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Pressemeldungen der Pro Golf Tour

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Die Pro Golf Tour informiert regelmäßig per Pressemeldung über ihre Turniere und Aktivitäten. Alle Meldungen finden Sie hier im Überblick - rechts können Sie das jeweilige Jahr auswählen. Falls Sie Interesse an einer Meldung aus früheren Jahren haben, senden Sie bitte eine eMail an presse@progolftour.de.

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2017

13.10.2017 19:54

Qualifying School: 20 Newcomer holen sich Startgarantie für die Saison 2018

Der Schotte Liam Johnston hat sich den Gesamtsieg der Pro Golf Tour Qualifying School gesichert. Im Golf Club Paderborner Land setzte sich der 24-Jährige mit Runden von 69 und 67 Schlägen, 8 unter Par, vor dem Niederländer Max Albertus durch.

Salzkotten − Zwei Runden, 36 Löcher, die Top 20 haben am Ende das garantierte Startrecht bei allen Turnieren der Pro Golf Tour 2018: Die Ranglisten-Saison 2017 der Pro Golf Tour ist bereits beendet, doch den absoluten Schlussakkord setzten in dieser Woche die Teilnehmer der Pro Golf Tour Qualifying School, die auf dem ebenso malerischen wie hervorragend präparierten Par-72-Platz des GC Paderborner Land in Salzkotten stattfand. Nach zwei Zählspielrunden holte sich Liam Johnston aus Schottland mit gesamt 8 unter Par Platz 1; mit 69 und 67 Schlägen lag er letztlich einen Schlag vor dem niederländischen Professional Max Albertus (67+70). Damit bestätigte er seine starke Form, die er bereits einige Tage zuvor bei dem European Tour-Event Alfred Dunhill Links Championship mit einem geteilten 47. Platz unter Beweis gestellt hatte. Rang 3 teilten sich mit jeweils 6 unter Par die Franzosen Mickael Altmeyer (68+70) und Sam Testelin (72+ 66). Letzterem gelang an Tag 2 die beste Runde des Turniers.

Am Start waren 146 Teilnehmer, von denen sich 96 durch die Pre-Qualification für die Pro Golf Tour Q-School qualifizieren konnten. Die Top 20 des Turniers haben nun eine absolute Startgarantie bei allen Ranglistenturnieren der Pro Golf Tour 2018. Die Akteure auf den Plätzen 21 bis 60, sowie alle Schlaggleichen, können davon ausgehen, ebenfalls in die Felder der meisten Events der Saison 2018 zu kommen – das traf auf insgesamt 43 Spieler zu. Weitere Infos zur Pro Golf Tour unter www.progolftour.de.

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28.09.2017 12:24

Tourfinale: Max Schmitt triumphiert auch bei der Castanea Resort Championship

Mit seinem dritten Turniersieg in diesem Jahr hat Amateur Max Schmitt das Finale der Pro Golf Tour 2017 für sich entschieden und sich direkt für die European Challenge Tour qualifiziert. In Adendorf setzte sich der Spieler des Golf Team Germany bei der Castanea Resort Championship 2017 mit 15 unter Par vor dem Frankfurter Max Kramer und Stanislav Matus aus Tschechien durch, die mit 11 unter Par Rang 2 teilten.

Adendorf – Ebenso wie bereits der Düsseldorfer Nicolai von Dellingshausen hat damit auch Max Schmitt ab sofort das Startrecht auf der European Challenge Tour. Neben den beiden Dreifach-Siegern, die auch die Plätze 1 und 2 der Jahres-Endrangliste der Pro Golf Tour 2017 belegen, schlagen dann in der Saison 2018 ebenso der Engländer Ben Parker, Pedro Figueiredo aus Portugal, der Schweizer Marco Iten und Stanislav Matus auf der Challenge Tour ab; sie haben sich mit den Plätzen 3 bis 6 des Endklassements der Pro Golf Tour Order of Merit 2017 gleichermaßen für die nächste Stufe des Turniergolf in Europa qualifiziert. Da Nicolai von Dellingshausen in den letzten Wochen seine Kategorie auf der Challenge Tour bereits entscheidend verbessert hat, steigen in diesem Jahr insgesamt sechs Spieler der Pro Golf Tour in die nächste Liga auf.

„Ich bin sehr dankbar, dass ich in diesem Jahr als Amateur auf der Pro Golf Tour mitspielen durfte“, sagte Max Schmitt bei der Siegerehrung. Bei zehn Turnieren war er an den Abschlag gegangen, im Castanea Golf Resort ging er zum dritten Mal als Sieger vom Platz und nahm neben dem Siegerpokal auch gleich noch das Ticket für die European Challenge Tour entgegen. Drei Tage lang hatte der 19-Jährige den exzellent präparierten und sportlich anspruchsvollen Par-72-Parcours und die Kontrahenten im Griff und zeigte auf dem Mastercourse des Castanea Golf Resort, das Spieler und Gäste in allen Belangen begeisterte und in jedem Fall bis 2020 die Heimat des Saisonfinales der Pro Golf Tour bleiben wird, seine spielerische Klasse. Mit Runden von 64, 68 und 69 Schlägen feierte er einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg und kontrollierte das Feld zu jedem Zeitpunkt. „Ich bin zufrieden mit meinem Spiel, auch wenn heute die Putts nicht gefallen sind“, analysierte er nach der Finalrunde, die er in Begleitung seines Coaches, des Bundestrainers Ullrich Eckhardt absolviert hatte. „Der Platz war perfekt für mein Spiel, die Grüns ganz hervorragend, mit idealem Tempo und sehr treu.“

Mit Applaus zollten die Professionals dem Turniersieger Respekt und unterstrichen damit das, was auch dessen Trainer sagt: „Max ist so weit, zu den Profis zu wechseln, er kann alles, sein Spiel hat keine wirklich großen Schwächen. Er hat eine sehr hohe Qualität in seinen Aktionen und macht viele gute Golfschläge.“ Wo er sein Können in der kommenden Saison zeigen will, ist indes noch nicht ganz sicher: Noch, so Schmitt, sei die Entscheidung zum Wechsel in ein Berufsleben als Tourspieler nicht endgültig gefallen. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass ich schon bald ins Profilager wechsle, aber ich werde diesen Schritt in den kommenden vier Wochen in Ruhe überlegen.“ Dass er im Kreis der Professionals bestehen kann, hat er in jedem Fall mehrfach bewiesen.

Die Saison 2017 der Pro Golf Tour ist damit beendet, den Schlussakkord setzt die Qualifying School für die Saison 2018, die vom 10. bis 13. Oktober im GC Paderborner Land stattfindet. Weitere Infos und Ergebnisse gibt es unter www.progolftour.de.

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18.09.2017 17:58

Castanea Resort Championship 2017: Finale der Pro Golf Tour in Adendorf

Es ist alles bereit für ein hochkarätiges Finale der Pro Golf Tour 2017: Vom 25. bis 27. September ermitteln die besten Spieler der Tour auf der Anlage des Castanea Resort im niedersächsischen Adendorf nicht nur den Champion des mit 50.000 Euro dotierten Abschluss-Turniers der Saison, sondern es fallen auch die Entscheidungen über den Tour-Gesamtsieg 2017 sowie über den Aufstieg zur European Challenge Tour 2018.

Adendorf – Bereits seit 2015 sind das Castanea Resort in Adendorf und sein exzellenter Championship-Parcours Gastgeber und Austragungsort des Saison-Finales der Pro Golf Tour, und daran ändert sich in den kommenden Jahren nichts: Rainer Adank, Inhaber des Resorts, hat den Vertrag mit der Pro Golf Tour verlängert, zunächst um weitere drei Jahre bis 2020. So lange wird wenige Kilometer vor den Toren von Lüneburg ermittelt, wer letztlich den Aufstieg auf die European Challenge Tour schafft; die Top 5 der finalen Pro Golf Tour Order of Merit rücken jeweils in Europas zweithöchste Spielklasse vor. Rein rechnerisch hat damit in diesem Jahr auch Hinrich Arkenau, aktuell Nummer 14 des Rankings, noch die Chance aufzusteigen, denn der Gewinner nimmt in Adendorf den mit 7800 Euro größten Sieger-Scheck des gesamten Jahres entgegen. Die Nummer 5 der Rangliste ist nach 20 von in diesem Jahr insgesamt 21 Turnieren der Tscheche Stanislav Matus, vor ihm rangieren der Schweizer Marco Iten, Pedro Figueiredo aus Portugal, Ben Parker (England) sowie Nicolai von Dellingshausen; die Nummer 1 der Rangliste hat sich mit drei Saisonsiegen bereits auf die Challenge Tour verabschiedet. Falls von Dellingshausen im Schlussranking der Challenge Tour 2017 unter die Top 70 kommt – aktuell belegt er Platz 56 –, steigt auch die Nummer 6 der Pro Golf Tour 2017 noch auf, derzeit ist das der Amateur Max Schmitt aus Andernach.

Rechenspiele mit ungewissem Ergebnis. Was bereits fest steht: Abgesehen von der Nummer 1, von Dellingshausen, sind alle Spitzenspieler der Pro Golf Tour 2017 in Adendorf am Start, wo sie eine ebenso sportlich selektive wie hervorragend präparierte Anlage erwartet. „Der Platz und die Grüns sind in exzellentem Zustand“, vermeldet Marion Groß Osterhues. „Wir freuen uns sehr auf das Finale und die ganz besondere Stimmung in der Turnierwoche“, so die Golf-Managerin des Resorts. Um einen dem Turnier in jeder Hinsicht angemessenen Rahmen zu garantieren, habe ihr Team den Parcours perfekt präpariert und dafür gesorgt, dass die Spieler wie in den letzten Jahren hervorragende Spielbedingungen vorfinden. Titelverteidiger ist Lokalmatador Niklas Adank, der sich im letzten Jahr im Stechen gegen Max Eichmeier aus Nördlingen durchsetzen konnte; nach 54 Löchern hatten beide Platz 1 mit 8 unter Par geteilt.

„Wir sind sehr froh darüber, die erfolgreiche Kooperation mit Rainer Adank und dem Castanea Resort weitere drei Jahre fortzusetzen“, so Rainer Goldrian, Geschäftsführer der Pro Golf Tour. „Gerade beim Finale unserer Tour ist eine erstklassige Golfanlage von großer Bedeutung, ebenso hilfreich ist die gute und kontinuierliche Zusammenarbeit über viele Jahre.“ 72 Spieler sind in Adendorf am Start, über das Finale wird täglich unter www.progolftour.de sowie auf der Facebook-Site der Pro Golf Tour berichtet.

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05.09.2017 18:32

Wroclaw Open 2017: Finn Fleer gewinnt erstmals auf der Pro Golf Tour

Schon zweimal stand er in dieser Saison kurz vor dem Sieg, landete schlussendlich jedoch jeweils auf dem zweiten Platz. Bei den Wroclaw Open im polnischen Breslau hat es nun geklappt: Mit gesamt 13 unter Par (61, 69, 67) gewann Finn Fleer aus Neuss sein erstes Turnier auf der Pro Golf Tour. Mit einem Birdie auf Bahn 1 des Stechens setzte sich Fleer gegen den polnischen Professional Adrian Meronk durch.

Breslau/Polen – "Ich kann es noch gar nicht ganz glauben! Es fühlt sich einfach großartig an." Für Finn Fleer ging ein langersehnter Wunsch in Erfüllung: Nachdem er in dieser Saison bereits zweimal knapp den Sieg verpasste, sicherte er sich auf dem Platz des Gradi Golf Club seine erste Pro Golf Tour-Trophäe. Zuvor war er bei der Zell am See Kaprun Open presented by Salzburger Land im Juli auf der zweiten Stufe des Siegertreppchens hinter dem Amateur Alexander Herrmann gelandet. Und bei der Gut Bissenmoor Classic im August wurde er am Finaltag noch vom Schweizer Marco Iten überholt. Umso mehr freute sich Fleer über seinen ersten Sieg. „Es ist schön, dass sich die harte Arbeit auszahlt, vor allem nachdem es die letzten Male so knapp war.“ Ein Bogey auf der letzten Bahn hätte ihn jedoch fast um den Triumph gebracht: „Ich dachte, ich wäre zwei Schläge vorne und wollte möglichst weit schlagen. Leider ging der Schlag rechts ins Aus und das hat es mir schwer gemacht, Par zu erzielen.“ Somit musste Fleer gegen Adrian Meronk, der ebenfalls 13 unter Par gespielt hatte, ins Playoff. Ein Birdie auf Bahn 18, dem ersten Extra-Loch, sicherte ihm jedoch den Titel.

Beeindruckt zeigte sich der Deutsche vor allem von dem Platz des Gradi Golf Club: „Der Platz ist anders als die restlichen der Saison. Sein natürliches Layout hat einen ganz eigenen Charme. Er ist zwar vergleichsweise kurz, aber doch sehr anspruchsvoll gestaltet. Das Beste sind aber die Grüns. Sehr treu und in einem tollen Zustand!“.

Der Sieg in Breslau befördert Fleer um fünf Ranglisten-Plätze nach oben. Während er vor dem Turnier Rang 13 der Pro Golf Tour Order of Merit belegte, steht er nun mit 15.823,22 Punkten auf Platz 8. Weniger als 2500 Punkte trennen ihn momentan von dem fünften Platz, und damit von einem Aufstieg auf die European Challenge Tour.        

Die Möglichkeit, es in die Top 5 zu schaffen bekommt Fleer beim offiziellen Tour-Finale, welches vom 25. bis 27. September im Golfresort Adendorf stattfinden wird. Bei der Castanea Resort Championship werden insgesamt 50.000 Euro Preisgeld und ebenso viele Punkte vergeben. Alle Ergebnisse und weitere Infos unter progolftour.de.

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18.08.2017 18:44

Max Schmitt gewinnt die Starnberg Open und feiert seinen zweiten Saisonerfolg

Hochsommerliche Temperaturen, Grüns in perfektem Zustand, Golfsport auf höchstem Niveau: Bei der Starnberg Open 2017 feierte die Pro Golf Tour eine mehr als gelungene Premiere im bayerischen Fünfseenland. Der Turniersieg ging am Ende mit 18 unter Par an Amateur Max Schmitt. Nach drei Runden lag der Spieler des Golf Team Germany mit gesamt 195 Schlägen (67, 64, 64) einen Zähler vor dem Schweizer Marco Iten, der die Professional-Wertung mit 17 unter Par (66, 67, 63) für sich entschied.

Starnberg – „Das ist ein echt schöner Golfplatz, und die Grüns sind absolut perfekt. Die kann man gar nicht besser machen. Es war atemberaubend, auf so guten Grüns mal in Deutschland zu putten. Respekt!“ Von Sieger Max Schmitt gab’s nach dem Turnier direkt großes Lob für die Golfanlage des GC Starnberg, die sich den 156 Teilnehmern in absolut perfektem Zustand präsentierte. Die revanchierten sich mit starkem Spiel, zeigten brillantes Birdie-Golf auf dem abwechslungsreichen und hügeligen Parcours und boten den Zuschauern einen spannenden Schlagabtausch bis zum letzten Putt. Nach dem sportlichen Auftakt mit einem ProAm für Partner, Gäste und Sponsoren erlebten Spieler und Besucher im GC Starnberg eine rundum gelungene Golfwoche, an deren Ende das Siegerpodest fest in deutschsprachiger Hand war. Hatte zunächst Lokalmatador Jonas Kölbing nach Durchgang 1 mit 65 Schlägen das Feld angeführt und Finn Fleer aus Neuss am zweiten Turniertag mit einer fehlerfreien 62er-Runde für Furore gesorgt, waren es am Ende die beiden Schweizer Marco Iten und Benjamin Rusch auf den Plätzen 2 und 3, die die Profiwertung für sich entschieden und ihr Preisgeld-Konto um 5000 beziehungsweise 3000 Euro aufstockten. Turniersieger Schmitt, der im März bereits in Marokko triumphiert hatte, erhält 5000 Ranglistenpunkte, rückt auf Platz 6 der Pro Golf Tour Order of Merit und damit in Reichweite der fünf Aufstiegs-Plätze zur Challenge Tour vor. „Der Druck, mich auf Anhieb für die Challenge Tour zu qualifizieren, war zu Saisonbeginn deutlich höher. Jetzt verspüre ich diesen Druck nicht mehr, ich denke aber, ich bin jetzt in einer guten Position“, so Schmitt. „Die Fahnen waren heute schwer gesteckt, aber ich habe den Ball gut getroffen und oft nahe an den Stock gelegt. Dabei habe ich noch viele kurze Putts vorbeigeschoben.“

Vor Schmitt liegen im aktuellen Ranking der Pro Golf Tour der Tscheche Stanislas Matus, Marco Iten, Pedro Figueiredo aus Portugal und der Engländer Ben Parker auf Rang 2. Der Führende, Nicolai von Dellingshausen, hat sich mit drei Saisonsiegen bereits auf die Challenge Tour verabschiedet und greift wohl nicht mehr ins Geschehen ein. Zwei Turniere der Saison 2017 stehen noch aus: Anfang September die Wroclaw Open in Polen sowie das große Saisonfinale Ende September im Castanea Golf Resort in Adendorf. Alle Termine und Resultate sind unter www.progolftour.de verfügbar.

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15.08.2017 11:31

Starnberg Open: Premiere der Pro Golf Tour im Top-Club des Fünfseenlands

Die Bühne für das drittletzte Turnier der Saison 2017 ist bereit, und sie könnte kaum eindrucksvoller sein: Mit der Starnberg Open gastiert die Pro Golf Tour in dieser Woche zum ersten Mal im GC Starnberg, einem der Top-Clubs des bayerischen Fünfseenlands. 156 Spieler haben für das Ranglistenevent südlich von München gemeldet, sorgen für ein volles Spielerfeld und werden versuchen, den 6272 Meter langen Par-72-Platz in den Griff zu bekommen. Der präsentiert sich dieser Tage in hervorragendem Zustand und bildet die perfekte Grundlage für ein spannendes Turnier, bei dem auch schon einige Vorentscheidungen in Sachen Jahres-Endrangliste fallen könnten.

Starnberg – „Ich gehe davon aus, dass der Cut in etwa bei Par liegen und der Sieger 15 unter Par spielen wird!“ Die Prognose über die zu erwartenden Scores in dieser Woche bei der Starnberg Open 2017 kommt aus durchaus profundem Munde: Fredrik Mansson, einst selbst als Tourspieler aktiv, hat den Platz des GC Starnberg vor einigen Wochen exakt per GPS vermessen, jeden Bunker, jeden Baum und Busch und jedes Grün erfasst und aus den Daten eine Karte erstellt für den Parcours des GC Starnberg. Mansson ist seit 2016 für die Yardage-Books der Pro Golf Tour verantwortlich, zeichnet auf, was die Spieler später auf den Plätzen erwartet und was als Roadbook unverzichtbares Hilfsmittel ist im Turnier. „Der Platz ist hübsch, aber nicht allzu schwer, mit großen, kaum ondulierten Grüns, da werden die Spieler sehr gute Scores erzielen“, ist sich Mansson sicher. „Etliche Grüns kann man auch sehr gut angreifen.“

Einer gelungenen Premiere der Pro Golf Tour im GC Starnberg und einem sportlich hochkarätigen Turnier steht demnach nichts im Wege, zumal für die Spieler die heiße Endphase der Saison begonnen hat. Inklusive der Starnberg Open stehen nur noch drei Turniere aus in diesem Jahr, und es zählt nun jeder Punkt. Während sich Nicolai von Dellingshausen, die Nummer 1 des Rankings, mit drei Saisonsiegen bereits auf die Challenge Tour verabschiedet hat, sind die weiteren Top-Akteure in Starnberg deshalb geschlossen am Start. Und rund ein Dutzend Spieler darf sich durchaus noch Hoffnung machen, am Jahresende die Top 5 zu erreichen, die ebenfalls in die 2. Liga des Professional Golf in Europa aufsteigen. Während die Nummer 2 des Rankings, der Engländer Ben Parker, auf seinen dritten Saisonsieg hofft, und Pedro Fugueiredo, aktuell Nummer 3 der Rangliste, endlich seinen ersten Titel einfahren will, dürften sehr viele Augen auch auf Jonas Kölbing gerichtet sein, der Platz 12 der Pro Golf Tour Order of Merit belegt. Der Lokalmatador zeigte sich zuletzt mit fünf Top-10-Plätzen in Folge in exzellenter Form, und natürlich will er den strategischen Vorteil auf seinem Heimatplatz nutzen und sich unter dem Applaus von Familie und Freunden den Turniersieg sichern. „Der Platz ist in ganz hervorragendem Zustand, die Grüns sind exzellent, und ich würde mich sehr freuen, wenn ich meine beste Leistung zeigen kann“, so Jonas Kölbing.

Die Starnberg Open beginnt am Dienstag, 15. August, mit dem ProAm, außerdem stehen an diesem Tag ein Putt-Wettbewerb für Zuschauer sowie ein Shoot-Out der Professionals auf dem Programm. Vom 16. bis 18. August ermitteln dann die Professionals in drei Zählspielrunden den Champion der Turnier-Premiere. Der Eintritt ist an allen Tagen frei, weitere Infos und das Live Scoring gibt es unter www.progolftour.de.

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12.08.2017 19:28

"Das hatte ich so gar nicht auf dem Zettel!“ Marco Iten feiert zweiten Saisonsieg

Vor allem er selbst war wohl überrascht, nach 54 Löchern ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen: Mit gesamt 7 unter Par nach Runden von 67, 71 und 68 Schlägen hat der Schweizer Marco Iten die Gut Bissenmoor Classic 2017 gewonnen. In der Finalrunde schob sich der 27-Jährige an allen Kontrahenten vorbei, verwies letztlich den Neusser Finn Fleer (64, 70, 73) auf Rang 2 und feierte in Bad Bramstadt seinen zweiten Saisonerfolg. „Das hatte ich so gar nicht auf dem Zettel“, so der Champion.

„Ich war ziemlich überrascht, dass da keiner mehr vorbei gekommen ist“, gestand Marco Iten, als er als Sieger der Gut Bissenmoor Classic 2017 fest stand. Solides Golf hatte er in Bad Bramstedt gezeigt, mit exzellenten Drives am ersten Tag die Grundlage für eine 67er-Runde und Rang 3 gelegt, und sich in Durchgang 2 durch starke Up & downs Position 5 erkämpft; mit zwei Schlägen Vorsprung lag der Deutsche Finn Fleer an den ersten beiden Turniertagen jeweils souverän an der Spitze des Feldes. Doch während Fleer in der Finalrunde nicht seine Bestleistung abrufen konnte und bei Wind- und Regenwetter auf dem Par-71-Platz des Golf & Country Club Gut Bissenmoor letztlich eine 73er-Runde inklusive Triple-Bogey an Bahn 14 spielte, ließ Iten nicht locker. Er trotzte dem „wirklich absolut ekligen Wetter“ (Iten), traf auf dem gut präparierten Platz viele Grüns in Regulation, machte wie schon in den Tagen zuvor wenige Fehler, nutzte seine Birdiechancen und unterschrieb am Ende mit 68 Schlägen nicht nur die beste Runde des Finaltags sondern konnte auch unverhofft den Siegerpokal entgegen nehmen. „Ich dachte, dass die Führenden so bei 8 oder 9 unter Par liegen und habe mir selbst nach Bahn 16, wo mir ein schönes Birdie gelungen ist, noch keine großen Hoffnungen auf den Titel gemacht“, so Iten. Umso glücklicher nahm er wenig später die Glückwünsche und den Sieger-Scheck über 5000 Euro in Empfang. Anfang März hatte der Professional aus Niederglatt bereits die Open Madaef gewonnen; der zweite Saisonsieg bringt ihn nun auf Platz 4 der Rangliste und versetzt ihn in die Lage, mit dem nächsten Triumph direkt auf die Challenge Tour aufzusteigen. „Das ist natürlich eine schöne Option, und dieser zweite Sieg bringt viel Selbstvertrauen. Aber ich werde jetzt deshalb nichts groß ändern in meine Vorbereitung auf die nächsten Turniere“, so Iten.

Die Chance, mit dem dritten Sieg den Aufstiegs-Turbo zu zünden, haben er und auch der Engländer Ben Parker, der ebenfalls schon zwei Turniere gewinnen konnte, in der kommenden Woche bei der Starnberg Open 2017. Vom 16. bis 18. August gastiert die Pro Golf Tour erstmals im GC Starnberg im bayerischen Fünfseenland. Alle Termine und Ergebnisse der Pro Golf Tour sind unter www.progolftour.de verzeichnet.

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08.08.2017 22:41

Gut Bissenmoor Classic 2017: Aufstiegs-Garant im hohen Norden

Seit 2013 gastiert die Pro Golf Tour mit der Gut Bissenmoor Classic im schleswig-holsteinischen Bad Bramstedt. In diesem Jahr messen sich die Professionals vom 10. bis 12. August mit der hervorragenden Anlage des Golf & Country Club Gut Bissenmoor. Alle bisherigen Sieger des Ranglistenturniers im hohen Norden haben dabei eines gemeinsam: Am Saisonende stiegen sie jeweils zur European Challenge Tour auf.

 Bad Bramstedt – Im vergangenen Jahr war es der Franzose Matthieu Fenasse, 2015 der Berliner Philipp Mejow, davor Sebastian Heisele aus Dillingen: Die Sieger der Gut Bissenmoor Classic der letzten drei Jahre konnten nicht nur jeweils die Trophäe und 5000 Euro Preisgeld mit nach Hause nehmen, sie sammelten auch so viele Ranglistenpunkte, dass ihnen am Saisonende über eine Top-5-Platzierung in der Pro Golf Tour Order of Merit der Aufstieg zur European Challenge Tour gelang; Sebastian Heisele spielt inzwischen sogar noch eine Liga höher, auf der European Tour.

Ein Sieg in Bad Bramstedt scheint demnach eine gute Voraussetzung für einen erfolgreichen Saisonabschluss zu sein. Entsprechend sind alle Spitzenspieler am Start – mit einer Ausnahme: Nicolai von Dellingshausen, die aktuelle Nummer 1 der Pro-Golf-Tour-Rangliste, hat sich bereits im Eiltempo in Richtung Challenge Tour verabschiedet, nachdem er letzte Woche bei der Sierra Polish Open seinen dritten Saisonsieg feiern konnte. Ein spannendes und hochkarätiges Turnier ist freilich dennoch garantiert: Ben Parker, derzeit die Nummer 2 des Rankings, verbuchte in diesem Jahr ebenfalls schon zwei Turniersiege und hat daher in Bad Bramstedt mit einem Sieg die Chance, seinerseits das direkte Aufstiegs-Ticket zu lösen. Verhindern will das unter anderem Pedro Figueiredo, die Nummer 3 der Pro Golf Tour Order of Merit. Zwar spielt der 26-jährige Portugiese seit Saisonbeginn oben mit, ein Turniersieg fehlt ihm aber noch. Der wäre nicht nur fürs Selbstvertrauen ganz besonders wichtig, sondern bekanntlich auch, um das Saisonziel Nummer 1 zu erreichen: Den Aufstieg auf die Challenge Tour 2018.

Dale Christopher Habbe, Geschäftsführer des Clubs, freut sich jedenfalls auf die Turnierwoche: „Die internationale Atmosphäre auf der Anlage ist stets einzigartig, wenn die Spieler der Pro Golf Tour nach Bad Bramstedt kommen. Wir dürfen Golf auf sehr hohem Niveau aus allernächster Nähe miterleben. Unsere Mitglieder freuen sich und sind stolz, dass das Turnier bei uns stattfindet. Wir wollen uns ganz bewusst als sportlicher Club positionieren, was uns als Gastgeber der Pro Golf Tour in bester Weise gelingt.“

Der Golf & Country Club Gut Bissenmoor liegt eine Autostunde nördlich von Hamburg im schleswig-holsteinischen Bad Bramstedt. Die Anlage bietet Mitgliedern und Gästen einen abwechslungsreichen und anspruchsvollen 18-Loch-Championship-Platz. Wer den Club und die Pro Golf Tour kennenlernen will: Der Eintritt ist an allen Turniertagen frei, Besucher sind herzlich willkommen. Weitere Infos zur Pro Golf Tour sowie einen Ergebnisdienst während der drei Turnierrunden gibt es unter www.progolftour.de.

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01.08.2017 15:25

Stark! Nicolai von Dellingshausen siegt und steigt auf die Challenge Tour auf

Mit einem Paukenschlag ist die Sierra Polish Open 2017 zu Ende gegangen: Der Düsseldorfer Nicolai von Dellingshausen holte sich mit einem Birdie-Birdie-Finish und dem neuen Platzrekord von 63 Schlägen am Finaltag nicht nur den Titel im polnischen Wejherowo, sondern löste mit seinem dritten Saisonsieg auch das direkte Aufstiegs-Ticket für die European Challenge Tour; dort ist er ab sofort spielberechtigt. Platz 2 ging an den Schotten Chris Robb, der mit gesamt 14 unter Par nach 54 Löchern auf dem Platz des Sierra Golf Club einen Schlag Rückstand auf den Deutschen hatte.

Wejherowo/Polen – „Es lohnt sich eigentlich immer, zu kämpfen. Auf die heutige Finalrunde trifft das natürlich ganz besonders zu!“ Glücklich, zufrieden, sogar ein wenig überwältigt und stolz nahm Nicolai von Dellingshausen am frühen Dienstagnachmittag den Siegerpokal der Sierra Polish Open entgehen, seine dritte Trophäe in diesem Jahr. Am ersten Tag hatte der 24-Jährige auf dem Par-72-Platz nicht zu seinem Spiel gefunden und neben sieben Birdies auch sechs Bogeys und letztlich eine 71 notieren müssen. Fehlerfrei dann Durchgang 2, den er ebenso wie der nach 36 Löchern mit 10 unter Par führende Schotte Chris Robb mit 67 Schlägen bewältigte. Vier Zähler galt es also in der Finalrunde aufzuholen, und Nicolai von Dellingshausen registrierte zufrieden, dass es „von Anfang an sehr gut lief. Ich habe gute Golfschläge gemacht, den Ball sauber getroffen und auch die Putts waren gut. Der Platz dieser wirklich tollen Golfanlage war in einem super Zustand“. Nach acht Löchern lag er fünf unter Par, verpasste ein weiteres Birdie auf dem 9. Grün knapp und hatte Robb zu diesem Zeitpunkt schon eingeholt. Von Dellingshausen: „Da wusste ich schon, dass es heute tief gehen kann.“ Gleichauf mit 11 unter Par machten sich die Kontrahenten auf den Weg zurück ins Clubhaus, und weil von Dellingshausen noch vier, Robb aber nur drei Birdies gelangen, jubelte am Ende einmal mehr die Deutsche Nummer 1 der Pro Golf Tour Order of Merit. „Ich bin schon ein wenig stolz, dass ich den Schalter heute noch einmal umlegen und aufholen konnte“, so der Champion, der damit seine Gesamtführung ausbaut.

Nach seinen Siegen im März bei der Open Tazegzout 2017 in Marokko, im Mai bei der Adamstal Open 2017 powered by EURAM Bank AG in Österreich und diese Woche in Polen darf von Dellingshausen sofort auf der Challenge Tour starten. Doch der Aufsteiger will nichts überstürzen: „Ich werde jetzt in aller Ruhe sehen, wie sich die Dinge entwickeln, und wo ich wirklich starten kann. Ich werde nichts hektisch entscheiden.“

Gut möglich also, dass er auch bei einem der vier ausstehenden Turniere der Pro Golf Tour 2017 noch einmal aufteet, schließlich gilt es hier, den Gesamtsieg zu verteidigen. Die nächsten Ranglistenpunkte dafür gibt es bei der Gut Bissenmoor Classic, die am 10. August im Golf & Country Club Gut Bissenmoor beginnt (www.progolftour.de).

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25.07.2017 14:54

Sean Einhaus gewinnt Preis des Hardenberg GolfResort nach 18 Löchern

Petrus meint es in dieser Saison nicht gut mit der Pro Golf Tour: Bereits zum zweiten Mal musste ein Turnier witterungsbedingt auf 18 Löcher verkürzt werden. Wegen heftiger Regenfälle konnte in dieser Woche nur eine Runde des Preis des Hardenberg GolfResort gespielt werden; Fairways und Grüns standen teilweise komplett unter Wasser. Sieger nach 18 Löchern ist Sean Einhaus aus Borken. Der 27-Jährige hatte Durchgang 1 mit 67 Schlägen absolviert. Rang 2 teilen sich nach 68er-Runden Jonas Kölbing und Nicolai von Dellingshausen, die damit für einen deutschen Dreifach-Erfolg sorgen. Im April war bei der Haugschlag NÖ Open nur eine Runde gewertet worden.

Northeim – „Das war wirklich wie ein kleiner Weltuntergang hier, es hat geschüttet wie aus Eimern, und das stundenlang – da ging wirklich gar nichts mehr!“ Mit einem lachenden und einem weinenden Auge nahm Sean Einhaus die Siegertrophäe des Preis des Hardenberg GolfResort 2017 entgegen. Einerseits „freut man sich natürlich über jeden Turniersieg“, so der Champion. Andererseits hätte er das Turnier „sehr gerne über drei Runden zu Ende gespielt“. Doch wie schon im April bei der Haugschlag NÖ Open in Niederösterreich, als Schnee den Platz bedeckte, konnte auch am Hardenberg letztlich nur eine Runde gewertet werden. Als Turnierdirektor Simon Bowler den Platz am zweiten Turniertag für unspielbar erklären musste, weil Grüns und Fairways teilweise knietief unter Wasser standen, hatten 35 Spieler ihren zweiten Durchgang noch nicht beendet. Einhaus: „Wir hatten zuvor fünf Stunden im Dauerregen gespielt, das hat der Platz noch sehr gut weggesteckt. Aber danach haben sich Pfützen gebildet.“

Der Wahl-Münchner, der am ersten Tag eine fehlerfreie Runde mit fünf Birdies unterschrieben hatte, saß bei Abbruch gemeinsam mit Jonas Kölbing als Führender mit 8 unter Par im Clubhaus. Einhaus notierte zu diesem Zeitpunkt 67 und 69 Schläge, Kölbing zwei 68er-Runden. Doch nachdem der Wettbewerb auch am Finaltag nicht fortgesetzt werden konnte, stand Einhaus schließlich als alleiniger Sieger nach 18 Löchern fest. „Es ist sehr schade, dass wir nicht mehr spielen konnten“, so der Gewinner. „Ich fühle mich derzeit sehr gut, mein Spiel ist in allen Bereichen absolut solide, und ich hatte mich schon auf einen guten Fight mit Jonas gefreut.“

Das Duell können beide nun am 30. Juli fortsetzen, dann steht im Sierra Golf Club im polnischen Wejherowo Runde 1 der Sierra Polish Open 2017 auf dem Programm. Auch dort gibt es 30.000 Euro Preisgeld – und hoffentlich wieder drei Wertungsrunden.

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24.07.2017 13:01

Preis des Hardenberg GolfResort 2017: Titelverteidigung am Keilerkopf?

Vom 22. bis 25. Juli findet im niedersächsischen Northeim das Turnier Preis des Hardenberg GolfResort 2017 statt. Es ist bereits das elfte Mal, dass die Pro Golf Tour auf der Spitzen-Anlage mit dem berühmten „Keilerkopf“-Inselgrün auf Bahn 11 ein Event ausrichtet. Als Titelverteidiger geht der Hamburger Benedict Staben an den Start.

Northeim – Es war einfach sein Tag: Am 23. August des vergangenen Jahres sicherte sich Benedict Staben in Northeim spektakulär seinen zweiten Saisonsieg auf der Tour. Nachdem er in Runde 2 noch den sechsten Rang belegt hatte, konnte Staben am dritten Turniertag fünf Plätze auf dem Leaderboard gut machen und schließlich nach acht Löchern zum Königsteiner Anton Kirstein aufschließen. Die Entscheidung dann an Bahn 18: Während Kirstein ein Bogey verzeichnen muss, behält Staben die Nerven und sichert sich mit einem starken Putt den Turniersieg. In diesem Jahr möchte Staben seinen Titel verteidigen, und scheint auch bestens in Form zu sein. Anfang Juli sicherte sich der 27-Jährige gemeinsam mit dem Olchinger Patrick Kopp den Titel der German PGA Team Championship. „Mein Sieg in Bitburg hat mir gezeigt, dass ich immer weniger Schwächen habe. Ich arbeite täglich daran, besser zu werden, und irgendwann zahlt es sich aus! Ich fahre nach Hardenberg, um den Titel zu verteidigen“, so Staben. Er ist einer von 120 Spielern, die in Northeim um die 15. Trophäe der Saison kämpfen.

„Wir freuen uns sehr, die jungen Professionals der Pro Golf Tour dieses Jahr wieder auf unserer Anlage zu haben“, so Norbert Hoffmann, Geschäftsführer des Hardenberg GolfResort. „Von 12 Profi-Turnieren, die bisher auf unserem Platz ausgerichtet wurden, waren elf Pro Golf Tour bzw. EPD Tour Events. Unser Hauptziel ist es, den Golf-Nachwuchs zu fördern. Die Semi-Roughs werden auf acht Zentimeter Höhe gemäht, die Grüns sind sehr schnell und wenn man das Fairway verfehlt, wird es schwer, nahe an die Fahne zu kommen. Ich denke, wir erreichen damit schon das Niveau der European Tour. Wer auf dem Hardenberg gewinnt, ist auch für Größeres gewappnet. Nicht umsonst haben hier Florian Fritsch oder Bernd Ritthammer Erfolge feiern können.“

Das sieht auch Benedict Staben so: „Der Platz in Hardenberg hat seine Tücken. Die größte Schwierigkeit ist die Länge. Dazu gibt es viele große Grüns und Wellen, die Fahnen sind schwer anzuspielen und man braucht wirklich viele gute Schläge. Ein wirkliches Monster, wenn man nicht sein bestes Golf spielt“, so der Hansestädter.

Für Golf-Interessierte und passionierte Amateure bietet der Club noch ein ganz besonderes Special: Am Mittwoch, den 25. Juli, also am Tag nach der Finalrunde, besteht die Möglichkeit am „Follow-the Pros Turnier“ teilzunehmen. Hierbei können Amateure eine Runde auf demselben Platz wie die Pros der Pro Golf Tour spielen, von denselben Abschlägen aus starten, und auf nahezu identischen Fahnenpositionen einlochen.

Der Preis des Hardenberg GolfResort 2017 beginnt am Sonntag, den 22. Juli 2017. Zuschauer sind herzlich willkommen, der Eintritt ist an allen Turniertagen frei.

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19.07.2017 20:40

Deutscher Doppelsieg bei der Premiere der Pro Golf Tour in Zell am See

Alexander Herrmann und Finn Fleer haben der Zell am See – Kaprun Open 2017 presented by SalzburgerLand eindrucksvoll ihre Stempel aufgedrückt: DGV-Nationalspieler Herrmann sicherte sich den Turniersieg souverän mit 21 unter Par (67, 61, 64), wobei er in Runde 2 einen neuen Platzrekord für den Parcours Kitzsteinhorn des GC Zell am See – Kaprun – Saalbach-Hinterglemm aufstellte. Den hatte wenige Stunden zuvor der Neusser Finn Fleer auf 62 Schläge verbessert. Nach 54 Löchern beendete Fleer das Turnier mit gesamt 15 unter Par (68, 62, 68) auf Rang 2 und war damit bester Professional bei der Premiere der Pro Golf Tour im österreichischen Zell am See.

Zell am See/Österreich – „Ich möchte mich ganz herzlich bedanken, dass ich die Möglichkeit hatte, als Amateur hier mitzuspielen – das ist ein großes Privileg, das ich sehr zu schätzen weiß!“ Seinen in diesem Jahr ersten Start auf der Pro Golf Tour feierte der 22-Jährige Alexander Herrmann auf die denkbar beste Weise: Mit sechs Schlägen Vorsprung setzte sich der Bundesliga-Spieler des GC Stuttgart-Solitude souverän gegen ein hochkarätiges internationales Feld durch und bestätigte seine blendende Form. „Den Turniersieg hatte ich nicht erwartet. Aber ich bin sehr stolz darauf und freue mich, dass ich mich bei diesem sehr stark besetzten Turnier auf dieser herrlichen Golfanlage durchsetzen konnte“, so Herrmann. „Derzeit habe ich viel Selbstvertrauen und kann auf dem Platz das umsetzen, was ich mir vornehme.“ Insbesondere mit seinen Eisen brillierte der 22-Jährige, brachte den Ball immer wieder nahe an die Fahne und nutzte seine Birdiechancen auf dem landschaftlich wunderschön am Fuße des Kitzsteinhorns gelegenen Platz konsequent. Hohes Rough forderte Präzision vom Tee und taktisch kluges Spiel – auch hier überzeugte der Sieger. Lohn der starken Vorstellung war neben dem Turniersieg der Platzrekord im Zell am See; die fehlerfreie 61er-Runde mit zehn Birdies ist die neue Bestmarke – und für Herrmann persönlich.

Der Gewinner der gelungenen Premiere der Pro Golf Tour im österreichischen Zell am See, der von PGA Golfprofessional Peter Wolfenstetter trainiert wird, hat damit schon mal eindrucksvoll seine Visitenkarte im Profilager abgegeben. Zumindest noch ein weiteres Jahr aber will er Amateur bleiben und in Atlanta in den USA für die Georgia State University spielen, wo er studiert. Herrmann: „Ich möchte mich weiter verbessern!“

Das hat sich auch der starke Zweitplatzierte Finn Fleer vorgenommen, der seinen ersten Saisonsieg nun in der kommenden Woche beim Preis des Hardenberg GolfResort anpeilt: „Ich habe den Ball in der Finalrunde einfach nicht nahe genug an den Stock bekommen“, so Fleer. Genau das will er ab dem 23. Juli ändern, wenn in Northeim die erste Runde des 16. Saison-Turniers der Pro Golf Tour 2017 beginnt (progolftour.de).

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15.07.2017 16:00

Pro Golf Tour: Volles Feld bei der Premiere im Golfclub Zell am See-Kaprun

In der kommenden Woche erwartet die Spieler der Pro Golf Tour ein absolutes Highlight des Turnier-Sommers 2017: Vom 17. bis 19. Juli steht die Zell am See – Kaprun Open 2017 presented by SalzburgerLand auf dem Programm. Erstmals gastiert die Tour im GC Zell am See – Kaprun am Fuße des majestätischen Kitzsteinhorns. Das Feld ist ausgebucht, alle aktuellen Spitzenspieler sind am Start, und natürlich auch die österreichischen Top-Akteure der Pro Golf Tour. „Wir freuen uns riesig auf dieses Event“, so Club-Chefin Verena Kuhlank, „es ist die mit Abstand größte Golfveranstaltung und das hochkarätigste Turnier der letzten Jahre in ganz West-Österreich!“

Zell am See/Österreich – Zwar ist die malerisch von Kitzsteinhorn, Schmittenhöhe und dem Zeller See eingerahmte Anlage seit vielen Jahren auch Gastgeber der offiziellen Ski- und Golf-Weltmeisterschaft, doch ein hochkarätiges Ranglistenturnier einer professionellen Tour findet erstmals auf dem gepflegten Parcours in Zell am See statt. Die Spieler messen sich drei Tage lang mit dem Platz „Kitzsteinhorn“, ein 6030 Meter langer Championship-Parcours, der normalerweise als Par 73 ausgewiesen ist. Der Platzrekord datiert aus dem Jahr 2015 und wurde im Rahmen der Ski- & Golf-WM mit 63 Schlägen, zehn unter Par, von dem ehemaligen European-Tour-Spieler Thomas Gögele (Deutschland) aufgestellt. Die Pro Golf Tour aber legt in der Turnierwoche einen Standard von 71 Schlägen als Par zugrunde; zwei Löcher, die üblicherweise als Par 5 gespielt  werden, gilt es mit vier Schlägen zu bewältigen. Was sicherstellt, dass die Akteure ihr bestes Golf zeigen müssen, um Birdies zu erzielen und am Ende unter Par zu bleiben. 150 Spieler haben gemeldet, ein volles Feld damit und garantiert spannender Golfsport an allen Tagen. „Wir fiebern dem Turnier seit Wochen entgegen und hoffen, dass sich die Spieler und Zuschauer bei uns wohlfühlen“, so Verena Kuhlank.

Wohlfühlen und gute Leistungen zeigen, das ist beim 15. Turnier der Pro Golf Tour Saison 2017 angesagt. Mit dem Deutschen Nicolai von Dellingshausen, Ben Parker aus England und dem Portugiesen Pedro Figueiredo haben die Top 3 der aktuellen Pro Golf Tour Order of Merit gemeldet. Von den 20 besten Spielern der Rangliste lässt sich kaum ein Akteur das Turnier entgehen. Die Riege der Österreicher führen Clemens Prader, Leonhard Astl und Berni Reiter an, die natürlich auf einen Heimsieg hoffen.

In der gesamten Region sorgt die Veranstaltung bereits im Vorfeld für viel Aufsehen, und zahlreiche Zuschauer auch aus benachbarten Clubs haben sich angekündigt. Das Land Salzburg unterstützt das Turnier intensiv in seiner PR-Arbeit und als Presenting Sponsor. Verena Kuhlank: „Wir wollen in dieser Woche zeigen, dass unsere Region eine ganz hervorragende Golfdestination ist und zum Beispiel auch perfekt geeignet für einen herrlichen Golfurlaub.“ Denn nicht nur zahlreiche Skigebiete wie Saalbach-Hinterglemm, Leogang, das Kitzsteinhorn, die Schmittenhöhe oder die Skischaukel Maria Alm-Dienten-Mühlbach sind von Zell am See aus in wenigen Minuten zu erreichen und machen das Gebiet zu einer der schönsten Wintersport-Regionen Österreichs: Inzwischen hat sich Zell am See auch in Sachen Sommerurlaub ganz weit vorne positioniert, und das gerade auch im Golfbereich. Ein halbes Dutzend hochkarätiger Golfanlagen sind in der näheren Umgebung zu finden und ebenfalls schnell mit dem Auto erreichbar. Die Golfanlage Zell am See – Kaprun – Sallbach-Hinterglemm verfügt mit den Plätzen „Kitzsteinhorn“ und „Schmittenhöhe“ allein schon über 36 Löcher.

„Wir sind sehr froh, unseren Mitgliedern wieder einen neuen, ganz hervorragenden Platz zeigen und anbieten zu können“, sagt Rainer Goldrian, der Geschäftsführer der Pro Golf Tour. „Vielleicht kommt dessen Layout dem einen oder anderen Spieler ja ganz besonders entgegen.“ Mit inzwischen insgesamt vier Turnieren in Österreich gehört die Alpenrepublik mittlerweile zu den stärksten Auswärts-Destinationen der Pro Golf Tour. Die Zell Am See – Kaprun Open presented by SalzburgerLand ist dabei für Rainer Goldrian „fast so etwas wie ein erweitertes Heimspiel“: Schließlich sind es nur knapp zwei Stunden Fahrzeit von der Tour-Zentrale in München bis nach Zell am See.

Besucher sind in der gesamten Turnierwoche herzlich willkommen, der Eintritt ist an allen Tagen frei. Über das Turnier wird auf der Website der Pro Golf Tour zweisprachig unter www.progolftour.de und www.pro-golf-tour.com berichtet, ebenso gibt es Turnier-News, Fotos, Live Scoring und Ergebnisse auf den Facebook-Kanälen von Pro Golf Tour und GC Zell am See – Kaprun – Saalbach-Hinterglemm (www.golf-zellamsee.at).

Zell am See – Kaprun Open 2017 presented by SalzburgerLand

Termin:  17. bis 19. Juli 2017
Tour-Zugehörigkeit:  Pro Golf Tour
Tour-Kategorie:  Offizielle Satellite Tour der Eurepean Tour
Veranstalter:  Pro Golf Tour
Gastgeber-Club:   Golfclub Zell am See – Kaprun – Saalbach-Hinterglemm
Platz:     Kitzsteinhorn (gespielt als Par 71)
Platzrekord:   63 (Thomas Gögele, Deutschland, erzielt 2015)
Preisgeld:  30.000 Euro
Siegerbörse:  5000 Euro
   
Websites:   www.progolftour.de
  www.pro-golf-tour.com
  www.golf-zellamsee.at
   
Facebook: www.facebook.com/PGA.progolftour
  www.facebook.com/golfzellamsee

 

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08.07.2017 19:00

Hinrich Arkenau spielt die 59 und triumphiert bei der Sparkassen Open 2017

Mit einer 59er-Rekord-Runde hatte Hinrich Arkenau die Sparkassen Open 2017 am ersten Tag eröffnet, nach drei Durchgängen gewann der Golfprofessional aus Lohne das Turnier mit gesamt 24 unter Par (59, 65, 68); damit lag der 27-Jährige nach 54 Löchern einen Schlag vor dem Engländer Ben Parker (64, 67, 62/-23). Die magische Rekordmarke von 59 Schlägen fiel damit nun schon zum zweiten Mal auf dem Par-72-Platz des Bochumer Golfclub und zum insgesamt dritten Mal auf der Pro Golf Tour.

Bochum – „Es ist schon krass, wie schnell mein Ergebnis die Runde gemacht hat. Als ich mein Handy angeschaltet habe, wurden mir 80 ungelesene Nachrichten angezeigt.“ Die 59 Schläge seines ersten Spieltags, 13 unter Par mit 13 Birdies, sorgten für Aufsehen im Golfsport – und das völlig zu Recht. Hinrich Arkenau reiht sich damit in einen Kreis von weltweit nun 14 Professionals ein, denen es bisher gelang, eine 59 auf einen Par-72-Platz zu spielen. Arkenau ist nach Martin Kaymer, der 2006 bei der Habsberg Classic eine 59 unterschrieb, der zweite Deutsche, dem der Traumscore gelingt, und der dritte Spieler in der Geschichte der Pro Golf Tour. 2015 war der Niederländer Robin Kind mit einer 59 auf seiner Scorekarte ins Bochumer Clubhaus zurückgekehrt.

„Man spielt einfach vor sich hin und versucht, Loch für Loch zu scoren. Da freut man sich über jedes Birdie, aber an die 59 habe ich eigentlich nicht gedacht“, so Arkenau. „Bis der letzte Putt mittig ins Loch gelaufen ist, hatte ich eine 59 gar nicht vor Augen.“ Erst im Nachhinein begannen seine Knie zu schlottern: „Es dauert, bis man dieses Ergebnis realisiert. Aber es ist großartig! Die 59 fühlt sich an wie ein Turniersieg, die kann einem niemand mehr wegnehmen.“ In der Tat ließ er sich am Ende auch den Turniersieg nicht mehr nehmen, wenngleich es noch einmal denkbar knapp wurde: Nach einer 65er-Runde in Durchgang 2 ging der Mann aus Lohne mit 20 unter Par und sechs Schlägen Vorsprung auf den Niederänder Dylan Boshart in die Schlussrunde. Doch dieses Polster brauchte Arkenau auch fast vollständig auf: Mit 68 Schlägen kam er ins Clubhaus und lag damit gerade noch einen Zähler vor dem Engländer Ben Parker, der mit 62 Schlägen die beste Finalrunde spielte. Parker, dieses Jahr schon zweimal Sieger, hatte auf den dritten Titel gehofft, der ihn auf die Challenge Tour gebracht hätte.

So aber blieb es beim Start-Ziel-Sieg des Hinrich Arkenau, der damit auch seiner Mutter ein schönes Geschenk machte: „An dem Tag, als ich die 59 gespielt habe, hat meine Mutter ihren 60. Geburtstag gefeiert, und ich konnte leider nicht dabei sein. Wenigstens habe ich ihr auf diese Weise ein schönes Geschenk gemacht“, so der Champion.

Nächste Station der Pro Golf Tour 2017 ist die Zell am See – Kaprun Open 2017 presented by Salzburger Land, die am 17. Juli beginnt (www.progolftour.de).

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29.06.2017 17:08

Sparkassen Open 2017: Dritte 59er-Runde in der Geschichte der Pro Golf Tour?

Vom 6. bis 8. Juli findet das erste Pro Golf Tour Turnier des Jahres auf deutschem Boden statt: Dann kämpfen 132 Spieler im Bochumer Golfclub um den Titel der Sparkassen Open 2017. Der abwechslungsreiche Platz ist bereits zum dritten Mal in Folge Schauplatz des Profiturniers. Bei der ersten Auflage im Sommer 2015 gelang Robin Kind ein Traumresultat: Der Niederländer benötigte am zweiten Tag nur 59 Schläge.

Bochum – Es ist ein sehr kleiner, elitärer Kreis, der von sich behaupten kann, eine 59 gespielt zu haben. Zwei Professionals gelang das Kunststück bisher bei einem Turnier der Pro Golf Tour: 2006 war es der spätere Major-Sieger Martin Kaymer aus Mettmann, der in Runde 2 der Habsberg Classic lediglich 59 Schläge benötigte, 13 unter Par. Neun Jahre später stand der Niederländer Robin Kind aus Den Haag bei der Sparkassen Open 2015 kurz davor, sogar die internationale Bestmarke von 58 Schlägen zu knacken. Sein Putt an Spielbahn 18 lippte jedoch aus, und so unterschrieb letztlich auch er eine 59er-Runde. Im letzten Jahr bewies Kinds Landsmann Maarten Bosch, dass der Platz des Bochumer GC tatsächlich sehr tiefe Runden erlaubt, als er im zweiten Durchgang eine 63 spielte; den Sieg holte Bosch am Ende im Stechen.

Auf dem idyllischen gelegenen Platz im Herzen Nordrhein-Westfalens entscheidet vor allem die richtige Platzstrategie über Sieg und Niederlage, und belohnt wird der Mut zum Angriff im richtigen Augenblick. Neben „Mr. 59“ Robin Kind und Titelverteidiger Maarten Bosch sind in diesem Jahr auch alle aktuellen Top-Spieler am Start, das Feld ist vollständig ausgebucht: In Bochum gehen 132 Akteure an den Abschlag, darunter mit Nicolai von Dellingshausen, Ben Parker, Pedro Figueiredo, Robbie van West und Stanislav Matus geschlossen die fünf Führenden der Pro Golf Tour Order of Merit. Besondere Aufmerksamkeit ist dabei von Dellingshausen und Parker gewiss, denn beide haben die Chance, mit dem jeweils dritten Saisonsieg den direkten Aufstieg auf die European Challenge Tour zu schaffen. Insbesondere konnte zuletzt Nicolai von Dellingshausen seine exzellente Form eindrucksvoll unter Beweis stellen, als die aktuelle Nummer 1 der Pro Golf Tour die BMW International Open 2017 auf dem 26. Platz beendete und das Top-Turnier der European Tour damit als bester Deutscher abschloss.

Ob Nicolai von Dellingshausen auch in Bochum die Nummer 1 ist, oder ob es wieder ein Ergebnis unter der magischen 60-Schläge-Marke geben wird, bleibt abzuwarten. In jedem Fall erwartet die Teilnehmer ein Meisterschaftsplatz in hervorragendem Zustand, mit ebenso schnellen wie treuen Grüns. Ab Donnerstag, 6. Juli, geht es für die Professionals beim von der Sparkasse Bochum unterstützten Ranglistenturnier ein weiteres Mal um 30.000 Euro Preisgeld und um ebenso viele Ranglistenpunkte.

Der Eintritt ist an allen Tagen frei, Zuschauer sind herzlich willkommen. Weitere Infos zur Pro Golf Tour und zur Sparkassen Open 2017 gibt’s unter www.progolftour.de.

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14.06.2017 18:14

Austerlitz Classic: Maximilian Walz feiert seinen ersten Sieg als Professional

Starker Auftritt von Maximilian Walz: Der Professional aus Erbach beendet die Austerlitz Classic 2017 mit gesamt 12 unter Par (67, 69, 68) und feiert in Tschechien seinen ersten Turniererfolg auf der Pro Golf Tour. In drei Runden muss der 25-Jährige nur zwei Bogeys notieren und überzeugt mit hoher Konstanz und exzellenten Putts. Zweiter wird mit einem Schlag Rückstand der Isländer Thordur Gissurarson (67, 71, 67), Rang 3 geht mit gesamt 10 unter Par (68, 70, 68) an Karim El Hali aus Marokko.

Slavkov u Brna/Tschechien – „Ich bin so glücklich, das heute durchgezogen zu haben!“ Freudestrahlend nahm Maximilian Walz den Applaus seiner Tourkollegen und den Siegerpokal der Austerlitz Classic 2017 entgegen, die erste Trophäe seiner Profikarriere. Im Januar 2016 hatte der gebürtige Ulmer ins Profilager gewechselt, am Ende der Saison belegte er Rang 16 des Gesamtklassements, verzeichnete zwei Top-10-Ergebnisse. „Ich war nicht zufrieden mit meiner Saison, wollte Turniere gewinnen. Ich musste aber feststellen, dass das doch sehr viel schwieriger ist, als man zu Beginn denkt, und dass man wirklich das Beste aus sich herausholen muss.“ Das versuchte er 2017 mit dem neuen Coach Peter Wolfenstetter, zu dem er zu Saisonbeginn wechselte. Gemeinsam stellten sie viele Dinge um, doch zunächst hatte Walz ein, wie er selbst sagt, „sehr schwaches Jahr“ auf der Pro Golf Tour. Bei den ersten zwölf Turnieren kam er nur viermal ins Geld, zuletzt hatte er auch in Österreich zweimal den Cut verpasst.

Und nun der Sieg! „Dieser Erfolg bedeutet mir sehr viel. Die Umstellungen und die Arbeit der letzten Monate tragen offenbar Früchte“, so Walz, der sich auf dem Par-72-Parcours des Austerlitz Golf Resort „auf Anhieb wohl gefühlt“ hatte. „Es ist ein sehr offener Platz, auf dem man so schnell keinen Ball verliert und der einem letztlich viele Birdiechancen eröffnet. Ich habe in dieser Woche wirklich gut geputtet und konnte sehr viele dieser Chancen nutzen.“ So auch an den Löchern 16 und 18 seiner Finalrunde, als er zunächst aus fünf Metern zum Birdie und zur alleinigen Führung verwandelte und wenig später aus drei Metern den Triumph perfekt machte. In der Rangliste schiebt sich Walz, der für den Stuttgarter Golf-Club Solitude startet, vor auf Platz 19.

Die Austerlitz Classic 2017 bot den Spielern nicht nur einen exzellenten Golfplatz mit treuen Grüns, sondern auch den Fans der Pro Golf Tour ein Novum: Erstmals war ein Turnier per Livestream im Internet zu sehen; sechs Kameras übertrugen das Geschehen an neuralgischen Punkten. 13 von in diesem Jahr insgesamt 21 Turnieren sind nun gespielt; nächste Station der Tour ist die Sparkassen Open 2017 im Bochumer Golfclub, wo die Spieler vom 6. bis 8. Juli am Start sind. Mehr unter progolftour.de.

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31.05.2017 16:31

Playoff im GC Adamstal: Nicolai von Dellingshausen feiert zweiten Saisonsieg

Der Düsseldorfer Nicolai von Dellingshausen hat sich den Titel der Adamstal Open 2017 presented by EURAM Bank AG und damit seinen zweiten Saisonerfolg gesichert. Im GC Adamstal im österreichischen Ramsau setzte sich der 24-Jährige im Stechen gegen den Franzosen Stanislas Gautier durch; er gewann das Turnier am ersten Extra-Loch des Playoffs mit Par gegen Bogey. Die mit dem Turniersieg verbundenen 5000 Punkte machen von Dellingshausen auch zur neuen Nummer 1 der Rangliste.

Ramsau/Österreich – „Als ich hier ankam, war ich sicher, dass man in dieser Gegend kein einziges Golfloch bauen kann. Aber die Anlage des Golfclub Adamstal ist wirklich beindruckend. Ein phänomenaler Golfplatz in phantastischer Umgebung mit spektakulären Spielbahnen, und die sind in ausgezeichnetem Zustand!“ Nicolai von Dellings­hausen war schwer beeindruckt vom Austragungsort des 12. Saisonturniers der Pro Golf Tour 2017, und er selbst überzeugte auf der Par-70-Anlage in Niederösterreich mit einen überragenden Endspurt: Nachdem er in der Finalrunde an Bahn 15, einem 452 Meter langen Par 5, wie schon in Durchgang 2 ein Doppelbogey hinnehmen musste und plötzlich nicht mehr einen Schlag vor sondern zwei hinter dem Franzosen Stanislas Gautier lag, sah alles nach dem ersten Saisonsieg für den Mann aus Paris aus. Doch mit Birdies an den Löchern 17 und 18 kämpfte sich von Dellingshausen zurück, nahm das Momentum mit ins Stechen, das beide mit je 5 unter Par erreicht hatten, und feierte wenig später seinen zweiten Turniererfolg. Während der Deutsche am ersten Extra-Loch des Playoffs ein Tap-in zum Par hatte, konnte Gautier das Up & down aus dem Grünbunker der 18. Spielbahn nicht halten. Rang 3 teilten sich mit 2 unter Par Robbie van West (Niederlande) und die Deutschen Sean Einhaus und Patrick Kopp.

„Die letzten beiden Wochen waren phantastisch“, so von Dellingshausen, der vor wenigen Tagen in St. Pölten Rang 2 belegt hatte, und der aktuell keine Schwächen in seinem Spiel hat: „Meine Abschläge, die Eisen und auch das Putten – alles funktioniert zuverlässig, das zeigen auch die Ergebnisse“, so der Professional des GC Hubbelrath, der in diesem Jahr bereits die Open Tazegzout in Marokko gewonnen hat. Der erneute Erfolg macht ihn nun nach zwölf von insgesamt 21 Turnieren der Saison 2017 zur neuen Nummer 1 der Pro Golf Tour Order of Merit; mit 19.747,65 Punkten führt er das Gesamtklassement 2017 nun klar vor dem Engländer Ben Parker an (15.774,03 Punkte.)

Zwei Wochen pausieren die Spieler der Pro Golf Tour nun, bevor vom 12. bis 14. Juni die Austerlitz Classic 2017 in Tschechien auf dem Programm steht (progolftour.de).

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26.05.2017 12:49

Adamstal Open 2017: Spektakulärer Platz vor traumhaftem Alpenpanorama

Vom 29. bis 31. Mai findet im Golfclub Adamstal im österreichischen Ramsau die fünfte Auflage der Adamstal Open powered by EURAM Bank AG statt. Titelverteidiger ist der Franzose Johann Lopez Lazaro, der am Montag als einer von 120 Teilnehmern startet.

Ramsau/Österreich – Es war ein packendes Finale im Golfclub Adamstal im vergangenen Jahr, aber schlussendlich setzte sich Johann Lopez Lazaro aus Puget-sur-Argens doch deutlich von seinem Verfolger Patrick Kopp aus Olching ab. Der Franzose gewann am Ende souverän mit drei Schlägen Vorsprung (67, 68, 66/-9) und sicherte sich auf der ebenso malerischen wie sportlich anspruchsvollen Anlage des GC Adamstal seinen zweiten Saisonsieg. In diesem Jahr konnte Lopez Lazaro zwar noch kein Turnier gewinnen, der 28-Jährige kommt aber immer besser in Fahrt: Die Raiffeisen Pro Golf Tour St. Pölten 2017 presented by Diners Club & NOYAN Golftravel schloss er auf Platz 3 ab, spielte eine fehlerfreie 66er-Finalrunde. Und auch in Haugschlag hatte er bereits Platz 3 geteilt und seine Vorliebe für österreichische Anlagen untermauert.

Ein Faible, das nicht überrascht: Die Plätze der Alpenrepublik, auf denen die Pro Golf Tour gastiert, präsentieren sich durchweg in hervorragendem Zustand. Der Golfclub Adamstal gilt gar als eine der spektakulärsten Golfanlagen Europas. Er liegt inmitten des niederösterreichischen Alpenvorlandes, verfügt über ein grandioses Design und ist stets makellos gepflegt. Hohe Berge bilden eine dramatische Kulisse, die Fairways sind von altem Baumbestand umrahmt. Designer Jeff Howes gelang es, Bäche und Felsformationen geschickt in das Platzdesign zu integrieren und einen echten Championship-Parcours in die Landschaft zu zeichnen, der auch Longhitter jederzeit fordert.

Golfplatz-Besitzer Franz Wittmann freut sich schon seit Wochen auf das Turnier: „Ein klein wenig dürfen wir schon stolz sein, dass die Pro Golf Tour bereits zum fünften Mal nach Ramsau kommt. Ich freue mich jedes Jahr auf dieses schöne Turnier. Es ist toll organisiert, und die ganze Tour ist eine hervorragende Unterstützung der jungen Professionals. Da möchten wir auch unseren Teil dazu beitragen“, so Wittmann, dessen Platz jedes Jahr ein Highlight im Turnierkalender darstellt. „Ich wünsche mir, dass die Professionals ähnlich starke Leistungen wie im Vorjahr bieten und dass vor allem unsere Österreicher diesmal mit mehr als drei Leuten am Schlusstag vertreten sind.“

Gute Chancen darauf hat zum Beispiel Leonhard Astl: Der Tiroler feierte 2013 in Ramsau den ersten Sieg seiner Profikarriere, kennt den Platz also bestens. Wahrscheinlich sogar noch besser kennt Sebastian Wittmann, der Sohn des Eigentümers, die 27-Loch-Anlage. 2014 verpasste er nur knapp den Titel, als er sich dem heutigen European-Tour-Spieler Alexander Knappe im Stechen geschlagen geben musste. Insgesamt gehen in diesem Jahr 17 Spieler aus Österreich an den Start.

Die Adamstal Open 2017 powered by EURAM Bank AG beginnt am 29. Mai im niederösterreichischen Ramsau. Der Eintritt ist an allen Turniertagen frei, Besucher sind herzlich willkommen. Alle Tour-Infos und Ergebnisse gibt‘s unter www.progolftour.de.

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25.05.2017 21:00

Golfclub St. Pölten: Stanislav Matus triumphiert gefühlt im Matchplay-Modus

Österreich ist für den Tschechen Stanislav Matus ein gutes Pflaster: Der 28-jährige Professional aus Prag feierte bei der Raiffeisen Pro Golf Tour St. Pölten 2017 presented by Diners Club & NOYAN Golftravel den zweiten Turniererfolg seiner Karriere; im letzten Jahr hatte er bereits die Haugschlag NÖ Open gewonnen. Mit gesamt 17 unter Par (62, 70, 64) verwies er diesmal auf dem Parcours des Golfclub St. Pölten den Düsseldorfer Nicolai von Dellingshausen um einen Schlag auf Rang 2 (64, 68, 65/-16).

Neidling/Österreich – Nachdem Unwetter am ersten Wettspieltag für Verzögerungen gesorgt hatten, konnte Turnierdirektor Simon Bowler die Finalrunde des mit 30.000 Euro dotierten Turniers erst am späten Donnerstagvormittag starten. Zu diesem Zeitpunkt mit 10 unter Par schlaggleich auf Rang 1: Stanislav Matus und Nicolai von Dellingshausen. Und tatsächlich sollte dieser dritte Durchgang auf dem Par-71-Platz in Neidling ein Duell der Spitzenreiter werden. „Das war wirklich ein sehr enger und sehr spannender Schlagabtausch mit Nicolai. Das hat sich im Grunde angefühlt wie ein hochkarätiges Matchplay“, so der spätere Sieger. Beide Kontrahenten gaben sich keine Blöße, spielten unisono Birdies an den Löchern 3, 6 und 10. Mit jeweils 15 unter Par standen sie schließlich nach weiteren Birdies schlaggleich an Tee 17, und während Matus seine Finalrunde mit noch einmal zwei weiteren Birdies beendete, gelang von Dellingshausen nurmehr an Bahn 18 ein Schlaggewinn, weshalb er schließlich knapp unterlag. „Als wir an der 18 abgeschlagen hatten, habe ich zu Nicolai gesagt, dass, ganz gleich, wer gewinnt, dies wirklich ein ganz phantastisches Golfmatch war“, so Matus. Der Mann aus Prag zeigte dabei in der gesamten Woche sein großes Können und bewies seine aktuell gute Form. Nach dem ersten Durchgang hatte er eine brillante 62er-Runde unterschrieben, und auch in der Folge platzierte er seine Drives präzise und puttete stark. Nur am zweiten Turniertag musste er zwei Bogeys hinnehmen, ansonsten bleib er im Golfclub St. Pölten fehlerfrei. „Der Platz ist nicht sehr lang, das konnte ich nutzen, außerdem hat der Club die Grüns seit letztem Jahr enorm verbessert – sie sind jetzt phantastisch“, lobte Matus, der durch den Sieg und die damit verbundenen 5000 Ranglistenpunkte auf Platz 4 der Pro Golf Tour Order of Merit vorrückt.

Weitere Zähler fürs Ranking gibt es bereits ab Montag, dann steht in Ramsau Runde 1 der Adamstal Open 2017 auf dem Programm der Pro Golf Tour. Titelverteidiger beim dritten von in diesem Jahr vier Turnieren der Pro Golf Tour in Österreich ist der Franzose Johann Lopez Lazaro. Weitere Infos zur Pro Golf Tour unter www.progolftour.de.

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19.05.2017 16:05

St. Pölten: Reicht ein Sieg in Neidling zur Ranglistenführung?

Zum bereits dritten Mal in Folge gastiert die Pro Golf Tour im niederösterreichischen Neidling. Dort findet vom 23. bis 25. Mai im Golfclub St. Pölten die Raiffeisen Pro Golf Tour 2017 presented by Diners Club und NOYAN Golftravel statt. Das Turnier wird mit großer Spannung erwartet, denn in den vergangenen beiden Jahren wurde der Sieger doppelt belohnt. Sowohl 2015 als auch 2016 konnte der Gewinner die errungenen 5000 Punkte dazu nutzen, sich an die die Spitze der Pro Golf Tour Rangliste zu setzen.

Neidling/Österreich – Bei der ersten Auflage des Turniers 2015, war es der Holländer Reinier Saxton, im Jahr darauf der Belgier Christopher Mivis, der sich nach einem Sieg in Neidling die Pole Position der Order of Merit sichern konnte. Beide Spieler feierten zudem, nach einem vorhergehenden Triumph in Ain Sokhna, im Mostviertel ihren jeweils zweiten Titelgewinn der Saison. Treffen diese Eigenschaften auch in diesem Jahr auf den Gewinner in St. Pölten zu? Leider nicht. Denn den Franzosen Kenny Subregis, Gewinner der Red Sea Egyptian Classic, würden die 5000 Punkte im Falle eines Sieges nur auf bestenfalls Platz 5 befördern. Der Engländer Ben Parker hingegen, welcher die Red Sea Ain Sokhna Classic 2017 gewann, liegt nach seinem zweiten Sieg bei der EXTEC Pro Golf Tour by Czech One Anfang Mai bereits auf Platz 1 der Rangliste.

Jedoch macht ihn diese Tatsache nur noch mehr zum Favoriten auf einen weiteren Triumph: Der bisher einzige Zweifach-Sieger 2017 benötigt lediglich einen weiteren Erfolg, um sich direkt die Tourkarte für die European Challenge Tour zu sichern. Der Platz in St. Pölten ist vergleichsweise kurz, hier kann Parker mit seinem präzisen Spiel punkten. Doch er hat mit starker Konkurrenz zu kämpfen: 140 Teilnehmer haben sich zum zweiten Österreich-Turnier der Pro Golf Tour 2017 angemeldet, darunter neun Spieler der aktuellen Top-10 der Rangliste. Der Zweitplatzierte der Order of Merit, Pedro Figueiredo aus Portugal, hofft, nach mehreren zweiten Plätzen endlich seinen ersten Saisonsieg einzufahren. Ebenfalls mit von der Partie sind Clemens Prader, Leonhard Astl, Johannes Steiner, Bernhard Reiter und viele weitere Professionals aus Österreich. Zudem treten auch insgesamt sieben Amateure aus der Alpenrepublik bei dem mit insgesamt 30.000 Euro Preisgeld dotierten Ranglistenevent an.

Die hervorragend gepflegte Anlage des GC St. Pölten bietet hierfür beste Möglichkeiten: „Der „Park Kurs“ erhielt auch vor dieser Saison wieder ein sanftes Facelift, die Abschläge der Par 3 Löcher wurden saniert und die Obstbäume teilweise gestutzt. Die doch recht kurzen Spielbahnen werden dadurch sicher noch mehr zur Attacke einladen. Die Entscheidung über den Score wird aber rund um’s Grün fallen. Ich bin mir sicher, die Spieler der Pro Golf Tour werden eine Freude damit haben“, freut sich Jochen Wernicke, Manager des GC St. Pölten, „Das wird ein absolutes Highlight!“

Die Raiffeisen Pro Golf Tour 2017 presented by Diners Club und NOYAN Golftravel beginnt am 23. Mai, der Eintritt ist an allen Turniertagen frei, Besucher sind herzlich willkommen. Alle Tour-Infos und Ergebnisse gibt‘s unter www.progolftour.de.

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04.05.2017 17:44

EXTEC Pro Golf Tour by Czech One: Ben Parker feiert seinen zweiten Saisonsieg

Erfolg auf ganzer Linie für Ben Parker: Der Engländer mit Wohnsitz in Düsseldorf feierte bei der EXTEC Pro Golf Tour by Czech One im tschechischen Liberec seinen bereits zweiten Saisonsieg und übernimmt mit diesem Triumph auch wieder Platz 1 der Pro Golf Tour Order of Merit. Nach Runden von 68, 67 und 70 Schlägen, gesamt 11 unter Par, hatte der 29-Jährige auf dem Platz des Ypsilon Golf Resort Liberec einen Zähler Vorsprung vor dem deutschen Amateur Max Schmitt (71/69/66). Der Berliner Philipp Mejow lag nach 54 Löchern mit -9 (69/67/71) einen weiteren Schlag zurück.

Liberec/Tschechien – „Ich bin sehr stolz darauf, dass ich diese Runde noch in den Griff bekommen und gedreht habe!“ Hochzufrieden nahm Ben Parker den Siegerpokal der EXTEC Pro Golf Tour by Czech One entgegen, eine Trophäe, um die er hart kämpfen musste. Nachdem der im englischen Southport geborene Professional nach dem zweiten Turniertag mit 9 unter Par die Führung übernommen hatte, drohte ihm der mögliche Sieg in der Schlussrunde zu entgleiten. Mit einem Birdie begann er zwar stark, doch wirklich nahe konnte er den Ball in der Folge mit seinen Eisen nicht mehr ans Loch schlagen. „An den ersten beiden Tagen hatte ich solide gespielt, aber nach einem 90-Grad-Lip-Out an Loch 12, einem völlig überflüssigen Bogey an Bahn 14  und einem nicht gelochten Birdie-Putt an der 15 musste ich etwas ändern.“ Denn Parker wusste: Amateur Max Schmitt, dieses Jahr bereits Sieger der Open Royal Golf Anfa Mohammedia, saß als Führender mit 10 unter Par im Clubhaus, und er selbst brauchte zum direkten Erfolg zwei Birdies auf den letzten drei Löchern. Mit einem ersten Birdie an Bahn 16, einem 171 Meter langen Par 3, legte er den Grundstein für den Erfolg. An Loch 17 spielte er Par und brauchte nun ein weiteres Birdie an der 18, einem Par 5. Und tatsächlich: Nach einem exzellenten Drive spielte er den Ball mit dem 7er-Eisen zwei Meter an die Fahne, lochte sicher zum Birdie und belohnte sich mit dem Titel „auf einem sehr abwechslungsreichen Platz, auf dem es großen Spaß macht, zu spielen.“

Parker, bereits Gewinner des Auftakt-Turniers der Pro Golf Tour 2017 in Ägypten, ist damit der erste Zweifach-Sieger dieser Saison. In der Gesamtwertung liegt er nun mit 14.979 Zählern vor dem Portugiesen Pedro Figueiredo (13.692 Punkte) und dem Deutschen Nicolai von Dellingshausen (11.748 Punkte) auf Platz 1. Die nächste Gelegenheit, zu punkten, haben die Spieler der Pro Golf Tour bei der Raiffeisen Pro Golf Tour St. Pölten 2017 presented by Diners Club & NOYAN Golftravel, die vom 23. bis 25. Mai im Golfclub St. Pölten in Österreich stattfindet. Mehr unter www.progolftour.de.

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28.04.2017 17:40

Mit einer brillanten Auftakt-Runde gewinnt Michael Kraaij die Haugschlag NÖ Open

Sieg nach 18 Löchern: Nachdem auch am Morgen des dritten Turniertags der Haugschlag NÖ Open 2017 eine geschlossene Schneedecke regelgerechtes Spiel unmöglich machte, musste der Europa-Auftakt der Pro Golf Tour 2017 auf letztlich nur eine einzige Wertungsrunde verkürzt werden. Sieger des Turniers im niederösterreichischen Waldviertel war damit nach 18 Löchern der Niederländer Michael Kraaij, dem mit 64 Schlägen, 8 unter Par, der mit Abstand beste erste Durchgang gelungen war. Auf den zweiten Platz 2 kam mit zwei Zählern Rückstand der Franzose Alexandre Kaleka.

Haugschlag/Österreich – „Ein Sieg nach nur einer Runde fühlt sich schon ein bisschen komisch an. Ich hätte sehr gerne drei, zumindest aber zwei Runden gespielt“, so Michael Kraaij bei der Siegerehrung. Dennoch freute sich der Mann aus Amsterdam natürlich über den ersten Turniererfolg seiner Profikarriere, schließlich spielt der 25-Jährige bereits im dritten Jahr auf der Pro Golf Tour. Nachdem er zuletzt in Marokko zweimal den Cut verpasst hatte, änderte Kraaij zunächst seine mentale Einstellung – und noch seinen Griff beim Putten: „Ich hatte mich viel zu sehr auf meinen Score konzentriert und dabei die Dinge aus den Augen verloren, auf die es ankommt, um ein gutes Ergebnis zu spielen: Den nächsten Schlag, die Fokussierung auf meine Stärken.“

Zu diesen Stärken gehört bei Kraaij das Putten, doch zunächst schob er seinen Ball auch in Haugschlag knapp vorbei. „Ich habe dann den Griff verändert, was den gewünschten Erfolg gebracht hat.“ An Loch 13 lochte er aus sieben Metern zum Eagle, die übrigen fünf Löcher seiner Auftaktrunde absolvierte er jeweils mit einem Birdie. Die 64, die er am Ende unterschrieb, ist die beste Runde seiner bisherigen Profilaufbahn. Und das mit einem geliehenen Driver: Das eigene Abschlagsgerät war in der Proberunde zu Bruch gegangen. Der erste Turniererfolg bringt neben der gläsernen Trophäe 5000 Euro Preisgeld sowie 5000 Punkte für die Pro Golf Tour Order of Merit.

Die Haugschlag NÖ Open 2017 war von der Rückkehr des Winters mit teils zehn Zentimetern Neuschnee auf Fairways und Grüns heftig getroffen. Bestnoten stellten die Spieler der Anlage dennoch aus: „Das sind die besten Grüns, auf denen wir jemals gespielt haben, absolut treu“, lobte Michael Kraaij. Zahlreiche Kollegen bestätigten: Der Championship-Platz des Golfresort Haugschlag hat absolutes European-Tour-Niveau. Und gewöhnlich, so Hans Geist, Geschäftsführer des Resorts, respektiert das auch der Winter und verabschiedet sich spätestens Ende März. Mehr zum Turnier sowie zur nächsten Station, der EXTEC Pro Golf Tour by Czech One, unter www.progolftour.de.

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20.04.2017 17:53

Haugschlag NÖ Open 2017: Europa-Auftakt auf ehemaligem European Tour-Platz

Vom 26. bis 28. April richtet die Pro Golf Tour bereits zum siebten Mal in Folge die Haugschlag NÖ Open im niederösterreichischen Golfresort Haugschlag aus. Und das aus gutem Grund: Die hervorragend gepflegten Plätze des Resorts bieten höchste Qualität und damit die Grundlage für ein hochkarätiges Profiturnier. Der Tscheche Stanislav Matus tritt in diesem Jahr als Titelverteidiger bei dem mit 30.000 Euro dotierten Event an, das den Europa-Auftakt der aktuellen Pro Golf Tour Saison darstellt.

Haugschlag/Österreich – Es war ein packendes Finale bei der Haugschlag NÖ  
Open im vergangen Jahr: Bereits nach zwei Runden im österreichischen Waldviertel sah Stanislav Matus wie der sichere Sieger aus: Der Tscheche führte mit 17 unter Par, hatte nach Runden von 63 und 64 Schlägen vier Zähler Vorsprung vor dem Franzosen Olivier Rozner. Am Ende wurde es aber noch einmal äußerst spannend, denn der Schotte Chris Robb zwang Matus ins Play-off. Das entschied der Mann aus Prag dann gekonnt am zweiten Extra-Loch für sich und feierte seinen ersten Sieg auf der Tour.

Auch in diesem Jahr dürfen sich die Zuschauer auf ein Event der Spitzenklasse freuen: 156 Teilnehmer kämpfen um den ersten Saisontitel auf europäischem Boden. Unter ihnen finden sich neben Titelverteidiger Matus auch die Nummer 1 der aktuellen Pro Golf Tour, der Portugiese Pedro Figueiredo, sein Verfolger und Q-School-Gewinner Marco Iten aus der Schweiz, sowie die beiden deutschen Turniersieger Nicolai von Dellingshausen und Christopher Carstensen. Ebenfalls mit von der Partie ist Dylan Boshart: Der Niederländer ging durch seinen Sieg bei der Open Ocean im März als erfolgreichster Spieler aus der Marokko-Serie hervor und sicherte sich damit eine Wildcard für das European Tour Event Trophée Hassan II. Zudem treten beim ersten von in diesem Jahr drei Turnieren der Pro Golf Tour in Österreich auch zahlreiche Playing Professionals zum Heimspiel an: 22 Teilnehmer stammen aus der Alpenrepublik.

Egal, ob man lieber auf dem Haugschlag Course versucht, auf dem traumhaften Inselgrün von Bahn 18 exzellent zu scoren, oder auf dem Waldviertel Course die Aussicht genießt – das Golfresort Haugschlag bietet ein atemberaubendes Ambiente. Nicht zuletzt deswegen war das Leading Golf Resort zwischen 1994 und 1996 dreimaliger Ausrichter des European Tour Turniers Austrian Open. Spieler wie Alexander Cejka, Paul McGinley oder der zweifache Major-Sieger Retief Goosen feierten bereits Erfolge in Haugschlag. „Wir richten die Haugschlag NÖ Open nun schon seit einigen Jahren aus. Die Zusammenarbeit mit der Pro Golf Tour ist erfolgreich und stets professionell. Wir können somit einen guten Nährboden für das Professional Golf in Österreich setzen“, freut sich Hans Geist, Präsident des Golfresort Haugschlag, auf das Turnier 2017.

Die Haugschlag NÖ Open 2017 beginnt am 26. April, der Eintritt ist frei, Besucher sind herzlich willkommen. Alle Tour-Infos und Ergebnisse gibt‘s unter www.progolftour.de.

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31.03.2017 18:24

Tour-Rookie Nicolai von Dellingshausen triumphiert bei der Open Tazegzout

Was für eine beeindruckende Vorstellung: Mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg hat sich Nicolai von Dellingshausen den Titel der Open Tazegzout 2017 und damit seinen ersten Sieg als Professional gesichert. Auf dem Platz von Tazegzout Golf in Agadir in Marokko hatte der Düsseldorfer nach drei Runden mit gesamt 10 unter Par (64, 73, 69) zwei Schläge Vorsprung vor dem Niederländer Dylan Boshart (68, 71, 69/-8); der sicherte sich als bester Spieler der Marokko-Serie der Pro Golf Tour 2017 eine Wildcard für das European-Tour-Turnier Trophée Hassan II. Rang 3 teilten sich mit je 6 unter Par Berni Reiter (Österreich) sowie die Schotten Ross Cameron und Philip McLean.

Agadir/Marokko – „Ich bin sehr glücklich und ziemlich erschöpft! Die Hitze war enorm, aber ich bin sehr froh, dass ich es diesmal durchgezogen habe!“ Jubelnd nahm Nicolai von Dellingshausen die Glückwünsche seiner Kollegen entgegen und feierte seinen ersten Turniersieg auf der Pro Golf Tour; im Februar war er bei der Open The Tony Jacklin noch knapp im Stechen unterlegen. Den Grundstein für den letztlich souveränen Erfolg legte er am ersten Turniertag, als er sich mit präzisen Drives und perfekten Eisenschlägen Birdiechancen in Serie erarbeitete und diese auch konsequent nutzte. Eine 64er-Runde unterschrieb der 24-Jährige nach dem ersten Durchgang, lag damit drei Schläge vor seinen Verfolgern. „Das war die beste Runde, die ich bisher gespielt habe“, so von Dellingshausen. Neunmal lochte er zum Birdie ein, nur ein Bogey stand im ersten Durchgang zu Buche. Die Hitzeschlacht des zweiten Tages, mit am Nachmittag über 30 Grad im spärlich vorhandenen Schatten, überstand er mit 73 Schlägen, womit er seine Führung knapp verteidigte und mit einem Schlag Vorsprung vor Berni Reiter in die Schlussrunde ging. Am Finaltag brachte er den Sieg schließlich sicher nach Hause und wusste spätestens nach seinem Birdie an Bahn 17, dass der Titel unter Dach und Fach war: „Es macht total Spaß, auf der Pro Golf Tour zu spielen, und es ist phantastisch, die Marokko-Turniere auf diesem sensationell schönen und in allen Punkten hervorragenden Golfplatz mit einem Sieg zu beenden“, so der Champion.

Fast wie ein Sieg fühlte sich für Dylan Boshart der zweite Platz an: Als bester Spieler der Marokko-Turniere der Pro Golf Tour 2017 erhält der Niederländer eine Wildcard für die Trophée Hassan II, das mit 2,5 Millionen Euro dotierte Turnier der European Tour im marokkanischen Rabat (13. bis 16. April). Die Pro Golf Tour pausiert nun bis 26. April, dann steht in Österreich Runde 1 der Haugschlag NÖ Open 2017 auf dem Programm. Alle Infos und Ergebnisse der Pro Golf Tour gibt‘s unter www.progolftour.de.

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25.03.2017 19:36

Marokko: Dylan Boshart feiert bei der Open Ocean seinen ersten Turniersieg

Präzise Drives, starke Eisen und am Ende zwei Birdies zum richtigen Zeitpunkt: Mit einer starken spielerischen Vorstellung hat sich der Niederländer Dylan Boshart den Titel der Open Ocean gesichert und im marokkanischen Agadir den ersten Turniererfolg seiner Profikarriere perfekt gemacht. Mit Runden von 69, 69 und 70 Schlägen, gesamt 5 unter Par, lag der 26-Jährige aus Rotterdam nach drei Durchgängen auf dem Par-71-Platz von Golf de l’Ocean einen Zähler vor seinem Landsmann Maarten Bosch und dem Tschechen Stanislav Matus, die Rang 2 teilten. Vierter und damit bester deutscher Spieler wurde mit 3 unter Par (70, 72, 68) Stephan Gross aus Leimen.

Agadir/Marokko – Es war ein hartes Stück Arbeit für Dylan Boshart, und das lag nicht nur am Sturm, der phasenweise so heftig über den Platz am Stadtrand von Agadir fegte, dass er Bäume entwurzelte und die Spieler am ersten Tag sogar zurück ins Clubhaus zwang: Turnierdirektor Simon Bowler musste die Runde vorzeitig abbrechen. „Jeder Spieler hatte bei diesem Turnier neun Löcher im Sturm zu spielen“, so Dylan Boshart, der diese Aufgabe seinerseits mit Bravour meisterte. Die ganze Woche über zeigte er sich stark vom Tee und spielte präzise Eisen, am Finaltag traf er 16 Fairways! „Normalerweise ist vor allem das kurze Spiel meine Stärke, aber diesmal habe ich den Ball durchweg sehr gut getroffen und endlich auch in der Schlussrunde gut gescored.“

Mit zwei starken 69er-Runden hatte Boshart auf dem ebenso anspruchsvollen wie abwechslungsreichen und exzellent gepflegten Platz nach 36 Löchern die Führung übernommen, mit soliden 70 Schlägen brachte er den Titel nach Hause. Die entscheidenden Birdies der Finalrunde gelangen ihm dabei auf den Löchern 16 und 17, so dass er sich an der 18 sogar noch ein Bogey erlauben konnte. „Das war wahrscheinlich das schönste Bogey meiner bisherigen Laufbahn“, so der Champion schmunzelnd, als er den mächtigen Siegerpokal und den mit 5000 Euro dotieren Preisgeld-Scheck entgegen nahm. Für die Pro Golf Tour Order of Merit erhält er ebenso viele Punkte, was ihn auf Platz 6 des aktuellen Rankings katapultiert. Die Nummer 1 der Gesamtwertung bleibt der Portugiese Pedro Figueiredo, der beim Turnier in Agadir Platz 12 teilte.

Die Open Ocean war das 7. Saisonturnier der Pro Golf Tour 2017 und das fünfte Wettspiel in diesem Jahr in Marokko. Den Abschluss der Marokko-Events bildet die Open Tazegzout, die am 29. März auf der Anlage von Tazegzout Golf beginnt, ebenfalls vor den Toren von Agadir. Alle Tour- und Turnierergebnisse gibt’s unter progolftour.de.

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15.03.2017 16:54

Ab sofort für Dreifach-Sieger: Direkter Aufstieg auf die European Challenge Tour

Gute Nachrichten für Spitzenspieler der Pro Golf Tour: Ab sofort steigt derjenige sofort und direkt auf die European Challenge Tour auf, der in einer Saison drei oder mehr Turniere der Pro Golf Tour gewinnt. Dreifach-Champions erhalten sofort Kategorie 13 sowohl für die laufende als auch für die folgende Challenge-Tour-Saison. Die Neuerung gilt bereits ab der Saison 2017 für alle vier anerkannten Satellite-Touren, wobei die drei Siege aber in jedem Fall auf ein und derselben Tour erzielt werden müssen.

Wentworth/München – „Wir glauben, dass diese Regelung die Bindung zwischen den Satellite Touren und der Challenge Tour stärkt“, so Alain de Soultrait, Direktor der European Challenge Tour, die ihren Sitz im englischen Wentworth hat. Mit Blick auf eine ähnliche Regelung zwischen Challenge Tour und European Tour – Dreifach-Sieger der Challenge Tour genießen sofortiges Startrecht auf der European Tour – habe man sich zu dieser Neuerung entschlossen. Wobei der potenzielle Direkt-Aufsteiger in der laufenden Saison den letzten Platz der Kategorie 13 zugeteilt bekommt, in der folgenden Saison den ersten Platz dieser Klasse. Kategorie 13 entspricht dabei exakt der Einstufung, die auch die Top 5-Aufsteiger der abschließenden Pro Golf Tour Order of Merit im Folgejahr auf der Challenge Tour erhalten. Zu diesen Top 5 zählen gegebenenfalls auch jene Spieler, denen der direkte Aufstieg als Mehrfachsieger gelungen ist.

In der Geschichte der Pro Golf Tour, die seit 2001 den Status einer offiziellen Satellite Tour der European Tour genießt, hätten in den letzten zehn Jahren bereits zahlreiche Akteure von der neuen Regel profitiert. So setzte sich Martin Kaymer 2006 bei fünf Turnieren durch, ebenso gewann Tino Schuster 2007 fünfmal. In der Saison 2008 feierte der Engländer James Ruth drei Turniererfolge, ebenso wie der Niederländer Reinier Saxton im Jahr 2011. Im Turnierjahr 2012 streckte Marcel Haremza den Siegerpokal viermal in die Höhe, ebenso oft wie Florian Fritsch in der Saison 2013. Sie alle gewannen jeweils auch die Gesamtwertung der Pro Golf Tour. Kurios das Ergebnis die Saison 2015: Der Berliner Philipp Mejow holte sich mit zwei Siegen Rang 1 der Gesamtwertung, aber der Schweizer Benjamin Rusch und der Frankfurter Martin Keskari gewannen jeweils drei Turniere. Die Alps Tour verzeichnete seit 2011 drei Mehrfach-Gewinner, sechs Spielern der Nord Golf League gelang dieses Kunststück, und einem Akteur der PGA Europro Tour: 2011 dem Engländer Chris Hanson.

Für die Spieler der Pro Golf Tour ist das nun noch ein Anreiz mehr, auf Sieg zu spielen. Was übrigens in mehrfacher Hinsicht gerade für die beiden noch ausstehenden Turniere der Saison 2017 in Marokko gilt, die Open Ocean (23. bis 25. März) und die Open Tazegzout (29. bis 31. März) in Agadir: Der beste Akteur der sechs Marokko-Events der Pro Golf Tour 2017 erhält auch in diesem Jahr eine Wildcard für die Trophée Hassan II, das mit 2,5 Millionen Euro dotierte Turnier der European Tour, das vom 13. bis 16. April auf dem Platz Royal Golf Dar Es Salam in Rabat stattfindet. Dort gastierte die Pro Golf Tour zuletzt in der Saison 2015. Weitere Infos unter www.progolftour.de.

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10.03.2017 21:26

Open Royal Golf Anfa Mohammedia: Überraschungssieg für Amateur Max Schmitt

Großer Jubel beim Andernacher Max Schmitt: Mit gesamt 14 unter Par und Runden mit 67, 64 und 68 Schlägen hat der 18-Jährige Amateur den Titel der Open Royal Golf Anfa Mohammedia gewonnen; der Spieler des National Team Germany feiert damit seinen ersten Turniererfolg auf der Pro Golf Tour. Auf dem hervorragend präparierten Par-71-Parcours des Mohammedia Royal Golf Club in Marokko lag Schmitt nach drei Durchgängen fünf Schläge vor dem Franzosen Olivier Rozner und dem Portugiesen Pedro Figueiredo, die das Turnier mit jeweils 9 unter Par auf Rang zwei abschlossen.

Mohammedia/Marokko – „Das ist wirklich sehr, sehr cool! Einen Sieg habe ich im Vorfeld nicht erwartet. Auch nicht nach der ersten Runde, obwohl ich da schon geführt habe“, freute sich Max Schmitt nach seinen Triumph. Letztlich war es ein souveräner Start-Ziel-Sieg für den Rheinländer, der mit einer 67 am ersten Tag und einer überragenden 64er-Runde in Durchgang 2 durchgehend das Feld anführte. Während der Marokkaner Younes El Hassani, nach 36 Löchern nur einen Schlag hinter Schmitt, am Finaltag fünf Plätze zurückfiel, kämpften sich der Franzose Olivier Rozner und Pedro Figueiredo aus Portugal vor auf den zweiten Rang. Der Rückstand auf den Spieler des Golfclub Rheinhessen war jedoch nicht aufzuholen, zumal Max Schmitt in der Schlussrunde nicht nur völlig fehlerfrei agierte, sondern noch drei weitere Birdies auf seiner Scorekarte notieren konnte. „Meine größte Stärke ist, dass ich die Bälle präzise treffe. Und das ist es, was dieser Platz einem abverlangt“, erklärte Schmitt, der 2017 noch an weiteren Turnieren der Pro Golf Tour teilnehmen möchte. „Es ist etwas ganz anderes, mit Professionals zu spielen. Nächstes Jahr bin ich hoffentlich auch einer von ihnen!“

Der Turniersieger der vergangenen beiden Jahre, Ben Parker aus England, war nicht in der Lage das Triple einzufahren und seinen Titel erneut zu verteidigen. Mit einem Gesamtergebnis von sieben Schlägen unter Par beendete er das Event auf dem geteilten vierten Platz, schlaggleich mit dem gebürtigen Duisburger Max Griesbeck.

Durch seinen geteilten zweiten Rang übernimmt der Portugiese Pedro Figueiredo mit 10.654,17 Punkten Platz 1 der Pro Golf Tour Order of Merit vor dem Schweizer Marco Iten, der 10.583,12 Punkte auf dem Konto hat. In weniger als zwei Wochen geht es weiter im Turnierkalender, dann treten die Spieler vom 23. bis 25. März bei der Open Ocean 2017 an und spielen kurz darauf vom 29. bis 31. März um den Titel der Open Tazegzout 2017. Beide Turniere werden in der marokkanischen Küstenstadt Agadir ausgetragen. Alle Ergebnisse der Pro Golf Tour gibt es unter www.progolftour.de.

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04.03.2017 19:37

Marokko: Der Schweizer Marco Iten setzt sich im Play-off der Open Madaef durch

Schwerstarbeit mit Nachsitzen: Am ersten Extra-Loch des Stechens hat sich der Schweizer Marco Iten seinen ersten Turniersieg als Professional gesichert. Auf dem höchst anspruchsvollen Platz des Pullman El Jadida Royal Golf & Spa im marokkanischen El Jadida setzte er sich am Samstagnachmittag im Play-off der Open Madaef 2017 gegen Maximilian Laier aus Leipzig durch. Nach 54 Löchern hatten beide Rang 1 mit 4 über Par geteilt. Dritter wurde mit 5 über Par der Österreicher Manuel Trappel.

El Jadida/Marokko – „Ich bin einfach nur unglaublich glücklich! Es fühlt sich großartig an, zu gewinnen – zumal auf einem so anspruchsvollen Platz. Das war eine echte Energieleistung über drei Tage, vor allem auch im mentalen Bereich.“ Erleichtert und zufrieden nahm Marco Iten den Siegerpokal des fünften Saison-Turniers der Pro Golf Tour 2017 entgegen. Für den 26-Jährigen aus Niederglatt bei Zürich ist es der erste Turniererfolg als Professional; im Oktober 2016 hatte er, damals noch als Amateur, die Qualifying School der Pro Golf Tour gewonnen und sich damit das Startrecht für die gesamte Saison 2017 gesichert. „Auf diesem Platz war vor allem wichtig, ruhig und konzentriert zu bleiben und Bogeys zu vermeiden“, so Iten. Lediglich an zwei bis drei Löchern könne man in El Jadida sicher von einem Par oder Birdie ausgehen, an allen anderen Spielbahnen werde jeder kleinste Fehler sogleich mit einem Bogey bestraft.

Diese Erfahrung machte auch Maximilian Laier, der im Play-off das 18. Grün verfehlte und schließlich ein Bogey und damit Platz 2 hinnehmen musste. Marco Iten freute sich nach einem sichern Par über den Turniersieg, 5000 Euro Preisgeld und ebenso viele Ranglistenpunkte, die ihn auch zur neuen Nummer 1 der Pro Golf Tour Order of Merit machen. Rang 3 sicherte sich der Österreicher Manuel Trappel, der nach drei Runden 5 über Par notierte, Vierter wurde mit 6 über Par Pedro Figueiredo aus Portugal.

Ein anspruchsvolles Layout, schnelle, harte, vergleichsweise kleine Grüns und speziell in der Turnierwoche oftmals kräftiger, böiger Wind: Der exzellente Championship-Platz des exklusiven Resorts Pullman El Jadida Royal Golf & Spa in El Jadida war in dieser Woche der eindeutige Sieger im Duell mit den Professionals der Pro Golf Tour. Nur vier Akteuren gelang eine Runde unter Par. Das nächste Kräftemessen im Rahmen des Turnierkalenders der Pro Golf Tour 2017 beginnt am 8. März mit Runde 1 der Open Royal Golf Anfa Mohammedia 2017 in Mohammedia in Marokko. Alle Turnierergebnisse und alle Informationen zur Pro Golf Tour gibt’s unter www.progolftour.de.

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17.02.2017 20:50

Rookie-Sieg: Christopher Carstensen gewinnt die Open Casa Green Golf 2017

Phantastischer Erfolg für den Hamburger Christopher Carstensen: Bereits bei seinem zweiten Start auf der Pro Golf Tour sicherte sich der Tour-Rookie seinen ersten Turniererfolg. Mit gesamt 15 unter Par hatte der 24-Jährige nach drei Runden der Open Casa Green Golf im marokkanischen Casablanca zwei Schläge Vorsprung vor Lokalmatador Ahmed Marjane, dem Franzosen Stanislas Gautier, Pedro Figueiredo aus Portugal und dem Deutschen Patrick Kopp, die mit jeweils 13 unter Par Rang 2 teilten.

Casablanca/Marokko – Letzte Woche hatte er bei der Open The Tony Jacklin noch Erfahrung gesammelt, wurde am Finaltag vom Sturm zu einer 74er-Runde und zurück auf Platz 25 gefegt. Doch schon bei seinem zweiten Auftritt als Tour Professional ließ sich Christopher Carstensen von nichts und niemandem mehr aufhalten: Mit Runden von 66, 68 und am Finaltag 67 Schlägen wies er alle Kontrahenten in die Schranken, holte sich souverän den Siegerscheck in Höhe von 5000 Euro und den ersten Profi-Pokal für seinen Trophäenschrank. „Ich habe bei diesem Turnier einfach extrem gut gespielt, vor allem das lange Spiel hat super funktioniert. Nur heute habe ich auf den ersten sechs Löchern viel liegen gelassen, da wurde ich ein wenig nervös. Aber die restliche Runde lief super und ich konnte wichtige Putts verwandeln“, so der Mann aus der Hansestadt nach dem erfolgreichen Finaltag seines zweiten Profiturniers.

Bei milden frühsommerlichen Temperaturen maßen sich die Spieler mit der hervorragenden Par-72-Anlage des Casa Green Golf Club in Casablanca, und auch die idealen äußeren Bedingungen trugen dazu bei, dass sich Carstensen so schnell akklimatisieren konnte. „Die Anlage ist wirklich schön, der Platz sehr gut, mit einem erstklassigen Layout. Hier bei diesem tollen Wetter zu spielen, macht großen Spaß“, so Carstensen. Sein Ziel: Die Top 5 am Saisonende und der direkt Aufstieg auf die European Challenge Tour. Dass dies kein einfaches Unterfangen ist, dessen ist er sich bewusst: „Das Niveau der Tour ist sehr, sehr hoch. Als wir letzte Woche mit starkem Wind und Nebel zu kämpfen hatten, konnten trotzdem einige Spieler niedrige Scores erzielen. Ich habe da Lehrgeld zahlen müssen“, so der Hamburger, der seit November 2016 Professional ist und regelmäßig für den Hamburger GC Falkenstein in der 1. Bundesliga spielt.

Auf der Pro Golf Tour geht es am 2. März weiter, dann steht die erste Runde der Open Madaef 2017 auf dem Programm, des dritten von in diesem Jahr sechs Turnieren der Pro Golf Tour in Marokko. Alle Infos zur Tour gibt’s unter www.progolftour.de.

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11.02.2017 19:22

Open The Tony Jacklin: Robbie van West gewinnt den Marokko-Auftakt 2017

In der Verlängerung hat der Niederländer Robbie van West das erste Marokko-Turnier der Pro Golf Tour 2017 für sich entschieden: Der 24-Jährige setzte sich am Samstagnachmittag bei der Open The Tony Jacklin in Casablanca im Stechen gegen drei Kontrahenten durch und sicherte sich den ersten Titel seiner Profikarriere. Am fünften Extra-Loch machte er seinen Sieg mit einem Birdie perfekt. Nach drei Runden hatte der Professional aus Beesd bei Utrecht Platz 1 mit dem Schweizer Marco Iten sowie den beiden Deutschen Moritz Lampert und Nicolai von Dellingshausen geteilt; sie alle notierten nach 54 Löchern auf dem Platz The Tony Jacklin Casablanca 12 unter Par.

Casablanca/Marokko – Spannender hätte der Marokko-Auftakt der Pro Golf Tour 2017 kaum ausfallen können: Von Beginn an spielten die Teilnehmer in Casablanca gutes Golf und niedrige Scores, doch nie trennten die Spitzenreiter mehr als zwei Schläge. Als schließlich dem Sandhausener Moritz Lampert an Bahn 17 ein Dreiputt und damit das einzige Bogey seiner Finalrunde unterlief, womit er von 13 auf 12 unter Par fürs Turnier zurück fiel, stand das erste Playoff des Jahres fest. Mit Par absolvierten van West, Iten, von Dellingshausen und Lampert zunächst Bahn 18; im zweiten Versuch gelang van West und Iten dort ein Birdie. Nach Pars für beide an 10 und 11 brachte der Niederländer den Titel an Loch 12, einem 189 Meter langen Par 3, mit einem starken Birdie-Putt unter Dach und Fach. „Ich habe gar nicht so gut gespielt heute und nicht damit gerechnet, das Playoff zu erreichen“, so van West. Doch in seiner fehlerfreien 66er-Finalrunde stellte er seine Scorer-Qualitäten ebenso unter Beweis wie im Stechen. „Es war ein hartes Stück Arbeit, aber jetzt freue ich mich sehr über den ersten Sieg“, so van West, der damit auch Platz 1 der Pro Golf Tour Order of Merit übernimmt.

Die Open The Tony Jacklin markierte in diesem Jahr den Auftakt der Marokko-Serie 2017 – insgesamt stehen sechs Turniere im westlichsten Staat des Maghreb auf dem Programm. Extra-Belohnung für den besten Spieler aller Marokko-Events ist ein Startplatz beim mit 2,5 Millionen Euro dotierten European Tour-Turnier Trophée Hassan II im April im marokkanischen Rabat. Ein Grund mehr für die Spieler der Pro Golf Tour, auch bei der Open Casa Green Golf 2017, die vom 15. bis 18. Februar ebenfalls in Casablanca ausgetragen wird, wieder Top-Leistungen zu zeigen (www.progolftour.de).

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03.02.2017 14:20

Hochkarätige Newcomer und große Klassiker: Die Pro Golf Tour 2017

In der Saison 2017 stehen 21 Turniere in sechs verschiedenen Ländern auf dem Kalender der Pro Golf Tour. Dabei werden 650.000 Euro Preisgeld ausgeschüttet und ebenso viele Punkte für die Pro Golf Tour Order of Merit vergeben, die offizielle Tour-Rangliste. Am Jahresende steigen die besten Spieler auf zur Challenge Tour.

München – Ein früher Tour-Auftakt auf exzellenten Plätzen im sonnigen Süden, Ende April die Rückkehr nach Mitteleuropa zu bewährten Austragungsorten und die mit Spannung erwartete Premiere einiger hochkarätiger Newcomer: Die Saison 2017 der Pro Golf Tour verspricht zahlreiche sportliche Höhepunkte. Wie schon in den beiden vergangenen Jahren begann die Pro Golf Tour die neue Turniersaison im Sokhna Golf Club in Ägypten. Bei der Red Sea Egyptian Classic setzte sich der Franzose Kenny Subregis durch und feierte am Roten Meer den ersten Toursieg seiner Karriere, die Red Sea Ain Sokhna Classic gewann der Engländer Ben Parker. Im Februar und März folgen insgesamt sechs Turniere in Marokko, wobei die Pro Golf Tour und die marokkanische Association du Trophée Hassan II de Golf eine Partnerschaft mit Tradition feiern: Bereits seit 2010 gastiert die Tour im westlichsten Staat des Maghreb. Großartige Golfplätze, Sonnengarantie und die immer wieder atemberaubende Kulisse aus Bergen und Meer schaffen perfekte Voraussetzungen für professionelle Golfturniere.

„Wir sind stolz darauf, unseren Mitgliedern erneut einen hochattraktiven Turnierkalender anbieten zu können“, so Rainer Goldrian, der Geschäftsführer der Pro Golf Tour. „Der frühe Start in Ägypten und Marokko garantiert Spielpraxis auf exzellenten Plätzen bei guten Wetterbedingungen, und die hohe Qualität der Golfanlagen der Gastgeber-Clubs wird sich selbstverständlich auch bei den Turnieren in Mitteleuropa fortsetzen.“

Ende April begeben sich die Aktiven das erste Mal in diesem Jahr nach Österreich zu den Haugschlag NÖ Open, Anfang Mai steht in Tschechien der Ypsilon Cup by CzechOne auf dem Programm. Mit der Raiffeisen Pro Golf Tour St. Pölten 2017 presented by Diners Club & NOYAN Golftravel in Neidling und der Adamstal Open 2017 powered by EURAM Bank AG in Ramsau hält der Wonnemonat zwei weitere Traditionsturniere in Österreich bereit. Dem zweiten tschechischen Event, der Premiere der Austerlitz Classic im Juni, folgt das erste Turnier auf deutschem Boden: Die Sparkassen Open 2017 heißt die Spieler vom 6. bis 8. Juli in Bochum willkommen.

Dass die Pro Golf Tour immer größeren Anklang im Nachbarland Österreich findet, beweist nicht zuletzt die Zell am See – Kaprun Open presented by Salzburger Land, die Mitte Juli erstmals den Tourkalender ziert und das vierte Turnier der Saison 2017 in der Alpenrepublik darstellt. Nach den Klassikern Preis des Hardenberg GolfResort in Northeim, der Sierra Polish Open in Polen und der Gut Bissenmoor Classic nördlich von Hamburg gibt es noch einen weiteren hochkarätigen Newcomer im neuen Wettspielkalender: Vom 16. bis 18. August gastiert die Pro Golf Tour erstmals in ihrer Geschichte auf dem Platz des GC Starnberg in Bayern; die Starnberg Open 2017 markiert damit so etwas wie das Heimspiel der in München beheimateten Pro Golf Tour.

Anfang September schließlich messen sich die Tourspieler bei der Wroclaw Open in Polen, ehe vom 25. bis 27. September mit der Castanea Resort Championship 2017 in Adendorf das große Tourfinale auf dem Programm steht. Während alle anderen Events mit einem Preisgeld von 30.000 Euro dotiert sind, geht es dann um die Rekord-Börse von 50.000 Euro und um ebenso viele Punkte für die Pro Golf Tour Order of Merit. Damit ist sportliche Spannung bis zum letzten Putt garantiert, denn erst nach dem letzten Putt wird feststehen, welche Spieler die Spitzenplätze der finalen Pro Golf Tour Order of Merit belegen, die den Aufstieg zur Challenge Tour 2018 garantieren.

Den Schlusspunkt unter das Turnierjahr 2017 der Pro Golf Tour setzt schließlich die Qualifying School, die vom 10. bis 13. Oktober im GC Paderborner Land stattfindet und darüber entscheidet, wer 2018 bei allen Turnieren der Pro Golf Tour starten und wertvolle Erfahrung und Punkte sammeln darf. Das nämlich ist es vorranging, worum es auf der Pro Golf Tour geht: Um den perfekten Einstieg in eine erfolgreiche Tourspieler-Karriere. Der Deutsche Florian Fritsch, der die Gesamtwertung der Pro Golf Tour 2013 gewonnen und sich inzwischen auf der European Tour etabliert hat, sagt: „Um auf höheren Touren beständig zu spielen, muss man sich die Zeit geben zu reifen, indem man viele Turniere spielt. Genau diese Möglichkeit bietet die Pro Golf Tour.“ Eine Erfahrung, welche die aktuelle Situation unterstreicht: Sechs der sieben deutschen Mitglieder der European Tour 2017 haben ihre Spielerkarriere einst auf der Pro Golf Tour begonnen. „Wir sind stolz darauf, seit nunmehr zwölf Jahren eine bei den Aktiven geschätzte offizielle Zubringer- und Satellite-Tour der European Tour zu betreiben, deren sportliche Qualität stetig wächst, die ihren Mitgliedern professionelle Organisation und exzellente Austragungsorte zur Verfügung stellt und deren beste Absolventen sich auch in der Spitze des Professional Golf in Europa etablieren“, so Rainer Goldrian.

Wer selbst einmal Seite an Seite mit einem Professional auf Birdiejagd gehen möchte, hat die Möglichkeit, bei ausgewählten Events der Pro Golf Tour einen ProAm-Startplatz zu buchen. Gastgeber-Clubs können Mitgliedern, Partnern und Sponsoren mit dem ProAm ein ganz besonderes Turnier-Highlight bieten. Die Teilnehmer gehen im Rahmen des ProAms gemeinsam mit professionellen Tourspielern an den Abschlag. Damit haben Sie während einer offiziellen Turnierrunde die Möglichkeit, Professionals aus allernächster Nähe zu beobachten und sich Tipps in Sachen Platzstrategie, Spieltaktik und Technik zu holen. Ein Team besteht beim ProAm aus einem Professional und bis zu drei Amateuren. Ein ProAm-Startplatz eignet sich auch wunderbar als Geschenk: Auf Anfrage stellt das Büro der Pro Golf Tour einen Geschenk-Gutschein aus. Interessenten können ein ProAm auch als Firmenevent buchen – als eigenständige Veranstaltung oder im Rahmen der Pro Golf Tour. Alle Infos hierzu, die Termine der buchbaren ProAms und der Ranglistenturniere 2017 sind unter www.progolftour.de verzeichnet.

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25.01.2017 17:15

Start-Ziel-Sieg für Ben Parker bei der Red Sea Ain Sokhna Classic in Ägypten

Mit einer beeindruckenden Vorstellung hat sich der Engländer Ben Parker den Sieg der Red Sea Ain Sokhna Classic gesichert. Auf dem Par-72-Platz des Sokhna Golf Club in Ägypten spielte der 29-Jährige drei starke 65er-Runden und setzte sich mit 21 unter Par souverän durch. Am Ende hatte er drei Schläge Vorsprung vor dem Österreicher Clemens Prader (66, 70, 62), der am Finaltag einen neuen Platzrekord aufstellte.

Ain Sokhna/Ägypten – „Der Platz und insbesondere die Grüns hier in Ain Sokhna sind Weltklasse. Das ist definitiv European-Tour-Niveau!“ Begeistert zeigte sich Turniersieger Ben Parker von der Golfanlage am Roten Meer, wo er die perfekten Spielbedingungen konsequent nutzte und seinerseits hohes spielerisches Niveau bewies. Nur zwei Bogeys musste er während des Turniers auf seine drei Scorekarten schreiben, dem standen ein Eagle und 21 Birdies gegenüber. „An den ersten beiden Tagen waren meine Drives sehr gut, und vor allem die Schläge mit dem Wedge gingen immer sehr nahe an die Fahne. Da war das Putten nicht mehr wichtig. In der Finalrunde umso mehr, denn da waren meine Schläge leider nicht mehr so präzise“, so Parker. Mit zwei Schlägen Vorsprung auf den Leipziger Maximilian Laier war er in den letzten Turniertag gestartet, doch bald holte vor allem der Österreicher Clemens Prader auf, der nach zwölf Löchern bereits 8 unter Par für den Tag lag. „Das hat mich noch mehr motiviert, meine Höchstleistung zu bringen. Ich habe die Herausforderung angenommen und Gas gegeben“, so Parker. Postwendend spielte er seinerseits Birdies an den Löchern 12, 13, 14 und 15, stellte damit auf 7 unter Par und hielt Prader erfolgreich auf Distanz, obwohl der das Turnier letztlich mit dem neuen Platzrekord von 62 Schlägen beendete.

Mit seinem Sieg im zweiten der beiden Saison-Turniere 2017 in Ain Sokhna übernimmt Ben Parker Platz 1 der Pro Golf Tour Order of Merit. Und den will der PGA Golfprofessional, der in Hamburg aufgewachsen ist und inzwischen in einer Wohngemeinschaft mit European-Tour-Spieler Maximilian Kieffer in Düsseldorf lebt, so schnell nicht wieder verlassen: „Ich fokussiere mich in diesem Jahr voll auf die Pro Golf Tour und möchte wenn möglich meinen Titel in Mohammedia zum zweiten Mal verteidigen.“

Das Turnier in Mohammedia gehört zur Marokko-Serie 2017 der Pro Golf Tour, die am 9. Februar mit der Open The Tony Jacklin in Casablanca beginnt. Alle Ergebnisse, die Rangliste und die Turniere der Pro Golf Tour sind auf www.progolftour.de verzeichnet.

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19.01.2017 17:59

Red Sea Egyptian Classic: Kenny Subregis gewinnt den Tour-Auftakt 2017

Phantastischer Erfolg für Kenny Subregis: Mit einer starken 66er-Finalrunde hat sich der Franzose in Ain Sokhna in Ägypten den Titel der Red Sea Egyptian Classic gesichert; der 21-Jährige feiert damit den ersten Turniersieg seiner Profikarriere. Für die drei Runden des Auftakt-Turniers der Pro Golf Tour 2017 notierte er gesamt 11 unter Par (70, 69, 66) und lag damit einen Schlag vor dem Portugiesen Pedro Figueiredo.

Ain Sokhna/Ägypten – Im letzten Jahr hatte Kenny Subregis drei Turniere der Pro Golf Tour auf dem zweiten Platz beendet, nun gelang ihm gleich beim ersten Wettbewerb der neuen Saison der Triumph. Nachdem er am ersten Tag in Ain Sokhna eine Scorekarte mit soliden 70 Schlägen unterschrieben hatte, steigerte sich der Mann aus Vieux-Boucau-les-Bains nahe Biarritz im zweiten Durchgang auf 69 Schläge und schob sich vor auf Rang 7 des Klassements. Bereits da kam er insbesondere mit den Back Nine des hervorragend präparierten Platzes bestens zurecht, spielte allein hier vier Birdies. Am Finaltag schließlich fügte er auf dem Weg zurück zum Clubhaus zu erneut vier Birdies noch einen Eagle an Bahn 17 hinzu, benötigte damit für seine letzten neun Löcher nur 31 Schläge. Und genau mit diesem Eagle am 17. Grün überholte er den bis dahin führenden Pedro Figueiredo, notierte mit 66 Zählern das beste Resultat des Finaltags und benötigte insgesamt einen Schlag weniger als der Portugiese (67, 71, 68).

„Der erste Sieg ist wohl der schwerste“, so Subregis überglücklich nach seinem Erfolg. „Ich bin sehr froh, dass ich jetzt den ersten Titel am Gürtel habe, und auch die Art und Weise, wie ich gewonnen habe, macht mich sehr zuversichtlich: Die letzten neun Löcher 6 unter Par zu spielen, zeigt, dass ich inzwischen auch unter Druck bestehen kann.“ Begeistert zeigte sich Subregis vom Layout und vom Zustand des Golfplatzes am Roten Meer: „Der Platz ist wirklich großartig! Er ist exzellent gepflegt und insbesondere kann man von den hervorragenden Fairways aus perfekt angreifen.“

Mit der Red Sea Egyptian Classic hat die Pro Golf Tour ihre Saison 2017 erfolgreich eröffnet. Bereits am Montag steht das zweite Turnier des Jahres auf dem Programm, wenn es auf derselben Golfanlage bei der Red Sea Ain Sokhna Classic erneut um 30.000 Euro Preisgeld und ebenso viele Ranglistenpunkte geht. Die insgesamt 27 Spielbahnen des Sokhna Golf Club werden dann zu einer alternativen 18-Löcher-Runde kombiniert, und wieder spielen 96 Teilnehmer um den Sieg (progolftour.de).   

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