Modulausbildung I

Das modulare System der Ausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional beinhaltet durch die Assistentenprüfung eine Zwischenstufe auf dem Weg zum vollqualifizierten PGA Golfprofessional. In der neunmonatigen Modulausbildung I werden speziell alle Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die für die Durchführung von qualitativ hochwertigem Anfängertraining und von Schnupperkursen notwendig sind. Der PGA-Assistent ist ein Game-Introducer. Er/Sie ist berechtigt, Spielerinnen und Spieler bis zu einer Stammvorgabe von -37 zu unterrichten. Ziel des Ausbildungssystems der PGA of Germany ist, dass möglichst alle, die die Assistentenprüfung mit Erfolg abgeschlossen haben, ihre Berufsausbildung zwei weitere Jahre fortführen und als Fully Qualified PGA Golfprofessionals abschließen. 

Die Modulausbildung I beginnt jeweils am 1. Februar und endet mit der Assistenten-Prüfung im Oktober des gleichen Jahres. Während der Modulausbildung I besuchen die Auszubildenden drei jeweils sechstägige Seminare. Die Modulausbildung I kann dabei sowohl klassisch, das heißt als angestellter Azubi in einem Golfclub, aber auch berufsbegleitend durchgeführt werden. Azubis, die eine klassische Vollzeit-Ausbildung wählen, schließen einen dreijährigen Ausbildungsvertrag mit einer Golfanlage oder einer Golfschule ab, die alle personellen und sachlichen Voraussetzungen erfüllt, um die Ausbildung durchzuführen. Zur Ausbildung sind nur Betriebe berechtigt, die einen Golfprofessional beschäftigen, der Mitglied der PGA of Germany ist und eine Ausbilderbefähigung vorweisen kann. Eine Ausbilderbefähigung erhalten Mitglieder der PGA of Germany, die mindestens drei Jahre lang als voll qualifizierte PGA Golfprofessionals tätig waren und ein spezielles Ausbilderseminar besucht haben. Der Ausbildungsvertrag kann auch direkt mit einem solchen Ausbilder geschlossen werden. Die Kosten der Ausbildung übernimmt der Ausbildungsbetrieb.

Alternativ ist es auch möglich, die Modulausbildung I berufsbegleitend zu absolvieren. Der Azubi schließt den Ausbildungsvertrag in diesem Fall direkt mit der PGA Aus- und Fortbildungs GmbH. Er ist verpflichtet, neben den drei Grundseminaren entweder zwei Tutorenseminare zu besuchen, die jeweils fünf Tage dauern, oder ein 30-tägiges Praktikum bei einem ausbildungsberechtigten PGA Golfprofessional in einem Golfclub zu absolvieren.

Die Assistenten-Prüfung im Oktober schließt die Modulausbildung I ab. Sie beinhaltet eine Lehrprobe mit Einzelunterricht für einen Anfänger, eine Technikdemonstration, eine mündliche Prüfung in den Fächern Golftechnik und Sportwissenschaft sowie eine schriftliche Prüfung zu den Themen Golfregeln, Golfgeschichte, Materialkunde und Wettspielorganisation. Die Prüfung kann im nachgewiesenen Krankheitsfall und bei Nichtbestehen zweimal wiederholt werden – im November und Dezember. Mit Bestehen der Prüfung kann der Absolvent außerordentliches Mitglied der PGA of Germany werden. Dies beinhaltet das Recht, den Titel „PGA Assistent“ zu tragen, erlaubt aber nicht die Verwendung des PGA Member-Logos oder die Nutzung der Bezeichnung „PGA Professional“, „PGA Golfprofessional“ oder „PGA Golflehrer“. Um den Status PGA Assistent aufrecht zu erhalten, müssen Assistenten alle zwei Jahre eine zweitägige Fortbildung besuchen.

Weitere Informationen zur Modulausbildung sowie Ausbildungsverträge finden Sie im Bereich Downloads.

Hier finden Sie die aktuellen Termine der Modulausbildung I.