Die Hürden in der Leistungssteigerung
Training verfolgt in aller Regel das Ziel, das Golfspiel an sich zu verbessern, also die auf einer Runde benötigte Schlagzahl zu reduzieren. Daher sollte im Mittelpunkt aller Überlegungen zunächst eine grundlegende Analyse der Spielfähigkeit an sich stehen – also die Ermittlung der Spielanlage – und weniger die isolierte Betrachtung und Verbesserung einzelner Bewegungsmerkmale des Golfschwungs. Zu Beginn eines Trainingsprozesses gilt es also zu klären, wo die aktuellen Stärken und Schwächen der Spielerin oder des Spielers liegen und in welchem Bereich sie oder er die meisten Schläge einsparen könnte. Erst wenn hierüber Klarheit besteht, ergeben sich Hinweise darauf, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten sinnvollerweise weiterentwickelt werden sollten. Während des Trainingsprozesses kommt es dann jedoch häufig vor, dass Fertigkeiten, die auf der Driving Range schon gut gelingen, auf der Spielbahn nicht oder nur unzureichend umgesetzt werden können. Das Gefühl, trotz vieler Übungsstunden und fleißigem Training, doch keinen besseren Score erzielen zu können, ist frustrierend und führt nicht selten zur Demotivation des Spielers. Daher ist es wichtig, dem Golfenden zunächst ein Verständnis für die Leistungsentwicklung und die damit zusammenhängenden Schwankungen zu vermitteln und Zwischenschritte der geplanten Leistungssteigerung festzulegen. Erst durch die Einbindung unterschiedlicher Trainingsinhalte
und Schwierigskeitsgrade in wechselnde Trainings- und Platzaufgaben entsteht eine nachhaltige Leistungssteigerung. Training ist dann erfolgreich, wenn die neue Fertigkeit im „Wettkampf“ sichtbar wird, und dieses Seminar hilft Ihnen dabei, ein solches Training gestalten zu können.