Fragen Sie sich nicht auch oft, was Ihre Spielerinnen bzw. Spieler brauchen, um wirklich in Entwicklung zu kommen? Und wie können Sie eine Lernatmosphäre schaffen, in der neue Impulse auch wirklich angenommen werden – individuell, typgerecht und nachhaltig?
In diesem zweitägigen Seminar steht der gezielte Beziehungsaufbau zwischen Ihnen als Coach und Ihren Spielern im Zentrum. Denn Lernen geschieht nicht im luftleeren Raum, sondern in Beziehung. Eine Beziehung, die Vertrauen schafft, Neugier weckt, Motivation entfacht. Und: Eine Beziehung, die bewusst gestaltet werden kann. Beziehung ist kein Nebenprodukt des Unterrichts – sie ist sein Fundament. Spielerinnen und Spieler möchten nicht nur technisch, sondern auch persönlich wahrgenommen werden. Als Golfprofessional gestalten Sie diesen Raum: durch Ihre Haltung, Ihre Sprache, Ihre Impulse und durch ein tieferes Verständnis für den Menschen, der vor Ihnen steht.
Ausgehend von einem praxisnahen Vier-Typen-Modell reflektieren Sie zunächst Ihre eigene Persönlichkeit und bevorzugte Herangehensweise. Im nächsten Schritt lernen Sie, unterschiedliche Spielertypen gezielt wahrzunehmen und deren Denkweise, Kommunikationsstil und Motivstruktur zu verstehen. Sie erarbeiten, wie Sie Übungen, Feedback und Lernumgebungen typgerecht anpassen – und welche Kommunikationsformen in der Arbeit mit den verschiedenen Spielertypen besonders wirksam sind.
Im Zentrum stehen dabei Ihre eigenen Lieblingsübungen. Gemeinsam analysieren und variieren Sie bewährte Trainingsformen und übersetzen sie kreativ für unterschiedliche Persönlichkeitstypen. So entsteht ein Coaching-Toolkit, das sich nicht an standardisierten Katalogen orientiert, sondern an der individuellen Spielerpersönlichkeit und an Ihren Stärken als Coach.
Inhalte
Grundlagen bewusster Beziehungsgestaltung im Golfcoaching
Einführung in ein praxisnahes 4-Typen-Modell (inspiriert unter anderem von Spiral Dynamics und den Levels of Consciousness nach Graves)
Selbst- und Fremdbild: eigene Dominanz erkennen, andere Typen verstehen
Kommunikation, Motivation und Feedback typgerecht gestalten
Kreative Anpassung eigener Lieblingsübungen an verschiedene Spielertypen
Simulation und Reflexion typischer Trainingssituationen im Seminarraum
Transfer in die eigene Coachingpraxis: neue Angebotsideen & Formate
Erfahrungsaustausch, Selbstreflexion und kollegiale Praxisimpulse