Die offiziellen Regeln des Golfsports
München (mat) – Was passiert, wenn ein Mitspieler beim Putting auf dem Grün den Ball ablenkt? Ist eine Werbebande bei einem Turnier ein bewegliches Hindernis? Darf sie straffrei entfernt werden, wenn der Ball darunter gelandet ist? Wann ist ein Schlag ein Schlag? Und was geschieht, wenn der Ball beim Ansprechen vom Tee fällt? Oder wenn im Bunker versehentlich ein falscher Ball gespielt wird? Wohl kein zweiter Sport ist mit derart festgelegtem Regelwerk ausgestattet wie der Golfsport. 13 Gebote formulierte die "Honourable Company of Edinburgh Golfers" im Jahr 1744, und es gibt Spieler, die der Meinung sind, man sollte zu diesen 13 rudimentären Eckpfeilern des Golfspiels zurückkehren. "Steine, Knochen und ähnliches dürfen nicht beiseite geräumt werden, um den Ball schlagen zu können, ausgenommen auf dem Grün, und hier nur innerhalb einer Schlägerlänge", heißt es da etwa in Regel 4 der Urfassung von 1744.
Heute besteht das Golf-Regelwerk aus 34 penibel formulierten Vorschriften mit zahlreichen Unterpunkten, die den Ablauf des Golfspiels regeln. Selbst Profispieler ziehen in kniffligen Lagen einen erfahrenen Schiedsrichter hinzu, um ja keinen Fehler zu begehen.
Als Standard-Werk in Deutschland verbreitet und anerkannt: "Offizielle Golfregeln 2008 - 2011", darin sind alle Regeln des Golfsports ausführlich beschrieben. Es ist erhältlich bei der
Albrecht Golf Verlag GmbH
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