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Die Geschichte
der PGA of Germany

Seit 1927 steht die PGA of Germany für Professional Golf in Deutschland.
Ereignisse, Persönlichkeiten, Evolution in Stories, Fotos und Videos.

Scrolle, um die Geschichte des Professional Golf in Deutschland zu entdecken.

1927

Gründung des Verbandes

Engagierte Golflehrer schließen sich zusammen und gründen anlässlich der ersten deutschen Golflehrer-Meisterschaft im August oder September in Frankfurt am Main den „Verband der Berufsgolfspieler in Deutschland“, die heutige PGA of Germany. Das genaue Gründungsdatum kann leider nicht mehr nachvollzogen werden, da viele Unterlagen im Krieg verloren gegangen sind. Neben Initiator und Präsident Percy Alliss, der auch die erste Meisterschaft gewinnt, sind die deutschen Golflehrer Wilhelm Zimmer (GC Berlin), Georg Lange (GC Chemnitz), Max Lange (GC Bad Nauheim/GC Darmstadt) und Heinrich Henkel (GC Oberhof) an der Gründung beteiligt. Über die Gründung wird erstmals am 14.10.1927 in der Zeitschrift Tennis und Golf berichtet – ohne Nennung des genauen Datums.

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Gründung des Verbandes
1928

Aufbau von Turnieren und Ausbildung

In der späten Weimarer Republik wächst die Golf-Infrastruktur und Golflehrer werden zunehmend auch als sportliche Vorbilder gesehen. Bis in die 1930er Jahre entstehen neue Golfplätze und Clubs, Turniere für Amateure und Profis etablieren sich. So richtet der Verband von 1927 bis 1938 insgesamt zwölf Golflehrermeisterschaften aus. In dieser Zeit führt der Verband auch eine erste Prüfung für angehende Golflehrer ein.

Aufbau von Turnieren und Ausbildung
1930

Der Berufsspieler Frostick führt seine neue Prüfungsmaschine vor

Rechts, von der deutschen Amateurmeisterschaft her bekannte D. Stroyan.
Der Berufsspieler Frostick führt seine neue Prüfungsmaschine vor
1931 – 1933

Neue Namen, erstes Logo

Ab 1931 firmiert der Verband unter dem Namen „Deutscher Berufsspieler-Verband“. 1932 erfolgt die Umbenennung zu „Verband der Deutschen Berufsspieler“, und im April desselben Jahres findet sich in der Zeitschrift „GOLF“, mittlerweile das offizielle Verbands Magazin, das erste Logo der Organisation, ein einfacher Kreis mit den Buchstaben VDB. Im Januar 1933 wird der Verbandsname erneut geändert, diesmal in „Golflehrer-Verband von Deutschland“; das bisherige Logo bleibt zunächst bestehen.
Neue Namen, erstes Logo
1933 – 1945

Gleichschaltung und Kriegsstillstand

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 erfährt der Golfsport eine Gleichschaltung im Rahmen der NS-Sportpolitik. Der Golflehrer-Verband wird als „Fachgruppe Golflehrer“ unter dem Leiter Wilhelm Zimmer in den 1933 gegründeten „Reichsverband Deutscher Turn-, Sport- und Gymnastiklehrer e.V.“ eingegliedert. Golflehrer müssen erstmals eine staatliche Golflehrer-Prüfung ablegen. In großen Clubs wie Berlin-Wannsee arbeiten auch schon in den 1930ern mehrere Golflehrer (z.B. Wilhelm Zimmer, A. Lacinik) ganztägig für die Mitglieder. 1939 hat die Fachgruppe Golflehrer 51 deutsche Mitglieder und 8 ausländische Golflehrer. Ab 1939 sind keine Aktivitäten der Fachgruppe Golflehrer mehr aufgezeichnet. Der Golfsport in Deutschland kommt fast vollständig zum Erliegen.
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Gleichschaltung und Kriegsstillstand
1947

Neugründung nach dem Krieg

Am 28. Mai wird der Verband unter dem Namen „Deutscher Golflehrer Verband e.V.“ (DGLV) erneut gegründet. Gründungspräsident ist Hans Görnert. An der ersten Generalversammlung am 14. Juli nehmen 22 Golflehrer und Assistenten teil. Es sind auch Mitglieder der russisch besetzten Zone anwesend. Tags darauf wird die erste Golflehrermeisterschaft nach dem Krieg ausgetragen. Der Sieger, Bruno Jersombeck, der den Wettbewerb auch schon vor dem Krieg gewinnen konnte, erhält 600 Reichsmark.

Neugründung nach dem Krieg
1948

Erste Sachpreise nach Kriegsende

Erstmals nach dem Krieg werden Sachpreise für die Golflehrermeisterschaft gestiftet. Der GC Neviges stellt einen Satz Golfschläger der Firma „Golf-Schaefer“, eine Flanellhose sowie einen Wollpullover zur Verfügung.
Erste Sachpreise nach Kriegsende
1949

Wiederanschluss an den organisierten Golfsport

Bei der ersten Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Golf (später wieder Deutscher Golf Verband) sind für den DGLV der Vorsitzende Hans Görnert und der Beisitzer Bruno Jersombeck als Gäste anwesend. Die Firma Dunlop stiftet einen neuen Wanderpokal für die Golflehrermeisterschaft - die ursprüngliche Trophäe ging im Krieg verloren. Die Arbeitsgemeinschaft Golf, der Hamburger GC sowie die Firma „Golf-Schaefer“ bringen für das Turnier ein Preisgeld von 1000 DM auf. Die Meisterschaft findet vom 1. bis 3. September in Hamburg-Falkenstein statt. In Bad Ems findet eine Golflehrer-Tagung zur „Theorie des modernen Golfschwungs“ statt.
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1950

Rückkehr des Mannschaftsspiels

Im Rahmen der „Deutschen Golflehrer-Meisterschaften“ am 4. und 5. September in Neviges findet erstmals nach dem 2. Weltkrieg wieder ein Mannschaftsspiel „Amateure gegen Golflehrer“ statt.
1951

Fokus auf deutsche Ausbildung

Die Mitglieder des DGLV beschließen auf ihrer Verbandssitzung, zur Erhöhung des Niveaus und des Kenntnisstands keine ausländischen Golflehrer mehr nach Deutschland zu holen, sondern vielmehr deutsche Golflehrer zum Studium in die USA zu schicken.
1952

DGV-Ausschuss und Dunlop-Preis

Der DGV führt einen „Golflehrer-Ausschuss“ ein. Vorsitzender ist Willy Schniewind. Die Firma Dunlop stiftet den mit 3000 DM dotierten „Dunlop-Preis“. Die Summe wird an die fünf Erstplatzierten der „Deutschen Golflehrer-Meisterschaft“ ausgezahlt. In späteren Jahren wird die Ausschüttung auf Berufsspieler, die bei Dunlop unter Vertrag stehen, begrenzt.
1953

Deutschland beim Canada Cup

Beim 1. Canada Cup (später World Cup) in Montreal wird Deutschland von Georg Bessner und Hans Görnert vertreten. Daraufhin erhält Georg Bessner eine Einladung zur Golf-Weltmeisterschaft in Chicago. Erich Eilebrecht- Kemena, Präsident des GC Baden-Baden, wird zum ersten Ehrenmitglied des DGLV ernannt.

Deutschland beim Canada Cup
1954

Konsolidierung unter Georg Bessner

Georg Bessner, Pro im GC Garmisch-Partenkirchen, löst Hans Görnert als Präsident des DGLV ab. Bessner entstammt einer etablierten Golflehrer-Dynastie und versteht es, den Verband in der jungen Bundesrepublik zu konsolidieren. In den 1950ern entstehen wieder neue Golfclubs im Westen, und mit ihnen steigt der Bedarf an Golflehrern. Der DGLV beginnt wieder damit, Prüfungen und Titel (z.B. „Diplom-Golflehrer“) zu standardisieren. Golf wird als Lehrfach innerhalb eines dreijährigen Hochschulstudiums an der Deutschen Sporthochschule Köln aufgenommen.

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Konsolidierung unter Georg Bessner
1955

Internationale Impulse für die Golflehrer

Percy Alliss besucht erstmals nach dem Krieg Deutschland und führt eine Fortbildung für Golflehrer durch – begleitet von großem Interesse der Golf-Öffentlichkeit. In den Folgejahren ist es vor allem der Belgier Flory van Donck, dessen Lehrgänge dazu beitragen, die deutschen Berufsgolfspieler auf internationales Niveau zu heben. Am 13. Oktober 1955, zehn Jahre nach Ende des Kriegs, findet das erste Nachkriegs-Länderspiel der Berufsspieler gegen Italien statt.
Internationale Impulse für die Golflehrer
1957

Gerda Schleh schreibt Geschichte

Gerda Schleh erhält als erste Frau das Golflehrer-Diplom. Proetten spielen bei den Verbandsmeisterschaften dieser Zeit in der gleichen Konkurrenz wie ihre männlichen Kollegen. Der Unternehmer Herbert Grillo stiftet Sonderpreise speziell für Assistenten und Lehrlinge und Nachwuchs-Golflehrer.

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Gerda Schleh schreibt Geschichte
1958

Neue Ranglisten-Trophäe

Dr. Walter Heinrich übernimmt von Willy Schniewind den Golflehrer-Ausschuss des DGV. Er stiftet für die Golflehrer 1964 die „Dr. Heinrich Trophy“, die der ranglistenbeste Golflehrer eines jeden Jahres gewinnt.
1959

Gemeinsame Ausbildungsrichtlinien

Erstmals werden richtlinienartige Vorgaben für den Verband erstellt. DGLV und DGV gründen hierfür einen gemeinsamen Ausschuss, der sich mit Fragen der Berufsausbildung und der Weiterbildung der Golflehrer befasst. Hans Görnert, der den Verband bereits von 1947 bis 1954 geführt hatte, übernimmt erneut das Präsidentenamt, nachdem der 1. Vorsitzende und siebenmalige Golflehrermeister Georg Bessner im Vorjahr verstorben war.
1960

Klare Regeln für Golflehrer

Auf 49 Golfplätzen in Deutschland arbeiten 43 aktive Golflehrer, drei aktive ausländische Golflehrer, acht aktive Golflehrer-Assistenten und zehn Lehrlinge. Darüber hinaus sind fünf deutsche Golflehrer und ein deutscher Golflehrer-Assistent auf den Plätzen der Besatzungsmächte oder im Ausland tätig. Für den besten deutschen Golflehrer bei den offenen deutschen Meisterschaften wird der Georg-Bessner-Gedächtnispreis gestiftet. Ab sofort können auch ausländische Golflehrer angestellt werden, sofern sie dem Golflehrer-Verband ihres Heimatlands angehören. Golflehrer ohne jegliche Verbandszugehörigkeit dürfen nicht angestellt werden.
1964

Erste selbstfinanzierte Arbeitstagung

Vom 10. bis 13. November 1964 findet in Bad Ems erstmals eine Arbeitstagung für Golflehrer statt, die von den Teilnehmern selbst finanziert wird. In diesem Jahr ist auch erstmals ist ein Pressevertreter für die DGLV-Generalversammlung akkreditiert.
1965

Diskussion um nationale Meisterschaften

Die Anträge in Deutschland ansässiger ausländischer Golflehrer, an der Deutschen Golflehrermeisterschaft teilnehmen zu können, werden von der Generalversammlung abgelehnt. Begründet wird dies mit dem Veranstaltungstitel „Nationale Deutsche Golflehrermeisterschaft“. Beim Pro/Am in Bad Ems wird erstmals die DGLV-Verbandsflagge gezeigt.
Diskussion um nationale Meisterschaften
1966

Professionalisierung der Verbandsarbeit

Verbandsaufgaben werden erstmals auf die Vorstandsmitglieder verteilt. Bei der Arbeitstagung in Bad Ems bildet das Gremium einen Finanzausschuss sowie weitere Fachausschüsse.
1967

Neue Gremien und Wettspielregeln

Ein Schiedsgericht und ein Wettspielausschuss werden ins Leben gerufen. Für die DGLV-Ranglistenwertung wird ein Punktesystem erarbeitet. Der Wettspielausschuss legt fest, dass die DGLV-Meisterschaft über 72 Löcher stattfindet. Gewinner ist Toni Kugelmüller. Die neuen Lehrlinge werden bei der Generalversammlung den Mitgliedern vorgestellt.

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1969

Messe, Methodik und höhere Preisgelder

Im Februar findet im Wiesbadener Taunus-Hotel erstmals eine Fachausstellung für Golfartikel statt; 13 Firmen beteiligen sich. Golflehrer aus ganz Deutschland besuchen die Messe, um ihre ProShops zu bestücken. Bill Straußbough spricht anlässlich eines Fortbildungslehrgangs bei der DGLV-Arbeitstagung über amerikanische Unterrichtsmethodik. Durch eine Spende der Aral AG können die Preisgelder für die DGLV-Meisterschaft auf 15.000 DM erhöht werden.
Messe, Methodik und höhere Preisgelder
1970

Internationale Kontakte nach Großbritannien

Der DGLV nimmt Kontakt mit der „PGA of Great Britain & Irland“ auf, um ausländische Golflehrer anzuwerben.
1971

Eigener Preis für Golflehrerinnen

Bei den Deutschen Golflehrermeisterschaften wird erstmals ein eigener Preis für die beste weibliche Teilnehmerin vergeben.
1972

Neue Führung und erste Geschäftsstelle

Gerold Fischer wird neuer 1. Vorsitzender des DGLV. Er nimmt vermehrt Kontakt zu internationalen Verbänden und Organisationen auf. In Kassel wird die erste offizielle DGLV Geschäftsstelle eingerichtet. Als Verbandssekretärin fungiert für die kommenden 24 Jahre Susanne Mühlbauer. Die Geschäftsstelle zieht in den Folgejahren nach Freudenstadt und Neusäß, jeweils an den Wohnort des 1. Vorsitzenden.

Neue Führung und erste Geschäftsstelle
1973

Versicherung, Fortbildung und Ausbildungsreform

Alle Mitglieder des DGLV erhalten automatisch eine Berufs-Haftpflichtversicherung. Bill Straußbough, Jim Flick und Peter Kostis führen einen Fortbildungslehrgang in Freudenstadt durch. Der DGLV überarbeitet seine Ausbildungsrichtlinien. Lehrlingen wird vermehrt Wissen in speziellen Kursen vermittelt, die Golflehrerprüfung wird reformiert.
1976

Erster Kontakt zur EGA

Erstmalig nimmt ein DGLV-Vertreter an einer Tagung der European Golf Association (EGA) teil.
1978

Bernhard Langer gewinnt den Großen Golflehrer-Preis

Bernhard Langer gewinnt den erstmals ausgetragenen „Großen Golflehrer-Preis“, den das „manager magazin“ stiftet.
1979

Weg zur World PGA Federation

Gerold Fischer vertritt den DGLV bei einer Tagung der „European World Association“ in Paris. Bei dieser Tagung wird eine größere Selbständigkeit der einzelnen nationalen Verbände klar abgelehnt. Daraufhin beginnt die Planung einer „World PGA Federation“, bei der neben den führenden europäischen Golfnationen auch die USA und Südafrika eingebunden werden sollen. Der Verband zählt 183 Golflehrer, 22 Assistenten und 26 Auszubildende.
1980

Erste Deutsche Meisterschaft der Golflehrerinnen

In Bad Ems wird die erste Deutsche Meisterschaft für Golflehrerinnen mit einem Preisgeld von 1.000 DM ausgetragen. Die Siegerin des Turniers ist Barbara Helbig.

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1981

DGLV wird Gründungsmitglied des Weltverbands

Am 14. Juli wird in England die „World PGA Federation“ gegründet. DGLV-Präsident Gerold Fischer und sein Stellvertreter Siggi Mühlbauer repräsentieren als Gründungsmitglieder den DGLV; Mühlbauer wird auch in den Vorstand des Weltverbands gewählt, dessen Vorsitz der Engländer Dave Talbot übernimmt. Der DGLV hat damit an Image und Gewicht im europäischen Raum deutlich gewonnen. Bernhard Langer gewinnt erstmals die Order of Merit der European Tour und spielt als erster Deutscher im Ryder Cup gegen die USA.

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DGLV wird Gründungsmitglied des Weltverbands
1983

Barbara Helbig siegt international

Barbara Helbig gewinnt mit der Ford Ladies Classic im englischen Woburn als erste deutsche Proette ein bedeutendes internationales Turnier der Ladies European Tour. In Deutschland sind zu diesem Zeitpunkt sieben Golflehrerinnen aktiv.

1984

Langer festigt seine Weltklasse

Durch herausragende Leistungen, darunter mehrere Turniersiege und Top-Platzierungen, gewinnt Bernhard Langer zum zweiten Mal die Geldrangliste der European Tour. Dieser Erfolg festigt seine internationale Bedeutung und markiert einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des deutschen Profigolfs.

Langer festigt seine Weltklasse
1985

Masters-Sieg und Sponsorenboom

Als erster Deutscher gewinnt Bernhard Langer das Masters in Augusta. Zum ersten Sieg des Team Europa über das Team USA im Ryder Cup trägt er drei Punkte bei. Die Preisgelder der DGLV- Turniere steigen durch großzügige Unterstützung von Sponsoren wie Fürst Metternich, British Airways und Hugo Boss stark an.
Masters-Sieg und Sponsorenboom
1986

Führungswechsel und neue Strukturen

DGLV-Präsident Gerold Fischer tritt ab, neuer Präsident wird Karl-Heinz Gögele. Die Satzung des DGLV wird maßgeblich geändert, die Geschäftsstelle nach Neusäß bei Augsburg verlegt. Die World PGA Federation wird aufgelöst. Audi beginnt mit der Förderung junger Playing Professionals.
1987

Prüfungsrichtlinien und Wirtschaftstochter

Der Verband legt neue Prüfungsrichtlinien für die Ausbildung zum Diplom-Golflehrer fest. Die Professional Golf Pool GmbH (PGP GmbH), eine hundertprozentige Wirtschaftstochter des DGLV, wird gegründet. Als Geschäftsführer fungiert Präsident Karl-Heinz Gögele.
Prüfungsrichtlinien und Wirtschaftstochter
1988

Europäische PGA-Zusammenarbeit beginnt

Auf Initiative des DGLV findet das erste Treffen der europäischen Professional-Verbände statt. Ziel dieses Meetings ist u.a. die europaweite Vereinheitlichung der Prüfungskriterien. Die Mitglieder des DGLV können die ersten positiven Auswirkungen des Sponsor-Konzeptes der PGP GmbH nutzen: Audi räumt allen DGLV-Mitgliedern günstige Konditionen beim Erwerb von Fahrzeugen ein.
Europäische PGA-Zusammenarbeit beginnt
1989

Eigene Turniere für Auszubildende

Der DGLV führt erstmals separate Turniere für Auszubildende durch.
1990

World-Cup-Sieg und Challenge-Tour-Impulse

Das deutsche Team, bestehend aus Bernhard Langer und Torsten Giedeon, gewinnt im amerikanischen Grand Cypress Golf Club den World Cup. Auf Initiative des DGLV gelten nun Satellite Turniere (später: Challenge Tour Turniere) als Qualifikationskriterien für die European Tour. Zum ersten Mal werden mit der Audi Open (Preisgeld: 160.000 DM) und der Audi Quattro Trophy (140.000 DM) Challenge-Tour-Turniere in Deutschland ausgetragen.
World-Cup-Sieg und Challenge-Tour-Impulse
1991

Engere Zusammenarbeit mit dem DGV

DGV und DGLV intensivieren ihre Zusammenarbeit. Unter anderem wird der Grundstein für die C-Trainerlizenzen gelegt.

Engere Zusammenarbeit mit dem DGV
1993

Neue Führung und erste Golf Europe

Karl-Heinz Gögele tritt von seiner Position als Präsident des DGLV und als Geschäftsführer der PGP GmbH zurück. Heinz Fehring wird auf der Generalversammlung zum neuen Präsidenten gewählt. Bernhard Langer gewinnt erneut das Masters in Augusta. Im Herbst findet in München die erste „Internationale Golf Europe“ als Fachmesse für Golfprofessionals statt. Der DGLV verzeichnet 713 Mitglieder.
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1994

Hauptamtliche Geschäftsführung und neue Partner

Der erste hauptamtliche Geschäftsführer des DGLV, Rainer Goldrian, nimmt seine Tätigkeit auf. Die Professional Golf Pool GmbH wird umstrukturiert, sodass nun auch golfexterne Unternehmen beitreten können. Die PGP GmbH schießt u.a. ein Abkommen mit der Lufthansa, das DGLV-Professionals vorteilhafte Konditionen bei Flugreisen bietet. Insgesamt arbeiten 13 Partnerunternehmen mit der PGP GmbH zusammen. Für die Ranglistenturniere der Herren kann UPS als Titelsponsor gewonnen werden. Für die Damen wird die „Steigenberger Ladies Tour“ ins Leben gerufen. Der Verband bringt eine eigene Mitgliederzeitschrift heraus, die „ProGolf“.

Hauptamtliche Geschäftsführung und neue Partner
1995

Aus DGLV wird PGA of Germany

Der Deutsche Golflehrer Verband (DGLV) wird in „Professional Golfers Association of Germany e.V.“ (PGA of Germany) umbenannt. Die PGA of Germany ist auf der Messe Golf Europe in München erstmals mit einem eigenen Stand vertreten. Alexander Cejka ist nach Bernhard Langer das zweite Mitglied des Berufsverbands, dem es gelingt, mehrere Turniere auf der European Tour zu gewinnen. Er siegt in diesem Jahr bei der Turespana Masters Open de Andalucia, bei der Hohe Brücke Austrian Open, und beim Volvo Masters in Valderrama in Spanien.
Aus DGLV wird PGA of Germany
1996

Neue Ausbildung und 1000. Mitglied

Es tritt eine neue Ausbildungsstruktur in Kraft. Damit wird die Gesamtzeit der Ausbildung bis zur Golflehrerprüfung auf drei Jahre verkürzt, der Zwischenstatus des Assistenten entfällt. Zudem werden die Lehrinhalte intensiviert, sodass während der dreijährigen Ausbildung künftig 42 Seminartage zu absolvieren sind. Für die Abwicklung des Ausbildungsbetriebs wird eine 100%ige Tochtergesellschaft der PGA of Germany gegründet, die PGA Aus- und Fortbildungsgesellschaft GmbH; die Geschäftsführung übernimmt Ines Halmburger. Die PGA of Germany begrüßt ihr 1000. Mitglied. Damit ist der deutsche Berufsverband nach der „PGA of Great Britain & Ireland“ die zweitgrößte PGA Europas. Durch ihren Sieg bei den Austrian Open ist Martina Koch nach Barbara Helbig die zweite deutsche Siegerin auf der Ladies European Tour. Auch Tina Fischer gewinnt ein Turnier, sie sichert sich den Titel der Scottish Open.
Neue Ausbildung und 1000. Mitglied
1997

Anerkennung auf europäischer Ebene

Die PGA of Germany erhält einen Sitz im Vorstand der PGAs of Europe. Die deutsche Ausbildung entspricht nun den Minimum Standards of Education der PGAs of Europe. Der Verband modernisiert sein Logo und beginnt mit dem Aufbau eines Lehrteams für die Durchführung der steigenden Anzahl an Ausbildungsmaßnahmen.

Anerkennung auf europäischer Ebene
1998

Fortbildungsprogramm und Internetauftritt

Die PGA Aus- und Fortbildungs GmbH installiert das erste umfassende Fortbildungsprogramm für Golfprofessionals. Es werden acht Fortbildungsveranstaltungen, zwei C-Trainer-Lehrgänge sowie ein Ausbilderseminar angeboten. Die Geschäftsstelle zieht in ein modernes Büro in der Augsburger Innenstadt. Die erste Internet-Homepage der PGA of Germany geht online. Der Berufsverband zählt 1300 Mitglieder bestehend aus „Teaching Professionals“, die ihren Lebensunterhalt vorwiegend durch Golfunterricht in Clubs bestreiten, als auch aus „Playing Professionals“, die sich über Preisgelder und Sponsorenbeiträge finanzieren.
Fortbildungsprogramm und Internetauftritt
1999

Neues Fördermodell für Playing Pros

Mit dem „PGA Playing Pro Team“ präsentiert der Verband ein neues Fördermodell für Playing Professionals; hieraus entsteht später das Golf Team Germany.

Neues Fördermodell für Playing Pros
2000

Stefan Quirmbach übernimmt die Präsidentschaft

Heinz Fehring nimmt nach sieben Jahren an der Verbandsspitze der PGA of Germany seinen Abschied als Präsident und übergibt den Vorsitz an seinen bisherigen Stellvertreter Stefan Quirmbach. In Anerkennung seiner Verdienste wird Heinz Fehring, ebenso wie Gerold Fischer, zum PGA Ehrenpräsidenten ernannt. Im selben Jahr führt die PGA of Germany das Graduierungssystem ein, ein Stufenmodell, das Fully Qualified PGA Professionals nach abgeschlossener Ausbildung entsprechend ihrer Fortbildungsaktivitäten und ihrer beruflichen Erfahrung in zunächst die Stufen G4 bis G1 einordnet (ab 2025 auch G1+) und als maximale Stufe die Möglichkeit eröffnet, den Titel „PGA Masterprofessional“ zu erwerben.

Stefan Quirmbach übernimmt die Präsidentschaft
2001

Teaching Manual und erste PGA Awards

Mit dem PGA Teaching Manual legt die PGA of Germany ein erstes Standardwerk für die PGA Ausbildung vor. Erstmals werden PGA Awards in den Kategorien „Player of the Year“ (Bernhard Langer), „Teacher of the Year“ (Oliver Heuler) und „Jugendtrainer des Jahres“ (Christoph Herrmann) vergeben. Martin Hasenbein übernimmt die Leitung des Lehrteams und ist als Ausbildungskoordinator für die Durchführung der Ausbildungsseminare der PGA Aus- und Fortbildungs GmbH verantwortlich. Tina Fischer kann mit der Asahi Ryokuken International Championship in South Carolina als erste deutsche Proette ein Turnier der LPGA Tour für sich entscheiden.
2002

PGA World Alliance und erster Gala-Abend

Die Professional Golf Pool GmbH (PGP) wird umgewandelt in die PGA Marketing & Service GmbH. Die PGA of Germany ist Gründungsmitglied der wieder ins Leben gerufenen PGA World Alliance, unter deren Dach sich die Repräsentanten der PGAs von USA und Kanada, von Japan, Australien und Neuseeland, Südafrika, Großbritannien & Irland, Schweden und Deutschland regelmäßig austauschen. Bei der PGA Arbeitstagung in Bad Kissingen findet der erste PGA Gala-Abend statt, bei dem verdiente Mitglieder geehrt und Prüfungsabsolventen gefeiert werden.
2003

Internationale Coaching-Konferenz in München

Die PGA of Germany richtet im Vorfeld der Messe Golf Europe in München die „PGAs of Europe Teaching & Coaching Conference“ aus und setzt damit neue Standards. Die Geschäftsstelle des Berufsverbands zieht von Augsburg um in die Arnulfstraße nach München.

2004

Ryder-Cup-Erfolg und Gründung der Professional Golf AG

Nach zehn überwiegend erfolgreichen Teilnahmen als Spieler führt Bernhard Langer das europäische Ryder-Cup-Team im US-amerikanischen Bloomfield Hills als Kapitän zum Sieg über die USA. Toni Kugelmüller erhält den ersten „Goldenen Golfball“ des Verbandes, einen Award für sein Lebenswerk. Die Mitgliederzahl der PGA of Germany steigt auf über 1500, der Verband gründet die Dachgesellschaft Professional Golf AG.
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2005

Rekord-Konferenz und Ausbau der Weiterbildung

Die PGA of Germany organisiert zum zweiten Mal die „PGAs of Europe Teaching & Coaching Conference“ und führt in München mehr als 1200 PGA Golfprofessionals aus 33 Ländern und einige der bedeutendsten Golfexperten (u.a. Hank Haney, Denis Pugh und Randy Smith) der Gegenwart zusammen – Rekord. Das Fortbildungsprogramm der PGA Aus- & Fortbildung GmbH wird erweitert. Ab sofort haben die Mitglieder die Möglichkeit, Zusatzzertifikate in den Bereichen Golf und Gesundheit, Golfmanagement und Leistungsgolf zu erwerben. Es besteht die Möglichkeit, sich als „PGA Health Pro“ ausbilden zu lassen. Das Projekt „PGA Golfklinik“ beginnt mit einer Kooperation mit der „Golf Klinik Therapiezentrums GmbH“ und unter anderem deren Einrichtung St. Wolfgang in Bad Griesbach. Zudem übernimmt der Verband die EPDT Golf Tours GmbH, die zuvor neun Jahre lang vom Kanadier Wayne Hachey als Nachwuchstour für Playing Professionals aufgebaut worden war. Die PGA of Germany führt die in Europa bereits hervorragend etablierten EPD Tour erfolgreich weiter.

Rekord-Konferenz und Ausbau der Weiterbildung
2006

Kaymers 59er-Runde und World-Cup-Sieg

Martin Kaymer spielt bei der Habsberg Classic, einem Turnier der EPD Tour, als erster Deutscher eine 59er-Runde. Am Ende der Saison qualifiziert er sich direkt für die European Tour. Bernhard Langer und Marcel Siem gewinnen auf Barbados den World Cup.
Kaymers 59er-Runde und World-Cup-Sieg
2007

Kaymer wird Rookie of the Year

Martin Kaymer erhält den „Sir Henry Cotton Rookie of the Year Award“ der European Tour. In Köln gewinnt er die German PGA Championship.
2008

Neues Ausbildungshandbuch und PGA Inside

Das neue „PGA Ausbildungshandbuch“ erscheint als Standardwerk der Golflehrer-Ausbildung. Ein Buch von über 800 Seiten, das alle für die Ausbildung relevanten Informationen enthält und in Form und Ausführlichkeit weltweit einzigartig ist. Die PGA of Germany sowie die PGA Aus- und Fortbildungs GmbH veröffentlichen die erste Ausgabe der „PGA Inside“, ein Magazin, das sowohl Einblicke in den Verband bietet als auch das jährliche Fortbildungsprogramm beinhaltet. Es werden 30 unterschiedliche Weiterbildungsthemen sowie acht Azubi-Seminare, zwei Prüfungen, drei Repetitorien, vier Playing Ability Tests (PAT) sowie vier Schlägerreparatur-Workshops angeboten. Die Geschäftsstelle des Berufsverbands zieht um in die Landsberger Straße 290 in München. Das Verbandslogo wird modernisiert.

Neues Ausbildungshandbuch und PGA Inside
2009

Qualitätssiegel für PGA Golfschulen

Die PGA of Germany führt ein neues Qualifizierungssystem für PGA Golfschulen ein, durch das diese sich als Institutionen mit hohen Qualitätsstandards in Unterricht, Training und Ausstattung präsentieren können. Erstmals gibt es die Möglichkeit, den dreistufigen TPI Lehrgang des Titleist Performance Instituts zu absolvieren. Dieser Lehrgang legt die Grundlage für moderne Golf-Fitness, Bewegungsanalyse und leistungsorientiertes Training auf hohem Qualitätsniveau.
Qualitätssiegel für PGA Golfschulen
2010

Kaymers Major-Sieg und Ryder-Cup-Moment

Martin Kaymer gewinnt die PGA Championship in Whistling Straits im Stechen gegen Bubba Watson und entscheidet damit als zweiter Deutscher nach Bernhard Langer ein Major-Turnier für sich. Bei seiner ersten Ryder-Cup-Teilnahme verwandelt er in Medinah den entscheidenden Putt zum Sieg für das Team Europa. Bernhard Langer gewinnt als erster Deutscher die Senior Open Championship und die U.S. Senior Open. Die PGA ist an der offiziellen Bewerbungsgesellschaft für den Ryder Cup 2018 in Deutschland beteiligt.

Kaymers Major-Sieg und Ryder-Cup-Moment
2011

Kaymer wird Nummer eins der Welt

Mit Martin Kaymer schafft es am 18. Februar erstmals nach 25 Jahren wieder ein deutscher Spieler an die Spitze der Golf-Weltrangliste. Die PGA of Germany verzeichnet mehr als 1.750 Mitglieder.
2012

Modulare Ausbildung startet

Die Ausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional wird erneut grundlegend reformiert. Ein modulares System mit Eingangstest, PGA PreCourse und der neuen Zwischenstufe „PGA Assistant“ erleichtert den Zugang zur dreijährigen Berufsausbildung und erhöht die Durchlässigkeit. Inhalte werden in Teilmodulen geprüft, vorhandene Qualifikationen können angerechnet werden, Betriebe und Azubis erhalten dadurch flexiblere Einstiegsmöglichkeiten.
2013

Mehr Einfluss in Europa und neue Pro Golf Tour

Der Geschäftsführer der PGA of Germany, Rainer Goldrian, wird von der PGAs of Europe ins Board of Directors berufen. Das Gremium bestimmt die Geschicke des europäischen PGA-Dachverbands und gibt dessen sportpolitische Richtung vor. Die EPD Tour wird in Pro Golf Tour umbenannt, deren Slogan lautet „GOLFSTARS OF TOMORROW“.
2014

Akademische Qualifizierung

Gemeinsam mit der Deutschen Sporthochschule (DSHS) in Köln bietet die PGA of Germany erstmals eine akademische Qualifizierung speziell für Golfprofessionals an. Zum Wintersemester 2014 beginnen 15 PGA Mitglieder das Studium zum „Master of Science Research and Instruction in Golf“. Mit dem Sieg bei den US Open sichert sich Martin Kaymer seinen zweiten Major-Titel. Bernhard Langer gewinnt die Senior Open Championship und die Senior Players Championship.

Akademische Qualifizierung
2015

Höchste europäische Ausbildungsstufe erreicht

Als erster der unter dem Dach der PGAs of Europe vereinigten PGA Berufsverbände erreicht die PGA of Germany für ihr Ausbildungssystem das „PGA Professional Level“, die höchste von drei Stufen im neu erarbeiteten European Education Level System der PGAs of Europe. Bernhard Langer wiederholt seinen Sieg bei der Senior Open Championship. Die Ergebnisse der Pro Golf Tour werden für die Golf-Weltrangliste anerkannt.
2016

Olympia, App und neue ClubNews

Mit Martin Kaymer, Alex Cejka, Sandra Gal und Caroline Masson nehmen vier Mitglieder der PGA of Germany an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teil. Über 240 Mitglieder des Berufsverbands besuchen die PGA Arbeitstagung in Kassel, mehr als je zuvor. Bernhard Langer gewinnt das Regions Tradition und feiert bei der Senior Players Championship den dritten Titel in Folge. Mit der PGA ClubNews schafft die PGA eine neue Publikation speziell für die Verantwortlichen der Golfanlagen, um noch umfassender über den Berufsverband des Golfprofessionals zu informieren. Außerdem wird erstmals die PGA of Germany APP vorgestellt; sie eröffnet den Mitgliedern einen flexiblen Zugriff auf wichtige Informationen und Daten und forciert die Digitalisierung des Berufsverbands. Die PGA of Germany verzeichnet 1.900 Mitglieder.

Olympia, App und neue ClubNews
2017

Team Germany gewinnt erstmals international

Florian Jahn, Dennis Küpper und Christopher Godson gewinnen die International Team Championship der PGAs of Europe, die im Januar 2017 in Belek in der Türkei ausgetragen wird. Erstmals holt ein deutsches Team den Titel. Bernhard Langer gewinnt drei der fünf Senior Major Turniere: Regions Tradition, Senior PGA Championship, The Senior Open Championship.
2018

Zweiter Team-Titel für Deutschland

Im Costa Navarino Resort in Griechenland sichern sich Dennis Küpper, Dennis Lohrmann und Benjamin Frenzel die International Team Championship 2018 der PGAs of Europe – nach 2017 der zweite Sieg des Team Germany.
Zweiter Team-Titel für Deutschland
2020

Pandemie, Pro Golf Tour und Popovs Major-Sieg

Die PGA of Germany gibt die Mehrheits-Anteile an der EPDT Golf Tours GmbH, Betreiber der Pro Golf Tour, an die Langer Sport Marketing GmbH ab, bleibt aber Mit-Gesellschafter. Sophia Popov gewinnt als erste deutsche Spielerin ein Major Turnier, die British Open in Troon. Trotz Corona-Pandemie finden die Deutschen Golflehrermeisterschaften statt. Thomas Gögele, Martin Hastie und Jaqueline Dittrich gewinnen die SAM Golftime PGA Teachers Championship. Mit großem Aufwand wird der Aus- und Fortbildungsbetrieb der PGA aufrechterhalten, fast alle Veranstaltungen können entweder online oder mit entsprechenden Hygiene-Auflagen durchgeführt werden. Die PGA Arbeitstagung muss jedoch abgesagt werden.

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Pandemie, Pro Golf Tour und Popovs Major-Sieg
2021

Neuer Präsident und digitale Grundlagen

Kariem Baraka löst nach 21 Jahren und sieben Amtsperioden Stefan Quirmbach als Präsident der PGA of Germany ab, der nicht mehr für das Amt kandidiert. Alexander Čejka gewinnt die Major-Turniere „The Tradition“ und „Senior PGA Championship“. Die PGA konsolidiert ihre IT-Systeme und baut eine eigene Datenbank mit allen relevanten Daten ihrer Mitglieder und Partner und einem eigenen Mitgliederbereich (MyPGA) auf; eine relevante Grundlage für den digitalen Fortschritt der nächsten Jahre.

Neuer Präsident und digitale Grundlagen
2022

Business Division und neues Logo

Gründung der PGA Business Division und Neugliederung der Mitgliederstruktur der PGA of Germany in „Teaching Division“, „Playing Division“ und „Business Division“. Stefan Quirmbach wird am 20. Februar zum Ehrenpräsidenten der PGA of Germany ernannt, Achim Lehnstaedt und Guido Tillmanns sind in Anerkennung ihrer Verdienste ab sofort Ehrenmitglieder des Berufsverbands. Das PGA-Logo wird modernisiert, um den Einsatz in der digitalen Welt zu verbessern und gleichzeitig den Wiedererkennungswert zu steigern. Die PGA of Germany hat nun 2100 klassische Mitglieder in der Teaching- und der Playing-Division, weitere 150 Personen sind ebenfalls als „Professionals des Golfsports“ anerkannt und gehören der PGA Business Division an.

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Business Division und neues Logo
2023

Gründung der European PGA Alliance

Die PGA of Germany gründet zusammen mit der PGA of Sweden anlässlich der „The Open Championship“ am 18. Juli 2023 in Liverpool die neue „The European PGA Alliance“, der heute 13 Nationen angehören. Parallel erfolgt der Austritt aus der Confederation of Professional Golf (CPG).
2024

Digitalisierungsschub und Olympia-Silber

Im Rahmen der Golfmesse in Orlando in Florida kommen am 25. Januar 2024 insgesamt 26 Delegierte von PGAs aus neun Ländern zu einem Meeting der neuen „PGA World Alliance“ zusammen, darunter Rainer Goldrian und Kariem Baraka, die die PGA of Germany repräsentieren. 75 Auszubildende beginnen am 1. Februar die dreijährige Modulausbildung zum Fully Qualified PGA Professional, einer der stärksten Jahrgänge in der Geschichte des Verbands. Mit rund 100 Veranstaltungen pro Jahr wird das Angebot für die Mitglieder der PGA Teaching, Playing und Business Division weiter ausgebaut. Im März übernimmt Ines Halmburger die alleinige Geschäftsführung des PGA of Germany e.V., die sie zuvor seit 2022 gemeinsam mit Rainer Goldrian innehatte. Sie führt nun sowohl den gesamten Berufsverband als auch weiterhin die PGA Aus- und Fortbildungs GmbH. Felix Lechner, bis dahin Leiter Marketing der PGA of Germany und gemeinsam mit Rainer Goldrian Vorstand der wirtschaftlichen Dachgesellschaft Professional Golf AG, ist nun alleiniger Vorstand der Professional Golf AG. Auch digital schreitet die PGA 2024 weiter voran: Die Plattform MyPGA erhält einen umfassenden Relaunch, der digitale PGA-Mitgliedsausweis für das Wallet wird eingeführt, „Find a Pro“ wird erweitert und die PGA Club News erscheinen erstmals vollständig als digitales Magazin. Mit MyPGA entsteht zudem eine neue KI-gestützte Informations- und Marketingplattform, die die digitalen Angebote des Verbands weiter professionalisiert. Bei den Olympischen Spielen in Paris schreibt PGA-Mitglied Esther Henseleit im August deutsche Golfgeschichte: Auf dem Golf National in Saint-Quentin-en-Yvelines sichert sich die Hamburgerin die erste olympische Silbermedaille für Deutschland. Mit einem Start-Ziel-Sieg brilliert das Team Germany (Ann-Kathrin Lindner, Ben Parker und Martin Hastie) bei der ersten Team Championship der neuen „The European PGA Alliance“.
Digitalisierungsschub und Olympia-Silber
2025

MyPGA-Ausbau und Roadshow

Am 1. Januar 2025 gehören dem PGA of Germany e.V. rund 2100 Mitglieder in den klassischen Divisions „Teaching“ und „Playing“ an, weitere rund 270 Professionals des Golfsports gehören als externe Mitglieder der PGA Business Division ebenfalls zur PGA Familie. Die digitale Plattform MyPGA wird weiter ausgebaut. Bereiche wie „Benefits“, „Ausbildung“, „Find a Pro“ und die PGA Golfschule werden überarbeitet, während die Ausbildungs- und Prüfungskartei vollständig digitalisiert wird und nun alle Schritte der Berufsausbildung transparent abbildet. Am Jahresende wird die PGA of Germany Roadshow ins Leben gerufen, um den Berufsverband, seine Aufgaben und Ziele direkt in den Regionen vorzustellen und den Austausch mit Golfclubs und Branchenvertretern zu intensivieren.
2026

PGA als digitaler Dienstleister

Die PGA of Germany setzt ihren digitalen Transformationskurs fort. Durch die Skalierbarkeit und modulare Architektur der MyPGA-Datenbank gewinnt die PGA zunehmend an Bedeutung als digitaler Dienstleister. Ein Franchise-Modell, welches inzwischen auch weitere PGAs und Sportverbände nutzen.

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2027

Wir feiern mit Ihnen!

Die PGA of Germany feiert am 19. Februar mit einer großen Gala im Kongress Palais Kassel ihren 100. Geburtstag. Eine umfangreiche Online-Lernplattform ergänzt das Ausbildungsprogramm des Berufsverbands und macht eigenständiges Lernen auch zwischen den Seminaren möglich; sie ist die Grundlage für das „Blended Learning“ der Zukunft.
Wir feiern mit Ihnen!