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Pressemeldungen der PGA of Germany

Die PGA of Germany und ihre Tochtergesellschaften informieren regelmäßig per Pressemeldung über ihre Aktivitäten. Alle Meldungen finden Sie hier im Überblick - rechts können Sie das jeweilige Jahr auswählen. Falls Sie Interesse an einer Meldung aus früheren Jahren haben, senden Sie bitte eine eMail an presse@pga.de.

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2018

18.05.2018 14:44

Meisterschaften, Preisgeld und Pokale

Die Turniere der PGA of Germany in der Saison 2018 stehen fest: Mit der German PGA Seniors Championship im Golfclub Haus Bey und der H&H Golf PGA Teachers Championship 2018 im A-ROSA Scharmützelsee sind zwei Deutsche Meisterschaften fixiert. Ebenso stehen auch in diesem Jahr drei Events der H&H Golf PGA Club Professional Series auf dem Turnierkalender der Professional Golfers Association of Germany.

München − Den Auftakt der Turnier-Saison 2018 macht traditionell eine Deutsche Meisterschaft: Vom 11. bis 13. Juni findet im nordrhein-westfälischen Nettetal die German PGA Seniors Championship auf der Anlage des GC Haus Bey statt. Startberechtigt sind alle Professionals der PGA of Germany, welche das 50. Lebensjahr vollendet haben. Titelverteidiger ist der Engländer Nicholas Hubbard, der sich im vergangenen Jahr in Potsdam bereits zum zweiten Mal nach 2015 die Trophäe gesichert hatte.

Einen Monat später startet das erste von drei Events der PGA Club Professional Series 2018, erneut unter der Titel-Sponsorschaft von PGA Poolpartner H&H Golf: Am 16. und 17. Juli ermitteln die Teacher unter den Mitgliedern der PGA of Germany im Gut Kaden Golf und Land Club den an diesen Tagen spielstärksten Akteur des Berufsverbands. Turnier Nummer 2 der H&H Golf PGA Club Professional Series findet vom 20. bis 21. August abermals im Essener Golfclub Haus Oefte statt. Im letzten Jahr gewann dort der Österreicher Christoph Spora, Professional des Golfclub Syke e.V., den Titel.

Der Golfpark Gut Häusern schließlich ist vom 10. bis 11. September erstmals Schauplatz der beliebten Wettkampf-Serie. „Die umfangreichen Erfahrungen, die wir unter anderem als Austragungsort der Ladies German Open in den Jahren 2008 bis 2013 gemacht haben, kommen sicherlich auch der PGA Club Professional Series 2018 zu Gute. Unsere Teams werden alles daran setzen, den Ansprüchen des Turniers gerecht zu werden“, so Marcus Hamberger, Manager der Anlage vor den Toren Münchens.

Abschlag in Bad Saarow

Beim traditionellen Abschluss-Turnier der PGA-Saison, der H&H Golf PGA Teachers Championship, hatten 2017 bei den Damen Nicole Gögele, bei den Herren Dennis Küpper und bei den Senioren David Blakeman triumphiert. In diesem Jahr findet das Turnier der spielstarken Golflehrer unter den Mitgliedern der PGA of Germany erneut im A-ROSA Scharmützelsee in Bad Saarow statt, wo es vom 9. bis 11. Oktober für Damen, Herren und Senioren um die letzten DM-Titel der Saison geht.

26.03.2018 14:10

Ted Long erneut PGA Teacher of the Year

Theodore Long vom Golfclub Mannheim-Viernheim ist der PGA Teacher of the Year 2017. Die Mitglieder der PGA of Germany wählten den 57-Jährigen US-Amerikaner zum zweiten Mal nach 2014 zum besten Golflehrer und Coach der vergangenen Saison. Als überragender Jugendtrainer wurde Christian Lanfermann vom Hamburger GC Falkenstein ausgezeichnet, die PGA Awards für die beste Spielerin und den besten Spieler der Turnier-Saison 2017 gehen an Caroline Masson und Bernhard Langer. Award- und Gala-Fotos 2018 >>>

Kassel – „Diese Auszeichnung bedeutet mir sehr viel. Sie zeigt, dass meine Spieler und meine Mannschaften erfolgreich waren. Zudem, dass wir viel Spaß und Erfolg hatten. Die Anerkennung meiner Kollegen ist etwas ganz Besonderes, und ich bin sehr dankbar für deren Support!“ Erkennbar berührt bedankte sich Theodore „Ted“ Long bei seinen Berufskollegen für die erneute Wahl zum PGA Teacher of the Year. Mit dem Herren-Team des GC Mannheim-Viernheim hatte er 2017 Platz 3 der Deutschen Meisterschaft geholt, Maximilian Kieffer coachte der 57-Jährige auf der European Tour. Mit Marc Hammer und Max Oelfke gewannen zwei seiner Spieler sowohl die Deutsche Meisterschaft der Amateure als auch die German International Amateur Championship.

„Ich liebe mein Leben als Trainer und versuche, immer besser zu werden. Ich finde, lernen macht Spaß und eröffnet stets neue Wege, Ziele zu erreichen. Ich habe eine große Leidenschaft, mit Menschen zu arbeiten, und ich versuche immer, für jeden, der vor mir steht, 100 Prozent zu geben“, so Long. „Ich versuche, jedem Spieler zu helfen, seine Ziele zu erreichen, aber ich will fokussierte, wettkampforientierte und motivierte Spieler. Um sich zu verbessern, muss der Sportler zunächst sich selbst verstehen.“ Seine Erfahrung: „Siegertypen finden dort Lösungen, wo andere Ausreden suchen.“

Herausragender Coach

Als einen „herausragenden Coach, der wohl wie kein anderer den Spagat zwischen Leistungssport und Breitensport in brillanter Weise praktiziert“, bezeichnete PGA Präsident Stefan Quirmbach in seiner Laudatio den Jugendtrainer des Jahres 2017, Christian Lanfermann. Der Jugend- und Leistungssportkoordinator des Hamburger Golfclub verantwortet dort das Training des Damen- und der Mädchenteams AK 16 und AK 18.

„Vom ersten Tag meiner Tätigkeit als Golfprofessional an habe ich dem Kinder- und Jugendgolf einen besonderen Stellenwert beigemessen. Dieser Award hat für mich eine sehr große Bedeutung und ist eine Bestätigung meiner Arbeitsweise“, so Lanfermann. Eine Arbeitsweise, die 2017 zu beeindruckenden Erfolgen geführt hat: Esther Henseleit startete als einzige Deutsche beim Ping Junior Solheim Cup, die AK18-Mädchen verteidigten ihren Titel als Deutsche Mannschaftsmeisterinnen erfolgreich und die Damen wurden in der DGL Deutsche Vizemeisterinnen. „Stillstand ist Rückschritt. Für mich muss es bei den Jugendlichen als Spieler und Mensch in der Entwicklung immer weiter gehen“, so Lanfermann. „Spieler zu entwickeln und auf ihrem Weg zum Ziel betreuen zu dürfen, ist für mich ein unglaublich schönes Gefühl. Kinder und Jugendliche für eine Sache zu motivieren, macht mir unglaublich Spaß und ist erfüllend.“ Stefan Quirmbach hob insbesondere auch Lanfermanns Engagement für das Projekt „Unschlagbar“ hervor, mit dem er Kindern mit einem Schlaganfall den Golfsport nahe bringt, außerdem sein Schaffen als Autor von Golf-Kinderbüchern. Quirmbach: „Christian Lanfermanns Engagement ist in jeder Weise herausragend und vorbildlich.“

Bernhard Langer vor Xander Schauffele

Als beste Tourspieler des letzten Jahres sehen die Mitglieder der PGA of Germany Caroline Masson und Bernhard Langer. Die gebürtige Gladbeckerin zeigte ihre Klasse Anfang August mit einem dritten Platz bei der British Open sowie wenig später auch beim Solheim Cup in Iowa, als sie die favorisierte US-Amerikanerin Michelle Wie im Einzel mit 4&2 in die Schranken wies. Den PGA Award erhält die 28-Jährige bereits zum sechsten Mal. Vater Stefan Masson nahm die Glastrophäe bei der Award-Verleihung in Kassel stellvertretend entgegen, da die Preisträgerin selbst in Thailand weilte. „Ich bin extrem stolz, diese Auszeichnung nun zum 6. Mal gewonnen zu haben und über einen so langen Zeitraum in der Weltspitze mitzumischen. Außerdem ist es natürlich immer schön, von den Golfpros der PGA of Germany gewählt zu werden! Ich bin sehr dankbar für die Anerkennung“, so Caroline Masson in einer Grußbotschaft.

Auch der Preisträger der Herren, Bernhard Langer, konnte in Kongress Palais Kassel nicht persönlich dabei sein, für ihn nahm sein Neffe Kariem Baraka, selbst ehemaliger Tourspieler und ebenfalls Mitglied der PGA of Germany, den PGA Player Award entgegen. Bernhard Langer hatte 2017 sieben Turniere auf der Tour Champions gewonnen, darunter drei Majors. Er war der absolut überragende Spieler der Saison 2017 bei den Senioren und holte sich auch die Gesamtwertung der Geldrangliste. Die Mitglieder der PGA of Germany wählten ihn auf Platz 1 vor Xander Schauffele.
  

Platz

Teacher of the Year 2017

Club

1

Theodore Long

GC Mannheim-Viernheim

2

Roland Becker

GC Hubbelrath

3

Martin Hasenbein

PGA Ausbildungskoordinator

4

Gregor Tilch

Golfanlage Stolper Heide

5

Ulrich Eckhardt

DGV Bundestrainer Herren

6

Peter Wolfenstetter

GC Starnberg / Stuttgarter GC Solitude

7

Oliver Neumann

GC Starnberg

8

Heiko Burkhard

Stuttgarter GC Solitude

9

James Taylor

GC Heidelberg-Lobenfeld

10

Danny Wilde

GC München Valley

 

 

PGA Jugendtrainer des Jahres 2017

Club

Christian Lanfermann

Hamburger Golf-Club

 

 

Platz

Player of the Year 2017

Tour

Damen

 

 

1

Caroline Masson

LPGA Tour / Ladies European Tour

2

Sandra Gal

LPGA Tour / Ladies European Tour

3

Olivia Cowan

Ladies European Tour

 

 

 

Herren

 

 

1

Bernhard Langer

PGA Tour Champions

2

Xander Schauffele

PGA Tour

3

Nicolai von Dellingshausen

Pro Golf Tour / European Challenge Tour

 

26.02.2018 11:21

Vorstand der PGA of Germany: 7. Amtsperiode für Präsident Stefan Quirmbach

Bei der turnusmäßigen Vorstandswahl stimmten die Mitglieder des PGA of Germany e.V. für das bewährte Führungsgremium des Berufsverbands um Präsident Stefan Quirmbach, dem 1. Vorsitzenden seit 2000. Die Versammlung sprach dem 57-Jährigen 5-Star-Professional vom GolfResort Hardenberg zum 7. Mal in Folge das Vertrauen aus. Erstmals gehören dem siebenköpfigen PGA Vorstand der Engländer Anthony Lloyd vom Golfclub Domäne Niederreutin und der Münchner Kariem Baraka an, ehemaliger Tourspieler und seit 2013 Geschäftsführer des Golfclub München-Riedhof.

München/Kassel – Neben hochkarätigen Fortbildungsveranstaltungen und feierlichen Ehrungen stand beim Saison-Auftakt der PGA of Germany in Kassel auch die Generalversammlung des gemeinnützigen Vereins auf dem Programm. Im Rahmen der turnusmäßigen Vorstandswahl – die Mitglieder entscheiden alle drei Jahre über die Zusammensetzung des PGA Führungsgremiums – kandidierten diesmal zwei neue Verbandsmitglieder für eine Position im PGA Vorstand: Kariem Baraka und Anthony Lloyd übernehmen die Beisitzer-Posten von Claudia Popp-Kohlhuber und Andy Clark, die aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidierten. „Wir danken Claudia Popp-Kohlhuber und Andy Clark für ihre exzellente Arbeit und ihr hohes Engagement während der letzten Jahre“, so Stefan Quirmbach, der 1. Vorsitzende des 1927 gegründeten Berufsverbands. Claudia Popp-Kohlhuber gehörte dem Gremium drei Jahre lang an, Andy Clark war zwölf Jahre lang Mitglied des Vorstands der PGA of Germany.

Neben den beiden neuen Vorstandsmitgliedern und dem 1. Vorsitzenden Stefan Quirmbach bilden Guido Tillmanns (Golf Partners Guido Tillmanns) als Vizepräsident, Schatzmeister Achim Lehnstaedt (Golf- und Land-Club Köln) sowie Oliver Neumann (GC Starnberg) und Ralf Pütter (Bochumer Golfclub) als weitere Beisitzer die siebenköpfige Führungsriege der PGA of Germany bis zunächst 2021. Geschäftsführer der PGA of Germany ist Rainer Goldrian (München), der auch für die Leitung der Pro Golf Tour verantwortlich zeichnet, einer Tochtergesellschaft der PGA of Germany. Ines Halmburger (Murnau) ist Geschäftsführerin der PGA Aus- und Fortbildungs GmbH.

„Ich betrachte diese erneute Wahl als ein Vertrauensvotum in die Zukunft“, so Stefan Quirmbach. Die Zahl der Auszubildenden zum Fully Qualified PGA Golfprofessional wieder zu erhöhen, hält der PGA Präsident für eine der zugleich dringlichsten wie herausforderndsten Aufgaben seines Berufsverbands. Der Golfmarkt befinde sich nach wie vor im Wachstum, und um den steigenden Bedarf an Golfprofessionals in den Clubs und in der Golfindustrie abdecken zu können, müssten wieder mehr Interessenten für die dreijährige Berufsausbildung gewonnen werden. Denn, so Quirmbach: „Wir haben derzeit eine gefährliche Entwicklung. Die Anzahl der über 60-Jährigen in unserem Verband ist aktuell größer als die Zahl derjenigen, die bei uns ihre Berufsausbildung beginnen. Der Golfmarkt aber wird weiter wachsen. Wir müssen deshalb mehr Nachwuchskräfte ausbilden, um den Bedarf an qualifizierten Golfprofessionals auch weiterhin abdecken zu können.“ Mit zielgerichteten Marketing-Maßnahmen und einer großen Image-Kampagne gelte es in den kommenden Monaten Werbung zu machen für den hochattraktiven Beruf des PGA Golfprofessionals. Außerdem müsse die Position der PGA Professionals in den Golfclubs und Golfanlagen deutlich gestärkt werden.

 

Auch dies ist ein Grund, weshalb mit Kariem Baraka und Anthony Lloyd zwei neue Mitglieder in das PGA Führungsgremium geholt wurden. „Ich erwarte mir von beiden neue Impulse in wichtigen Segmenten“, so Quirmbach. „Tony Lloyd ist ein absoluter Experte in Sachen ProShop-Führung, und er weiß ganz genau, was die Golfindustrie erwartet. Kariem Baraka kann als ehemaliger Tourspieler mit Sicherheit aus dieser Perspektive zu unserem Know-how beitragen, zudem natürlich aus der Sicht eines Geschäftsführers einer Golfanlage. Beide werden unsere Vorstandsarbeit zweifellos bereichern.“

Kariem Baraka, geboren am 21. Juli 1978 in München, trat früh in die Fußstapfen seines Onkels Bernhard Langer und startete eine erfolgreiche Tourspieler-Karriere. Als Amateur wurde er 1998 Mannschafts-Vizeeuropameister, 1999 und 2007 gewann er die Nationale Offene Meisterschaft von Deutschland. Von 2000 an, dem Jahr, als er auch Professional und Mitglied der PGA of Germany wurde, bis zur Saison 2008, spielte er auf der Challenge Tour und der European Tour, erzielte dort zahlreiche Top-10-Resultate. Beim Golf World Cup 2004 trat er gemeinsam mit Marcel Siem für Deutschland an, am Ende teilte das Team Germany Rang 7. Nach dem Ende seiner Spielerkarriere leitete Baraka von 2009 bis 2013 als Turnierdirektor die Veranstaltungen der Pro Golf Tour und arbeitete für das Unternehmen Langer Sport Marketing sowie für die Pro Golf Tour und die PGA of Germany. Seit 2013 ist er Geschäftsführer des Golfclub München-Riedhof. Kariem Baraka ist geprüfter R&A Referee, ausgebildeter Golf-Betriebswirt und Mitglied des Ausschusses „Golfregeln und Amateurstatut“ des Deutschen Golf Verbands. „Ich möchte die Erfahrungen, die ich in den letzten 20 Jahren im Golf gemacht habe, gerne in die Vorstandsarbeit einbringen“, so der 39-Jährige.

Anthony Lloyd wurde am 2. Dezember 1967 im englischen Manchester geboren und entschied sich nach seinem Dienst in der British Army für eine Ausbildung zum Golfprofessional bei der PGA of Great Britain & Ireland. Diese schloss er im Februar 1995 ab, wenige Monate später, inzwischen in Deutschland, wurde er auch Mitglied der PGA of Germany. Der G1-Professional arbeitet seit 1996 erfolgreich im Golfclub Domäne Niederreutin im baden-württembergischen Bondorf als Head Professional und betreibt dort eine PGA Premium Golfschule. Ebenfalls leitet er dort sowie im Golfclub Schloss Monrepos in Ludwigsburg die Pro-Shops der Anlagen. „Mein Motto ist: Keep it simple. Ich arbeite als Partner auf Augenhöhe mit meinen Schülern und helfe ihnen, mehr Spaß und Erfolg am eigenen Golfspiel zu haben“, so Tony Lloyd zu seiner offenbar höchst erfolgreichen Teaching-Philosophie: Sein bekanntester Schüler ist der Pleidelsheimer Marcel Schneider, mit dem der Engländer seit 2013 fest zusammenarbeitet und mit dem er zuletzt den Aufstieg auf die European Tour 2018 feiern konnte.

Weitere Informationen zur PGA of Germany, zum Vorstand, der Geschäftsführung und zur Struktur des in München beheimateten Berufsverbands des Professional Golf in Deutschland sind auf der Website des Verbands unter www.pga.de abrufbar.

08.02.2018 11:32

Sebastian Holzapfel neuer Vorsitzender des Gremiums

Der Prüfungsausschuss der PGA of Germany steht seit Jahresbeginn unter neuer Leitung: Sebastian Holzapfel, Jahrgang 1980, PGA Golfprofessional des GC St. Leon-Rot und Absolvent des Master-Studiengangs Golf, hat das Amt am 1. Januar 2018 übernommen. Er löst damit Christoph Herrmann ab, Vorsitzender des Gremiums von 1999 bis 2017. Herrmann ist seit 1. Januar 2018 der neue Golf-Bundestrainer des DGV-Jungen-Kaders und verstärkt damit das Trainerteam des Golf Team Germany respektive des Deutschen Golf Verbands. Eine Aufgabe, die sich zeitlich nicht mit der ebenfalls sehr arbeitsintensiven Leitung des PGA Prüfungsausschusses vereinbaren lässt.

München – Zwei Jahrzehnte lang hat er seinen Berufsverband an entscheidender Stelle mitgeprägt und als Vorsitzender des Prüfungsausausschusses der PGA of Germany dafür gesorgt, dass die abschließenden Examina der Ausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional ebenso wie die zum PGA Assistenten stets gleichermaßen fair wie niveauvoll waren: Christoph Herrmann, Jahrgang 1967, seit 1992 Mitglied der PGA of Germany. Knapp zwei Jahrzehnte lang überzeugte er sich als oberster Prüfer vom Know-how von in dieser Zeit knapp 700 Absolventen, stellte ihr Wissen und Können auf die Probe und überreichte ihnen schließlich nach dreijähriger Ausbildung in feierlichem Rahmen und auf großer Bühne die begehrten Abschlusszeugnisse.

„Tatsächlich bedauere ich es, nicht mehr in der Weise für die PGA of Germany zur Verfügung stehen zu können wie bisher“, so Herrmann. Zu umfangreich und mit erheblicher Reisetätigkeit verbunden sind die neuen Aufgaben als Bundestrainer. „Was die Konstanz angeht, waren meine Aktivitäten für die PGA of Germany ganz bestimmt der erfüllendste Teil meiner gesamten bisherigen Arbeit. Ich habe es immer geliebt, etwas für meinen Berufsverband zu tun, sei es in Ausbildung oder Prüfung – das war immer eine feste Säule meiner Tätigkeit.“ Insbesondere habe ihn der Austausch mit den in den PGA Gremien tätigen Kollegen „zu dem gemacht, was ich heute bin. Auf diese Weise war ich immer Up-to-date, und diesen regelmäßigen Austausch werde ich vermissen. Da ist schon eine gewisse Wehmut dabei – keine Frage!“ Wobei der Erfahrungs- und Meinungsaustausch auch künftig gesichert ist: Christoph Herrmann bleibt sowohl dem Ausbildungsausschuss der PGA of Germany als auch dem Prüfungsausschuss als gestaltendes Mitglied erhalten, nur nicht mehr in leitender Funktion.

Die Leitung des Prüfungsausschussess übernimmt mit Sebastian Holzapfel ein erfahrenes Mitglied des PGA Lehrteams und ein langjähriger Prüfer. Seit 1. Januar 2018 zeichnet er für die umfangreichen Abschlussprüfungen für PreCourse-Teilnehmer, Assistenten und Fully Qualified PGA Golfprofessionals verantwortlich und bestimmt gemeinsam mit den Kollegen des Ausbildungs- und des Prüfungsausschusses, was angehende PGA Golfprofessionals zu lernen, zu wissen und zu beherrschen haben.

Sebastian Holzapfel ist seit 1. März 2001 Mitglied der PGA of Germany. Seine hohe fachliche Qualifikation hat er einmal mehr im Herbst 2017 mit dem erfolgreichen Abschluss des Master-Studiengangs Golf an der Deutschen Sporthochschule Köln unterstrichen; dass er nun als Leiter der PGA Prüfungskommission berufen wurde, sieht er auch als Folge dieses hohen Engagements; drei Jahre lang hatte er das Master-Studium parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit als Golflehrer absolviert. „Ich freue mich sehr, diese anspruchsvolle Aufgabe übernehmen zu dürfen. Die Fußstapfen von Christoph Herrmann sind tatsächlich aber sehr groß, und ich bin deshalb sehr glücklich darüber, dass er den Gremien weiterhin erhalten bleibt und wir auch künftig auf seine langjährige Erfahrung und seine Expertise zählen dürfen“, so Holzapfel. Herrmann bestätigt: „Wir sind in sehr enger Verbindung, tauschen uns intensiv aus, und ich bin mir sicher, dass der Prüfungsausschuss bei Sebastian in sehr guten Händen ist.“

Dem neuen Leiter liegt vor allem am Herzen, weiterhin eine „ebenso anspruchsvolle wie faire Prüfung“ für die Absolventen der Ausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional zu gestalten. „Die Ausbildung und die abschließenden Prüfungen zum PGA Assistenten oder zum Fully Qualified PGA Golfprofessional sind ein solides, gesundes und gewachsenes System, an dem ich als Mitglied des Lehrteams und auch des Prüfungsausschusses ja auch schon seit einigen Jahren aktiv beteiligt bin. Es geht jetzt nicht darum, hier alles umzukrempeln und neu zu erfinden. Aber selbstverständlich ist es ein lebendiges System, und als solches ist es auch in einem steten Wandel. Es ist wichtig, die Abläufe zu beobachten und sich auch stets selbst zu hinterfragen und zu prüfen, ob wir Dinge vielleicht noch besser machen können.“

Dem PGA Lehrteam gehört Sebastian Holzapfel seit 2008 an, dem Prüfungsausschuss seit 2010. Er ist Vater von zwei Töchtern (2 Jahre und 7 Monate) und ist mit seiner Familie soeben ins Kraichgau gezogen, denn ebenfalls seit 1. Januar 2018 verantwortet er im GC St. Leon-Rot das Training der Jungen in den Altersklassen 12 und 14.

07.02.2018 11:32

Master-Abschluss für 15 Absolventen

Sie sind am Ziel: Die 15 Absolventen des Studiengangs „Master of Science Research and Instruction in Golf“ haben ihr dreijähriges Master-Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln mit Erfolg abgeschlossen und verfügen nun über einen hochkarätigen akademischen Abschluss. Sie sind weltweit die ersten Studenten, die einen Master-Titel im Bereich der Golflehre vorweisen können. Bei allen Absolventen handelt es sich um PGA Golfprofessionals, die die Chance genutzt haben, die höchste universitäre Qualifikationsstufe zu erreichen, die dieser Beruf aktuell zu bieten hat. Die beste Gesamtleistung zeigten dabei Hanna Baum-Proske und Benjamin Schlichting vom Kölner Golfclub, die ihr Studium jeweils mit der Gesamtnote 1 abgeschlossen haben.

München/Köln – „Ich bin so richtig aus der Komfortzone herausgekommen“, beschreibt Benjamin Schlichting, Jahrgang 1976, die vergangenen drei Jahre. Drei Jahre, in denen ihn das Master-Studium Golf an der Sporthochschule in Köln in sehr vielen Bereichen weiter, teilweise aber auch an seine Grenzen gebracht hat. „Gerade zu Beginn war es sehr intensiv“, sagt Schlichting. Da tauchten die Studenten in die Tiefen der Leistungsphysiologie ein, erstellten aufwändige Präsentationen und Hausarbeiten, erlernten wissenschaftliche Arbeitsmethoden und Vortragspraktiken. In den Präsenzwochen an der Sporthochschule und später in Räumlichkeiten des Kölner Golfclub erarbeiteten sie gemeinsam mit den Dozenten völlig neue Themenfelder, stellten Untersuchungen in Fächern wie Sportpsychologie, Medizin und Trainingswissenschaft an, vertieften die Forschung später und fertigten über die Ergebnisse umfangreiche Hausarbeiten an.

Und das alles parallel zum Beruf als PGA Golfprofessional. Das Studium und die Aufgaben als Trainer und Coach in Einklang zu bringen, stellte alle Absolventen vor große Herausforderungen, eröffnete aber auch völlig neue Einblicke, Möglichkeiten und Erkenntnisse. „Das beständige Lernen hat neue Energien freigesetzt“, so Schlichting. „Ich habe zum Beispiel während des wirklich sehr intensiven dritten Studienjahrs im Golfclub trotzdem mehr Unterricht gegeben als jemals zuvor.“

Als „beste Entscheidung, die ich treffen konnte“, bezeichnet seine Studien- und Club-Kollegin Hanna Baum-Proske die Anmeldung für das Studium. „Man erschließt völlig neue Dimensionen, erhält ganz neue Blickwinkel. Ich schaue heute völlig anders auf die Dinge – nicht nur im Golf.“

Sowohl Benjamin Schlichting als auch Hanna Baum-Proske haben ihren Master mit Bravour abgeschlossen, erhielten die Noten 1,3 und 1,1. Und wie ihre Kommilitonen haben sie eine neue Stufe der beruflichen Ausbildung im Professional Golf erreicht. Drei Jahre lang haben sie in eine akademische Golfausbildung investiert, die einzigartig ist weltweit. Die 15 Absolventen des Jahrgangs 2014-2017 sind Pioniere, die zahlreiche Berufsfelder im Golf und viele weitere Positionen allgemein nicht nur im Sport besetzen können. Ganz gleich, ob es um Training, Lehre, Entwicklung oder Forschung geht. Der zweite Studienjahrgang des „Master of Science Research and Instruction in Golf“ hat im Wintersemester 2017/2018 begonnen.

Beste Karrieremöglichkeiten im gesamten Golfmarkt  

Den Golf-Mastern steht die Tür zu einer beruflichen Karriere im Golf nun in jedem Fall weit offen, und zwar im gesamten Golfmarkt. „Ich gehe mit dem Master jetzt nicht hausieren“, sagt Schlichting, weder in seinem Golfclub noch anderswo. Er hat das Studium absolviert, um sich als Coach weiterzuentwickeln. Diese Möglichkeit sieht er im Kölner Golfclub. „Ich habe hier eine Perspektive und bin erst mal da, wo ich sein möchte. Das primäre Ziel eines solchen Studiums muss in meinen Augen sein, sich selbst weiterzuentwickeln und den eigenen Horizont zu erweitern.“ Leistungssport interessiert ihn, das Training von Spitzenspielern, ebenso eine koordinierende Tätigkeit in einem Verband. Erfahrungen als NRW-Stützpunkt-Trainer hat er bereits gesammelt, Heimtrainer von jugendlichen Leistungssportlern ist er mit Leidenschaft. „Ich habe jetzt eine gute Grundlage für alles, was da kommt“, so Schlichting.

Hanna Baum-Proske hat Gefallen an der wissenschaftlichen Arbeit gefunden, möchte weiterhin forschen, in jedem Fall auch noch promovieren und dabei die tieferen Zusammenhänge motorischen Lernens im Golf erkunden. „Ich suche gerade schon einen Doktorvater“, so die 35-Jährige.

Ihre Master-Urkunden werden Hanna Baum-Proske, Schlichting und ihre 13 Kommilitonen am Abend des 24. Februar 2018 entgegennehmen, wenn die PGA of Germany, die den Studiengang gemeinsam mit der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) ins Leben gerufen und organsiert hat, im Kasseler Stadtpalais feierlich die Golfsaison 2018 beginnt.

Hier gibt es weitere Informationen zum Master-Studium Golf >>>

Die Absolventen des Master-Studium Golf

Stand: 1. Februar 2018
Name Golfclub/Golfschule
Stand: 1. Februar 2018  
Hanna Maria Baum-Proske Kölner Golfclub
Morgan D'Arcy GC Bergisch Land Wuppertal
Marc Delmas GC Bergisch Land Wuppertal
Jörg Fronczak Kölner Golfclub
Martin Götze GC Gut Lärchenhof
Sebastian Holzapfel GC St. Leon-Rot
Frank Löhle -
George Mayhew Golfclub Wasserburg Anholt
Ralf Pütter Bochumer Golfclub
Ulrich Schäring Oldenburgischer Golfclub
Benjamin Schlichting Kölner Golfclub
Eric Uetrecht Bielefelder Golfclub
Octavian Uilacan Frankfurter GC / Golfschule Tavi
Joerg Vanden Berge Vanden Berge Golf UG
Jens Weishaupt Hamburger Golfverband

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