Traumberuf im zweiten Bildungsweg

Mit großem Erfolg und mit ebenso großer Resonanz hat die PGA of Germany bereits vor einigen Jahren die so genannte Zweitausbildung eingeführt. Sie ermöglicht es Interessenten, die bereits erfolgreich eine staatlich anerkannte Ausbildung oder ein Hochschulstudium absolviert haben, den Titel eines Fully Qualified PGA Golfprofessionals zu erreichen, ohne zwingend eine dreijährige Vollzeitausbildung in einem Golfclub oder in einer Golfschule absolvieren zu müssen.


Zunächst kann die Modulausbildung I, in der alle Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden, die für die Durchführung von Anfängertraining und Schnupperkursen notwendig sind, grundsätzlich sowohl klassisch, das heißt als angestellter Azubi in einem Golfclub, als auch berufsbegleitend durchgeführt werden.

Die Zugangsvoraussetzungen sind für beide Ausbildungswege gleich, doch beim berufsbegleitenden Modell schließt der Auszubildende den Ausbildungsvertrag nicht mit einem Ausbilder oder einem Ausbildungsbetrieb, sondern direkt mit der PGA Aus- und Fortbildungs GmbH. Neben den Seminaren der Modulausbildung I muss der Azubi, der den berufsbegleitenden Weg wählt, ein 30-tägiges Praktikum oder alternativ zwei fünftägige Tutorenseminare absolvieren.

Die Kosten der gesamten Ausbildung trägt der Azubi selbst. Am Ende der Modulausbildung I findet die Assistenten-Prüfung statt – ohne Unterschied in gleicher Weise und Anforderung für die Absolventen des klassischen sowie des berufsbegleitenden Weges.

Wer nun in die Modulausbildung II eintreten möchte und wer bereits eine staatlich anerkannte Ausbildung oder ein Hochschulstudium abgeschlossen hat, kann die betriebliche Ausbildung im Modul II auf ein 100-tägiges Praktikum oder den Besuch von Tutorenseminaren (ca. 40 Tage plus Hausarbeiten plus Selbststudium) reduzieren und den Weg der so genannten Zweitausbildung gehen. Er schließt dann den Ausbildungsvertrag für Modul II erneut direkt mit der PGA Aus- und Fortbildungs GmbH und trägt die Kosten der Ausbildung selbst. Die Praktika können stets nur in einem Club durchgefüht werden, der zur Ausbildung berechtigt ist. Ein entsprechender Praktikumsplan ist vor der Ausbildung einzureichen.

 

Die Ausbildung zum Golfprofessional im Wege der Zweitausbildung (Modulausbildung II) kann auf genehmigten Antrag beginnen, wer

das 24. Lebensjahr vollendet hat

die Assistentenprüfung der PGA of Germany bestanden hat

außerordentliches Mitglied der PGA of Germany im Status "PGA-Assistent" ist und eine der nachfolgenden Qualifikationen nachweisen kann:

   einen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf oder
   einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss einer staatlich anerkannten Hochschule oder
       Fachhochschule oder
   eine mindestens fünfjährige Tätigkeit als Golflehrer in Vollzeit oder
   eine mindestens dreijährige Tätigkeit als Playing Professional während der eine Mitgliedschaft der PGA of Germany im Status Playing Professional bestand.

Ein wichtiges Ziel der Umstrukturierung der Ausbildung zum PGA Golfprofessional war die Anerkennung anderer Ausbildungen. Der berufsbegleitende Weg und die Zweitausbildung tragen diesem Ziel Rechnung. Auf diese Weise können Azubis Erfahrungen anderer Berufsfelder einbringen und nutzen.

 

Alle weiteren Informationen finden Sie im Download-Bereich.