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Pressemeldungen der PGA of Germany

Die PGA of Germany und ihre Tochtergesellschaften informieren regelmäßig per Pressemeldung über ihre Aktivitäten. Alle Meldungen finden Sie hier im Überblick - rechts können Sie das jeweilige Jahr auswählen. Falls Sie Interesse an einer Meldung aus früheren Jahren haben, senden Sie bitte eine eMail an presse@pga.de.

Am Ende jeder Meldung finden Sie einen Download-Button - dort können Sie den jeweiligen Text auch als PDF beziehen. Bildmaterial zu den einzelnen Meldungen stellen wir bei den Foto-Downloads bereit.

2017

05.04.2017 17:25

Master-Studium an der DSHS in Köln: Akademische Qualifizierung im Golf

Der Studiengang "Master of Science Research and Instruction in Golf" feierte im Wintersemester 2014/2015 erfolgreiche Premiere an der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS). Während sich die Pioniere des ersten Studien-Jahrgangs im kommenden Herbst auf ihren Abschluss vorbereiten, beginnt der zweite Studien-Jahrgang, der erneut in Zusammenarbeit mit der PGA of Germany angeboten wird, im Wintersemester 2017/2018. Noch bis 29. Mai 2017 ist es möglich, sich für das Studium "Master of Science Research and Instruction in Golf" anzumelden, das nach drei Jahren eine hochkarätige akademische Qualifizierung im Golf und neue Berufswege mit sich bringt.

Köln/München – „Ich könnte mir vorstellen, dass ein solches Studium schon bald eine Grundvoraussetzung ist, um überhaupt eine Aufgabe wie die eines Landestrainers übernehmen zu dürfen“, sagt beispielsweise Jens Weishaupt, der Ende 2017 zu den ersten 15 Absolventen des Master-Studiengangs Golf gehören wird, die an der Deutschen Sporthochschule Köln ihren Abschluss machen. Der PGA Golfprofessional, Jahrgang 1977, ist Landestrainer des Hamburger Golf Verbands respektive Jungen-Coach des Kaders der Hanseatic Golf Union, einer gemeinsamen Leistungssport-Initiative des Hamburger Golf Verbands und des Golfverbands Schleswig-Holstein. „Mir war es immer enorm wichtig, mich weiterzubilden und niemals stehen zu bleiben. Ich hatte lange Jahre eine sehr erfolgreiche eigene Golfschule. Als ich dann aber das Angebot des Hamburger Golf Verbands erhielt, Landestrainer zu werden, war der Anreiz von Beginn an sehr hoch. Um diesen Job letztlich zu bekommen, war auch entscheidend, dass ich bereits begonnen hatte, das Master-Studium Golf zu absolvieren“, so Weishaupt. Sein Fazit nach inzwischen zweieinhalb Studienjahren: „Es ist ein Sportstudium mit einem tiefen wissenschaftlichen Ansatz. Für mich hat es von Beginn an direkten Einfluss auf meine Arbeit gehabt. Man nimmt andere Dinge wahr, setzt andere Schwerpunkte. Viele Dinge aus dem Studium fließen heute schon in meine Arbeit ein. Ich bin sehr zufrieden mit dem Studium. Es bringt viel Spaß und sehr viel neuen Input.“

Dass der Golfmarkt mit den 15 Absolventen des ersten Master-Studien-Jahrgangs „eine Reihe hochkarätiger Golf-Wissenschaftler, die zweifellos dazu beitragen werden, unseren Sport und auch unseren Berufsverband weiter voran zu bringen“, davon ist Stefan Quirmbach überzeugt, der Präsident der PGA of Germany. „Die Absolventen bilden von nun an die neue Spitze unseres weltweit anerkannten Aus- und Fortbildungssystems, das breite Berufswege und beste Karrieremöglichkeiten eröffnet."

Seit 2014 bietet die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS) in Kooperation mit der PGA of Germany den Weiterbildungsstudiengang „Master of Science Research and Instruction in Golf“ an. Das Studium ist auf sechs Semester angelegt, und verbindet als erstes Hochschulstudium den Golfsport und die Sportwissenschaft. Es schließt nach drei Jahren mit dem akademischen Grad „Master of Science“ ab und ist vor allem für PGA Golfprofessionals gedacht, die sich auf universitärer Ebene weiterqualifizieren möchten, um weitere Berufsfelder zu erschließen. Der Studiengang ist als Weiterbildungsmaster konzipiert und kann auch berufsbegleitend absolviert werden. „Das Master-Studium Golf ist eine akademische Qualifizierung speziell für den Golfsport“, so Ines Halmburger, Geschäftsführerin der Aus- und Fortbildungs GmbH der PGA of Germany. Prof. Dr. Heiko Strüder, Leiter des Studiengangs, ergänzt: „Die Absolventen können als hochqualifizierte Fachkräfte in einer Vielzahl von Berufsfeldern tätig werden, auch weit über die Grenzen des klassischen Berufsprofils des Golflehrers hinaus.“

Möglich ist auch eine anschließende Promotion, wie sie beispielsweise Hanna Maria Baum-Proske, Kommilitonin von Jens Weishaupt, bereits fest ins Auge gefasst hat: „Das Master-Studium Golf hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Im Unterricht beleuchtet und hinterfragt man die Dinge noch einmal deutlich umfangreicher als das bei anderen Fortbildungen der Fall ist. Das Studium geht sehr in die Tiefe – genau das reizt mich.“ Dem Lehrbetrieb selbst gibt sie Bestnoten: „Wir haben sehr gute Dozenten, gleichzeitig ist der Austausch in dieser kleinen Gruppe enorm produktiv“, so die gebürtige Berlinerin, die im Kölner Golfclub als Fully Qualified PGA Golfprofessional unterrichtet. Gleichwohl ist das Studium alles andere als ein Selbstläufer: „Gerade die Präsenzwochen sind sehr arbeitsintensiv. Da ist es nicht immer leicht, das Studium in den Alltag einzubauen – gerade zu Saisonbeginn im März/April“, so Baum-Proske. Ihre Motivation: „Es ist mir sehr wichtig, den eigenen Horizont beständig zu erweitern. Mir macht mein Beruf sehr viel Freude und ich möchte dieses Wissen auch im Unterricht weitergeben. Für die Zukunft könnte ich mir auch eine universitäre Laufbahn vorstellen, oder eine Kombination. In jedem Fall möchte ich nach dem Studium promovieren.“

Beginn des neuen Studienjahrgangs ist im Wintersemester 2017/2018, Meldeschluss für die Immatrikulation ist am 29. Mai 2017. Alle weiteren Infos unter studium.pga.de.

Master-Studium Golf: Fristen, Termine und Gebühren

Annahmeschluss für Bewerbungen für einen Studienplatz ab dem Wintersemester 2017/2018: Montag, 29. Mai 2017 (eingehend). Bis zu diesem Zeitpunkt müssen das Bewerbungsformular sowie alle zugehörigen Nachweise und Unterlagen vorgelegt werden.

Das Bewerbungsformular steht unter studium.pga.de zum Download im PDF-Format bereit. Darin sind alle erforderlichen Dokumente gelistet, die mit der Bewerbung eingereicht werden müssen. Die Bewerbungsunterlagen gehen entweder per E-Mail an info@pga.de oder alternativ per Post an die PGA Aus- und Fortbildungs GmbH, Landsberger Str. 290, 80687 München.

Nach Bewerbungsschluss werden die Unterlagen gesichtet und geprüft. Wer den Nachweis der wissenschaftlichen Handlungsfähigkeit erbringen muss, wird zur mündlichen Prüfung Anfang Juli geladen. Bis Mitte/Ende Juli erhalten alle Bewerber Bescheid, ob sie angenommen wurden. Erfolgreiche Bewerber erhalten mit diesem Bescheid alle Informationen zur Einschreibung.

Für die Präsenzwochen (Anwesenheitspflicht) im Wintersemester 2017/18 sind folgende Termine vorgesehen: 6. bis 12. November 2017 und 11. bis 17. Dezember 2017.

Studiengebühren in drei Raten: Die Studiengebühren für den Master of Science Research and Instruction in Golf betragen insgesamt 14.400 Euro. Dieser Betrag ist in drei Raten jeweils vor Beginn des Wintersemesters, also im Juli/September 2017, 2018 und 2019 zu begleichen. Die erste Rate beträgt 6000 Euro, die beiden folgenden jeweils 4200 Euro.

Reisekosten, Kosten für die Unterbringung und Verpflegung während der Präsenzphasen, Kosten für Literatur und ggf. für die Rückmeldegebühr sind in diesem Betrag nicht enthalten.

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08.03.2017 20:21

PGA Turnierkalender 2017: Deutsche Golflehrermeisterschaft in Bad Saarow

Drei Deutsche Meisterschaften und drei Ranglistenturniere für Teaching Professionals bilden in diesem Jahr den Turnierkalender der PGA of Germany. Bei der German PGA Seniors Championship im Märkischen Golfclub Potsdam, der German PGA Team Championship im Golf-Resort Bitburger Land und der H&H Golf PGA Teachers Championship für Damen, Herren und Senioren im A-ROSA Scharmützelsee in Bad Saarow geht es um die DM-Titel 2017. Spielstarke Golflehrer messen sich außerdem im Rahmen der Turniere der H&H Golf PGA Club Professional Series 2017 im GC Haus Oefte, im GC St. Dionys und im Wittelsbacher GC. Eine German PGA Championship, die DM für alle PGA Mitglieder, wird dieses Jahr mangels Titelsponsor nicht ausgetragen.

München – Den Auftakt des Turnierjahres 2017 der PGA of Germany bestreiten die spielstarken Golflehrer am 22. und 23. Mai im Essener GC Haus Oefte. Titelverteidiger ist – wie bei allen Turnieren der H&H Golf PGA Club Professional Series 2017 – Dennis Lohrmann vom GC Lutzhorn, der Dreifach-Triumphator des letzten Jahres. Mit Lokalmatador Nicholas Hubbard ist ihm in Essen jedoch zumindest ein ganz starker Kontrahent schon mal gewiss; der Engländer sicherte sich in den letzten Jahren mehrere Titel und Meisterschaften. Weiter geht es eine Woche später mit den Senioren unter den Mitgliedern der PGA of Germany, die den Deutschen Meister vom 29. bis 31. Mai erstmals im Märkischen Golfclub Potsdam ermitteln. Die Teilnehmer der Ü50-Klasse müssen sich dort mit dem ebenso anspruchsvollen wie malerischen Fontane Course auseinandersetzen. Topfavorit ist hier einmal mehr der Engländer Andrew MacDonald von der Golfacademy Oberallgäu, der letztes Jahr im GC Jakobsberg in Boppard seine Landsleute John Lovell und Philip Gresswell auf Rang 2 verwiesen hatte.

Als voller Erfolg stellte sich 2016 die Wiederaufnahme der Deutschen Vierer-Meisterschaft heraus, der German PGA Team Championship, die sich sowohl zahlreicher als auch spielstarker Beteiligung erfreute und auch viele Zuschauer auf die Anlage des Golf Resort Bitburger Land in Wißmannsdorf brachte. Teilnehmer und Besucher erwartet dort vom 29. Juni (ProAm) bis 2. Juli (Finalrunde) erneut ein fantastisches Golf-Festival. Die beiden Pro-Golf-Tour-Spieler David Heinzinger und Anton Kirstein konnten im letzten Jahr den Sieg für sich verbuchen, setzten sich letztlich nach Klassischem Vierer, Vierer mit Auswahldrive und Vierball-Bestball am sechsten Extra-Loch des Stechens denkbar knapp gegen Finn Fleer und Florian Kolberg durch.

Mit den H&H Golf PGA Club Professional-Events im Golf-Club St. Dionys bei Hamburg (10. und 11. Juli) und dem eintägigen Turnier der Serie im Wittelsbacher Golfclub Rohrenfeld Neuburg (11. September) gibt’s weitere Spiel- und Turnierpraxis für Golflehrer in den Sommermonaten, und damit zweifache Gelegenheit, sich fit zu machen für das große Finale der PGA Wettspiel-Saison: Beim traditionellen Abschluss-Turnier des Jahres, der H&H Golf PGA Teachers Championship, hatten 2016 am Hardenberg bei den Herren Christoph Günther und bei den Senioren David Blakeman triumphiert. In diesem Jahr kehrt die Deutsche Meisterschaft der spielstärksten Golflehrer unter den Mitgliedern der PGA of Germany wieder zurück nach Bad Saarow ins A-ROSA Scharmützelsee, wo es vom 10. bis 12. Oktober um die letzten DM-Titel 2017 geht

Das bisherige Flaggschiff-Event der PGA of Germany, die German PGA Championship, wird in diesem Jahr nicht ausgetragen – mangels Titelsponsor. „Trotz intensiver Suche ist es uns leider nicht gelungen, einen Partner für dieses Turnier zu gewinnen“, so Rainer Goldrian, Geschäftsführer der PGA of Germany. Bei einem Gesamtpreisgeld von traditionell über 60.000 Euro und einem entsprechend aufwändigen Setup für Damen und Herren schlagen die Gesamtkosten dieser Deutschen Meisterschaft der Mitglieder der PGA of Germany mit einem knapp sechsstelligen Betrag zu Buche. Zu viel, um diese Summe ganz ohne finanzielle Unterstützung eines Sponsors aus eigener Kraft zu stemmen. „Wir versuchen weiterhin, wieder einen Partner für dieses Traditionsturnier zu finden, um es in kommenden Jahren wieder fest im Turnierkalender verankern zu können“, so Goldrian. „Wir möchten die German PGA Championship sehr gerne wieder ins Turnierprogramm aufnehmen – aber nicht zu jedem Preis. Wir denken hier über neue Ansätze nach, eventuell auch über eine Veränderung des Formats.“

Attraktiv und breit bleibt das Wettspielangebot der PGA of Germany aber in jedem Fall auch in der Saison 2017: Wer sich als PGA Golfprofessional vor allem auf Turniere konzentrieren möchte und den Fokus seiner Berufslaufbahn auf eine Karriere als Spieler legt, dem steht mit der von der PGA of Germany betriebenen Pro Golf Tour eine hochkarätige internationale Turnierplattform mit über 20 Events im Jahr zum sportlichen Vergleich zur Verfügung. Die Golflehrer unter den PGA Mitgliedern können sich untereinander weiterhin bei der H&H Golf PGA Teachers Championship und bei den Events der H&H Golf PGA Club Professional Series messen.

Ausführliche Berichte, Ergebnisse und Fotos zu allen Turnieren stehen auf der Website der PGA of Germany unter www.pga.de zur Verfügung, ebenso informiert die PGA of Germany im Rahmen ihres Facebook-Auftritts über alle Events des Berufsverbands.

 

Die Turniersaison 2017 der PGA of Germany

Datum

Turniername

Club/Austragungsort

22. - 23.5.

H&H Golf PGA Club Professional Series I

Essener Golfclub Haus Oefte / Essen

29. - 31.5.

German PGA Seniors Championship

Märkischer Golfclub Potsdam / Werder/Havel

30.6. - 2.7.

German PGA Team Championship

Golf-Resort Bitburger Land / Wißmannsdorf

10. - 11.7.

H&H Golf PGA Club Professional Series II

Golf-Club St. Dionys / St. Dionys

11.9.

H&H Golf PGA Club Professional Series III

Wittelsbacher Golfclub Rohrenfeld / Neuburg

10. - 12.10.

H&H Golf PGA Teachers Championship

A-ROSA Scharmützelsee / Bad Saarow

10. - 12.10.

H&H Golf PGA Ladies & Seniors Championship

A-ROSA Scharmützelsee / Bad Saarow

 

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06.02.2017 18:50

PGA Awards: Martin Hasenbein ist der PGA Teacher of the Year 2016

Die ersten Siegertrophäen im neuen Golfjahr sind vergeben: Im Kongress Palais der Stadt Kassel ehrte die PGA of Germany die besten Golflehrer und die stärksten Golfspieler der letzten Saison. Die PGA Awards 2016 gehen an Martin Hasenbein als PGA Teacher of the Year sowie an Chris Webers als dem herausragenden Jugendtrainer 2016. Die überzeugendsten spielerischen Leistungen im letzten Jahr zeigten nach Meinung der Mitglieder der PGA of Germany Caroline Masson und Florian Fritsch.

Kassel/Murnau – Dreimal hat er die Auszeichnung bereits erhalten, doch zeigte sich Martin Hasenbein, am 20. Juni 1965 in Mettingen geboren, besonders gerührt, als er diesmal im Kongress Palais Kassel vor 360 PGA Golfprofessionals, Partnern und Ehrengästen seines Berufsverbands auf die Bühne gerufen wurde, um den Preis des PGA Teacher of the Year zum vierten Mal entgegen zu nehmen. 2003, 2004 und 2005 war der Ausbildungskoordinator der PGA of Germany und damalige Head-Coach des Golf Team Germany von seinen Berufkollegen vor allem in Anerkennung seines unermüdlichen Engagements für die Ausbildung des deutschen Golflehrer-Nachwuchses und seiner Förderung der damals besten jungen Spieler ausgezeichnet worden. Heute ist Hasenbein, der im bayerischen Murnau lebt, weiterhin für die Schulung der angehenden Teacher verantwortlich, entwickelt neue Ansätze und Konzepte für das PGA Lehrteam und genießt Anerkennung in ganz Europa. Vor allem aber ist der Award 2016 auch ein Ausdruck der Hochachtung für seine Arbeit mit European-Tour-Spieler Florian Fritsch, den er seit sechs Jahren als Trainer begleitet und der sich inzwischen auf der European Tour etabliert hat. „Diesen Preis nach elf Jahren erneut zu bekommen, verursacht ein wenig Gänsehaut“, so Hasenbein, der sich „von der Wertschätzung, welche die Kolleginnen und Kollegen damit ausdrücken, zutiefst geehrt“ fühlte. Gleichzeitig gab er das Kompliment postwendend an seine Berufskollegen zurück: An alle jene, die in ihren Clubs hervorragende Aufbauarbeit leisten und die es mit ihrem Engagement erst ermöglichen, dass immer wieder deutsche Spielerinnen und Spieler auch auf großen Bühnen des Golfsports im Rampenlicht stehen.

Ins internationale Rampenlicht hat es 2016 sein Schützling Florian Fritsch 2016 geschafft. Nicht, weil er Turniere in Serie gewonnen hat, sondern weil er sich trotz nur weniger Turnierteilnahmen – bedingt durch seine Flugangst – in der Top-Liga des Professional Golf in Europa behaupten und seine Spielberechtigung auf der European Tour halten konnte. Stellvertretend für Fritsch nahm Martin Hasenbein den PGA Player Award 2016 entgegen – Fritsch selbst trainiert derzeit in Spanien. Von dort schickte der gebürtige Münchner, der mittlerweile mit seiner Familie in Neckargemünd lebt, eine Grußbotschaft an die Kolleginnen und Kollegen der PGA of Germany: „Ich danke den Golflehrerinnen und Golflehrern für ihre unermüdliche Arbeit. Auch ich wurde und werde von Golflehrern wie Ihnen trainiert. Ohne Ihre Leidenschaft und Empathie hätte ich niemals die Begeisterung für dieses Spiel entwickelt und es bis dorthin geschafft, wo ich heute bin“, so Fritsch. „Lob auf dem Weg der eigenen Entwicklung tut gut und macht stolz. Besonders stolz macht mich dieses Lob von meinen Kolleginnen und Kollegen. Von Menschen, die sich tagtäglich mit diesem Spiel auseinandersetzen und über eine entsprechende Expertise verfügen; das macht dieses Lob so wertvoll.“

Eine Einschätzung, die auch Caroline Masson teilt, die den PGA Award für die beste Spielerin des Jahres zum bereits fünften Mal nach nach 2010, 2011, 2012 und 2013 erhielt. Vater Stefan Masson nahm den Preis im Namen seiner Tochter entgegen und bestätigte: „Caroline ist auf diese Auszeichnung besonders stolz, weil sie von einer fachkundigen Jury kommt. Dieser Award bekommt einen Ehrenplatz in ihrem Zimmer.“ Caroline Masson, am 14. Mai 1989 in Gladbeclk geboren, hatte 2016 mit der Manulife LPGA Classic in Kanada ihr erstes Turnier auf der LPGA Tour gewonnen und außerdem für Deutschland an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teilgenommen.

Als besten Jugendtrainer des Jahres 2016 bat PGA Präsident Stefan Quirmbach schließlich Chris Webers auf die Bühne des Kongress Palais. Der Leistungssportkoordinator des GC zur Vahr in Bremen verjüngte in seinem Club in den letzten Jahren alle Teams, kümmerte sich darum, dass Kinder zwischen 6 und 14 Jahren mit dem Golfsport begannen und leistete Aufbauarbeit mit Weitblick. 2016 folgt dann die große sportliche Ernte: Die Mädchen seiner AK16 werden Deutscher Meister, die Jungenmannschaft AK16 holt beim Bundesfinale Bronze. Die Landesmeisterschaften gewinnen die Jungen der AK18 ebenso wie die Mädchen der AK18, ebenso wie die Jungen und Mädchen der AK16 und die Mädchen der AK14. Die Schülermannschaft der Schule, mit der er kooperiert, holt den dritten Platz bei „Jugend trainiert für Olympia“. Und in zahlreichen Einzelwettbewerben setzten sich die Mädchen und Jungen des GC zur Vahr in Bremen auf nationaler und internationaler Ebene durch. „Wenn ich junge talentierte Spieler sehe, die hier wirklich etwas leisten, tagtäglich trainieren und sich verbessern möchten, dann weiß ich, dass ich mir einfach den besten Beruf ausgesucht habe“, so Chris Webers, der schließlich seinen eigenen Lehrern dankte: Er selbst war einst von Martin Hasenbein und Oliver Heuler zum PGA Golfprofessional ausgebildet worden. „Beiden habe ich viel zu verdanken, sie haben mich und meine Arbeit geprägt.“

Bis in die frühen Morgenstunden feierten die Mitglieder der PGA of Germany im Anschluss an die Award-Verleihung im Festsaal des Kongress Palais der Stadt Kassel, ließen die Besten ihrer Zunft hochleben, gratulierten den neuen Fully Qualified PGA Golfprofessionals, die ihre Abschlusszeugnisse entgegennahmen und ihrer ersten Saison als voll qualifizierte Golflehrer der PGA of Germany entgegen sehen. Um eines Tages vielleicht auch auf einer großen Bühne in einem Festsaal zu stehen, wenn die PGA Awards für die herausragenden Teacher und Player einer Saison verliehen werden. Ausführliche Berichte und viele Bilder zum Festabend gibt’s unter www.pga.de.

Ergebnisse der PGA Awards 2016

Platz

PGA Teacher of the Year 2016

Club/Wohnort

1

Martin Hasenbein

PGA of Germany/Murnau

2

Gregor Tilch

Golfanlage Stolper Heide/Hohenneuendorf

3

Theodore Long

GC Mannheim-Viernheim/St. Leon-Rot

4

Peter Wolfenstetter

GC Starnberg/Gilching

5

Ulrich Eckhardt

Deutscher Golf Verband/Böhmischbruck

6

Roland Becker

GC Hubbelrath/Erkrath

7

Chris Webers

GC zur Vahr in Bremen/Münster

8

James Taylor

GC Heidelberg-Lobenfeld/Walldorf

9

Stefan Quirmbach

GC Hardenberg/Göttingen

T10

Oliver Neumann

GC Starnberg/Donaustauf

T10

Oliver Heuler

Synchron GC/Waren

 

PGA Jugendtrainer des Jahres 2016

Club/Wohnort

Chris Webers

GC zur Vahr in Bremen/Münster

 

Platz

PGA Player of the Year 2016 Damen

Wohnort/Heimatstadt

1

Caroline Masson

Gladbeck/Gladbeck

2

Sandra Gal

Champions Gate – Florida/Düsseldorf

3

Olivia Cowan

Steinwenden/Homburg

 

Platz

PGA Player of the Year 2016 Herren

Wohnort/Heimatstadt

1

Florian Fritsch

Neckargemünd/München

2

Bernhard Langer

Diedorf/Anhausen

3

Bernd Ritthammer

München/Nürnberg

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23.01.2017 16:41

Deutschland gewinnt International Team Championship der PGAs of Europe

Die Sensation ist perfekt: Deutschland hat erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs die International Team Championship der PGAs of Europe gewonnen. Dennis Küpper, Christopher Godson und Florian Jahn triumphierten in Belek souverän und setzten sich nach vier Runden mit 27 unter Par und damit drei Schlägen Vorsprung vor der Mannschaft aus Schottland (-24) durch. Küpper holte auch die Einzelwertung.

 

Belek/Türkei – „Das ist wirklich sensationell! Ich hätte nie gedacht, dass wir bei diesem Event eine Chance hätten. Jetzt haben wir den Titel geholt und sind Europameister. Das ist es, worum es geht, und ich liebe es!“ Freudestrahlend nahm Dennis Küpper den gläsernen Pokal entgegen, der an das sportlich erfolgreichste Länder-Team der International Team Championship geht, welche die PGAs of Europe jeweils am Ende einer Golfsaison ausspielt. Nachdem der Wettbewerb 2016 im November kurzfristig hatte verschoben werden mussen, war das Turnier diesmal der Auftakt der neuen Saison. Und der gelang dem Golflehrer-Trio der PGA of Germany absolut perfekt: Erstmals mit drei Deutschen am Start, sicherte sich das Team Germany nicht nur zum ersten Mal auch den Titel, sondern hinterließ auch gehörig Eindruck bei der starken Konkurrenz. „Die Kollegen waren sehr beeindruckt von unserer Leistung und haben große Anerkennung gezeigt. Die Atmosphäre war sportlich fair, und alle Teams haben uns den Titel gegönnt“, so Christopher Godson. „Ich glaube, sie waren alle ein wenig überrascht, dass wir bis zum Ende durchgehalten haben“, stellte Dennis Küpper fest.  

Am ersten Turiertag steuerten Dennis Küpper (GC Düsseldorf-Grafenberg) 69 und Florian Jahn (GC Hamburg-Wendlohe) 72 Schläge zum deutschen Ergebnis bei, womit Team Germany bereits Rang 3 teilte. In Runde 2 gelang Küpper ein überragender Durchgang mit 63 Schlägen, als er sieben Birdies und an Bahn 18 einen Eagle notierte. Christoper Godson (GC Ebersberg) brachte 71 Schläge in die Wertung, womit Deutschland die Führung im Gesamtklassement übernahm. Am dritten Tag punkteten Christopher Godson mit 68 und Dennis Küpper mit 71 Schlägen, was mit nun gesamt 18 unter Par Gleichstand mit dem immer stärker agierenden Team aus Schottland bedeutete; England und Irland lagen schlaggleich nur einen Zähler zurück auf Platz 3.

Wer nun geglaubt hatte, dass das Team Germany ob solch namhafter Konkurrenz Druck verspüren oder sogar einknicken würde, wurde eines Besseren belehrt: In der Manier echter Champions brachten die Golflehrer der PGA of Germany den Titel nach Hause, hatten nach Runden von 67 (Küpper) und 68 Schlägen (Godson) drei Zähler Vorsprung vor Schottland. Mit 9 unter Par zeigte das Team Germany dabei auch am Finaltag das mit Abstand beste Golf und brachte den hochbegehrten Titel und die 6000 Euro Siegerpreisgeld ungefährdet unter Dach und Fach. Dennis Küpper machte den Triumph zusätzlich perfekt, indem er sich mit gesamt 18 unter Par (69, 63, 71, 67) auch die Einzelwertung des hochkarätigen 72-Loch-Turniers sicherte. Die spielstarken Golflehrer der PGA of Germany zeigten auf dem exzellenten New Course des Gloria Golf Club im türkischen Belek ihr Können und triumphierten völlig verdient. Platz 3 ging schließlich mit 21 unter Par an England, Rang 4 holte sich das Team aus Irland (-20).

„Ich habe vor dem Turnier die Ergebnisse vom letzten Jahr gesehen und wirklich damit gerechnet, dass wir eine Chance haben. Dass Dennis in der Woche so gut spielen würde, wusste ich natürlich noch nicht, aber an unser Team habe ich die ganze Zeit geglaubt“, so Florian Jahn. „Die Scores von vier Teams lagen nach Tag 3 sehr dicht

beieinander, uns trennte nur ein Schlag. Es war schon eine enge Kiste vor der Finalrunde. Die Spannung hat sich auch bis zum letzten Loch gehalten. Den Glauben an den Sieg haben wir nicht verloren“, so der PGA Golfprofessional aus Hamburg.

Sieben Deutsche spielen in diesem Jahr auf der European Tour, erstmals in der Geschichte gewinnt das Team Germany die International Team Championship der PGAs of Europe, den sportlichen Mannschafts-Vergleich der Golflehrer Europas. „Wir sind sehr stolz darauf, dass sich unsere Mitglieder auch bei der International Team Championship so stark in Szene setzen und dieses Turnier erstmals ja auch für die PGA of Germany gewinnen konnten, welche die Akteure zu diesem Wettbewerb entsendet“, so Rainer Goldrian, Geschäftsführer der PGA of Germany. Und Dennis Küpper ist sicher: „Wir müssen uns hinter keinem mehr verstecken.“

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