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Pressemeldungen der PGA of Germany

Die PGA of Germany und ihre Tochtergesellschaften informieren regelmäßig per Pressemeldung über ihre Aktivitäten. Alle Meldungen finden Sie hier im Überblick - rechts können Sie das jeweilige Jahr auswählen. Falls Sie Interesse an einer Meldung aus früheren Jahren haben, senden Sie bitte eine eMail an presse@pga.de.

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2017

14.09.2017 13:46

Christopher Godson triumphiert bei der H&H Golf PGA Club Professional Series

PGA Golfprofessional Christopher Godson ist der Gewinner des dritten Saison-Turniers der H&H Golf PGA Club Professional Series 2017. Im Wittelsbacher Golfclub Rohrenfeld in Neuburg setzte sich der Golflehrer des GC Ebersberg mit einer 70er-Runde durch, siegte bei diesem als Ein-Tages-Turnier ausgetragenen Wettbewerb vor seinen Berufskollegen Thomas Gögele (71 Schläge) und Mark Stevenson (72 Schläge). Die ersten beiden Events der Turnierserie, die den in der Hauptsache unterrichtenden Mitgliedern der PGA of Germany vorbehalten ist, hatten Christoph Spora vom GC Syke und Dennis Küpper vom GC Düsseldorf-Grafenberg für sich entschieden. Dennis Küpper führt aktuell auch die Gesamt-Rangliste der Teacher-Wertung 2017 an.

Neuburg – Er kam ohne große Erwartungen, ohne jegliche Turnierpraxis in dieser Saison, spielte frei auf und nahm am Ende die Siegertrophäe mit nach Hause: Christopher Godson, Golflehrer im GC Ebersberg, bestritt im Wittelsbacher GC Rohrenfeld Neuburg sein in diesem Jahr erstes Turnier, und er überzeugte auf Anhieb. Mit fünf Birdies bei drei Bogeys notierte der 33-Jährige gesamt 2 unter Par auf dem malerischen Parkland-Parcours vor den Toren des bayerischen Neuburg an der Donau und war damit stärker als alle seine Konkurrenten. „Bei den Turnieren der H&H Series im Süden Deutschlands spiele ich eigentlich immer mit“, so Godson, „und es dürfte für meinen Geschmack sogar gerne noch mehr davon geben. Diese Turnierserie ist eine tolle Sache, und es hat mir wieder sehr großen Spaß gemacht, Wettkampf-Golf zu spielen.“

Als Vorbereitung auf die Deutsche Golflehrermeisterschaft, die vom 10. bis 12. Oktober im A-Rosa Scharmützelsee in Bad Saarow stattfindet, wollte Godson das Ein-Tages-Turnier nutzen. Dass er nach 18 Löchern die Siegertrophäe und den mit 1200 Euro größten Preisgeld-Scheck mit nach Hause nehmen würde, damit hatte er nicht gerechnet – und das gleich in zweifacher Hinsicht: „Ich habe nicht erwartet, dass es sofort so gut läuft und ich hier direkt um den Titel mitspielen kann. Dieses Jahr hatte ich bisher kaum Gelegenheit, zu spielen, und ich habe noch kein Turnier bestritten. Aber ich suche eigentlich immer den Wettkampf“, so Godson. Entsprechend frei, völlig ohne Druck und mit großer Freude am Turniergolf hatte er aufgespielt. „Und überhaupt habe ich erst am ersten Abschlag realisiert, dass diesmal nur eine Runde gespielt wird, ich hatte mich eigentlich auf zwei volle Turniertage eingestellt.“ Bisher wurden die Wettspiele der H&H Golf PGA Club Professional Series stets über 36 Löcher ausgetragen, das 18-Löcher-Event im Wittelsbacher GC war insofern eine Kurzform-Premiere. Godson: „Sehr gerne hätte ich auch zwei Runden gespielt, aber es ist natürlich sehr schön, dass es auf Anhieb so gut gelaufen ist. Dieser Sieg auf dieser wirklich herrlichen und sehr gut gepflegten Golfanlage motiviert mich zusätzlich für die Deutsche Meisterschaft.“

Auf dem malerischen Longhitter-Parcours des Wittelsbacher GC galt es für die Teilnehmer vom ersten Loch an, auf Angriff zu spielen; großes Taktieren bringt bei nur einer Wertungsrunde wenig Aussicht auf Erfolg. Am Ende besetzten mit den beiden Deutschen Christopher Godson und Thomas Gögele (Gögele Golf) sowie dem Engländer Mark Stevenson (Golf- und LC Gut Rieden) drei der Favoriten die Podestplätze und unterstrichen damit, dass der knapp 6800 Meter lange Championship-Parcours sowohl exzellente Weitenjäger-Qualitäten als auch ein vollständiges Schlagrepertoire erfordert.

„Wir haben sehr gutes Golf gesehen, und es war eine rundum gelungene Veranstaltung bei exzellenten Bedingungen“, urteilte entsprechend auch Heinz Mayerhofer, Repräsentant des Turnier-Titelsponsors H&H Golf. Das Unternehmen mit Sitz in Bobingen ist Turnier-Sponsor und Poolpartner der PGA of Germany und unterstützt neben den drei Events der PGA Club Professional Series auch die Deutsche Golflehrermeisterschaft als Titelsponsor. H&H Golf ist auf Reisen für und mit PGA Golfprofessionals spezialisiert und bietet auch attraktive ProAm-Events an. Vom 3. bis 10. Dezember 2017 geht es beispielsweise zum großen H&H Golf ProAm ins Precise Resort El Rompido an der Costa de la Luz in Andalusien, wo die Teilnehmer um Preisgelder und Sachleistungen im Wert von 30.000 Euro spielen. Weitere Infos unter www.hhgolf.de.

Das erste Turnier der H&H Golf PGA Club Professional Series 2017 hatte im Mai mit gesamt 3 unter Par (70+71) der Österreicher Christoph Spora gewonnen. Im Essener Golfclub Haus Oefte setzte sich der 39-Jährige aus Zell am See, der im Golfclub Syke unterrichtet, mit einem Schlag Vorsprung vor Lokalmatador Nicholas Hubbard (England) und Dennis Küpper vom Golfclub Düsseldorf-Grafenberg durch, die mit 2 unter Par Rang 2 teilten. „Die Turniere der H&H Golf PGA Club Professional Series sind eine ganz tolle Plattform“, so Spora nach seinem Sieg. „Ich habe gekämpft, ohne zu großen Druck, in gewisser Weise entspannt, aber doch mit Ehrgeiz und vor allem mit sehr viel Spaß!“ Den Titel bei Turnier Nummer 2, das im Juli im Hamburger Golf-Club St. Dionys ausgetragen wurde, hatte sich Dennis Küpper vom GC Düsseldorf-Grafenberg gesichert und dabei einmal mehr seine herausragenden spielerischen Qualitäten unter Beweis gestellt: Der PGA Golfprofessional gewann das Turnier mit gesamt 1 unter Par (72+71). Nach 36 Löchern hatte der 32-Jährige zwei Schläge Vorsprung vor Nicholas Hubbard, Florian Jahn und Dennis Lohrmann, die mit 1 über Par Rang 2 teilten.

Mit gesamt 2950 Punkten belegt Dennis Küpper aktuell auch Platz 1 der German Order of Merit der Club Professionals, die von PGA Turnier-Partner H&H Golf präsentiert wird. Zweiter ist Christoph Spora (2383 Punkte), auf Rang 3 wird Nicholas Hubbard mit 2092 Punkten geführt. Der Gesamtsieger der Jahreswertung 2017 der Golflehrer der PGA of Germany wird damit erst am Nachmittag des 12. Oktober feststehen, wenn die drei Wertungsrunden der H&H Golf PGA Teachers Championship gespielt sind. Dort geht es bei den Herren um 25.630 Euro Preisgeld und ebenso viele Ranglistenpunkte, womit für Nicholas Hubbard bereits fest steht, dass er am Scharmützelsee bei den Herren an den Abschlag gehen wird, und nicht in der Konkurrenz der Senioren, in der er ebenfalls startberechtigt ist: „Ich glaube, ich kann dieses Jahr bei den Herren den Titel holen“, so Hubbard. Eine Trophäe, die ihm noch fehlt in seiner Sammlung, was allerdings auch für hochkarätige Kontrahenten wie nicht zuletzt Christopher Godson gilt.

H&H Golf PGA Club Professional Series 2017

Ranglistenturnier für Teaching Professionals der PGA of Germany, 11.9.2017, Wittelsbacher GC Rohrenfeld Neuburg

Platz

Name

Club/Attachment

+/-

R1

Gesamt

Preisgeld in Euro

1

Christopher Godson

GC Ebersberg

-2

70

70

1200,00

2

Thomas Gögele

Gögele Golf

-1

71

71

720,00

3

Mark Stevenson

Golf- und LC Gut Rieden

Par

72

72

420,00

4

Colin Monk

GC Schweinfurt

+1

73

73

360,00

T5

Richard Foster

GC München-Riedhof

+2

74

74

309,00

T5

Nicholas Hubbard

Essener GC Haus Oefte

+2

74

74

309,00

Alle Ergebnisse des Turniers stehen auf der Website der PGA of Germany unter www.pga.de zur Verfügung.

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03.07.2017 12:15

Patrick Kopp und Benedict Staben gewinnen die Deutsche Vierermeisterschaft

Schon im letzten Jahr hat es ein Stechen gegeben, und auch die German PGA Team Championship 2017 war bis zum Ende eine ganz enge Kiste: Erst durch Birdies an den Löchern 17 und 18 sicherten sich der Hamburger Benedict Staben und Patrick Kopp aus Olching bei München die Deutsche Vierermeisterschaft. Im Golf-Resort Bitburger Land in Wißmannsdorf lag das Nord-Süd-Duo nach drei Runden im Klassischen Vierer, Vierer mit Auswahldrive und Vierball-Bestball gesamt 16 unter Par (71, 66, 63) und damit einen Schlag vor den Vizemeistern Oliver Eckstein/Max Griesbeck (73, 65, 63).

Wißmannsdorf – Manchmal ist es ganz hilfreich, wenn man nicht so genau weiß, wie es steht. Wäre sich Patrick Kopp darüber im Klaren gewesen, dass er diesen Birdie-Putt aus drei Metern an Spielbahn 18 des Golf-Resort Bitburger Land unbedingt lochen muss, um ein Stechen zu vermeiden, er hätte ihn vielleicht nicht ganz so seelenruhig zum Turniersieg eingeschoben. „Wir dachten, dass wir drei oder sogar vier Schläge vorne sind“, so Kopp später, „deshalb war ich recht entspannt beim Putt.“ Und sein Spielpartner Benedict Staben stellte fest: „Es ist eigentlich immer klug, nicht zu sehr an das Ergebnis zu denken.“ Auf diese Weise spulten die beiden Tourspieler, die sich vor drei Jahren auf der Pro Golf Tour kennengelernt haben und seither oft zusammen trainieren und bei Reisen das Zimmer teilen, ihr Programm bei der Deutschen Vierermeisterschaft der PGA Golfprofessionals konzentriert ab, ergänzten sich drei Tage lang optimal und hatten den Par-72-Parcours in Wißmannsdorf jederzeit gut im Griff. „Wir haben ganz ruhig unser Spiel gespielt, aber natürlich verspürt man schon auch einen gewissen Druck, schließlich will man den Partner ja nicht enttäuschen“, so Kopp.

Das gelang beiden schon am ersten Tag, als sie gemeinsam mit einer soliden 71er-Runde den Grundstein für den späteren Erfolg legten. Nach 18 Löchern hatten Maximilian Glauert und Dennis Küpper mit 69 Schlägen die Führung erobert, doch mit einer 66er-Runde schlossen Kopp/Staben bereits am zweiten Tag zu den Spitzenreitern auf; schlaggleich gingen die vier Professionals mit jeweils 7 unter Par in die Finalrunde. Mit sechs Birdies auf den ersten neun Löchern setzten sich die späteren Sieger jedoch ebenso schnell wie eindrucksvoll von ihren Mitspielern ab und steuerten auf einen vermeintlich ungefährdeten Turniersieg zu. Doch in der Tat lagen sie nach einem Bogey an Bahn 16, einem 462 Meter langen Par 5, plötzlich nur noch auf Platz 2.

Was war passiert? Routinier Oliver Eckstein aus Hamburg und Pro-Golf-Tour-Spieler Max Griesbeck aus Bocholt hatten eine 63 auf ihrer Scorekarte unterschrieben und saßen zu diesem Zeitpunkt mit gesamt 15 unter Par als Führende im Clubhaus. Ganz auf das eigene Spiel konzentriert, hatten Kopp/Staben die großen Leaderboards nicht im Blick gehabt. Doch auch dieser Fokussierung hatten sie es letztlich zu verdanken, dass sie an Bahn 17 mit ihrem an diesem Tag zehnten Birdie wieder gleichzogen und Patrick Kopp wenig später auch auf dem 18. Grün zum Birdie und damit zum Turniersieg einlochte. Zu einem Sieg, der zwar knapper ausfiel, als gedacht, der sich, so Benedict Staben, aber „noch viel großartiger anfühlt als die beiden Titel, die ich letztes Jahr auf der Pro Golf Tour gewonnen habe. Im Team ist das noch einmal doppelt so schön!“ Geteilte Freude ist doppelte Freude – vor allem bei der Vierermeisterschaft.

Die fand zum zweiten Mal in Folge auf der Anlage des Golf-Resort Bitburger Land in Wißmannsdorf statt, und erneut machte Roman Graf, in Personalunion Head-Professional, Manager und künftig auch Betreiber des Resorts, das Turnier zu einem kleinen Golf-Festival. Kombiniert mit dem Tag der offenen Tür, einem Erzeugermarkt und einigen Show-Events kamen trotz teils widrigen Wetters zahlreiche Zuschauer, um Professional Golf aus nächster Nähe zu erleben und die ganz besondere Stimmung dieser German PGA Team Championship zu genießen. „Ich habe tollen Golfsport gesehen, inkusive eines sehr spannenden Finales auf Bahn 18“, zeigte sich Roman Graf zufrieden mit dem gebotenen Sport. „Das beste Team hat verdient gewonnen.“

Wie schon im letzten Jahr kamen neben Clubmitgliedern zahlreiche Golfinteressierte aus der Region auf die Anlage, folgten den Professionals auf der Runde und informierten sich über den Golfsport, den Club sowie Mitgliedschaftsangebote. „Ich möchte das Turnier sehr gerne auch im nächsten Jahr wieder auf unserer Anlage durchführen“, so Graf, der sich dann sogar „ein internationales Feld unter der Schirmherrschaft der PGA of Germany“ vorstellen kann. Schließlich seien es von Wißmannsdorf aus nur wenige Kilometer bis nach Belgien und Luxemburg, und auch die Niederlande sind nicht weit.

Dies ist Zukunftsmusik, doch für die Mitglieder der PGA of Germany stehen nach der Deutschen Vierermeisterschaft in diesem Jahr in jedem Fall noch insgesamt drei Turniere auf dem Saisonplan: Am 10. und 11. Juli ist der Golf-Club St. Dionys in Hamburg Gastgeber des zweiten Turniers der H&H Golf PGA Club Professional Series 2017. Am 11. September findet im Wittelsbacher Golfclub in Neuburg an der Donau das in diesem Jahr vierte und letzte Event der Serie statt, dort wird nur eine Runde gespielt. Vom 10. bis 12. Oktober schließlich ist im A-ROSA Scharmützelsee in Bad Saarow die H&H Golf PGA Teachers Championship angesetzt, bei der Damen, Herren und Senioren an den Abschlag gehen. Bei allen drei Events sind ausschließlich die hauptsächlich unterrichtenden Mitglieder der PGA of Germany startberechtigt. Infos unter www.pga.de.

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29.06.2017 17:11

PGA Golflehrer: Karrierestart mit dem PGA PreCourse 2017

Die PGA of Germany bildet in ihrem System Interessenten innerhalb von drei Jahren zu PGA Golflehrerinnen und PGA Golflehrern aus und macht sie startklar für eine berufliche Karriere im Golfmarkt. Ausbildungsbeginn ist jeweils am 1. Februar eines Jahres, doch bereits im Sommer davor gilt es, den PGA PreCourse und im Anschluss daran einen obligatorischen Eingangstest zu absolvieren, beides Voraussetzungen für den Beginn der PGA Berufsausbildung und den Start einer Karriere als PGA Golfprofessional. Anmeldeschluss für den PGA PreCourse 2017 ist offiziell am 6. Juli.

München – Über 50 Auszubildende schlagen jedes Jahr den Berufsweg des Golflehrers ein und entscheiden sich für eine Schulung zum PGA Golfprofessional. Voraussetzung, um diese zu beginnen, ist ein erfolgreich absolvierter Eingangstest, dem in der Regel der obligatorische PGA PreCourse vorausgeht. Der PGA PreCourse bereitet auf die Aufgaben im Golfclub vor, vermittelt Inhalte des Kinder- und Jugendtrainings sowie Grundlagen der Golftechnik und des Regelwerks. Er garantiert damit ein einheitliches Ausgangsniveau der Auszubildenden und erlaubt den Interessenten einen ersten Einblick in die Inhalte der insgesamt dreijährigen Berufsausbildung.

Der PreCourse 2017 beginnt mit einem ersten Seminar in Halle (3. bis 6. August 2017), Seminar 2 findet in Köln statt (24. bis 27. August), Seminar 3 in Bad Waldsee (5. bis 8. Oktober). Neben diesen drei Hauptseminaren sind im September und im Oktober zwei jeweils dreitägige Tutorenseminare zu besuchen, die eine praktische Schulung in Kleingruppen garantieren, bevor der PGA PreCourse im November mit der Prüfung zum C-Trainer Golf Breitensport abschließt. Alle Veranstaltungen können auch berufsbegleitend besucht werden. Am PGA PreCourse darf teilnehmen, wer eine Stammvorgabe von zumindest –18,4 hat und mindestens 17 Jahre alt ist. Offizieller Anmeldeschluss für den PreCourse 2017 ist am 6. Juli 2017, Nachmeldungen sind auf Anfrage möglich. Weitere Informationen stehen unter www.pga.de auf der Website der PGA of Germany zur Verfügung; dort gibt es auch die Möglichkeit zur Online-Anmeldung.

Insgesamt dauert die Ausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional drei Jahre – danach sind die Absolventen in der Lage, jedem Kunden zum individuellen Erfolgserlebnis zu verhelfen. Damit dies auf jedem Niveau klappt, vom Kind über den jugendlichen Anfänger bis zum Spitzenspieler oder zur Seniorin mit Hüftproblemen, braucht der PGA Golfprofessional ein breites Portfolio an Wissen, Unterrichtsmethodik und Lehrdidaktik. Dies wird in zwei Ausbildungsmodulen vermittelt. Modul I dauert neun Monate, qualifiziert für den Unterricht von Golfeinsteigern und -anfängern und schließt mit der PGA Assistentenprüfung ab. Modul II führt in weiteren zwei Jahren zum Beruf des Fully Qualified PGA Golfprofessional, der alle Leistungsklassen unterweisen kann.

Die drei Buchstaben PGA stehen weltweit für die professionelle Seite des Golfsports. Für jeden Angehörigen der großen PGA Familie ist der Beruf des PGA Golfprofessional deshalb zugleich Chance und Verpflichtung, das Golfspiel mit Freude und Kompetenz zu lehren und zu leben. Informationen zur Ausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional stehen auf der PGA Website unter www.pga.de zur Verfügung.

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01.06.2017 14:16

German PGA Seniors Championship: Nicholas Hubbard holt seinen zweiten Titel

Mit einer fulminanten Finalrunde hat sich der Engländer Nicholas Hubbard die Siegertrophäe der German PGA Seniors Championship 2017 gesichert. Auf dem Fontane Course des Märkischen Golfclub Potsdam in Werder notierte der Professional des Essener Golfclub Haus Oefte in Durchgang 3 starke 68 Schläge, verzeichnete damit das beste Resultat des gesamten Turniers und setzte sich letztlich mit gesamt 3 unter Par (72, 73, 68) souverän durch. Deutscher Vizemeister wurde sein Landsmann Philip Gresswell vom Internationalen Golfclub Bonn, der nach 54 Löchern mit gesamt 1 über Par (74, 71, 72) ins Clubhaus kam. Hubbard hatte das Turnier bereits 2015 gewonnen.

Werder – Vor einer Woche, beim Turnier der H&H Golf PGA Club Professional Series in seinem Heimatclub Haus Oefte, hatte es sich schon angedeutet, als Nicholas Hubbard in der Herren-Konkurrenz hervorragender Zweiter wurde. Nun hat der 52-Jährige seine gute Form eindrucksvoll bestätigt: Zum zweiten Mal nach 2015, als er sich im GC Jakobsberg durchsetzte, holt sich der Mann aus dem englischen Leicester den Titel des Deutschen Senioren-Champions und unterstreicht damit seine spielerische Klasse.

„Anders als noch letzte Woche und auch im Gegensatz zu gestern habe ich heute voll auf Attacke gespielt und vor allem auch viel aggressiver geputtet“, so Hubbard nach seiner Finalrunde. „Das hat sich absolut ausgezahlt! Ich habe heute zwar nicht so gutes Golf gespielt, aber ich habe sehr gut gescored und mich immer wieder gut gerettet.“

Bereits am ersten Turniertag hatte Hubbard auf dem ebenso malerischen wie sportlich anspruchsvollen Fontane Course des Märkischen Golfclub Potsdam, erstmals Austragungsort der Deutschen Meisterschaft der Senioren, die Initiative übernommen; nach einer 72er-Runde mit vier Birdies und vier Bogeys teilte er die Führung mit dem Südafrikaner Glen Hutcheson. Im zweiten Durchgang schloss Hubbards Landsmann Philip Gresswell mit einer starken 71er-Runde zu den beiden Spitzenreitern auf, so dass am Finaltag ein mit 1 über Par schlaggleiches Führungstrio an den Abschlag ging. Doch diese letzte Runde der Senioren-DM 2017 gehörte dann vollends dem Professional des Essener GC Haus Oefte: Mit einem Birdie startete Hubbard in den Tag, legte an Bahn 7, einem 456 Meter langen Par 5, einen Eagle nach und ein weiteres Birdie auf dem 9. Grün. Seinen einzigen Schlagverlust an Bahn 10 machte er mit einem weiteren Birdie an Loch 16 wieder wett und distanzierte seine Mitspieler letztlich klar; Gresswell (+1) lag am Ende vier Schläge zurück, Hutcheson (+6) hatte als Dritter bereits neun Zähler Rückstand. Während die Kontrahenten vor allem auch mit dem teils kräftigen Wind kämpften, der über den Platz fegte, blieb Hubbard davon völlig unbeeindruckt, platzierte Abschläge und Eisen klug und lochte seine Putts auch aus der Ferne sicher.

„Dieser Sieg war ein ganzes Stück schwieriger als mein erster Titel vor zwei Jahren“, so Hubbard. „Ich musste mich an den Platz erst gewöhnen – es ist eine schöne, aber vor allem taktisch sehr anspruchsvolle und trickreiche Golfanlage. Am Ende hat es sich ausgezahlt, die Fahnen am Finaltag viel aggressiver anzugreifen.“ Der Mut wurde schließlich mit dem Titel, der mächtigen Siegertrophäe für den German PGA Seniors Champion 2017 sowie 3100 Euro Preisgeld belohnt.

Besonderen Grund zur Freude hatten neben dem Gewinner der Deutschen Meisterschaft sowie den Spielern auf den Plätzen 2 und 3 noch zwei weitere Turnierteilnehmer und Mitglieder der PGA of Germany. Zum einen durfte auch Simon Richard Fisher vom Golf Gut Hainmühlen eine Siegertrophäe mit nach Hause nehmen, der mit gesamt 23 über Par die Wertung der Super-Seniors für sich entschied, den Wettbewerb der Teilnehmer über 60 Jahre. Zum anderen erlebte auch Gastgeber und Hausherr Martin Westphal, PGA Golfprofessional und Geschäftsführer des Märkischen Golfclub Potsdam, ein absolutes sportliches Highlight: An Bahn 7, einem 456 Meter langen Par 5, gelang ihm in der ersten Runde ein Albatross, als er mit dem zweiten Schlag einlochte. Das Turnier auf seinem Heimatplatz schloss er am Ende auf Rang 14 ab und zog gleich in mehrfacher Hinsicht zufrieden Bilanz: „Natürlich hatte ich mir vorgenommen, auf meinem Heimatplatz ganz weit vorne zu landen, möglichst in den Top 10. Aber letztlich bin ich sehr zufrieden – so einen Albatross spielt man ja schließlich auch nicht alle Tage. Besonders aber freut es mich, dass wir die Golfanlage des Märkischen Golfclub Potsdam in ihrer hohen Qualität und mit ihren ganz ausgezeichneten Trainingsmöglichkeiten den Kollegen und auch einem breiten Publikum präsentieren konnten.“

Der Märkische Golfclub Potsdam verfügt über einen 18-Loch-Meisterschaftsplatz sowie eine 9-Löcher-Par-36-Anlage, außerdem gibt es einen 9-Löcher-Kurzplatz und ein Golfodrom, das perfekte Übungsanlagen bereit hält. Das Golfzentrum liegt nur 30 Minuten vor den Toren Berlins und ist der ideale Stützpunkt für eine Golf-, Urlaubs-, Genuss- oder auch Trainingsreise nach Berlin-Brandenburg (www.dermaerkische.de).

Weitere Informationen, alle Ergebnisse und zahlreiche Fotos des Turniers gibt es auf der Website der PGA of Germany unter www.pga.de.

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05.04.2017 17:25

Master-Studium an der DSHS in Köln: Akademische Qualifizierung im Golf

Der Studiengang "Master of Science Research and Instruction in Golf" feierte im Wintersemester 2014/2015 erfolgreiche Premiere an der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS). Während sich die Pioniere des ersten Studien-Jahrgangs im kommenden Herbst auf ihren Abschluss vorbereiten, beginnt der zweite Studien-Jahrgang, der erneut in Zusammenarbeit mit der PGA of Germany angeboten wird, im Wintersemester 2017/2018. Noch bis 29. Mai 2017 ist es möglich, sich für das Studium "Master of Science Research and Instruction in Golf" anzumelden, das nach drei Jahren eine hochkarätige akademische Qualifizierung im Golf und neue Berufswege mit sich bringt.

Köln/München – „Ich könnte mir vorstellen, dass ein solches Studium schon bald eine Grundvoraussetzung ist, um überhaupt eine Aufgabe wie die eines Landestrainers übernehmen zu dürfen“, sagt beispielsweise Jens Weishaupt, der Ende 2017 zu den ersten 15 Absolventen des Master-Studiengangs Golf gehören wird, die an der Deutschen Sporthochschule Köln ihren Abschluss machen. Der PGA Golfprofessional, Jahrgang 1977, ist Landestrainer des Hamburger Golf Verbands respektive Jungen-Coach des Kaders der Hanseatic Golf Union, einer gemeinsamen Leistungssport-Initiative des Hamburger Golf Verbands und des Golfverbands Schleswig-Holstein. „Mir war es immer enorm wichtig, mich weiterzubilden und niemals stehen zu bleiben. Ich hatte lange Jahre eine sehr erfolgreiche eigene Golfschule. Als ich dann aber das Angebot des Hamburger Golf Verbands erhielt, Landestrainer zu werden, war der Anreiz von Beginn an sehr hoch. Um diesen Job letztlich zu bekommen, war auch entscheidend, dass ich bereits begonnen hatte, das Master-Studium Golf zu absolvieren“, so Weishaupt. Sein Fazit nach inzwischen zweieinhalb Studienjahren: „Es ist ein Sportstudium mit einem tiefen wissenschaftlichen Ansatz. Für mich hat es von Beginn an direkten Einfluss auf meine Arbeit gehabt. Man nimmt andere Dinge wahr, setzt andere Schwerpunkte. Viele Dinge aus dem Studium fließen heute schon in meine Arbeit ein. Ich bin sehr zufrieden mit dem Studium. Es bringt viel Spaß und sehr viel neuen Input.“

Dass der Golfmarkt mit den 15 Absolventen des ersten Master-Studien-Jahrgangs „eine Reihe hochkarätiger Golf-Wissenschaftler, die zweifellos dazu beitragen werden, unseren Sport und auch unseren Berufsverband weiter voran zu bringen“, davon ist Stefan Quirmbach überzeugt, der Präsident der PGA of Germany. „Die Absolventen bilden von nun an die neue Spitze unseres weltweit anerkannten Aus- und Fortbildungssystems, das breite Berufswege und beste Karrieremöglichkeiten eröffnet."

Seit 2014 bietet die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS) in Kooperation mit der PGA of Germany den Weiterbildungsstudiengang „Master of Science Research and Instruction in Golf“ an. Das Studium ist auf sechs Semester angelegt, und verbindet als erstes Hochschulstudium den Golfsport und die Sportwissenschaft. Es schließt nach drei Jahren mit dem akademischen Grad „Master of Science“ ab und ist vor allem für PGA Golfprofessionals gedacht, die sich auf universitärer Ebene weiterqualifizieren möchten, um weitere Berufsfelder zu erschließen. Der Studiengang ist als Weiterbildungsmaster konzipiert und kann auch berufsbegleitend absolviert werden. „Das Master-Studium Golf ist eine akademische Qualifizierung speziell für den Golfsport“, so Ines Halmburger, Geschäftsführerin der Aus- und Fortbildungs GmbH der PGA of Germany. Prof. Dr. Heiko Strüder, Leiter des Studiengangs, ergänzt: „Die Absolventen können als hochqualifizierte Fachkräfte in einer Vielzahl von Berufsfeldern tätig werden, auch weit über die Grenzen des klassischen Berufsprofils des Golflehrers hinaus.“

Möglich ist auch eine anschließende Promotion, wie sie beispielsweise Hanna Maria Baum-Proske, Kommilitonin von Jens Weishaupt, bereits fest ins Auge gefasst hat: „Das Master-Studium Golf hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Im Unterricht beleuchtet und hinterfragt man die Dinge noch einmal deutlich umfangreicher als das bei anderen Fortbildungen der Fall ist. Das Studium geht sehr in die Tiefe – genau das reizt mich.“ Dem Lehrbetrieb selbst gibt sie Bestnoten: „Wir haben sehr gute Dozenten, gleichzeitig ist der Austausch in dieser kleinen Gruppe enorm produktiv“, so die gebürtige Berlinerin, die im Kölner Golfclub als Fully Qualified PGA Golfprofessional unterrichtet. Gleichwohl ist das Studium alles andere als ein Selbstläufer: „Gerade die Präsenzwochen sind sehr arbeitsintensiv. Da ist es nicht immer leicht, das Studium in den Alltag einzubauen – gerade zu Saisonbeginn im März/April“, so Baum-Proske. Ihre Motivation: „Es ist mir sehr wichtig, den eigenen Horizont beständig zu erweitern. Mir macht mein Beruf sehr viel Freude und ich möchte dieses Wissen auch im Unterricht weitergeben. Für die Zukunft könnte ich mir auch eine universitäre Laufbahn vorstellen, oder eine Kombination. In jedem Fall möchte ich nach dem Studium promovieren.“

Beginn des neuen Studienjahrgangs ist im Wintersemester 2017/2018, Meldeschluss für die Immatrikulation ist am 29. Mai 2017. Alle weiteren Infos unter studium.pga.de.

Master-Studium Golf: Fristen, Termine und Gebühren

Annahmeschluss für Bewerbungen für einen Studienplatz ab dem Wintersemester 2017/2018: Montag, 29. Mai 2017 (eingehend). Bis zu diesem Zeitpunkt müssen das Bewerbungsformular sowie alle zugehörigen Nachweise und Unterlagen vorgelegt werden.

Das Bewerbungsformular steht unter studium.pga.de zum Download im PDF-Format bereit. Darin sind alle erforderlichen Dokumente gelistet, die mit der Bewerbung eingereicht werden müssen. Die Bewerbungsunterlagen gehen entweder per E-Mail an info@pga.de oder alternativ per Post an die PGA Aus- und Fortbildungs GmbH, Landsberger Str. 290, 80687 München.

Nach Bewerbungsschluss werden die Unterlagen gesichtet und geprüft. Wer den Nachweis der wissenschaftlichen Handlungsfähigkeit erbringen muss, wird zur mündlichen Prüfung Anfang Juli geladen. Bis Mitte/Ende Juli erhalten alle Bewerber Bescheid, ob sie angenommen wurden. Erfolgreiche Bewerber erhalten mit diesem Bescheid alle Informationen zur Einschreibung.

Für die Präsenzwochen (Anwesenheitspflicht) im Wintersemester 2017/18 sind folgende Termine vorgesehen: 6. bis 12. November 2017 und 11. bis 17. Dezember 2017.

Studiengebühren in drei Raten: Die Studiengebühren für den Master of Science Research and Instruction in Golf betragen insgesamt 14.400 Euro. Dieser Betrag ist in drei Raten jeweils vor Beginn des Wintersemesters, also im Juli/September 2017, 2018 und 2019 zu begleichen. Die erste Rate beträgt 6000 Euro, die beiden folgenden jeweils 4200 Euro.

Reisekosten, Kosten für die Unterbringung und Verpflegung während der Präsenzphasen, Kosten für Literatur und ggf. für die Rückmeldegebühr sind in diesem Betrag nicht enthalten.

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08.03.2017 20:21

PGA Turnierkalender 2017: Deutsche Golflehrermeisterschaft in Bad Saarow

Drei Deutsche Meisterschaften und drei Ranglistenturniere für Teaching Professionals bilden in diesem Jahr den Turnierkalender der PGA of Germany. Bei der German PGA Seniors Championship im Märkischen Golfclub Potsdam, der German PGA Team Championship im Golf-Resort Bitburger Land und der H&H Golf PGA Teachers Championship für Damen, Herren und Senioren im A-ROSA Scharmützelsee in Bad Saarow geht es um die DM-Titel 2017. Spielstarke Golflehrer messen sich außerdem im Rahmen der Turniere der H&H Golf PGA Club Professional Series 2017 im GC Haus Oefte, im GC St. Dionys und im Wittelsbacher GC. Eine German PGA Championship, die DM für alle PGA Mitglieder, wird dieses Jahr mangels Titelsponsor nicht ausgetragen.

München – Den Auftakt des Turnierjahres 2017 der PGA of Germany bestreiten die spielstarken Golflehrer am 22. und 23. Mai im Essener GC Haus Oefte. Titelverteidiger ist – wie bei allen Turnieren der H&H Golf PGA Club Professional Series 2017 – Dennis Lohrmann vom GC Lutzhorn, der Dreifach-Triumphator des letzten Jahres. Mit Lokalmatador Nicholas Hubbard ist ihm in Essen jedoch zumindest ein ganz starker Kontrahent schon mal gewiss; der Engländer sicherte sich in den letzten Jahren mehrere Titel und Meisterschaften. Weiter geht es eine Woche später mit den Senioren unter den Mitgliedern der PGA of Germany, die den Deutschen Meister vom 29. bis 31. Mai erstmals im Märkischen Golfclub Potsdam ermitteln. Die Teilnehmer der Ü50-Klasse müssen sich dort mit dem ebenso anspruchsvollen wie malerischen Fontane Course auseinandersetzen. Topfavorit ist hier einmal mehr der Engländer Andrew MacDonald von der Golfacademy Oberallgäu, der letztes Jahr im GC Jakobsberg in Boppard seine Landsleute John Lovell und Philip Gresswell auf Rang 2 verwiesen hatte.

Als voller Erfolg stellte sich 2016 die Wiederaufnahme der Deutschen Vierer-Meisterschaft heraus, der German PGA Team Championship, die sich sowohl zahlreicher als auch spielstarker Beteiligung erfreute und auch viele Zuschauer auf die Anlage des Golf Resort Bitburger Land in Wißmannsdorf brachte. Teilnehmer und Besucher erwartet dort vom 29. Juni (ProAm) bis 2. Juli (Finalrunde) erneut ein fantastisches Golf-Festival. Die beiden Pro-Golf-Tour-Spieler David Heinzinger und Anton Kirstein konnten im letzten Jahr den Sieg für sich verbuchen, setzten sich letztlich nach Klassischem Vierer, Vierer mit Auswahldrive und Vierball-Bestball am sechsten Extra-Loch des Stechens denkbar knapp gegen Finn Fleer und Florian Kolberg durch.

Mit den H&H Golf PGA Club Professional-Events im Golf-Club St. Dionys bei Hamburg (10. und 11. Juli) und dem eintägigen Turnier der Serie im Wittelsbacher Golfclub Rohrenfeld Neuburg (11. September) gibt’s weitere Spiel- und Turnierpraxis für Golflehrer in den Sommermonaten, und damit zweifache Gelegenheit, sich fit zu machen für das große Finale der PGA Wettspiel-Saison: Beim traditionellen Abschluss-Turnier des Jahres, der H&H Golf PGA Teachers Championship, hatten 2016 am Hardenberg bei den Herren Christoph Günther und bei den Senioren David Blakeman triumphiert. In diesem Jahr kehrt die Deutsche Meisterschaft der spielstärksten Golflehrer unter den Mitgliedern der PGA of Germany wieder zurück nach Bad Saarow ins A-ROSA Scharmützelsee, wo es vom 10. bis 12. Oktober um die letzten DM-Titel 2017 geht

Das bisherige Flaggschiff-Event der PGA of Germany, die German PGA Championship, wird in diesem Jahr nicht ausgetragen – mangels Titelsponsor. „Trotz intensiver Suche ist es uns leider nicht gelungen, einen Partner für dieses Turnier zu gewinnen“, so Rainer Goldrian, Geschäftsführer der PGA of Germany. Bei einem Gesamtpreisgeld von traditionell über 60.000 Euro und einem entsprechend aufwändigen Setup für Damen und Herren schlagen die Gesamtkosten dieser Deutschen Meisterschaft der Mitglieder der PGA of Germany mit einem knapp sechsstelligen Betrag zu Buche. Zu viel, um diese Summe ganz ohne finanzielle Unterstützung eines Sponsors aus eigener Kraft zu stemmen. „Wir versuchen weiterhin, wieder einen Partner für dieses Traditionsturnier zu finden, um es in kommenden Jahren wieder fest im Turnierkalender verankern zu können“, so Goldrian. „Wir möchten die German PGA Championship sehr gerne wieder ins Turnierprogramm aufnehmen – aber nicht zu jedem Preis. Wir denken hier über neue Ansätze nach, eventuell auch über eine Veränderung des Formats.“

Attraktiv und breit bleibt das Wettspielangebot der PGA of Germany aber in jedem Fall auch in der Saison 2017: Wer sich als PGA Golfprofessional vor allem auf Turniere konzentrieren möchte und den Fokus seiner Berufslaufbahn auf eine Karriere als Spieler legt, dem steht mit der von der PGA of Germany betriebenen Pro Golf Tour eine hochkarätige internationale Turnierplattform mit über 20 Events im Jahr zum sportlichen Vergleich zur Verfügung. Die Golflehrer unter den PGA Mitgliedern können sich untereinander weiterhin bei der H&H Golf PGA Teachers Championship und bei den Events der H&H Golf PGA Club Professional Series messen.

Ausführliche Berichte, Ergebnisse und Fotos zu allen Turnieren stehen auf der Website der PGA of Germany unter www.pga.de zur Verfügung, ebenso informiert die PGA of Germany im Rahmen ihres Facebook-Auftritts über alle Events des Berufsverbands.

 

Die Turniersaison 2017 der PGA of Germany

Datum

Turniername

Club/Austragungsort

22. - 23.5.

H&H Golf PGA Club Professional Series I

Essener Golfclub Haus Oefte / Essen

29. - 31.5.

German PGA Seniors Championship

Märkischer Golfclub Potsdam / Werder/Havel

30.6. - 2.7.

German PGA Team Championship

Golf-Resort Bitburger Land / Wißmannsdorf

10. - 11.7.

H&H Golf PGA Club Professional Series II

Golf-Club St. Dionys / St. Dionys

11.9.

H&H Golf PGA Club Professional Series III

Wittelsbacher Golfclub Rohrenfeld / Neuburg

10. - 12.10.

H&H Golf PGA Teachers Championship

A-ROSA Scharmützelsee / Bad Saarow

10. - 12.10.

H&H Golf PGA Ladies & Seniors Championship

A-ROSA Scharmützelsee / Bad Saarow

 

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06.02.2017 18:50

PGA Awards: Martin Hasenbein ist der PGA Teacher of the Year 2016

Die ersten Siegertrophäen im neuen Golfjahr sind vergeben: Im Kongress Palais der Stadt Kassel ehrte die PGA of Germany die besten Golflehrer und die stärksten Golfspieler der letzten Saison. Die PGA Awards 2016 gehen an Martin Hasenbein als PGA Teacher of the Year sowie an Chris Webers als dem herausragenden Jugendtrainer 2016. Die überzeugendsten spielerischen Leistungen im letzten Jahr zeigten nach Meinung der Mitglieder der PGA of Germany Caroline Masson und Florian Fritsch.

Kassel/Murnau – Dreimal hat er die Auszeichnung bereits erhalten, doch zeigte sich Martin Hasenbein, am 20. Juni 1965 in Mettingen geboren, besonders gerührt, als er diesmal im Kongress Palais Kassel vor 360 PGA Golfprofessionals, Partnern und Ehrengästen seines Berufsverbands auf die Bühne gerufen wurde, um den Preis des PGA Teacher of the Year zum vierten Mal entgegen zu nehmen. 2003, 2004 und 2005 war der Ausbildungskoordinator der PGA of Germany und damalige Head-Coach des Golf Team Germany von seinen Berufkollegen vor allem in Anerkennung seines unermüdlichen Engagements für die Ausbildung des deutschen Golflehrer-Nachwuchses und seiner Förderung der damals besten jungen Spieler ausgezeichnet worden. Heute ist Hasenbein, der im bayerischen Murnau lebt, weiterhin für die Schulung der angehenden Teacher verantwortlich, entwickelt neue Ansätze und Konzepte für das PGA Lehrteam und genießt Anerkennung in ganz Europa. Vor allem aber ist der Award 2016 auch ein Ausdruck der Hochachtung für seine Arbeit mit European-Tour-Spieler Florian Fritsch, den er seit sechs Jahren als Trainer begleitet und der sich inzwischen auf der European Tour etabliert hat. „Diesen Preis nach elf Jahren erneut zu bekommen, verursacht ein wenig Gänsehaut“, so Hasenbein, der sich „von der Wertschätzung, welche die Kolleginnen und Kollegen damit ausdrücken, zutiefst geehrt“ fühlte. Gleichzeitig gab er das Kompliment postwendend an seine Berufskollegen zurück: An alle jene, die in ihren Clubs hervorragende Aufbauarbeit leisten und die es mit ihrem Engagement erst ermöglichen, dass immer wieder deutsche Spielerinnen und Spieler auch auf großen Bühnen des Golfsports im Rampenlicht stehen.

Ins internationale Rampenlicht hat es 2016 sein Schützling Florian Fritsch 2016 geschafft. Nicht, weil er Turniere in Serie gewonnen hat, sondern weil er sich trotz nur weniger Turnierteilnahmen – bedingt durch seine Flugangst – in der Top-Liga des Professional Golf in Europa behaupten und seine Spielberechtigung auf der European Tour halten konnte. Stellvertretend für Fritsch nahm Martin Hasenbein den PGA Player Award 2016 entgegen – Fritsch selbst trainiert derzeit in Spanien. Von dort schickte der gebürtige Münchner, der mittlerweile mit seiner Familie in Neckargemünd lebt, eine Grußbotschaft an die Kolleginnen und Kollegen der PGA of Germany: „Ich danke den Golflehrerinnen und Golflehrern für ihre unermüdliche Arbeit. Auch ich wurde und werde von Golflehrern wie Ihnen trainiert. Ohne Ihre Leidenschaft und Empathie hätte ich niemals die Begeisterung für dieses Spiel entwickelt und es bis dorthin geschafft, wo ich heute bin“, so Fritsch. „Lob auf dem Weg der eigenen Entwicklung tut gut und macht stolz. Besonders stolz macht mich dieses Lob von meinen Kolleginnen und Kollegen. Von Menschen, die sich tagtäglich mit diesem Spiel auseinandersetzen und über eine entsprechende Expertise verfügen; das macht dieses Lob so wertvoll.“

Eine Einschätzung, die auch Caroline Masson teilt, die den PGA Award für die beste Spielerin des Jahres zum bereits fünften Mal nach nach 2010, 2011, 2012 und 2013 erhielt. Vater Stefan Masson nahm den Preis im Namen seiner Tochter entgegen und bestätigte: „Caroline ist auf diese Auszeichnung besonders stolz, weil sie von einer fachkundigen Jury kommt. Dieser Award bekommt einen Ehrenplatz in ihrem Zimmer.“ Caroline Masson, am 14. Mai 1989 in Gladbeclk geboren, hatte 2016 mit der Manulife LPGA Classic in Kanada ihr erstes Turnier auf der LPGA Tour gewonnen und außerdem für Deutschland an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teilgenommen.

Als besten Jugendtrainer des Jahres 2016 bat PGA Präsident Stefan Quirmbach schließlich Chris Webers auf die Bühne des Kongress Palais. Der Leistungssportkoordinator des GC zur Vahr in Bremen verjüngte in seinem Club in den letzten Jahren alle Teams, kümmerte sich darum, dass Kinder zwischen 6 und 14 Jahren mit dem Golfsport begannen und leistete Aufbauarbeit mit Weitblick. 2016 folgt dann die große sportliche Ernte: Die Mädchen seiner AK16 werden Deutscher Meister, die Jungenmannschaft AK16 holt beim Bundesfinale Bronze. Die Landesmeisterschaften gewinnen die Jungen der AK18 ebenso wie die Mädchen der AK18, ebenso wie die Jungen und Mädchen der AK16 und die Mädchen der AK14. Die Schülermannschaft der Schule, mit der er kooperiert, holt den dritten Platz bei „Jugend trainiert für Olympia“. Und in zahlreichen Einzelwettbewerben setzten sich die Mädchen und Jungen des GC zur Vahr in Bremen auf nationaler und internationaler Ebene durch. „Wenn ich junge talentierte Spieler sehe, die hier wirklich etwas leisten, tagtäglich trainieren und sich verbessern möchten, dann weiß ich, dass ich mir einfach den besten Beruf ausgesucht habe“, so Chris Webers, der schließlich seinen eigenen Lehrern dankte: Er selbst war einst von Martin Hasenbein und Oliver Heuler zum PGA Golfprofessional ausgebildet worden. „Beiden habe ich viel zu verdanken, sie haben mich und meine Arbeit geprägt.“

Bis in die frühen Morgenstunden feierten die Mitglieder der PGA of Germany im Anschluss an die Award-Verleihung im Festsaal des Kongress Palais der Stadt Kassel, ließen die Besten ihrer Zunft hochleben, gratulierten den neuen Fully Qualified PGA Golfprofessionals, die ihre Abschlusszeugnisse entgegennahmen und ihrer ersten Saison als voll qualifizierte Golflehrer der PGA of Germany entgegen sehen. Um eines Tages vielleicht auch auf einer großen Bühne in einem Festsaal zu stehen, wenn die PGA Awards für die herausragenden Teacher und Player einer Saison verliehen werden. Ausführliche Berichte und viele Bilder zum Festabend gibt’s unter www.pga.de.

Ergebnisse der PGA Awards 2016

Platz

PGA Teacher of the Year 2016

Club/Wohnort

1

Martin Hasenbein

PGA of Germany/Murnau

2

Gregor Tilch

Golfanlage Stolper Heide/Hohenneuendorf

3

Theodore Long

GC Mannheim-Viernheim/St. Leon-Rot

4

Peter Wolfenstetter

GC Starnberg/Gilching

5

Ulrich Eckhardt

Deutscher Golf Verband/Böhmischbruck

6

Roland Becker

GC Hubbelrath/Erkrath

7

Chris Webers

GC zur Vahr in Bremen/Münster

8

James Taylor

GC Heidelberg-Lobenfeld/Walldorf

9

Stefan Quirmbach

GC Hardenberg/Göttingen

T10

Oliver Neumann

GC Starnberg/Donaustauf

T10

Oliver Heuler

Synchron GC/Waren

 

PGA Jugendtrainer des Jahres 2016

Club/Wohnort

Chris Webers

GC zur Vahr in Bremen/Münster

 

Platz

PGA Player of the Year 2016 Damen

Wohnort/Heimatstadt

1

Caroline Masson

Gladbeck/Gladbeck

2

Sandra Gal

Champions Gate – Florida/Düsseldorf

3

Olivia Cowan

Steinwenden/Homburg

 

Platz

PGA Player of the Year 2016 Herren

Wohnort/Heimatstadt

1

Florian Fritsch

Neckargemünd/München

2

Bernhard Langer

Diedorf/Anhausen

3

Bernd Ritthammer

München/Nürnberg

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23.01.2017 16:41

Deutschland gewinnt International Team Championship der PGAs of Europe

Die Sensation ist perfekt: Deutschland hat erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs die International Team Championship der PGAs of Europe gewonnen. Dennis Küpper, Christopher Godson und Florian Jahn triumphierten in Belek souverän und setzten sich nach vier Runden mit 27 unter Par und damit drei Schlägen Vorsprung vor der Mannschaft aus Schottland (-24) durch. Küpper holte auch die Einzelwertung.

 

Belek/Türkei – „Das ist wirklich sensationell! Ich hätte nie gedacht, dass wir bei diesem Event eine Chance hätten. Jetzt haben wir den Titel geholt und sind Europameister. Das ist es, worum es geht, und ich liebe es!“ Freudestrahlend nahm Dennis Küpper den gläsernen Pokal entgegen, der an das sportlich erfolgreichste Länder-Team der International Team Championship geht, welche die PGAs of Europe jeweils am Ende einer Golfsaison ausspielt. Nachdem der Wettbewerb 2016 im November kurzfristig hatte verschoben werden mussen, war das Turnier diesmal der Auftakt der neuen Saison. Und der gelang dem Golflehrer-Trio der PGA of Germany absolut perfekt: Erstmals mit drei Deutschen am Start, sicherte sich das Team Germany nicht nur zum ersten Mal auch den Titel, sondern hinterließ auch gehörig Eindruck bei der starken Konkurrenz. „Die Kollegen waren sehr beeindruckt von unserer Leistung und haben große Anerkennung gezeigt. Die Atmosphäre war sportlich fair, und alle Teams haben uns den Titel gegönnt“, so Christopher Godson. „Ich glaube, sie waren alle ein wenig überrascht, dass wir bis zum Ende durchgehalten haben“, stellte Dennis Küpper fest.  

Am ersten Turiertag steuerten Dennis Küpper (GC Düsseldorf-Grafenberg) 69 und Florian Jahn (GC Hamburg-Wendlohe) 72 Schläge zum deutschen Ergebnis bei, womit Team Germany bereits Rang 3 teilte. In Runde 2 gelang Küpper ein überragender Durchgang mit 63 Schlägen, als er sieben Birdies und an Bahn 18 einen Eagle notierte. Christoper Godson (GC Ebersberg) brachte 71 Schläge in die Wertung, womit Deutschland die Führung im Gesamtklassement übernahm. Am dritten Tag punkteten Christopher Godson mit 68 und Dennis Küpper mit 71 Schlägen, was mit nun gesamt 18 unter Par Gleichstand mit dem immer stärker agierenden Team aus Schottland bedeutete; England und Irland lagen schlaggleich nur einen Zähler zurück auf Platz 3.

Wer nun geglaubt hatte, dass das Team Germany ob solch namhafter Konkurrenz Druck verspüren oder sogar einknicken würde, wurde eines Besseren belehrt: In der Manier echter Champions brachten die Golflehrer der PGA of Germany den Titel nach Hause, hatten nach Runden von 67 (Küpper) und 68 Schlägen (Godson) drei Zähler Vorsprung vor Schottland. Mit 9 unter Par zeigte das Team Germany dabei auch am Finaltag das mit Abstand beste Golf und brachte den hochbegehrten Titel und die 6000 Euro Siegerpreisgeld ungefährdet unter Dach und Fach. Dennis Küpper machte den Triumph zusätzlich perfekt, indem er sich mit gesamt 18 unter Par (69, 63, 71, 67) auch die Einzelwertung des hochkarätigen 72-Loch-Turniers sicherte. Die spielstarken Golflehrer der PGA of Germany zeigten auf dem exzellenten New Course des Gloria Golf Club im türkischen Belek ihr Können und triumphierten völlig verdient. Platz 3 ging schließlich mit 21 unter Par an England, Rang 4 holte sich das Team aus Irland (-20).

„Ich habe vor dem Turnier die Ergebnisse vom letzten Jahr gesehen und wirklich damit gerechnet, dass wir eine Chance haben. Dass Dennis in der Woche so gut spielen würde, wusste ich natürlich noch nicht, aber an unser Team habe ich die ganze Zeit geglaubt“, so Florian Jahn. „Die Scores von vier Teams lagen nach Tag 3 sehr dicht

beieinander, uns trennte nur ein Schlag. Es war schon eine enge Kiste vor der Finalrunde. Die Spannung hat sich auch bis zum letzten Loch gehalten. Den Glauben an den Sieg haben wir nicht verloren“, so der PGA Golfprofessional aus Hamburg.

Sieben Deutsche spielen in diesem Jahr auf der European Tour, erstmals in der Geschichte gewinnt das Team Germany die International Team Championship der PGAs of Europe, den sportlichen Mannschafts-Vergleich der Golflehrer Europas. „Wir sind sehr stolz darauf, dass sich unsere Mitglieder auch bei der International Team Championship so stark in Szene setzen und dieses Turnier erstmals ja auch für die PGA of Germany gewinnen konnten, welche die Akteure zu diesem Wettbewerb entsendet“, so Rainer Goldrian, Geschäftsführer der PGA of Germany. Und Dennis Küpper ist sicher: „Wir müssen uns hinter keinem mehr verstecken.“

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