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BMW Open: Marcel Schneider bester Deutscher

News

BMW International Open in Eichenried

28. Juni 2015

Pablo Larrazábal hat die BMW International Open 2015 mit 271 Schlägen (-17) gewonnen. In einer hochkarätigen Finalrunde wehrte der Spanier mit dem zweitbesten Tagesscore (6 unter Par) die großartige Schlussattacke des Weltranglistensiebten Henrik Stenson (272 Schläge, -16) ab, der einmal mehr seine herausragende spielerische Klasse unter Beweis stellte. Der coole Schwede verpasste trotz Tagesbestleistung (-7) wie schon im Vorjahr, als er am fünften Extraloch gegen Fabrizio Zanotti unterlag, knapp seinen zweiten Sieg bei der BMW International Open (2006). Das „Double“ gelang nun Larrazábal, der 2011 im GC München Eichenried ein Stechen gegen Sergio García gewonnen hatte. Bester Deutscher war Marcel Schneider, Gesamtsieger der Pro Golf Tour 2014, der das Turnier mit 9 unter Par abschloss und damit Platz 20 teilte. „Ich fühle mich erschöpft, aber glücklich. Zwar hätte ich die ein oder andere Bahn besser spielen können, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden. Das gibt mir viel Selbstvertrauen und ich freue mich auf die nächsten Turniere“, so Schneider.

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Eichenried − Für den 32-jährigen Pablo Larrazábal war es der vierte Sieg auf der European Tour. In der 27-jährigen Turniergeschichte der BMW International Open hat er nun einen Ehrenplatz: Zwei Titel beim deutschen Traditionsturnier konnten bisher nur Paul Azinger (USA, 1990 &1992) und Thomas Björn (Dänemark 2000 & 2002) vorweisen. Hinter Larrazábal und Stenson sicherte sich der 29-Jährige Engländer Chris Paisley (273, -15) Rang drei. Einen weiteren Schlag zurück kam unter anderem der zweimalige U.S.-Open-Sieger Retief Goosen (Südafrika) ins Clubhaus.

Nachdem der zweimalige Majorsieger Martin Kaymer am Freitag ebenso den Cut verpasst hatte wie Lokalmatador Stephan Jäger, waren am Wochenende noch fünf Deutsche dabei. Bestes Mitglied der PGA of Germany war nach 72 Löchern Marcel Schneider, der feststellte: „Ich finde es sehr motivierend, vor vielen Zuschauern zu spielen. Ich habe das Gefühl, dann auch bessere Schläge zu spielen. Es macht sehr viel Spaß.“

BMW Golfsport Botschafter Max Kieffer (281, -7) wurde geteilter 29. und war ebenfalls begeistert von der Stimmung: „Wir hatten an jedem einzelnen Turniertag eine großartige Atmosphäre, selbst am Samstag, als es geregnet hat. Wir deutschen Golfer haben zwar in der Breite ganz gut mitgespielt, konnten aber leider nicht um den Sieg kämpfen. Trotzdem waren extrem viele Zuschauer auf der Anlage.“ Florian Fritsch (282, -6) kam auf den geteilten 40. Platz, Marcel Siem (283, -5) wurde geteilter 47. und Anton Kirstein (285, -3) belegte in der Schlussabrechnung den geteilten 55. Platz.

Dr. Friedrich Eichiner, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen, sagte: „Herzlichen Glückwunsch an Pablo Larrazábal zu seinem Sieg bei der BMW International Open 2015. Pablo hat an den vergangenen vier Tagen die Golf-Fans hier in München-Eichenried begeistert und sich mit seiner starken Leistung den Titel verdient. Mit der Rekordzahl von 65.300 Zuschauern haben wir in dieser Woche bei der BMW International Open einmal mehr gesehen, dass die Begeisterung für den Golfsport in Deutschland sehr groß ist und unsere langjährige, enge Partnerschaft mit der European Tour Früchte trägt. Das gilt nicht nur hier vor den Toren Münchens, sondern auf der ganzen Welt. Herzlichen Dank an George O’Grady, den scheidenden CEO der European Tour, mit dem wir viele Jahre sehr vertrauensvoll und erfolgreich zusammengearbeitet haben.“

18.000 Zuschauer am Finaltag in Eichenried

„Vielen Dank an BMW. Das Unternehmen tut so viel für unseren Sport, nicht nur hier in München“, sagte Larrazábal bei der Siegerehrung. „Zum zweiten Mal hier zu gewinnen, ist ein Traum. München-Eichenried ist wie mein zweites Zuhause. Vielen Dank auch an die Zuschauer, die mich großartig unterstützt haben – und dies, obwohl ich kein Deutscher bin. Die Atomsphäre war sicherlich ein Grund dafür, dass ich ein, zwei Birdies mehr gemacht habe.“ Alleine am Sonntag waren 18.000 Besucher nach Eichenried gekommen.