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Ypsilon Cup

  • 2016

Ypsilon CUP 2016 by CzechOne News

4.5.2016 bis 6.5.2016

Veranstalter:Pro Golf Tour
Veranstaltungsort:Ypsilon Golf Resort Liberec
Golfclub:Ypsilon Golf Resort Liberec
Platz:
Design:
Turniersieger:Benedict Staben (Deutschland)
Meldeschluss: 20.4.2016
Kontakt zum Turnierbüro
Club-Website: www.ygolf.cz
Preisgeld:30.000 €
Souverän spielte sich Karolin Lampert in die 1. Liga Europas. Foto: stebl
Souverän spielte sich Karolin Lampert in die Top-Liga der Damen in Europa. Foto: DGV/stebl

Ladies European Tour 2017

Karolin Lampert holt sich die LET-Karte

Starkes Saisonfinale: Karolin Lampert spielte sich beim Final Qualifying der LET Tour School in Marokko auf Platz 3.

von Sebastian Schmidt - 22. Dezember 2016 11:06

Marrakesch/Marokko − Mit Runden von 68, 70, 73, 67 und 67 Schlägen sicherte sich die Spielerin des Golf Team Germany im Samanah Country Club in Marrakesch auf dem dritten Platz und qualifizierte sich damit souverän für die Ladies European Tour 2017. Insgesamt gab es beim Finale der Q-School 30 LET-Spielberechtigungen für das kommende Jahr.

„Ich bin sehr froh, die fünf Tage gemeistert zu haben und das Turnier als geteilte Dritte zu beenden. Ich habe diese Woche sehr gutes Golf gespielt“, bilanzierte Lampert. Nach ihrer 68er-Runde zum Auftakt lag die Tourspielerin aus Sandhausen über alle fünf Tage unter den Top 20 und sicherte sich mit starken Schlussrunden im Endklassement Platz 3. „Der Start war schon ordentlich, aber insbesondere die beiden bogeyfreien Schlussrunden waren sehr gut. Ich starte jetzt mit viel Selbstvertrauen in die Saison 2017“, so Lampert.

Auch Damen-Bundestrainer Stephan Morales zeigt sich begeistert: „Die Leistung von Karo Lampert ist bemerkenswert. Auch wenn sich in letzter Zeit bei ihr ein Aufwärtstrend gezeigt hat, ist der Druck in der Qualifying School immer immens hoch. In dieser Situation eine solch starke Leistung zu zeigen, ist herausragend und sollte Karo viel Motivation für die kommende Saison geben“, so der PGA Golfprofessional.

Sieben Damen und sieben Herren starten 2017 in Europas erster Liga

Insgesamt haben mit Olivia Cowan, Isi Gabsa, Sandra Gal, Nina Holleder, Ann-Kathrin Lindner, Caroline Masson und Karolin Lampert nun sieben deutsche Spielerinnen eine Spielberechtigung für die Ladies European Tour. Sandra Gal und Caroline Masson starten darüber hinaus auf der amerikanischen LPGA Tour. Auch die deutschen Herren sind 2017 mit einer Mannschaftsstärke von sieben Akteuren auf der European Tour unterwegs: Florian Fritsch, Sebastian Heisele, Martin Kaymer, Maximilian Kieffer, Alexander Knappe, Bernd Ritthammer und Marcel Siem vertreten die deutschen Farben in der Top-Liga Europas. Hinzu kommt Alex Cejka auf der amerikanischen PGA Tour.

„Wir freuen uns, dass Deutschland im kommenden Jahr so stark wie noch nie auch auf den großen Touren in Europa und Amerika vertreten sein wird. Am Beispiel Karo Lampert erkennt man die förderlichen Eigenschaften, die man leben muss: Hingabe, professionelles Arbeiten und nicht zuletzt die Fähigkeit, sogenannte Leistungsplateaus als Herausforderung anzunehmen“, sagt PGA Golfprofessional Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbands.

Im letzten Jahr holten sich David Heinzinger und Anton Kirstein den Titel der Deutschen Vierer-Meisterschaft. Foto: golfsupport.nl
Im letzten Jahr holten sich David Heinzinger und Anton Kirstein den Titel der Vierer-DM. Foto: golfsupport.nl

Turniere 2017 der PGA of Germany

Drei Deutsche Meisterschaften fixiert

Die ersten Termine des Turnierkalenders 2017 der PGA of Germany stehen fest: Mit der German PGA Seniors Championship im Märkischen Golfclub Potsdam, der German PGA Team Championship im Golf Resort Bitburger Land und der H&H Golf PGA Teachers Championship im A-ROSA Scharmützelsee sind drei Deutsche Meisterschaften fixiert.

von Matthias Lettenbichler - 2. Dezember 2016 15:18

München − Die Senioren unter den Mitgliedern der PGA of Germany ermitteln den Deutschen Meister vom 29. bis 31. Mai erstmals im Märkischen Golfclub Potsdam, wo sich die Teilnehmer mit dem ebenso anspruchsvollen wie malerischen Fontane Course auseinandersetzen müssen. Titelverteidiger ist der Engländer Andrew MacDonald von der Golfacademy Oberallgäu, der letztes Jahr seine Landsleute John Lovell und Philip Gresswell auf Rang 2 verwies.

Als voller Erfolg stellte sich 2016 die Wiederaufnahme der Deutschen Vierer-Meisterschaft heraus, der German PGA Team Championship. Auch im kommenden Sommer findet das Turnier im Golf Resort Bitburger Land in Wißmannsdorf statt, wo Teilnehmer und Besucher vom 29. Juni (ProAm) bis 2. Juli (Finalrunde) ein fantastisches Golf-Festival erwartet. Die beiden Pro-Golf-Tour-Spieler David Heinzinger und Anton Kirstein konnten 2016 den Sieg für sich verbuchen, setzten sich letztlich nach Klassischem Vierer, Vierer mit Auswahldrive und Vierball-Bestball am sechsten Extra-Loch des Stechens denkbar knapp gegen Finn Fleer und Florian Kolberg durch.

Beim traditionellen Abschluss-Turnier der PGA-Saison, der H&H Golf PGA Teachers Championship, hatten 2016 bei den Herren Christoph Günther und bei den Senioren David Blakeman triumphiert. In diesem Jahr kehrt das Turnier der spielstärksten Golflehrer unter den Mitgliedern der PGA of Germany wieder zurück nach Bad Saarow ins A-ROSA Scharmützelsee, wo es vom 10. bis 12. Oktober um die letzten DM-Titel der Saison 2017 geht.

Pro Golf Tour 2017

Tour-Auftakt in Nordafrika

Die Termine der ersten acht Turniere der Pro Golf Tour 2017 stehen fest: Nach zwei Events im Januar in Ägypten reisen die Spieler weiter ins Königreich Marokko, wo insgesamt sechs Veranstaltungen im Kalender stehen.

von Christian Langer - 25. November 2016 15:18

Ägypten/Marokko − Wie schon in den beiden vergangenen Jahren beginnt die Pro Golf Tour die neue Turniersaison im Sokhna Golf Club in Ägypten. Die Turniere Red Sea Egyptian Classic (17. bis 19. Januar 2017) und Red Sea Ain Sokhna Classic (23. bis 25. Januar 2017) waren für die Spieler dabei stets auch Wegbereiter für den späteren Aufstieg auf die European Challenge Tour. So konnten sich die Professionals, die 2015 und 2016 am Roten Meer Turniersiege feierten, später auch eine Top-5-Position in der Jahres-Endrangliste sichern: Der Niederländer Reinier Saxton, Philipp Mejow aus Berlin, der Franzose Antoine Schwartz und Christopher Mivis aus Belgien erhielten nach Ende der Saison jeweils die volle Spielberechtigung für die Challenge Tour.

In jedem Fall sind die beiden Turniere im traumhaften Sokhna Golf Club weit mehr als eine sportliche Standortbestimmung: Sie sind die Aufstiegs-Basis, dort legen die Teilnehmer den Grundstein für den Verlauf der gesamten weiteren Saison. Kein Wunder also, dass die tageslichtbedingt auf 90 Stück limitierten Startplätze heiß begehrt sind. Der anspruchsvolle Par-72-Platz verlangt den Spielern alles ab, nur die Besten setzen sich durch. Und das vor wunderschöner Kulisse: Seen und Bachläufe durchziehen den Platz, Palmen säumen Ufer und Fairways und das Meer ist am Horizont präsent. Die 27 Spielbahnen des Clubs sind dabei zu zwei völlig individuellen Parcours kombiniert.

Sechs Turniere in Marokko

An die beiden Ägypten-Events schließen die sechs Turniere der Marokko-Serie an. Die Pro Golf Tour und die marokkanische Association du Trophée Hassan II de Golf feiern dabei eine Partnerschaft mit Tradition: Bereits seit 2010 gastiert die Tour im westlichsten Staat des Maghreb. Großartige Golfplätze, Sonnengarantie und die immer wieder atemberaubende Kulisse aus Bergen und Meer schaffen perfekte Voraussetzungen für professionelle Golfturniere.

Die Marokko-Turniere 2017 beginnen am 9. Februar mit der Open The Tony Jacklin 2017 in Casablanca. Der Ire Rory McNamara sicherte sich dort im vergangenen Jahr den Siegerpokal, gleichzeitig war es auch der erste Profi-Titel seiner Karriere. Wenige Tage später, vom 15. bis 17. Februar, findet ebenfalls in Casablanca die Open Casa Green Golf statt. Hier setzte sich 2016 mit dem Franzosen Johann Lopez Lazaro ebenfalls ein Rookie durch. Am 2. März beginnt mit der Open Madaef in El Jadida (2. bis 4. März) der zweite Marokko-Block, zu dem vom 8. bis 10. März auch die Open Royal Golf Anfa Mohammedia gehört. Sieger waren im letzten Jahr der Franzose Stanislas Gautier und Ben Parker aus England.

Teil 3 des Marokko-Programms bilden schließlich die Open Ocean (23. bis 25. März) und die Open Tazegzout (29. bis 31. März), beide in beziehungsweise nahe Agadir. 2016 gab es hier mit Moritz Lampert und Martin Keskari zwei Sieger aus Deutschland.

Alle bereits feststehenden Turniere der Pro Golf Tour 2017 >>>

Mit Platz 2 beim Saisonfinale holte Bernhard Langer erneut den Charles Schwab Cup. Foto: Darren Carroll / Getty Images / langergolf.de
Mit Platz 2 beim Saisonfinale holte Bernhard Langer erneut den Charles Schwab Cup. Foto: Darren Carroll

Charles Schwab Cup

Bernhard Langer mit drittem Gesamtsieg in Folge

Die Golfwelt verneigt sich in diesen Tagen vor Bernhard Langer, der ein phänomenales Turnierjahr beendet hat: Als vierfacher Saisonsieger hat das PGA Ehrenmitglied, das aus dem bayerischen Anhausen nahe Augsburg stammt, zum bereits vierten Mal, davon nun dreimal in Folge, den Charles Schwab Cup gewonnen, die Gesamtwertung der PGA Tour Champions. Die Geldrangliste der Ü50-Spieler konnte er in den neun Jahren seiner Zugehörigkeit zum ebenso exklusiven wie hochdotierten Senioren-Circuit bereits zum achten Mal für sich entscheiden.

von Matthias Lettenbichler - 14. November 2016 14:33

Scottsdale/Arizona/USA – „Sein schlechtestes Ergebnis in diesem Jahr war ein 13. Platz? Ganz ehrlich: Es wäre eine Schande, wenn Bernhard Langer durch den neuen Modus den Charles Schwab Cup nicht gewonnen hätte!“ Größten Respekt vor der Leistung des Tour-Kollegen zollte mit diesen Worten der US-Amerikaner Paul Goydos, der beim Saisonfinale, der Charles Schwab Cup Championship in Scottsdale in Arizona, mit gesamt 15 unter Par (62, 67, 66) den Titel geholt und sich damit gleichzeitig von Position 24 auf Rang 3 der Gesamtwertung verbessert hatte. „Dieser Kerl ist ein Superheld. Man könnte meinen, er sollte eigentlich älter werden. Aber er wird einfach nur immer besser. 2016 war sein bestes Jahr, und er ist 59! Das ist wirklich eine ganz erstaunliche Serie, und mir fehlen die Worte", so Goydos weiter. Er spielt in einer anderen Liga, und er ist vielleicht der einzige, der zu solch einer Leistung überhaupt in der Lage ist.“

Für den so gelobten Bernhard Langer, den unbestrittenen Dominator der Saison 2016, galt es beim letzten Turnier des Jahres vor allem, den Schotten Colin Montgomerie in Schach zu halten. Mit Platz 2 gelang das dem 59-Jährigen auf beeindruckende Weise: Nach Runden von 67, 66 und 64 Schlägen auf dem Platz des Desert Mountain Club, gesamt 13 unter Par, verwies er Montgomerie (65, 66, 68) auf Rang 3 des Turniers und behauptete seinerseits Platz 1 der Gesamtwertung – vor dem letztlich zweitplatzierten Montgomerie.

Durch einen erstmals umgesetzten speziellen Playoff-Modus der PGA Tour Champions hatte vor allem das Abschneiden beim Saisonfinale in diesem Jahr überproportionale Auswirkung auf die Gesamtwertung. Mit seiner starken Vorstellung, die Langer trotz anhaltender Knieprobleme − er konnte die Puttlinien nur unter Schmerzen in der Hocke lesen − sicherte sich der Deutsche nicht nur 250.000 US Dollar Preisgeld für den 2. Platz des Turniers, sondern auch eine Million Dollar Bonus für den Gesamtsieg 2016.

 

"Ich bin überzeugt, dass ich noch besser spielen kann!"

„Ich bin unglaublich zufrieden mit meinen Leistungen in dieser Saison. Ich war nie so beständig. Ich stehe ja für eine gewisse Konstanz in meinem Spiel, aber nicht für diese außergewöhnliche Konstanz. Es ist schon sehr erstaunlich“, so Langer nach dem Erfolg in Scottsdale. „Ich wusste, ich würde heute eine sehr tiefe Runde spielen müssen, um entweder mit Monty gleichzuziehen oder ihn zu schlagen“, so Langer, der mit zwei Zählern Rückstand auf den Schotten in die Finalrunde gestartet war. Am Ende nahm er seinem Kontrahenten an diesem Tag vier Schläge ab. „In der Lage zu sein, 6 unter Par zu spielen, wenn man es muss, das gibt mir schon große Hoffnung auf noch ein paar gute Jahre. Und das gibt eigentlich allen Hoffnung, die in ihren 50ern oder 60ern sind“, so Langer. „Ich bin überzeugt, dass ich noch besser spielen kann. Heute zum Beispiel war ganz leicht eine 60 möglich, denn ich habe einige Fehler gemacht und zumindest vier Schläge unnötig verloren.“

 

Das gesamte Interview mit Bernhard Langer >>>

 

Dass es seit seinem Wechsel auf die Senioren-Tour im Jahr 2007 so prächtig läuft für Langer, hatte er selbst aber auch nicht unbedingt erwartet. „Manchmal muss ich mich selbst zwicken, um das zu glauben“, so das Mitglied der Golf World Hall of Fame. Im Interview im Anschluss an seinen Triumph dankte er seinem „großartigen Team“ mit Trainer Willi Hofmann, seiner Familie, die ihn stets unterstützt, und kündigte voller Selbstvertrauen an, dass er noch einige Erfolge von sich erwartet: „Ich weiß, dass ich in jeder Woche auf jedem Golfplatz gewinnen kann, solange ich mein bestes Golf spiele.“

Und das hat Bernhard Langer weiterhin vor: „Ich suche stets nach Möglichkeiten, mich weiter zu verbessern. Ich weiß, es ist noch Luft nach oben! Ich kann mehr Fairways und Grüns treffen.”

Die Konkurrenz wird sich also auf ein Jahr 2017 einstellen müssen, in dem Bernhard Langer einmal mehr ganz vorne mitspielt − und natürlich den Charles Schwab Cup verteidigen will.

Bernhard Langers Saison 2016

In 21 Turnieren war ein 13. Rang seine schlechteste Platzierung – auf einer Tour, in der Woche für Woche die besten Profigolfer im Seniorenbereich um den Sieg kämpfen. Bernhard Langer gewann allein in diesem Jahr vier Turniere, zwei davon waren Majors.

Darüber hinaus gelangen dem 59-Jährigen vier zweite Plätze und nicht weniger als 18 Top-Ten-Ergebnisse. Er traf mit fast 80 Prozent die meisten Grüns „in regulation“, keiner spielte mehr Birdies und sein durchschnittliches Rundenergebnis von 68,44 Schlägen auf der PGA Tour Champions 2016 blieb unerreicht.

Der Gewinn der Preisgeldrangliste 2016 der PGA Tour Champions, der Charles Schwab Cup Money List, war ihm schon vor den abschließenden drei Play-Off-Turnieren nicht mehr zu nehmen: Mit über drei Millionen erspielten US-Dollar lag er am Ende fast 1,3 Millionen vor seinen Mitbewerbern. Er sicherte sich damit den nach der kürzlich verstorbenen Golfikone Arnold Palmer benannten Award zum achten Mal in neun Jahren.

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