig per Pressemeldung über ihre Aktivitäten. Alle Meldungen finden Sie hier im Überblick - rechts können Sie das jeweilige Jahr auswählen. Falls Sie Interesse an einer Meldung aus früheren Jahren haben, senden Sie bitte eine eMail an presse@pga.de.

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14.12.2011 10:00

30 bestehen die Abschlussprüfung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional

Mit Beginn der Saison 2012 hat die PGA of Germany die Ausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional einer General-Reform unterzogen. Mit überwältigender Resonanz: 74 Interessenten absolvierten 2011 den nunmehr obligatorischen PreCourse inklusive Prüfung, 84 Berufseinsteiger unterzogen sich im Herbst dem ebenfalls vorgeschriebenen Eingangstest. Zugleich schlossen im Hartl Resort Bad Griesbach drei Damen und 27 Herren die Abschlussprüfung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional mit Erfolg ab. Sie stellten sich eine Woche lang den anspruchsvollen theoretischen und praktischen Prüfungen.

Bad Griesbach – Für die Prüfer der PGA of Germany bedeutete das eine Woche lang Dauereinsatz: Im Hartl Resort Bad Griesbach nahmen die 22 Mitglieder des PGA Prüfungsausschusses Anfang November nicht nur insgesamt 65 Abschluss- und 25 Zwischenprüfungen ab: Erstmals standen im niederbayerischen Golfzentrum auch die PreCourse- und die Eingangstests zur neuen Modulausbildung zum PGA Golfprofessional auf dem Programm. Mit 74 beziehungsweise 84 Teilnehmern übertraf der Andrang in beiden Sektoren deutlich die Erwartungen, und die Experten waren eine Woche lang damit beschäftigt, die umfangreichen Tests und Sichtungen zu bewältigen. „Wir sind begeistert von der sehr guten Resonanz der neuen Ausbildungsstruktur“, so Ines Halmburger, die Geschäftsführerin der PGA Aus- und Fortbildungs GmbH. „Die hohen Teilnehmerzahlen bei PreCourse und Eingangstest bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Für die neuen Azubis beginnt die Modulausbildung I nun am 1. Februar 2012. Sie werden der erste Jahrgang sein, der die Ausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional nach der reformierten Struktur absolviert. Noch nach dem seit 1996 gültigen Schema sind alle Absolventen der Abschlussprüfung 2011 zum Fully Qualified PGA Golfprofessional ausgebildet worden. 30 von 65 Prüfungskandidaten haben diesmal bestanden und erhalten ihre Abschlusszeugnisse nun am 12. Februar 2012 im Rahmen des PGA-Galaabends im Hilton Hotel in Düsseldorf. Für die anderen gibt’s vom 19. bis 22. März 2012 die Chance zur Prüfungswiederholung.

Erfolgreichste Absolventen der Abschlussprüfung 2011 waren Manuela Wehner und Marco Lex. Beide schlossen mit der Gesamtnote 2,06 ab und zeigten in Theorie und Praxis gute Leistungen. Manuela Wehner hat ihre Ausbildung bei DGV-Bundestrainer Stephan Morales absolviert, Marco Lex wurde von Keith Read im Golf-Club Schloss Klingenburg geschult und drei Jahre auf das Leben als PGA Golfprofessional vorbereitet.

Interessenten für den Beruf des PGA Golfprofessionals können alle Infos auf der PGA-Homepage unter www.pga.de einsehen. Dort steht auch eine Ausbildungsbroschüre zum Download im PDF-Format bereit. Diese Broschüre kann im Original auch bei der PGA-Geschäftsstelle angefordert werden:

Die erfolgreichen Absolventen der Abschlussprüfung 2011 zum Fully Qualified PGA Golfprofessional:

Name Vorname Golfclub/Ausbildungsbetrieb Ausbilder
Austermann Julius Golfclub Schloß Vornholz e.V. Stephen Liddell
Bastius Maximilian Golf- und Land- Club Regensburg e.V. Oliver Neumann
Bossier Janine Golfclub Gross Kienitz e.V. Gregor Tilch
Bureau Jérôme Golfclub Gut Sansenhof e.V. Hans-Joachim Rumpf
Dittrich Jacqueline Golfclub Römerhof e.V. Cameron Taylor
Duda Björn Golfclub Lippstadt e.V. Jon Gardarsson
Eidelloth Sven Golf-Resort Bad Griesbach e.V. Gregor Hartl
Geßler Andreas Zweitausbildung  
Kamp Oliver Golf & Country Club Fleesensee e.V. Oliver Heuler
Klemm Patrick Golf- und Landclub Königstein i. Opf. e.V. Norbert Hell
Kuhl Lucas Internationaler Golf Club Bonn e. V. Kurt Schönwald
Langkabel Daniel Golfclub Syke e.V. Oliver Heuler
Lex Marco Golf-Club Schloss Klingenburg e. V. Keith Read
Limbecker Patrick Golfclub Schloß Horst e.V. Siegfried Vollrath
Lindner Marcus Golf & Country Club Fleesensee e.V. Oliver Heuler
Nottebaum Andreas Golfclub Hummelbachaue e.V. Günter Kessler
Ongsiek Sebastian Golfclub Hannover e.V. Bill Knowles
Pantzke Thilo Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee e. V. Mario Hansch
Pingel Max Ostseegolfclub Wittenbeck e.V. Andre Zill
Podlech Julien Gelsenkirchener Golfclub Haus Leythe e. V. Horst Büttner
Sahm Paul Golfclub Freudenstadt e.V Peter Dworak
Saller Tobias Zweitausbildung  
Schanz Christian Leslie Golfclub Beuerberg e.V. Christian Neumaier
Schuster Jörg Red Golf Moorfleet David Alan Entwistle
Speckhahn Holger Internationaler Golf Club Bonn e. V. Kurt Schönwald
Spiegel Sebastian Golf-Club Wiesensee e.V. Andreas Reil
Staudt Felix WINSTONgolf Klub e.V. Ole Gutberlet
Unruh Tim Golf Club Hardenberg e.V. Stefan Quirmbach
Wehner Manuela Deutscher Golf Verband e.V. Stephan Morales
Yiu Chuk-Wai Golf & Country Club Fleesensee e.V. Oliver Heuler

 

29.09.2011 15:00

Gögele, Kempe und MacDonald holen sich die Titel der Teacher-DM

Nicole Gögele, Manuel Kempe und Andrew John MacDonald sind die Gewinner der golf.extra PGA Teachers Championship 2011. Nicole Gögele verteidigte ihren Titel auf den Plätzen des GolfResort Hardenberg in Northeim souverän, gewann mit 21 über Par und 16 Schlägen Vorsprung vor Melanie-Denise Dyck. Im Feld der Herren war die Entscheidung knapp: Mit 1 über Par lag Manuel Kempe am Ende einen Zähler vor dem Engländer Colin Monk und dem Schotten Roger Gallagher. Neuer Deutscher Meister der Senioren ist der Engländer Andrew John MacDonald, der alle Ü-50-Konkurrenten mit 4 über Par deutlich in die Schranken wies und am Finaltag die beste Runde des gesamten Turniers spielte (69 Schläge). Rang 2 teilten sich der Schotte Ralph Mclean und John O'Flynn aus Irland.

Northeim – Er stand am 1. Abschlag und schüttelte jedem Teilnehmer die Hand. Und doch hätte Ergül Altinova, Geschäftsführer von Turnier-Titelsponsor golf.extra aus Heilbronn, noch lieber selbst die Ärmel hochgekrempelt, den Driver in die Hand und die sportliche Herausforderung angenommen: Den Niedersachsen Course des GolfResort Hardenberg. „Es hat schon sehr stark in den Fingern gekribbelt!“, so Altinova, der als Teaching Professional der PGA of Germany jederzeit Startrecht bei dieser Deutschen Meisterschaft hat. So aber schickte er diesmal die Kolleginnen und Kollegen mit besten Wünschen auf die Runde und zeigte sich begeistert von einer „sehr gelungenen Premiere“. Zum ersten Mal in der Geschichte war der Golfclub Hardenberg Gastgeber der Deutschen Meisterschaft der PGA Teaching Professionals. Über drei Tage und 54 Löcher maßen sich diejenigen Mitglieder der PGA of Germany im Zählspiel, die ihren Lebensunterhalt vorwiegend mit Golfunterricht bestreiten.

Mit dem Niedersachsen Course und dem Göttingen Course des malerischen Resort bekamen sie zwei ebenso abwechslungsreiche wie anspruchsvolle Golfplätze in jeweils bestem Zustand präsentiert und spielten dort um die Titel der Besten ihrer Zunft. Während die Herren zweimal auf dem Niedersachsen Course und einmal auf dem Göttingen Course antraten, maßen sich Damen und Senioren mit genau umgekehrter Gewichtung. „Wir können den Teilnehmern dieser Meisterschaft hier am Hardenberg einen in sportlicher und gesellschaftlicher Hinsicht perfekten Rahmen zur Verfügung stellen“, so Stefan Quirmbach, als Präsident der PGA of Germany und Inhaber der Golfschule am Hardenberg gleich in zweifacher Hinsicht Gastgeber der golf.extra PGA Teachers Championship 2011. Neben dem Wettkampf auf dem Platz, an dem er selbst in diesem Jahr erstmals im Feld der Senioren teilnahm, liegt ihm vor allem der Austausch mit den Kollegen am Herzen. „Das ist ein wichtiger Teil dieser Deutschen Meisterschaft.“

Deren Titel sicherte sich bei den Herren schließlich mit knappem Vorsprung Manuel Kempe, Fully Qualified PGA Golfprofessional im Mainzer Golfclub. Nach einer verhaltenen 76er Runde am ersten Tag zeigte er in den Durchgängen 2 und 3 die größte Konstanz, notierte 70 und 71 Schläge auf seiner Scorekarte und ließ zwischendurch immer wieder sein absolut brillantes spielerisches Können aufblitzen. So notierte er am Finaltag zwei Eagle, absolvierte die Bahnen 10 und 15 mit nur jeweils drei Schlägen und machte deutlich, weshalb er einst dem GOLF TEAM GERMANY angehört und 2006 das Finale der EPD Tour im GC Hofgut Praforst gewonnen hatte. Mit hervorragendem Kurzem Spiel begeisterte er die Zuschauer. „Es ist ein super Gefühl, wieder Turniergolf zu spielen. Es macht großen Spaß zu sehen, dass es noch ganz gut geht“, so der 33-Jährige.

Gerade diesen Spaß am Turniergolf hat nach wie vor auch Nicole Gögele. Allein: die Konkurrenz-Situation im „Feld“ der Damen empfand sie als „schon etwas trostlos“. Mit der ehemaligen Ladies-European-Tour-Spielerin, Melanie-Denise Dyck und Sabrina Schulze hatten nur drei Teilnehmerinnen für das Turnier gemeldet. Am ersten Tag konnte Melanie-Denise Dyck den Wettbewerb noch offen gestalten, notierte ebenso wie Nicole Gögele 80 Schläge. „Wir hatten keine Proberunde gespielt, und die Anlagen in Hardenberg sind sehr anspruchsvoll“, so Nicole Gögele. „Da ist es sehr wichtig, den Abschlag gut zu platzieren, und zu wissen wie der Ball nach dem Aufkommen springt.“ Im zweiten Durchgang (79) spielte sie auf dem Niedersachsen Course dann einen Vorsprung von acht Schlägen heraus, nach der Finalrunde (78) lag Nicole Gögele insgesamt 16 Zähler vorn. „Auch wenn wir leider nur sehr wenige Starterinnen waren, hat es mir sehr großen Spaß gemacht zu spielen“, so die 36-Jährige Seriensiegerin, die im bayerischen St. Eurach Land- & Golfclub unterrichtet. „Für mich ist das eigene Turnierspiel auch ein ganz wichtiger Teil meines Berufes. Durch das Spiel sind wir ja alle einmal zum Golf gekommen; ich würde das nie ganz aufhören wollen. Man kann bei einem solchen Turnier auch immer eine ganze Menge für den eigenen Unterricht lernen und bekommt viele Anregungen und Ideen.“

Immer mehr Lust aufs Spielen bekommt auch Andrew John MacDonald, Pro im Golfresort Sonnenalp-Oberallgäu. Der Engländer feierte im April seinen 50. Geburtstag und geht 2011 erstmals bei den Senioren an den Start. Nach 74 und 77 Schlägen in den Runden 1 und 2 sicherte er sich den Titel durch eine sensationelle Vorstellung am Finaltag auf dem Göttingen Course. Mit einer fehlerfreien 69er Runde, bei der er 15 Pars und drei Birdies spielte, machte er den größten sportlichen Erfolg seiner Laufbahn perfekt, verwies den Schotten Mclean und den Iren O’Flynn auf Platz 2. „Das war heute mein Tag!“, so MacDonald. „Ich war super konzentriert, habe sehr gut geputtet und ein sicheres Langes Spiel gehabt.“ Nur einer seiner Abschläge landete nicht dort, wo er ihn haben wollte, doch auch da spielte der Brite ein sicheres Par. Ein Erfolg, der auch Selbstvertrauen für kommende Aufgaben bringt: MacDonald will im Januar versuchen, sich für die European Senior Tour zu qualifizieren. „Das war eine gute Vorbereitung!“

Die golf.extra PGA Teachers Championship, in diesem Jahr erstmals von Titleist und FootJoy unterstützt und von deren Chefs Michael Hayes und Ralf Langner höchstpersönlich mit großem Enthusiasmus begleitet, setzte traditionell den Schlusspunkt unter die Turniersaison der PGA of Germany. In der kommenden Woche freilich steht noch das Finale der EPD Tour auf dem Programm – diesmal mit einem frisch gekürten Deutschen Meister: Manuel Kempe hat in Hünfeld gemeldet und will dort durchaus noch einmal an vergangene Zeiten anknüpfen. 2006, damals noch Playing Professional, gewann er das Turnier. Es war damals sein erster und bis zum gestrigen Nachmittag einziger Turniersieg als Professional. Den zweiten Titel holte er nun am Hardenberg. Weitere Infos zur PGA of Germany unter www.pga.de, zum Finale der EPD Tour unter www.epdtour.de

11.08.2011 11:00

Jacqueline Dittrich und Maximilian Glauert sind die neuen PGA Champions

Die Gewinner der HDI-Gerling German PGA Championship 2011 heißen Jacqueline Dittrich und Maximilian Glauert. Bei der Deutschen Meisterschaft der PGA Golfprofessionals auf der Anlage von Golf Gleidingen in Laatzen bei Hannover setzte sich am Donnerstagnachmittag zunächst Jacqueline Dittrich im Stechen gegen Titelverteidigerin Nicole Gögele durch. Nachdem sie von Tag 1 an geführt hatte, brachte die Golflehrerin vom GC Römerhof den ersten Profi-Titel ihrer Karriere am ersten Extra-Loch unter Dach und Fach. Wenig später machte dann EPD-Tour-Spieler Maximilian Glauert (Düsseldorf) seinen Triumph im stark besetzten Feld der Herren perfekt und setzte sich mit drei Schlägen Vorsprung vor David Heinzinger, Christoph Günther, Marcel Haremza und Amateur Hinrich Arkenau souverän durch. Die vier Verfolger teilten Platz 2 mit Par fürs Turnier.

Laatzen bei Hannover – Sie kämpften vier Tage lang gegen den Platz, die Konkurrenten und vor allem den starken Wind, der über die Anlage von Golf Gleidingen fegte. Doch nach 73 Löchern bei den Damen und 72 bei den Herren standen sie fest, die neuen Champions der PGA of Germany. Schlaggleich mit dem Dießener Marcel Haremza und Christoph Günther aus Oberammergau war Maximilian Glauert in die Finalrunde der Deutschen Meisterschaft in Laatzen vor den Toren von Hannover gegangen. Mit 1 unter Par führte das Trio das Feld nach drei teilweise von Sturm und heftigen Regenschauern gepeitschten Runden an und sorgte für einen bis zum letzten Putt spannenden Finaltag. An dessen Ende reckte schließlich Maximilian Glauert, 25-jähriger EPD-Tour-Spieler aus Düsseldorf, den mächtigen Siegerpokal in die Höhe und jubelte über seinen zweiten Sieg als Professional. Im Frühjahr hatte er bereits auf der EPD Tour gewonnen, wo er aktuell Platz 3 der Rangliste belegt. „Ich freue mich riesig über diesen Titel! Er hilft mir sehr bei meiner Saisonplanung, und es ist einfach Klasse, dieses bedeutende Turnier auf diesem herrlichen Golfplatz hier in Gleidingen gewinnen zu können“, so Glauert. Er tat es in der Manier eines Champions, spielte Runden von 68, 74, 73 und 70 Schlägen, gesamt 3 unter Par, und war damit besser als alle Konkurrenten. Bei bis zu vier Windstärken forderte der Par-72-Parcours höchste Konzentration –, dass der Cut bei +11 lag, gibt einen Eindruck von den Aufgaben, mit denen die Profis in dieser Woche konfrontiert waren.

Was die weitere Saisonplanung für den neuen PGA Champion erleichtert, sind zum einen die 10.000 Euro Siegprämie, die mit dem Titel verbunden sind. Zum anderen kann er nun mit breiter Brust und großem Selbstvertrauen ins Saisonfinale der EPD Tour gehen. Vier Turniere stehen dort noch aus, und für Glauert geht es darum, das Ticket für die Challenge Tour 2012 endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Schon nächsten Dienstag schlägt er bei der Pfaffing Classic ab.

Ein Tour-Ticket steht auch auf der Wunschliste von Jacqueline Dittrich, der neuen PGA Championesse. Nachdem die 24-Jährige im letzten Jahr noch Nicole Gögele den Vortritt lassen musste und damals mit einem Rückstand von 18 Schlägen Zweite wurde, setzte sie sich diesmal durch und feierte mit Runden von 73, 80, 71 und 79 Schlägen einen Start-Ziel-Sieg. Im Stechen am ersten Extra-Loch genügte ihr ein Par für den ersten Titel ihrer Profikarriere. Nach 72 Löchern hatten beide Spielerinnen Platz 1 mit 15 über Par geteilt, wobei Nicole Gögele in der Finalrunde einen Rückstand von fünf Schlägen aufholen konnte. Jacqueline Dittrich unterlief an Bahn 8 ein Quadruple-Bogey, da war der ursprünglich komfortable Vorsprung dahin. Doch nur ein Loch später musste Nicole Gögele ein Doppelbogey notieren, und Jacqueline Dittrich nutzte daraufhin ihre Chance: „Da habe ich angefangen zu kämpfen, denn aufgeben tue ich nie!“ So spielte sie sich ins Stechen, wo sie dann die Oberhand behielt und Nicole Gögele entthronte.

„Ich habe im letzten halben Jahr sehr intensiv für dieses Turnier trainiert und wollte es unbedingt gewinnen. Dass ich es geschafft habe, macht mich sehr stolz. Es ist das wichtigste Turnier, das ich außerhalb der Ladies European Tour spielen kann – und da will ich hin“, so die PGA Golflehrerin aus Jüngersdorf, die 2011 ihr letztes Ausbildungsjahr im GC Römerhof absolviert. Im kommenden Januar steht dann in Spanien die Qualifying School zur Ladies European Tour auf dem Programm, wo sie 2012 an den Abschlag gegen will. Um sich dann zumindest mal ein Jahr lang mit den besten Spielerinnen Europas zu messen, zu denen auch Nicole Gögele einmal gehörte, vor ihrer Karriere als Golflehrerin.

Das ist das Besondere an dieser HDI-Gerling German PGA Championship: Playing Professionals, Teaching Professionals, Golflehrer in Ausbildung – sie alle treten bei dieser Deutschen Meisterschaft der Mitglieder der PGA of Germany gemeinsam an, um sich auf einem sportlich höchst anspruchsvollen Platz vier Tage lang zu messen. Zählspiel. Keine Entschuldigungen. „Die Windbedingungen waren teilweise extrem“, bestätigte Turnierdirektor Simon Bowler, „wir hatten die Grüns sehr schnell gemacht, da hat sich der Platz bei diesem Sturm wirklich sehr schwer gespielt.“ Die beste Runde des gesamten Turniers gelang am Finaltag mit einer 65 dem Münchner David Heinzinger, er notierte zehn Birdies. Ebenfalls stark: Mark Stevenson vom bayerischen GC Gut Rieden, der am ersten Tag eine 66er Runde spielte. Den Sonderpreis für den besten Teacher im Feld holte sich Simon Brown vom GC Rhein-Sieg, der das Turnier auf Platz 10 beendete.

Golf Gleidingen, das Top-Resort vor den Toren von Hannover, dem Hauptsitz von Turnier-Titelsponsor HDI-Gerling, hat bei der zweiten Auflage bewiesen, dass es die perfekte neue Heimat für das Flaggschiff-Turnier der PGA of Germany ist. Täglich kamen über 500 Zuschauer auf die Anlage und sorgten für echtes Championship-Flair, folgten den Führenden oder feuerten Lokalmatador Mark Steckmann an, der mit Platz 32 exakt sein gutes Resultat aus dem Vorjahr wiederholte. Die Spieler fanden beste Bedingungen vor und eine echte sportliche Herausforderung: „Letztes Jahr haben wir den Platz zu leicht auseinandernehmen können, da war so gut wie kein Wind“, so Max Glauert. Hinter Sebastian Buhl war er damals Zweiter geworden, der Siegerscore lag bei 16 unter Par. „Das hat mir leid getan – das hatte dieser Top-Platz nicht verdient. Zu dem gehört einfach der Wind, das macht ihn interessant“, so der PGA Champion 2011.

Ein Urteil, das übrigens auch die Sponsoren teilen: Dr. Christian Hinsch und Jens Wohlthat, Vorstandsvorsitzender und Vorstand der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG, kamen persönlich nach Gleidingen und bestätigten: Auch 2012 wird die HDI-Gerling German PGA Championship wieder in Laatzen stattfinden, auf dem windgepeitschten Golfplatz vor den Toren von Hannover (www.pga.de).

06.07.2011 12:40

Turnier-Höhepunkt HDI-Gerling German PGA Championship 2011

Nach der gelungenen Premiere im letzten Jahr spielen die Professionals der PGA of Germany vom 8. bis 11. August 2011 die Titel der HDI-Gerling German PGA Championship bereits zum zweiten Mal auf der Anlage von Golf Gleidingen aus. In Laatzen vor den Toren von Hannover gehen zwölf Damen und 144 Herren bei der Deutschen Meisterschaft der Golfprofessionals an den Abschlag, dem bedeutendsten Turnier des Jahres. Allein bei den Herren geht es um ein Gesamtpreisgeld von 60.000 Euro. „Ich freue mich schon jetzt auf spannende Turniertage mit einigen der besten Golfer der PGA of Germany“, sagt Jens Wohlthat, Vorstand der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG, Titelsponsor des Turniers.

 

Laatzen bei Hannover – Eine überlegene Siegerin bei den Damen, vier Tage lang Professional Golf auf hohem Niveau, täglich viele hundert Zuschauer auf der Anlage und bei den Herren Spannung bis zum letzten Putt: Die HDI-Gerling German PGA Championship in Laatzen bei Hannover präsentierte sich im letzten Jahr als überaus gelungene Premiere. Erstmals wurde die offizielle Deutsche Meisterschaft der PGA Golfprofessionals auf der Anlage von Golf Gleidingen ausgetragen, in einem der führenden Golfresorts Deutschlands. Nicole Gögele aus dem oberbayerischen Bernried siegte mit 18 Schlägen Vorsprung vor ihren Konkurrentinnen, im mit Spielern der Challenge Tour und der EPD Tour stark besetzen Feld der Herren setzte sich Sebastian Buhl aus dem niederbayerischen Loham durch. Mit überragender Konstanz und am Ende 16 unter Par verwies er Dennis Küpper, Richard Porter und Maximilian Glauert auf Platz 2, hatte nach 72 Löchern vier Schläge Vorsprung und die Siegertrophäe sowie 10.000 Euro Preisgeld im Gepäck. Außerdem „einen Titel, der mir sehr viel bedeutet“, so Buhl.

 „Als Turnier-Titelsponsor sind wir sehr stolz darauf, die Deutsche Meisterschaft der PGA Golfprofessionals nach 2010 zum zweiten Mal in Gleidingen und damit in unmittelbarer Nähe unserer Firmenzentrale in Hannover durchführen zu können“, sagt Jens Wohlthat, Vorstand der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG. „Wir unterstützen die German PGA Championship bereits seit vielen Jahren und haben mit diesem Austragungsort einen Platz gefunden, der dem hohen sportlichen Niveau dieses Turniers voll gerecht wird.“

Titelverteidigerin Nicole Gögele hat ebenso gemeldet wie der zweifache Gewinner Thomas Gögele. Hauptkonkurrentinnen von Nicole Gögele sind Jacqueline Dittrich und Daniela Graumann. Im Wettbewerb der Herren gilt Titelverteidiger Sebastian Buhl spätestens nach seinem Triumph am 5. Juli bei der Coburg Brose Open als Top-Favorit; dort unterstrich er eindrucksvoll seine exzellente Form. Mit Jochen Lupprian, Sieger des Turniers 2005 und Gewinner der PGA Matchplay Championship 2011, sowie den EPD-Tour-Top-Spielern Maximilian Glauert und Dennis Küpper hat er jedoch starke Konkurrenz, ebenso mit erfahrenen Professionals wie Simon Brown oder Mark Stevenson. Ob die bayerische Dominanz im niedersächsischen Hannover Bestand haben wird, bleibt abzuwarten. Fest steht: Die HDI-Gerling German PGA Championship hat vor den Toren des Hauptsitzes von Titelsponsor HDI-Gerling ein neues Zuhause gefunden.

„Wir haben mit Golf Gleidingen eine exzellente Heimat für unser wichtigstes Turnier des Jahres gewonnen. Mit großer Freude und Spannung sehen wir der zweiten Auflage entgegen“, so Stefan Quirmbach, Präsident der PGA of Germany. „Unsere Mitglieder sollen sich bei der Deutschen Meisterschaft mit und auf einem Platz messen, der ihnen alles abverlangt. Zugleich soll dieses Turnier den Besuchern ermöglichen, professionelles Turniergolf aus nächster Nähe zu erleben. Beides ist auf der Anlage von Golf Gleidingen in bester Weise garantiert.“

Die Golfanlage Gleidingen setzt seit über zehn Jahren Maßstäbe in der Region. Nur 15 Autominuten vom Hauptbahnhof Hannover entfernt entstand ein Golfsportparadies, das für Könner und Einsteiger gleichermaßen beste Bedingungen bietet. 70 Hektar bestes Ackerland verwandelte Besitzer Friedrich-Wilhelm Knust Ende der 90er Jahre in ein Resort mit inzwischen 27 Spielbahnen plus 6-Löcher-Kurzplatz. Die Driving Range bietet 100 Abschlagplätze. Dass auch die 16. Auflage der HDI-Gerling German PGA Championship Anfang August in Laatzen bei Hannover gelingen wird, daran besteht kein Zweifel. Nach der überragenden Resonanz im letzten Jahr erwarten die Gastgeber erneut großes Zuschauerinteresse aus der gesamten Region. Rund um das Turnier sind Aktionen wie Equipment-Demos von Schlägerherstellern und Schnuppergolf geplant. Der Eintritt ist an allen Tagen frei, Zuschauer sind herzlich willkommen. Weitere Informationen zum Turnier sowie Live-Scoring an den Turniertagen gibt es unter www.pga.de.

24.06.2011 12:40

Jochen Lupprian und John O’Flynn sind Deutsche Matchplay-Meister 2011

„Das ist einfach mein Platz!“ Mit einem beeindruckenden Sieg meldete sich der Burghausener Jochen Lupprian nach zehnwöchiger Verletzungspause auf der Bühne des Professional Golf zurück. Im Golf Club Schönbuch in Holzgerlingen bei Stuttgart entschied der 32-Jährige am Donnerstag die Herren-Konkurrenz der „Schönbuch Open – International PGA Matchplay Championship“ für sich. Bereits 2003 hatte er an selber Stelle ein Ranglistenturnier der PGA of Germany gewonnen. Im Finale der erstmals im GC Schönbuch ausgetragenen Deutschen Matchplay-Meisterschaft setzte er sich diesmal mit 1 auf gegen den Hamburger Gary Birch jr. durch. Bei den Senioren gab es eine Neuauflage des Endspiels 2010 – diesmal allerdings mit dem besseren Ende für John O’Flynn aus Irland: Der Professional des GC Am Reichswald besiegte den Engländer Howard Francis mit 3/1 und sicherte sich nach 2009 zum zweiten Mal in seiner Karriere den Matchplay-Titel. Die dritten Plätze holten Richard Porter und Andrew Limb.

Holzgerlingen – Eine Golfwoche mit spannenden Duellen Mann-gegen-Mann, zwei hochverdiente und zufriedene Sieger und Bestnoten für eine herrliche Golfanlage: Das ist die Bilanz der Deutschen Matchplay-Meisterschaft 2011, die deutsche Professionals und viele hundert Zuschauer in dieser Woche nach Holzgerlingen führte. Während sich bei den Senioren die beiden Top-Favoriten im Finale gegenüber standen, war der Wettbewerb der Herren von Beginn an von Überraschungen geprägt. So musste sich Titelverteidiger Peter James Martin nach einem Freilos im ersten Durchgang bereits in Runde 2 aus dem Turnier verabschieden; Erik Moll, die Nummer 32 der Setzliste, gewann die Partie 1 auf. Im Viertelfinale war dann für den an 2 gesetzten Glen Hutcheson Endstation, er scheiterte mit 2/1 an Jochen Lupprian. Der Playing Professional aus Burghausen präsentierte sich von Beginn an stark, musste in Runde 2 gegen Jérôme Bureau gar nur elf Löcher spielen, ehe er als Sieger fest stand. Im Halbfinale setzte sich schließlich Gary Birch jr. mit 2/1 gehen Richard Porter durch, Lupprian schaltete mit dem gleichen Resultat den Engländer Simon Brown aus, der im Spiel um Platz 3 schließlich Richard Porter mit 1 auf nur knapp den Vortritt lassen musste.

Spannend bis zum 18. Grün auch das Finale der Herren, obgleich Lupprian bereits am ersten Loch in Führung ging und diese bis zum Ende nicht mehr abgab. Doch Birch jr. blieb immer in Reichweite, gewährte seinem Gegner nie mehr als zwei Zähler Vorsprung und hatte bis zum Schluss die Chance, eine Verlängerung des Matches zu erzwingen. Doch schließlich beendete Lupprian die Partie souverän mit einem Par der 18 und nahm unter dem Applaus der Zuschauer den Pokal und den 5000-Euro-Siegerscheck entgegen. „Das ist einfach mein Platz!“, jubelte Lupprian in Erinnerung an seinen Turniersieg an selber Stelle im Jahr 2003. „Das Match heute gegen Gary war sehr eng, und ich bin sehr zufrieden, denn ich war zehn Wochen an der Schulter verletzt und konnte kaum spielen. Das war mein erstes Turnier nach der Pause, und dass ich gewinnen konnte, gibt mir sehr viel Selbstvertrauen. Es ist immerhin eine Deutsche Meisterschaft!“

Bei den Senioren standen sich im Finale dieser DM die beiden Top-Favoriten gegenüber, Titelverteidiger Howard Francis vom GC Reischenhof, und John O’Flynn, der im GC Am Reichswald unterrichtet. 2010 hatte sich Francis im Finale überraschend gegen den an Nummer 1 gesetzten O’Flynn durchgesetzt, der den Wettbewerb 2009 gewonnen hatte. Diesmal war nun Francis an Nummer 1 gesetzt, fand aber in O’Flynn seinen Meister – obwohl der mit einem akuten Leistenbruch spielte. Im Halbfinale räumte der Engländer Francis zunächst den Waliser Andrew Limb mit 2/1 aus dem Weg, O’Flynn wies – wie bereits 2010 – den Engländer Peter Ridley in die Schranken, diesmal mit 4/3. Im Finale dann ein Schlagabtausch, bei dem bis Bahn 15 kein Spieler mehr als ein Loch Vorsprung herausarbeiten konnte. An der 16 dann die Vorentscheidung, als Francis ein Bogey notieren musste – und das endgültige Aus für den Titelverteidiger, als sein Abschlag an Loch 17 im Wasser landet. „Mein Vorteil war, dass ich heute etwas beständiger gespielt habe“, so O’Flynn. „Howard ist ein lieber Mensch, aber ein unangenehmer Gegner. Er puttet stark und locht seine Putts auch aus der Distanz – zuweilen chippt er ein. Man darf gegen ihn keinen Moment nachlassen.“

Gerade das macht für den Iren den ganz besonderen Reiz des Matchplays aus: „Ich liebe dieses Format, weil jedes einzelne Loch ein kleines Endspiel ist.“ Als dessen Grundlage in diesem Jahr eine ganz hervorragende Golfanlage diente. „Ich habe mich sofort in diesen Platz verliebt“, so O‘Flynn. „Die Gestaltung ist phantastisch, die Grüns waren in exzellentem Zustand, und die gesamte Pflege ist wirklich außerordentlich gut. Es macht sehr viel Spaß, hier zu spielen.“

Das nächste Mal könnten die beiden Top-Spieler der Deutschen Matchplay-Meisterschaft der Senioren nun Ende September bei der golf.extra PGA Teachers Championship aufeinander treffen. Dann geht es im GC Hardenberg in Northeim um die Deutsche Meisterschaft der Golflehrer der PGA (www.pga.de).

03.06.2011 11:40

Torsten Giedeon gewinnt die HDI-Gerling German PGA Seniors Championship

Der neue Senior Champion der PGA of Germany heißt Torsten Giedeon. Der Professional des Golf- und Land-Club Köln setzte sich am Finaltag der HDI-Gerling German PGA Seniors Championship 2011 mit zwei Schlägen Vorsprung durch und entschied die Deutsche Meisterschaft im Golfclub Am Alten Fliess mit gesamt 2 über Par (73, 74, 71) für sich. Der zweite große Gewinner der DM ist David Blakeman: Der Engländer teilte Rang 2 mit Titelverteidiger Richard Volding (USA), entschied dann aber das Stechen um einen Startplatz bei der Berenberg Bank Masters für sich. Nun darf er sich – wie auch Giedeon – vom 17. bis 19. Juni im Golf- und Land-Club Köln mit den besten Senioren Europas messen.

Bergheim-Fliesteden – Es ist selten, dass es am Ende einer Deutschen Meisterschaft zwei strahlende Sieger gibt. Doch nach dem letzten Putt der HDI-Gerling German PGA Seniors Championship 2011 war kaum zu unterscheiden, wer sich mehr freute: Der mehrfache Deutsche PGA Champion Torsten Giedeon, der wenige Minuten zuvor seinen ersten DM-Titel als Senior unter Dach und Fach gebracht hatte, oder der Engländer David Blakeman, der im Turnier zwar Giedeon den Vortritt lassen musste, durch den Sieg über Richard Volding am ersten Extra-Loch des Stechens aber unverhofft die Eintrittskarte für eines der größten Turniere seiner Laufbahn gelöst hatte. Erst am Vormittag des zweiten Turniertags in Bergheim-Fliesteden war bekanntgegeben worden, dass der Gewinner des Turniers auch bei der Berenberg Bank Masters im Golf- und Land-Club Köln an den Start gehen darf, einem von Bernhard und Erwin Langer veranstalteten und mit 400.000 Euro dotierten Turnier der European Senior Tour.

Torsten Giedeon, die Nummer 2 der deutschen Senioren und seit 2007 spielberechtigt auf der European Senior Tour, hatte bereits im Vorfeld eine Einladung der Veranstalter für das hochkarätige Event erhalten, so dass er die für den PGA-Champion ausgelobte Wildcard an den Zweitplatzierten weiterreichen konnte. Das Startrecht ermittelten schließlich die beiden Zweitplatzierten David Blakeman und Richard Volding im Play-off – mit dem besseren Ende für den Mann aus England, Head-Professional des Jura Golf Park in Hilzhofen. „Ich freue mich sehr darauf, in Köln zu spielen“, so Blakeman, der dort alte Bekannte wiedersehen wird: Von 1983 bis 1988 war er auf der European Tour aktiv, erzielte einige Top-20-Ergebnisse. Er betrachtet es als „große Herausforderung auf diesem Niveau noch einmal spielen zu können“ – und auch als Test: Falls sein Auftritt zufriedenstellend ausfällt, will er im Herbst versuchen, sich für die European Senior Tour 2012 zu qualifizieren. „Schön wäre, unter die Top 20 zu kommen.“

Dass er derzeit gut in Form ist, hat Blakeman bei der HDI-Gerling German PGA Seniors Championship bewiesen. Dreimal in Folge hatte zuletzt Richard Volding in den Zählspiel-Turnieren der Senioren der PGA of Germany dominiert, sich Am Alten Fliess im letzten Jahr die PGA Championship gesichert und sowohl 2009 als auch 2010 den Titel der golf.extra PGA Teachers Championship geholt. Doch schon am ersten Tag des Turniers zeichnete sich ab, dass die Konkurrenz stärker geworden ist: Mit jeweils 69 Schlägen setzten sich Blakeman und sein Landsmann Howard Francis an die Spitze des Feldes, der Schotte Colin McDonald, dem ebenfalls eine 69er Runde gelang, machte die britische Dominanz perfekt. Im von Regen und Sturm geprägten zweiten Durchgang schloss Volding mit einer Par-Runde zur Spitzengruppe auf, doch am Finaltag – nun bei idealen Wetterbedingungen – folgte für Torsten Giedeon, der nach zwei Runden auf Platz 5 rangierte, eine Überraschung: „Ich hätte nicht gedacht, dass keiner von den Führenden durchzieht, und dass meine wirklich nicht sehr gute 71er Runde reichen könnte, um zu gewinnen“, so der 53-Jährige. Doch die Kontrahenten strauchelten geschlossen; Volding und Blakeman benötigten jeweils 76 Schläge, Francis spielte eine 77. Unerwartete Ergebnisse, so Giedeon, da sich der Platz und insbesondere die Grüns in exzellentem Zustand präsentierten. Vielleicht spielte am Finaltag doch eine Rolle, dass Giedeon das Ticket für das Berenberg Bank Masters sicher in der Tasche, seine Mitspieler aber nur die Chance darauf hatten.

In jedem Fall hat die HDI-Gerling German PGA Seniors Championship in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen: Die Aufmerksamkeit für das starke Spiel der Senioren ist durch die von den Wettbewerben der Damen und Herren völlig getrennte Austragung gestiegen. Das Turnier war 2011 mit insgesamt 12.000 Euro dotiert, 3100 Euro gab es für den Sieger. Und die Einladung des Champions zum Event der European Senior Tour wertet die Veranstaltung zusätzlich auf, was auch Jörg Burger begrüßte, Repräsentant des Titelsponsors HDI-Gerling und Geschäftsführer der AmpegaGerling Investment GmbH.

Die HDI-Gerling German PGA Seniors Championship bildete den Auftakt der Turnier-Saison 2011 der PGA of Germany. Als zweites Turnier steht vom 20. bis 23. Juni die Schönbuch Open International PGA Matchplay Championship im GC Schönbuch in Holzgerlingen bei Stuttgart auf dem Programm. Vom 8. bis 11. August kämpfen dann Damen und Herren auf der Anlage von Golf Gleidingen um die Titel der HDI-Gerling German PGA Championship 2011 (www.pga.de).

31.05.2011 12:00

In zwei Schritten zum Traumberuf: PGA installiert neue Ausbildungsstruktur

Mit Beginn des Jahrgangs 2012 führt die PGA of Germany eine neue Struktur für die Ausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional ein. Grundsätzlich bleibt es bei einer dreijährigen Berufsausbildung mit sowohl praktischer Schulung im Club als auch überbetrieblichen Seminaren. Als wesentliche Neuerung liegt nun aber ein zweistufiges modulares System zugrunde, das leichteren Zugang für Quereinsteiger garantiert, und das das gesamte Berufsfeld durch die neu geschaffene Zwischenstufe des PGA-Assistenten noch breiter abdeckt. Zudem ist der eigentlichen Ausbildung ein PreCourse vorgeschaltet: Wer den Traumberuf PGA Golfprofessional ab 1. Februar 2012 erlernen möchte, muss sich bis 11. Juli für den PreCourse 2011 anmelden, der am 4. August beginnt.

München – „Wir passen die Ausbildungsstruktur zum Fully Qualified PGA Golfprofessional ab 2012 den veränderten Bedürfnissen des Marktes an. Der Golfmarkt ist in Bewegung. Wir bewegen uns mit ihm“, erklärt Stefan Quirmbach. Der PGA-Präsident: „Unser Ausbildungsangebot gehört seit weit mehr als einem Jahrzehnt zu den weltweit führenden Berufsausbildungen in diesem Bereich. Damit dies so bleibt, verändern wir die Struktur und modernisieren sie.“ Zugleich berücksichtigt die PGA of Germany mit der Anpassung nationale und internationale Ausbildungsstandards.

Erfolgreich zu lehren, bedeutet auch, selbst stets weiter zu lernen, flexibel zu bleiben und sich neuen Gegebenheiten anzupassen. Die von der PGA of Germany angebotene Ausbildung zum „Fully Qualified PGA Golfprofessional“ gilt unter den internationalen PGAs als eine der besten und umfangreichsten Golflehrer-Ausbildungen in Europa. Seit der letzten grundlegenden Reform 1996 hat die PGA of Germany die dreijährige Berufsausbildung, in deren Verlauf den Azubis alle für die Ausübung ihres Berufs notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden, laufend aktualisiert und bezüglich der Qualität internationale Maßstäbe gesetzt.

Die Kerninhalte der Ausbildung bleiben deshalb auch nach der Reform weitgehend unverändert, ebenso der hohe Qualitätsanspruch. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf der Vermittlung von Kompetenzen in den Bereichen Golfunterricht, Golftechnik und Sportwissenschaft. Auch Kaufmännische Grundlagen, Materialkunde, Regeln, Platzkunde, Wettspielorganisation, Golfgeschichte und Schlägerreparatur gehören zum Lehrplan. Deutlich mehr Gewicht bekommt ab 2012 die Vermittlung sozialer und kommunikativer Kompetenzen. Überbetriebliche Ausbildungsteile, die Seminare, wechseln mit Phasen praktischer Ausbildung, die in der Regel während der betrieblichen Ausbildung im Club stattfindet.

Wesentliche Neuerung der Ausbildungsstruktur ab 2012 sind modulare Strukturen. Dies schafft größere Durchlässigkeit für Absolventen anderer Ausbildungen sowie künftig zwei unterschiedliche Qualifikationsbereiche. „Wir wollen“, so Ines Halmburger, Geschäftsführerin der Aus- und Fortbildungs GmbH der PGA of Germany, „den Zugang zu unserer Berufsausbildung weniger selektiv gestalten, um auch Quereinsteigern eine Chance zu geben, diesen Beruf zu ergreifen.“ Zugleich soll ein der eigentlichen Ausbildung vorgeschalteter dreimonatiger „PreCourse“ das Vorwissen der Auszubildenden verbessern und ein einheitliches Ausgangsniveau garantieren. Zum Vorteil sowohl der Berufsinteressenten als auch der Betriebe und PGA Professionals, die Azubis unter ihre Fittiche nehmen.

Die Ausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional gliedert sich damit ab sofort in drei Teile: Den dreimonatigen PreCourse, der vor Beginn der eigentlichen Ausbildung stattfindet und abgesehen von wenigen Ausnahmen für alle Bewerber verpflichtend ist (Meldeschluss für den PreCourse 2011: 11. Juli). Dieser schließt mit der C-Trainer-Prüfung Golf Breitensport ab und ist Voraussetzung, um am Eingangstest zur zweistufigen Modulausbildung teilnehmen zu dürfen. Die Modulausbildung I beginnt jeweils am 1. Februar, dauert neun Monate und schließt mit der Assistenten-Prüfung ab. PGA-Assistenten sind befugt, Unterricht für Einsteiger zu erteilen sowie Schnupperkurse zu geben. Die Modulausbildung I kann alternativ auch berufsbegleitend absolviert werden. Der Azubi macht in diesem Fall keine Vollzeit-Ausbildung in einem Golfclub oder bei einem Ausbilder, sondern schließt den Ausbildungsvertrag direkt mit der PGA Aus- und Fortbildungs GmbH. Neben den drei Grundseminaren besucht der Azubi des berufsbegleitenden Weges zwei Tutorenseminare – oder entscheidet sich alternativ für ein 30-tägiges Praktikum in einem Golfclub.

Die anschließende Modulausbildung II führt nach zwei weiteren Ausbildungsjahren und erfolgreicher Abschlussprüfung zum Status des Fully Qualified PGA Golfprofessionals. Wer am Ende der dreijährigen Ausbildung die anspruchsvolle Prüfung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional nicht besteht oder die eigene Spielfähigkeit bis dahin nicht in ausreichendem Maße nachweisen kann, der steht nicht mehr wie bisher mit leeren Händen da, sondern kann als PGA-Assistent Einsteiger-Unterricht erteilen – ein weiterer Vorteil der Reform.

Wer sich für die Ausbildung zum PGA Golfprofessional interessiert, findet unter www.pga.de alle relevanten Informationen. Dort gibt es auch eine Broschüre zum Download, die viele Fragen beantwortet. Die Broschüre kann in Printform auch direkt bei der Geschäftsstelle der PGA of Germany bezogen werden. Darin finden sich auch alle Hinweise zur so genannten „Zweitausbildung“, die es Absolventen eines Hochschulstudiums oder einer staatlich anerkannten Ausbildung ermöglicht, auch die Modulausbildung II berufsbegleitend zu absolvieren.

 

Alle Infos zur Ausbildung zum PGA Golfprofessional gibt’s bei der

 

PGA Aus- und Fortbildungs GmbH

Landsberger Straße 290

D-80687 München

Telefon: + 49 (0) 89-17 95 88-0

Telefax: + 49 (0) 89-17 95 88-29

E-Mail & Internet: info@pga.de und www.pga.de

 

Aktuelle Angebote Ausbildungsplätze:          www.pga.de/pga-ausbildungsplaetze.html

Aktuelle Ausbildungstermine:                        www.pga.de/pga-ausbildungstermine.html

 

„Die Reform stärkt die Stellung jedes einzelnen Mitglieds im Markt“

 

Ines Halmburger, Geschäftsführerin der PGA Aus- und Fortbildungs GmbH, erklärt im Interview, weshalb die Reform der Ausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional sinnvoll ist. Und wie sowohl die Golfclubs als auch die Mitglieder der PGA of Germany von der neuen Struktur profitieren.

Die deutsche Ausbildung zum PGA Golfprofessional gilt als eine der besten in Europa. Weshalb nun diese umfangreiche Reform ab 2012?

Zum einen tragen wir damit neuen europäischen Gesetzen sowie nationalen und internationalen Ausbildungsstandards Rechnung. Der Zugang zu einer Berufsausbildung darf und sollte heute nicht mehr so restriktiv sein, ebenso ist Durchlässigkeit gegenüber anderen, ähnlichen Berufsausbildungen gefordert. Vor allem aber berücksichtigen die Reformen wesentliche aktuelle und zu erwartende Veränderungen des Golfmarktes in Deutschland und Europa.

Welche veränderten Anforderungen an den Beruf des PGA Golfprofessionals gibt es bereits, welche erwarten Sie in kommenden Jahren?

Die Zeiten, in denen der Golflehrer ausschließlich für die Erteilung von Einzelunterricht zuständig war, sind vorbei. PGA Golfprofessionals sind heute unter anderem Golfschulbetreiber, ProShop-Besitzer, Clubmanager und Golfdirektoren, sie beraten die Industrie und die Medien. Der „Pro“ von heute ist Experte in allen Fragen des Golfsports und kompetenter Vermittler des „Game of Golf“. Wir rufen bisher eine Berufsgruppe ins Leben, die hervorragend ausgebildet und entsprechend gut bezahlt ist. Für Clubs ist es heute mitunter schwierig, kompetente Golflehrer zu finden, die bereit sind, Schnupperkurse und das Jugendtraining zu leiten. In diesem Bereich ist es wirtschaftlich nicht immer sinnvoll, einen vollqualifizierten PGA Golfprofessional einzusetzen. Mit der neuen Ausbildungsstruktur schaffen wir auf dem Weg zum Fully Qualified PGA Golfprofessional die Zwischenstufe der PGA-Assistenten. Sie können den Anfänger-Unterricht übernehmen und ermöglichen Interessenten einen kostengünstigen Einstieg in den Golfsport.

Aber ist nicht gerade bei Anfängern die korrekte Schulung von enormer Bedeutung, und gerade da ein kompetenter Lehrer wichtig?

Der PGA-Assistent hat höchste Kompetenz gerade in der Schulung von Golf-Einsteigern! Den dreimonatigen PreCourse hinzugerechnet, lernt er ein ganzes Jahr lang. In dieser Zeit bildet die Schulung von Kindern und Jugendlichen sowie erwachsenen Golf-Neulingen im Einzel- und Gruppenunterricht den Schwerpunkt der Ausbildung.

Die Öffnung des Zugangs zur Berufsausbildung könnte einen großen Ansturm auf den Traumberuf PGA Golfprofessional auslösen. Ist der Golfmarkt groß genug, oder müssen die etablierten PGA-Mitglieder – zumal durch die neue Berufsgruppe der PGA-Assistenten – Konkurrenz aus dem eigenen Haus befürchten?

Mit dem PGA-Assistenten besetzen wir als PGA of Germany eine Nische, die andernfalls durch andere Anbieter auf dem Golfmarkt besetzt würde. Wenn wir diesen Bereich nicht unter unsere Fittiche nehmen, kümmern sich andere darum. Es wäre auch völlig falsch, den Zugang zu unserer Berufsausbildung stark zu reglementieren. Dass letztlich nur diejenigen die eigentliche Ausbildung beginnen, die für den Beruf grundsätzlich geeignet sind, stellt der PreCourse sicher. Dass alle am Ende hervorragend ausgebildet sind, ganz gleich ob als Assistenten oder als Fully Qualified PGA Golfprofessional, das sicherzustellen, ist unsere Aufgabe. Durch die Reform der Ausbildung stärkt die PGA of Germany letztlich ihre Position im Markt. Und damit stärkt sie auch die Stellung jedes einzelnen Mitglieds. Im Anschluss an die Ausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional hat jedes Mitglied der PGA of Germany die Möglichkeit, sich weiterzubilden und sich auf diese Weise zu profilieren. Zu diesem Zweck bieten wir ein umfangreiches Fortbildungsprogramm mit jährlich rund 40 Veranstaltungen an.

Welche Vorteile versprechen Sie sich vom erwähnten PreCourse, der dreimonatigen Schulung, die der Ausbildung vorgeschaltet ist?

Für die Interessenten am Beruf PGA Golfprofessional ist der PreCourse eine hervorragende Orientierungsphase. In dieser Zeit kommen sie mit vielen Tätigkeiten eines Golflehrers in Berührung und können feststellen, ob dieser Beruf wirklich ihren Vorstellungen entspricht. Für die Betriebe besteht das große Plus darin, dass sie ihre Azubis mit Beginn der eigentlichen Ausbildung sofort viel breiter einsetzen können. Es ist nicht zwingend vorgeschrieben, aber es besteht die Möglichkeit, dass der Azubi bereits während der Zeit des PreCourses bei seinem künftigen Ausbildungsbetrieb ein Praktikum absolviert. In dem Fall sind dann sogar das Kennenlernen, die Eingewöhnung und Orientierung an einem neuen Ort und in einem neuen sozialen Umfeld bereits erledigt. Weiterer Vorteil: Alle erfolgreichen Absolventen des PreCourse und des Eingangstests haben ein ähnliches Grundniveau. Von diesem ausgehend, können sie im Club wesentlich zielgerichteter eingesetzt und damit auch effektiver ausgebildet werden. Wir wollen das Niveau derer heben, die die Ausbildung beginnen. Und damit natürlich auch die Quote derer senken, die an den nach wie vor hohen Anforderungen dieser Berufsausbildung scheitern.

Wer die Abschlussprüfung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional dreimal nicht besteht, steht aber künftig nicht mehr mit leeren Händen da?

Auch das ist eine sehr wichtige Verbesserung durch die neue Ausbildungsstruktur. Wer dreimal an der Abschlussprüfung scheitert, oder wer etwa die eigene Spielfähigkeit in einem Playing Ability Test nicht ausreichend nachweisen kann, der musste sich bisher beruflich völlig neu orientieren. Die neue Struktur fängt diese Professionals als PGA-Assistenten auf, die damit ihrem Beruf vielleicht nicht völlig in der ursprünglich erträumten Form, aber zumindest im Bereich der Schulung von Golf-Einsteigern nachgehen können.


Art der Ausbildung: Berufsausbildung
Dauer: 3 Jahre
Umfang: ca. 700 Unterrichtseinheiten in den überbetrieblichen Seminaren (inkl. PreCourse, zzgl. betriebliche Ausbildung, Selbststudium, Prüfungen)
Abschluss: Fully Qualified PGA Golfprofessional (PGA-Golflehrer/-in)
Voraussetzungen PreCourse: Vollendung des 17. Lebensjahrs, Stammvorgabe mindestens -18,4, Mitgliedschaft in einem deutschen Golfclub oder alternativ Nachweis einer hinreichenden Sportunfallversicherung
Voraussetzungen Modulausbildung: Bestandener PreCourse bzw. gültige C-Lizenz Golf, bestandener Eingangstest, Vollendung des 18. Lebensjahrs, Stammvorgabe mindestens -12,4, Schulabschluss, gegebenenfalls Nachweis über ausreichende Deutschkenntnisse und Aufenthaltsgenehmigung
Ausbildungsbeginn: Der PreCourse findet jeweils zwischen August und Oktober/November statt. Die Modulausbildung beginnt am 1. Februar des Folgejahres.
Fristen: Anmeldungen zum PreCourse werden bis vier Wochen vor dem ersten Seminar entgegen genommen. Ausbildungsverträge für die Modulausbildung müssen bis zum 10. Januar (eingehend) in der Geschäftsstelle der PGA of Germany vorliegen.
Kosten: Der PreCourse kostet inkl. zweier Tutorenseminare und der Gebühr für die C-Trainer-Prüfung 980 Euro*. Der Eingangstest kostet zusätzlich 100 Euro*. Für die Modulausbildung ist eine Gebühr von 2850 Euro* pro Jahr zu entrichten, die vom Ausbildungsbetrieb zu bezahlen ist.
Termine: Die Termine für die PreCourses und die Eingangstests werden auf der Homepage der PGA of Germany veröffentlicht (www.pga.de). Die Ausbildung zum PGA Golfprofessional kann nur begonnen werden, wenn vorher der PreCourse oder eine C-Trainer-Ausbildung Golf absolviert und der Eingangstest bestanden wurde. Anmeldeschluss für den PreCourse 2011 (Ausbildungsbeginn 2012): 11. Juli 2011.

25.05.2011 12:40

Spitzen-Feld bei der HDI-Gerling German PGA Seniors Championship 2011

Richard Volding und John O’Flynn, Torsten Giedeon und Howard Francis, Tony Feminis und Sandy Walker, Peter Ridley und Ralph McLean: Die Meldeliste der HDI-Gerling German PGA Seniors Championship 2011 ist das „Who’s Who“ des Seniorenbereichs im deutschen Professional Golf. Die Champions der vergangenen Jahre sind geschlossen vertreten, außerdem Spieler wie John Brennand oder David Blakeman, die zum ersten Mal im Feld der über 50-Jährigen an den Start gehen dürfen. Vom 30. Mai bis 1. Juni ermitteln die Senioren unter den Professionals der PGA of Germany im Golf Club Am Alten Fliess in Bergheim-Fliesteden bei Köln den Deutschen Meister und PGA Seniors Champion 2011.

Bergheim-Fliesteden – Mit der HDI-Gerling German PGA Seniors Championship eröffnet die PGA of Germany in diesem Jahr die Turniersaison für ihre Mitglieder. Seit 1996 ist die Deutsche Meisterschaft das Turnier-Flaggschiff der PGA of Germany, seit letztem Jahr starten die Senioren in einem völlig separaten, zeitlich und örtlich von den Meisterschaften der Damen und Herren getrennten Wettbewerb. Titelverteidiger im Feld der Senioren ist der US-Amerikaner Richard Volding, dem zuletzt eine beeindruckende Serie gelang: Drei Siege in Serie feierte der Head Professional des GC Leverkusen im Zählspiel. 2010 entschied er an gleicher Stelle die HDI-Gerling German PGA Seniors Championship für sich, 2009 und 2010 gewann er die golf.extra PGA Teachers Championship. Völlig zu Recht gilt der 53-Jährige Texaner daher als Top-Favorit, doch die Konkurrenz ist in diesem Jahr größer denn je: John O’Flynn und Howard Francis teilten sich letztes Jahr im GC Am Alten Fliess Rang 2, Francis musste auch bei der Deutschen Meisterschaft der Golflehrer nur Volding den Vortritt lassen. Bei der Matchplay-Championship schließlich, bei der Volding nicht am Start war, siegte Francis vor O’Flynn. Beide werden nun versuchen, Voldings Serie zu brechen – und selbst zu siegen. Doch mit Torsten Giedeon geht ein Professional an den Abschlag, der in den letzten beiden Jahren auf der European Senior Tour am Start war, und der ebenfalls heiß ist auf seinen ersten nationalen Titel als Senior Golfer der PGA of Germany. Die Zuschauer dürfen Ende Mai vor den Toren von Köln in jedem Fall exzellentes Golf ein echtes sportliches Highlight erwarten.

Die Senioren spielen den Titel über 54 Löcher aus und kämpfen um insgesamt 12.000 Euro Preisgeld. Alle weiteren Infos zur HDI-Gerling German PGA Seniors Championship sowie aktuelle Berichte während des Turniers unter www.pga.de.

 

Auf einen Blick:

HDI-Gerling German PGA Seniors Championship 2011

Datum: Montag, 30. Mai bis Mittwoch, 1. Juni 2011

Preisgeld: 12.000 Euro (Anteil für den Sieger: 3100 Euro)

ProAm: Sonntag, 29. Mai 2011

Austragungsort: Golf Club Am Alten Fliess in Bergheim-Fliesteden bei Köln

Titelverteidiger: Richard Volding (Head Professional des GC Leverkusen)

19.04.2011 15:50

Auszeichnung für sein Lebenswerk: Heinz Fehring erhält „Goldenen Golfball“

Heinz Fehring, Ehrenpräsident der PGA of Germany, erhielt im Rahmen der PGA-Gala in Düsseldorf den „Goldenen Golfball“ für sein Lebenswerk. Damit würdigt die Professional Golfers Association of Germany, der Fehring seit 1958 angehört und die er von 1994 bis 2000 als Präsident führte, die außergewöhnlichen Verdienste des 70-Jährigen um den Golfsport in Deutschland und Europa.

Düsseldorf/München – „Jetzt mache ich 53 Jahre das, was ich gerne tue – und dafür werde ich auch noch ausgezeichnet!“ Mit großer Freude, der ihm eigenen Bescheidenheit und dem ihn auszeichnenden Humor nahm Heinz Fehring im Hilton Hotel Düsseldorf den PGA Award für sein Lebenswerk entgegen. Fehring prägte Golf hierzulande und auch international nicht nur nachhaltig als Spieler, Lehrer, Trainer, Golfschul-Gründer und Verbands-Funktionär, sondern zeichnet seit den 80er Jahren als Golfplatz-Architekt auch für einige der schönsten Golfanlagen in Deutschland und Europa verantwortlich. Nach der Ausbildung zum Golflehrer war Fehring in den 60er Jahren einer der besten Spieler Deutschlands, vertrat die deutschen Farben beim World Cup 1963 und 1965 und maß sich in dieser Zeit unter anderem mit Legenden des Golfsports wie Arnold Palmer oder Gary Player. 1976 eröffnete er die Heinz Fehring Golfschule, von 1986 bis 1992 coachte er das Audi Professional Team, insgesamt zwölf Jahre lang trainierte er die Deutsche Golf-Nationalmannschaft, 15 Jahre das Tiroler Golfteam.

Sein berühmtester Schüler ist Bernhard Langer, der Anfang der 70er Jahre bei Fehring die Golflehrer-Ausbildung absolvierte – und der seinem Mentor und Freund zur Auszeichnung gratulierte: „Er war wie ein Vater zu mir. Ein Vorbild, ehrlich, geradlinig, fleißig, zielstrebig.“ Diese Einstellung gab Fehring während dessen Lehrzeit auch an Bernhard Langer weiter. Auch für die 47 erfolgreichen Absolventen der Abschlussprüfung 2010/2011, die ganz am Anfang ihrer Laufbahn als PGA Golfprofessional stehen und in Düsseldorf ihre Abschlusszeugnisse entgegen nahmen, hatte der Preisträger einen guten Rat bereit: „Haltet euren Fokus. Denn das, was man im Leben ernsthaft fokussiert, erreicht man auch!“

Fehrings eigener Fokus galt zeitlebens mit dem Golfsport, ganz egal ob er als Jugendlicher gemeinsam mit Toni Kugelmülller auf dem US-Golfplatz in Bad Tölz gegen die Amerikaner um einen Satz neuer Autoreifen spielte, oder später beim World Cup gegen die besten Spieler der Welt um Ruhm und Ehre. Und sein Fokus ging auch weit über die Grenzen Deutschlands hinaus: Von 1994 bis 2000 leitete er als Präsident der PGA of Germany die Geschicke des Verbands und war damit Vorgänger von Stefan Quirmbach, der Fehring den Award überreichte. Ebenfalls seit 1994 gehörte er zum Board der PGAs of Europe, 1995 wurde er zum 5-Star-Professional der PGAs of Europe ernannt. Er war Mitglied des Ryder Cup Komitee und ist Autor mehrerer Golfbücher und zahlreicher Golf-Fachartikel.

„Es ist ein toller und ein wichtiger Beruf“, stellte er im Rückblick zufrieden fest, und wandte sich schließlich noch einmal an die Kollegen, deren Karriere gerade beginnt: „Ich glaube, dass meine Wahl gut war, und dass Eure Wahl gut war!“

Während Heinz Fehring der PGA of Germany seit 53 Jahren angehört und ebenso wie Gerold Fischer Ehrenpräsident des Verbands ist, wurden im Rahmen der PGA-Gala 2011 in Düsseldorf insgesamt 45 Mitglieder für 40-jährige beziehungsweise für 25-jährige Verbandszugehörigkeit geehrt:

 

PGA Ehrennadel in Gold (40 Jahre Mitgliedschaft)

Philip

Byrom

Francesco

Di Matteo

Rudolf

Hauser

Manfred

Kessler

Wolfgang

Kretschy

Werner

Kreuzer

Attilio

Mazza

Peter

Reisp

Hans-Joachim

Rumpf

Günter

Schurr

Manfred

Schwichtenberg



PGA Ehrennadel in Silber (25 Jahre Mitgliedschaft)

Peter J.

Allen

Nick

Brunyard

Günter

Burkhard

John

Dennison

Christopher R.

Dew

Holger

Eggers

Dirk

Enters

Thomas

Gögele

Wilhelm

Grassl

Thomas

Hennig

Walter

Holzwarth

Dirk

Krause

Thomas

Kroeber

George

Kromichal

Tomas-Lucian

Kubernat

Stefana

Lehmeier-Petrie

Claudia

Lehnstaedt

John James

Little

Thomas

Marx

Erik

Moll

Marcus

Neumann

Robert E.

Newsome

Christian

Piott

Dieter

Praun

David William

Pugh

Nataly

Remmel

Peter S.M.

Ridley

Richard

Schumacher

Andreas

Spieckerhoff

Richard

Taylor

Franziska

Vent

Ralph

Wächter

Thorsten

Walter

Gunther

Winkler

 

11.04.2011 13:50

Start ins Berufsleben: Abschlusszeugnisse für 47 PGA Golfprofessionals

Blitzlichtgewitter und tosender Applaus: Im Rahmen der PGA-Gala 2011 in Düsseldorf erhielten die erfolgreichen Absolventen der Abschlussprüfung ihr Zeugnis als Fully Qualified PGA Golfprofessional. Im Herbst hatten bereits 23 Azubis die Tests bestanden, im Frühjahr beendeten nun weitere zwei Damen sowie 22 Herren mit Erfolg ihre Ausbildungszeit und können damit ins Berufsleben starten.

Düsseldorf/München – „Herzlich willkommen in der PGA-Familie!“ Mit diesen Worten begrüßte Stefan Quirmbach, Präsident der PGA of Germany, die neuen Fully Qualified PGA Golfprofessionals, die im Herbst 2010 und im Frühjahr 2011 ihre Abschlussprüfung bestanden und damit die volle Lizenz zum Unterrichten erhalten haben. 47 neue PGA Golfprofessionals sind es insgesamt, die nach in der Regel dreijähriger Ausbildung Golf-Einsteiger ebenso wie Fortgeschrittene und Könner, Kinder und Jugendliche genauso wie Erwachsene das Golfspiel lehren können. Dass es drei besonders intensive Jahre der Ausbildung sind, das bestätigte Dominik Müller, mit einem Notendurchschnitt von 1,65 bester Absolvent. Der 30-Jährige dankte im Namen des gesamten Abschluss-Jahrgangs 2010/2011 für die „exzellente Ausbildung, die wir bekommen haben“, und freut sich nun auf die erste Saison als vollwertiges Mitglied der PGA of Germany, in der er im GC Bergisch-Land unterrichtet. Seine Ausbildung hatte er im GC St. Leon-Rot absolviert und bereits im Herbst die Abschlussprüfung bestanden.

Die erfolgreichen Absolventen der PGA Frühjahrs-Prüfung 2011


VORNAME

NACHNAME

Golfclub / Ausbildungsbetrieb

Ausbilder

Timo

Blank

Hamburger Land- und Golf-Club Hittfeld

Philip Drewes

Lukas

Exner

Golfanlage Sinsheim Buchenauerhof AG

Michael A. Emery

Nigel

Warren

Golfclub Waldeck am Edersee & Heinz-Peter Thül

Heinz-Peter Thül

Simone

Weinholz

Zweitausbildung

Zweitausbildung

Ernesto

Miller López

Golfclub Gross Kienitz

Gregor Tilch

Robin

Momsen

GolfCity Pulheim

Zweitausbildung

Patrick Reiner

Hensel

Golfclub Düsseldorf Grafenberg

Klaus-Peter Vollrath

Philipp

Kisgen

Golfclub Issum-Niederrhein

Zweitausbildung

Christoph

Köglmeier

Golf-Resort Bad Griesbach

Gregor Hartl

Joscha

Robert

Golfclub Burg Overbach

Rudi Hauser

Tim

Weigl

Golf Club Hardenberg / Stefan Quirmbach Golfschule

Stefan Quirmbach

Christian

Otto

Golfclub Wolfsburg Boldecker Land

Sascha Orlic

Patrick

Heppner

Golfclub Römerhof / Cameron Taylor

Cameron Taylor

Alen

Weber

Golfclub München-Riedhof

Christof Wendt

Roman

Graf

Internationaler Golf Club Bonn / Kurt Schönwald

Kurt Schönwald

André

Kruse

 G.S.V. Düsseldorf

Zweitausbildung

Pierre

Pienaar

Zweitausbildung

Zweitausbildung

Tarik

Panitz

Golfclub Möhnesee / Golfschule Martin Spieckerhoff

Martin Spieckerhoff

Philipp

Wenzel

Golfclub Abenberg

John Malone

Björn

Bollmann

Märkischer Golfclub Potsdam / Golfschule Oelmann

Ingo Thomas

Björn

Deja

Golf School Roggendorf / Clark´s Golf World

Andy Clark

Michael

Baldringer

Zweitausbildung

Zweitausbildung

Wencke

Sybert

Golfclub Schwarze Heide Bottrop-Kirchhellen

Hendrik Vollrath

Daniel

Torresin

Golf- und Landclub Wiesloch-Hohenhardter Hof 1983

John Andrew Wilson



06.04.2011 11:30

PGA Awards 2010 für Caroline Masson, Martin Kaymer und Günter Kessler

Mit einer großen Golf-Gala startete die PGA of Germany in die Saison 2011. Im Hilton Hotel Düsseldorf trafen sich knapp 400 Mitglieder und Gäste und feierten den Weltranglistenersten Martin Kaymer und seinen Trainer Günter Kessler zum fünften Mal in Folge als Player und Teacher of the Year. Zur besten Spielerin des Jahres 2010 wurde Ladies-European-Tour-Professional Caroline Masson gewählt, die Auszeichnung für die besten Jugendtrainer der vergangenen Saison ging an die PGA-Mitglieder Roland Becker, Philip Drewes und Mark Mattheis.

 

Düsseldorf – „Ich bin sehr dankbar, heute wieder hier auf der Bühne stehen und diese Auszeichnung entgegennehmen zu dürfen. Mein Dank geht dabei in erster Linie an meine Spieler, die erfolgreich sind, und die es schon so lange mit mir aushalten – auch wenn das sicher nicht immer einfach ist.“ Persönlich nahm Günter Kessler, Coach unter anderem des Weltranglistenersten Martin Kaymer, am Sonntagabend im Festsaal des Hilton Hotel Düsseldorf den PGA Award des „Teacher of the Year 2010“ entgegen. Mit überwältigender Mehrheit hatten ihn seine Kolleginnen und Kollegen der PGA of Germany zum inzwischen fünften Mal in Folge zum besten Trainer des Jahres gewählt. Neben Kaymer trainiert Günter Kessler auch die Professionals Stephan Gross (EPD Tour), Max Kramer und Nicolas Meitinger (beide Challenge Tour) sowie die Ladies-European-Tour-Spielerin Caroline Masson; außerdem coacht er einige Top-Amateure.  

 

„Es ist jedes Mal ein tolles Gefühl, hier oben auf der Bühne stehen zu dürfen“, so Kessler. Das Votum der Kollegen sei die denkbar schönste Bestätigung, kontinuierlich auf dem richtigen Weg zu sein. Ein Weg, der nicht nur Günter Kessler zum fünften Mal in Folge den begehrten PGA-Award einbrachte, sondern auch Martin Kaymer, der zum fünften Mal die Kategorie „Player of the Year“ der Herren für sich entschied. Mit Caroline Masson gewann bei den Damen gleichfalls eine Kessler-Schülerin die Wertung „Player of the Year“. Da sich Kaymer auf das Masters in Augusta vorbereitet und Caroline Masson am Tag der Preisverleihung mit Platz 2 beim Lalla Meryem Cup in Marokko ihren bisher größten Erfolg als Professional feierte, nahmen für Kaymer stellvertretend Günter Kessler und für die Ladies-European-Tour-Spielerin stellvertretend deren Eltern Gabriele und Stefan Masson die Auszeichnung entgegen. Caroline Masson dankte per Brief und zeigte sich zugleich überrascht und erfreut, die Auszeichnung schon nach ihrem ersten Profi-Jahr zu bekommen. Den Einstieg ins Professional Golf hätten ihr neben Eltern, Trainer und Sponsoren auch der Deutsche Golf Verband und die PGA of Germany durch die Young Professional Förderung respektive das von Martin Hasenbein geführte Training im GOLF TEAM GERMANY erleichtert.

 

Da gerade der gelungene Einstieg in den Golfsport eine wesentliche Grundlage für die Begeisterung für das Golf und für spätere sportliche Erfolge ist, zeichnet die PGA of Germany jedes Jahr auch die besten, erfolgreichsten und innovativsten Jugendtrainer aus. Coaches, die mit besonderen Ideen und herausragenden Konzepten langfristig Talente fördern und gerade Kindern und Jugendlichen den Spaß am Golf und am sportlichen Wettkampf vermitteln. Der Jugendtrainer-Award 2010 geht dabei erstmals an drei Professionals: An Roland Becker vom GC Hubbelrath, der den Jugendtrainer-Award nach 2005 zum zweiten Mal erhält, an Philip Drewes vom Hamburger L&GC Hittfeld, der dort seit zehn Jahren ein äußerst erfolgreiches Jugend-Konzept umsetzt, und an Mark Mattheis, der seit letztem Herbst im Hamburger Golf-Club Falkenstein unterrichtet und bis 2010 als Trainer zahlreicher Teams in GC St. Leon-Rot herausragende Erfolge feierte. Unter dem Applaus der knapp 400 Gala-Gäste im Rheinlandsaal des Hilton Hotel Düsseldorf nahmen sie ihre Preise entgegen. Die traditionelle PGA-Gala, die jeweils den Beginn der neuen PGA-Saison markiert, fand zum ersten Mal in Düsseldorf statt, und Mitglieder und Gäste feierten bis zum frühen Montagmorgen. 

 

14.02.2011 20:30

Auszeichnung: Ehren-Award für PGA-Präsident Stefan Quirmbach

Hohe Auszeichnung für Stefan Quirmbach, Präsident der PGA of Germany: Der PGA Master-Professional aus Göttingen erhielt im Rahmen der Rheingolf Messe in Pulheim den Ehren-Award für besondere Verdienste um den Golfsport. Der Award wird vom GOLF MAGAZIN verliehen. „Ich spiele das Spiel seit 44 Jahren. Dieser Award ist eine Ehre für meine Zunft, nicht nur für mich selbst“, so Quirmbach.

Pulheim/Göttingen – Erst als sein PGA-Kollege Frank Adamowicz auf der Bühne in der Kölner Wolkenburg den Ehren-Award anmoderierte und bekannt gab, dass der Preisträger aus Rheinland Pfalz stammt, „überkam mich so eine Ahnung“, so Quirmbach. Minuten später bahnte er sich unter dem Applaus der Gala-Gäste seinen Weg zum Podium und nahm dort völlig überrascht und sichtlich gerührt die Auszeichnung entgegen. „Dieser Award ist für mich eine Anerkennung für das, was ich seit vielen Jahren ehrenamtlich für und mit der PGA of Germany durchgeführt und erreicht habe. Es ist ein schönes Gefühl, dass dies wahrgenommen und gewürdigt wird. Vor allem aber ist er ein deutliches Zeichen dafür, wie positiv die öffentliche Meinung zur PGA of Germany ist. Ganz offensichtlich werden wir unserer Rolle im Golfmarkt immer besser gerecht und entwickeln gemeinsam mit unseren Marktpartnern den Golfmarkt positiv weiter.“

Stefan Quirmbach, Jahrgang 1960, gehört dem Vorstand der PGA of Germany seit 1993 an, seit 2000 führt er ihn als Präsident. Er ist seit 1984 PGA Golfprofessional und inzwischen Inhaber und Leiter der Stefan Quirmbach Golfschule mit Hauptsitz im GolfResort Hardenberg. 1996 erhielt er den Status eines 5-Star-Professionals der PGAs of Europe. Als Master-Professional der PGA of Germany hat er 2008 auch innerhalb des Verbands die höchste fachliche Graduierungsstufe erreicht. Während seiner Präsidentschaft wuchs die Zahl der Mitglieder der PGA of Germany auf über 1750 – damit ist die PGA of Germany nach der PGA of Great Britain & Ireland die zweitgrößte Berufsvereinigung von PGA Golfprofessionals in Europa und die größte in Kontinentaleuropa. Stefan Quirmbach schreibt als Autor unter anderem im GOLF MAGAZIN und im Golf CLUB-MAGAZIN, ebenso im Magazin „golf spielen“ der Süddeutschen Zeitung. Er hat die DGV-Lehrbriefe „Die Technik des Golfschwungs“ und „Fehler und Korrekturen“ als Co-Autor sowie als Autor das Kapitel „Kurzes Spiel“ des Ausbildungshandbuchs der PGA of Germany verfasst. Der 50-Jährige lebt mit seiner Ehefrau Katharina und seinen beiden Töchtern in Göttingen.

Die GOLF MAGAZIN Awards wurden in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben. Leser des Magazins und eine Fachjury hatten die besten Produkte der Saison 2010 aus insgesamt elf Kategorien der Bereiche Golfindustrie und -tourismus gewählt. „Die zunehmende Beteiligung und Aufmerksamkeit ist für die GOLF MAGAZIN-Redaktion der beste Beweis, dass die Award-Veranstaltung auf eine breite Zustimmung stößt und längst eine Erfolgsgeschichte geworden ist“, so Dieter Genske, Chefredakteur des GOLF MAGAZIN.

 

 

„Dieser Award ist eine Auszeichnung für die PGA of Germany“

 

Herr Quirmbach, Sie waren eigentlich nur als Besucher auf der Rheingolf-Messe und als Gast beim Galaabend des GOLF MAGAZIN, und Sie hatten überhaupt nicht mit einer Auszeichnung gerechnet …

Stefan Quirmbach: Das ist richtig! Diese Ehrung kam für mich in der Tat völlig unerwartet und überraschend – ich war in keiner Weise vorher informiert. Auch als PGA-Kollege Frank Adamowicz auf der Bühne den Ehren-Award anmoderierte, war ich noch völlig ahnungslos. Erst als er sagte, der Gewinner stamme aus Rheinland Pfalz, überkam mich eine gewisse Ahnung …

 

Was bedeutet Ihnen dieser Award? 

Stefan Quirmbach: Dieser Award ist für mich natürlich auch eine Anerkennung für das, was ich seit vielen Jahren ehrenamtlich für und mit der PGA of Germ  any durchgeführt und erreicht habe. Vor allem aber ist er ein deutliches Zeichen dafür, wie positiv die öffentliche Meinung über die PGA of Germany ist. Ganz offensichtlich werden wir unserer Rolle im Golfmarkt immer besser gerecht.

 

Überrascht Sie der Zeitpunkt, zu dem Sie diese Auszeichnung erhalten? 

Stefan Quirmbach: Solche Awards werden üblicherweise an Menschen vergeben, die eher am Ende ihrer Karriere stehen, und denen man danken möchte. Ich bin aber keineswegs am Ende meines Weges! Insofern ordne ich die Auszeichnung sehr meiner langjährigen Tätigkeit für die PGA of Germany zu. Seit 1993 bin ich im Vorstand, zunächst als Vizepräsident, seit 2000 als Präsident. Die PGA of Germany hat sich in dieser Zeit sehr positiv entwickelt. Bei Übernahme des Deutschen Golflehrer Verbandes – so hieß der Verband der Golfprofessionals bis 1995 – durch Präsident Heinz Fehring im Jahr 1993, hatten wir 713 Mitglieder. Die Geschäftsstelle befand sich in einer 3-Zimmer-Wohnung. Wir haben uns damals folgende Ziele gesetzt: Mitglieder gewinnen, Aufbau eines Wettspielsystems, Einstellung eines Geschäftsführers und Neustrukturierung der Ausbildung. Mit Rainer Goldrian haben wir einen hervorragenden Geschäftsführer gefunden und seither gemeinsam mit ihm und Ines Halmburger, der gleichermaßen geschätzten Geschäftsführerin der PGA Aus- und Fortbildung GmbH, alle diese Punkte umgesetzt. Nachdem wir „unser Haus“ gestärkt hatten, begannen wir im Jahr 2000 mit der Umsetzung eines internen und externen Marketings, angefangen mit der Umbenennung des Verbandes, der Veränderung des Logos und der Implementierung eines Fortbildungs- und Graduierungssystems. Heute haben wir über 1750 Mitglieder, sind nach der PGA of Great Britain & Ireland die zweitgrößte PGA in Europa und die Nummer 6 weltweit. Und wir besitzen mit der EPD Tour sogar eine eigene, internationale Turnierserie.

 

Eine in der Tat sehr erfolgreiche Bilanz und Entwicklung. Wie war das möglich?

Stefan Quirmbach: Dank der Unterstützung meiner Vorstandskollegen und einer sehr kompetenten Geschäftsführung mit guten Mitarbeitern! Und natürlich war und ist das alles nur möglich, weil die Mitglieder unseren Kurs und unsere Ideen mitgetragen und unterstützen. Das ist auch der Grund dafür, weshalb dieser Award des GOLF MAGAZIN eine Auszeichnung für die PGA of Germany als Ganzes ist, auf die ich sehr stolz bin!

 

tl_files/img/divers_pga/pdf_icon.png Mitgliederentwicklung PGA of Germany können Sie jetzt auch bequem als PDF downloaden

10.02.2011 14:30

Premiere: PGA Teaching Tag mit Top-Professionals im GC Am Alten Fliess

München – Technik-Tipps aus erster Hand, Spieltaktik und Trainings-Kniffe vermittelt von Fully Qualified PGA Golfprofessionals, die selbst über große Turniererfahrung verfügen: Einen Tag lang können interessierte Amateure mit drei Professionals der PGA of Germany auf höchstem Niveau trainieren. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte präsentiert die Abteilung „Golf Events“ der PGA of Germany in dieser Saison spezielle Veranstaltungen, in deren Rahmen Amateure ganz besondere Golf-Erlebnisse buchen können. Den Auftakt macht am 29. April 2011 der „PGA Teaching Tag“ im Golfclub Am Alten Fliess bei Köln. Dort können Interessenten einen Tag lang mit Heinz-Peter Thül, Benjamin Schlichting und Wolfgang Huget an ihrem Spiel arbeiten. Die drei PGA Golfprofessionals helfen, die Technik im Langen und im Kurzen Spiel zu verbessern, und vermitteln ein Gefühl für Spielsituationen und für die jeweils richtige Spieltaktik. „Wir möchten Amateuren an diesem Tag die Möglichkeit geben, einmal selbst wie im Profibereich zu trainieren“, so Angelika Wördehoff, Leiterin der PGA-Abteilung Turniere & Events. „Sie sollen Einblick in den Trainingsalltag eines Tour Professionals bekommen und für ihr eigenes Training und ihr Spiel enorm profitieren.“

Heinz-Peter Thül, vierfacher Sieger auf der Challenge Tour und jahrelang Co-Trainer des GOLF TEAM GERMANY, bittet die Teilnehmer zur Videoanalyse des Langen Spiels und gibt Tipps zur richtigen Trainingstechnik. Benjamin Schlichting betreut die Station Putten und zeigt, wie man auch unter großem Leistungsdruck den Ball sicher ins Loch zirkeln kann. Der Kölner hat seine Ausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional bei Martin Kaymers Coach Günter Kessler absolviert – als bester Absolvent des Prüfungs-Jahrgangs 2010. Dem Pitch und den Bunkerschlägen nimmt sich schließlich Wolfgang Huget an. Sowohl Benjamin Schlichting als auch Wolfgang Huget gehörten viele Jahre lang dem GOLF TEAM GERMANY an. Schlichting feierte Turniererfolge auf der EPD Tour, Huget war zweimal auf der Challenge Tour erfolgreich.

Buchungen dieses Events der PGA of Germany sind ausschließlich über die PGA of Germany möglich, Ansprechpartnerin ist Angelika Wördehoff. Voraussetzung zur Teilnahme ist eine Mindest-Stammvorgabe von -28. Weitere Informationen zum PGA Teaching Tag 2011 sowie die Meldeunterlagen zum Event gibt es als Download per PDF sowie auf der Website der PGA of Germany unter www.pga.de. Anmeldeschluss ist der 15. Februar 2011, die Zahl der Teilnehmer ist auf maximal zwölf Personen begrenzt. Der Teaching Tag beinhaltet unter anderem das komplette Unterrichts- und Schulungsprogramm, das Mittagsessen, Kaffee & Kuchen, Greenfee, Rangefee, Übungsbälle und alle Trainingsunterlagen. Eine aktuelle Preis-Info steht unter www.pga.de zur Verfügung.

 

10.02.2011 13:30

PGA Awards: Die Wahl der besten Spieler und Teacher des Jahres 2010

Es ist eine Auszeichnung mit Tradition und hohem Stellenwert: Noch bis 1. März stimmen die Mitglieder der PGA of Germany darüber ab, wer aus ihren Reihen die überragenden Turnierspieler und Golflehrer der letzten Saison waren. Jeweils zu Jahresbeginn wählen sie den „Player of the Year“ und den „Teacher of the Year“. Außerdem nominieren sie den besten Jugendtrainer beziehungsweise die beste Jugendtrainerin der vergangenen Saison. Die PGA Awards 2010 werden am 3. April im Rahmen des PGA-Galaabends im Hilton Düsseldorf vergeben.

München/Düsseldorf – Gerade weil es eine Auszeichnung von Kollegen für Kollegen ist, die höchsten Respekt zeigt, stehen die PGA Awards hoch im Kurs. In den Jahren 2006 bis 2009 konnten Martin Kaymer und sein Trainer Günter Kessler die Wahl in den Kategorien „Player of the Year“ und „Teacher of the Year“ jeweils für sich entscheiden. Und auch für die Saison 2010 zählen der Gewinner des Race to Dubai 2010 und der US PGA Championship des vergangenen Jahres und sein Coach zu den ganz großen Favoriten. Der Titel der Spielerin des Jahres ging für 2008 und 2009 an die Münchnerin Martina Eberl-Ellis. Insbesondere bei den Damen könnte es in diesem Jahr eine spannende Wahl werden, schließlich stehen neben der Titelverteidigerin vier weitere Damen zur Wahl, die 2010 beachtliche Erfolge erzielten: Nicole Gögele, die sowohl die HDI-Gerling PGA Champinship als auch die golf.extra PGA Teachers Championship für sich entschied, sowie die Ladies-European-Tour-Spielerinnen Bettina Hauert, Carolin Masson und Anja Monke. Bei den Herren sind neben Kaymer der Champions-Tour-Gesamtsieger Bernhard Langer sowie Sebastian Buhl, Alexander Cejka, Florian Fritsch, John Lovell, Peter Martin, Marcel Siem und Matthias Ziegler nominiert. Sie gehören einer der Top-Ligen des Professional Golf an beziehungsweise siegten im letzten Jahr bei den Top-Turnieren der PGA of Germany.

Während in den Kategorien „Player of the Year Damen“ und „Player of the Year Herren“ ausschließlich die vorgeschlagenen Kandidaten zur Wahl stehen, kann jedes Mitglied der PGA of Germany in der Kategorie „Teacher of the Year“ bis zu drei Kollegen frei wählen. Der an Nummer 1 vorgeschlagene Teacher erhält dabei fünf Punkte, die Nummer zwei bekommt drei Punkte und die Nummer drei wird mit einem Punkt gewertet. Alle Mitglieder der PGA of Germany dürfen wählen, zur Wahl stehen aber nur die Mitglieder im Status Teaching Professional – also keine Player oder Auszubildenden. In der Kategorie „Jugendtrainer des Jahres“ können Vorschläge in der Geschäftsstelle der PGA of Germany eingereicht werden; hier ist ganz explizit gewünscht, dass PGA Golfprofessionals, die herausragende Jugendarbeit leisten, sich und ihre Arbeit vorstellen und sich selbst als Jugendtrainer / Jugendtrainerin des Jahres vorschlagen. Darüber hinaus wird am 3. April wieder der „Goldene Golfball“ vergeben – eine Auszeichnung für das besondere Lebenswerk eines Mitglieds der PGA of Germany.

Noch bis 1. März können Mitglieder der PGA of Germany ihr Votum für die beste Spielerin und für den besten Spieler des Jahres 2010 sowie für den Teacher des Jahres 2010 abgeben. Unter allen Teilnehmern der Online-Abstimmung wird eine einwöchige Traumreise in den Paradis Hotel & Golf Club verlost, eines der Beachcomber-Hotels auf Mauritius (www.beachcomber.de). Weitere Informationen zu den PGA Awards 2010 gibt es auf der PGA-Website unter www.pga.de.