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PGA of Germany
GRENZWERT 0.830

Bereits seit 1. Januar 2003 dürfen Professionals bei Wettbewerben der PGA European Tour, der Challenge Tour und auch auf der ESPRIT pro tour nur noch Driver mit einem maximalen COR-Wert von 0,830 spielen.

München - Driver mit dem so genannten Trampolin-Effekt, einer nachfedernden Schlagfläche, die dem Ball Extra-Tempo mit auf die Reise gibt, unterliegen im Profisport genauen Beschränkungen. Die Größenangabe für diesen Effekt, der COR-Wert (coefficient of restitution) eines Schlägerkopfes, wurde zum Zauberwort – und Ende des letzten Jahrtausends zu einer Streitfrage zwischen dem Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews und der United States Golf Association, den Gralshütern des Golf-Regelwerks diesseits und jenseits des Atlantiks. Während die Europäer bis dato keine Messung des COR und folglich auch keine Beschränkung vorsahen, setzte die USGA 1998 einen Maximalwert von 0,830 fest. Driver mit größerem Feder-Effekt wurden nicht mehr zugelassen. Die Schlägerhersteller fabrizierten folglich unterschiedliche Modelle für Europa und Übersee, und Pros, die beidseits des Atlantiks auf Preisgeld-Jagd gingen, hatten fortan zwei Driver im Gepäck.

Doch weil Golf weltweit nach den gleichen Regeln gespielt werden soll, trat am 1. Januar 2003 eine neues Procedere in Kraft: In den USA und bei allen Turnieren nach Regeln der USGA bleibt alles wie bisher, Pros und Amateure dürfen lediglich Driver mit einem maximalen COR von 0,83 benutzen. In Europa und bei Turnieren nach den Regeln des R&A gilt: Bis 1. Januar 2008 gibt es kein zwingendes COR-Limit. Die Spielleitung eines Turniers kann jedoch eine COR Wert-Grenze von 0,830 festlegen. Empfehlung des R&A: Im Amateurbereich sollte von dieser Möglichkeit kein Gebrauch gemacht werden; Veranstalter von Turnieren für Professionals dagegen sollten den COR auf 0,830 limitieren. Der R&A hat dies seinerseits bereits für die British Open beschlossen. Ab 1. Januar 2008 gilt dann auch für alle (Amateur)Turniere nach R&A-Regelwerk der Grenzwert von 0,830.

Auf der PGA European Tour, der Challenge Tour und auf allen 3rd-Level-Touren, also auch auf der ESPRIT pro tour, gilt der Grenzwert 0,830 seit 1. Januar 2003. Driver mit einem Loft von 15 Grad oder weniger dürfen maximal einen COR von 0,830 aufweisen. Und die Regel greift auch für alle Profiturniere der PGA of Germany: „Wir schließen uns der European Tour an“, so PGA-Geschäftsführer Rainer Goldrian. Strafe bei Verstoß: Disqualifikation.

Driver, die den Grenzwert überschreiten, sind auf der Websites von R&A und USGA verzeichnet:



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