Die Geschichte
der PGA of Germany
Seit 1927 steht die PGA of Germany für Professional Golf in Deutschland. Ereignisse, Persönlichkeiten, Evolution in Stories, Fotos und Videos.
Scrolle, um die Geschichte des Professional Golf in Deutschland zu entdecken.
Gründung des Verbandes
Engagierte Golflehrer schließen sich zusammen und gründen anlässlich der ersten deutschen Golflehrer-Meisterschaft im August oder September in Frankfurt am Main den „Verband der Berufsgolfspieler in Deutschland“, die heutige PGA of Germany. Das genaue Gründungsdatum kann leider nicht mehr nachvollzogen werden, da viele Unterlagen im Krieg verloren gegangen sind. Neben Initiator und Präsident Percy Alliss, der auch die erste Meisterschaft gewinnt, sind die deutschen Golflehrer Wilhelm Zimmer (GC Berlin), Georg Lange (GC Chemnitz), Max Lange (GC Bad Nauheim/GC Darmstadt) und Heinrich Henkel (GC Oberhof) an der Gründung beteiligt. Über die Gründung wird erstmals am 14.10.1927 in der Zeitschrift Tennis und Golf berichtet – ohne Nennung des genauen Datums.
Aufbau von Turnieren und Ausbildung
In der späten Weimarer Republik wächst die Golf-Infrastruktur und Golflehrer werden zunehmend auch als sportliche Vorbilder gesehen. Bis in die 1930er Jahre entstehen neue Golfplätze und Clubs, Turniere für Amateure und Profis etablieren sich. So richtet der Verband von 1927 bis 1938 insgesamt zwölf Golflehrermeisterschaften aus. In dieser Zeit führt der Verband auch eine erste Prüfung für angehende Golflehrer ein.
Der Berufsspieler Frostick führt seine neue Prüfungsmaschine vor
Neue Namen, erstes Logo
Gleichschaltung und Kriegsstillstand
Neugründung nach dem Krieg
Am 28. Mai wird der Verband unter dem Namen „Deutscher Golflehrer Verband e.V.“ (DGLV) erneut gegründet. Gründungspräsident ist Hans Görnert. An der ersten Generalversammlung am 14. Juli nehmen 22 Golflehrer und Assistenten teil. Es sind auch Mitglieder der russisch besetzten Zone anwesend. Tags darauf wird die erste Golflehrermeisterschaft nach dem Krieg ausgetragen. Der Sieger, Bruno Jersombeck, der den Wettbewerb auch schon vor dem Krieg gewinnen konnte, erhält 600 Reichsmark.
Erste Sachpreise nach Kriegsende
Wiederanschluss an den organisierten Golfsport
Rückkehr des Mannschaftsspiels
Fokus auf deutsche Ausbildung
DGV-Ausschuss und Dunlop-Preis
Deutschland beim Canada Cup
Beim 1. Canada Cup (später World Cup) in Montreal wird Deutschland von Georg Bessner und Hans Görnert vertreten. Daraufhin erhält Georg Bessner eine Einladung zur Golf-Weltmeisterschaft in Chicago. Erich Eilebrecht- Kemena, Präsident des GC Baden-Baden, wird zum ersten Ehrenmitglied des DGLV ernannt.
Konsolidierung unter Georg Bessner
Georg Bessner, Pro im GC Garmisch-Partenkirchen, löst Hans Görnert als Präsident des DGLV ab. Bessner entstammt einer etablierten Golflehrer-Dynastie und versteht es, den Verband in der jungen Bundesrepublik zu konsolidieren. In den 1950ern entstehen wieder neue Golfclubs im Westen, und mit ihnen steigt der Bedarf an Golflehrern. Der DGLV beginnt wieder damit, Prüfungen und Titel (z.B. „Diplom-Golflehrer“) zu standardisieren. Golf wird als Lehrfach innerhalb eines dreijährigen Hochschulstudiums an der Deutschen Sporthochschule Köln aufgenommen.
Internationale Impulse für die Golflehrer
Gerda Schleh schreibt Geschichte
Gerda Schleh erhält als erste Frau das Golflehrer-Diplom. Proetten spielen bei den Verbandsmeisterschaften dieser Zeit in der gleichen Konkurrenz wie ihre männlichen Kollegen. Der Unternehmer Herbert Grillo stiftet Sonderpreise speziell für Assistenten und Lehrlinge und Nachwuchs-Golflehrer.
Neue Ranglisten-Trophäe
Gemeinsame Ausbildungsrichtlinien
Klare Regeln für Golflehrer
Erste selbstfinanzierte Arbeitstagung
Diskussion um nationale Meisterschaften
Professionalisierung der Verbandsarbeit
Neue Gremien und Wettspielregeln
Ein Schiedsgericht und ein Wettspielausschuss werden ins Leben gerufen. Für die DGLV-Ranglistenwertung wird ein Punktesystem erarbeitet. Der Wettspielausschuss legt fest, dass die DGLV-Meisterschaft über 72 Löcher stattfindet. Gewinner ist Toni Kugelmüller. Die neuen Lehrlinge werden bei der Generalversammlung den Mitgliedern vorgestellt.
Messe, Methodik und höhere Preisgelder
Internationale Kontakte nach Großbritannien
Eigener Preis für Golflehrerinnen
Neue Führung und erste Geschäftsstelle
Gerold Fischer wird neuer 1. Vorsitzender des DGLV. Er nimmt vermehrt Kontakt zu internationalen Verbänden und Organisationen auf. In Kassel wird die erste offizielle DGLV Geschäftsstelle eingerichtet. Als Verbandssekretärin fungiert für die kommenden 24 Jahre Susanne Mühlbauer. Die Geschäftsstelle zieht in den Folgejahren nach Freudenstadt und Neusäß, jeweils an den Wohnort des 1. Vorsitzenden.
Versicherung, Fortbildung und Ausbildungsreform
Erster Kontakt zur EGA
Bernhard Langer gewinnt den Großen Golflehrer-Preis
Weg zur World PGA Federation
Erste Deutsche Meisterschaft der Golflehrerinnen
In Bad Ems wird die erste Deutsche Meisterschaft für Golflehrerinnen mit einem Preisgeld von 1.000 DM ausgetragen. Die Siegerin des Turniers ist Barbara Helbig.
DGLV wird Gründungsmitglied des Weltverbands
Am 14. Juli wird in England die „World PGA Federation“ gegründet. DGLV-Präsident Gerold Fischer und sein Stellvertreter Siggi Mühlbauer repräsentieren als Gründungsmitglieder den DGLV; Mühlbauer wird auch in den Vorstand des Weltverbands gewählt, dessen Vorsitz der Engländer Dave Talbot übernimmt. Der DGLV hat damit an Image und Gewicht im europäischen Raum deutlich gewonnen. Bernhard Langer gewinnt erstmals die Order of Merit der European Tour und spielt als erster Deutscher im Ryder Cup gegen die USA.
Barbara Helbig siegt international
Barbara Helbig gewinnt mit der Ford Ladies Classic im englischen Woburn als erste deutsche Proette ein bedeutendes internationales Turnier der Ladies European Tour. In Deutschland sind zu diesem Zeitpunkt sieben Golflehrerinnen aktiv.
Langer festigt seine Weltklasse
Durch herausragende Leistungen, darunter mehrere Turniersiege und Top-Platzierungen, gewinnt Bernhard Langer zum zweiten Mal die Geldrangliste der European Tour. Dieser Erfolg festigt seine internationale Bedeutung und markiert einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des deutschen Profigolfs.
Masters-Sieg und Sponsorenboom
Führungswechsel und neue Strukturen
Prüfungsrichtlinien und Wirtschaftstochter
Europäische PGA-Zusammenarbeit beginnt
Eigene Turniere für Auszubildende
World-Cup-Sieg und Challenge-Tour-Impulse
Engere Zusammenarbeit mit dem DGV
DGV und DGLV intensivieren ihre Zusammenarbeit. Unter anderem wird der Grundstein für die C-Trainerlizenzen gelegt.
Neue Führung und erste Golf Europe
Hauptamtliche Geschäftsführung und neue Partner
Der erste hauptamtliche Geschäftsführer des DGLV, Rainer Goldrian, nimmt seine Tätigkeit auf. Die Professional Golf Pool GmbH wird umstrukturiert, sodass nun auch golfexterne Unternehmen beitreten können. Die PGP GmbH schießt u.a. ein Abkommen mit der Lufthansa, das DGLV-Professionals vorteilhafte Konditionen bei Flugreisen bietet. Insgesamt arbeiten 13 Partnerunternehmen mit der PGP GmbH zusammen. Für die Ranglistenturniere der Herren kann UPS als Titelsponsor gewonnen werden. Für die Damen wird die „Steigenberger Ladies Tour“ ins Leben gerufen. Der Verband bringt eine eigene Mitgliederzeitschrift heraus, die „ProGolf“.
Aus DGLV wird PGA of Germany
Neue Ausbildung und 1000. Mitglied
Anerkennung auf europäischer Ebene
Die PGA of Germany erhält einen Sitz im Vorstand der PGAs of Europe. Die deutsche Ausbildung entspricht nun den Minimum Standards of Education der PGAs of Europe. Der Verband modernisiert sein Logo und beginnt mit dem Aufbau eines Lehrteams für die Durchführung der steigenden Anzahl an Ausbildungsmaßnahmen.
Fortbildungsprogramm und Internetauftritt
Neues Fördermodell für Playing Pros
Mit dem „PGA Playing Pro Team“ präsentiert der Verband ein neues Fördermodell für Playing Professionals; hieraus entsteht später das Golf Team Germany.
Stefan Quirmbach übernimmt die Präsidentschaft
Heinz Fehring nimmt nach sieben Jahren an der Verbandsspitze der PGA of Germany seinen Abschied als Präsident und übergibt den Vorsitz an seinen bisherigen Stellvertreter Stefan Quirmbach. In Anerkennung seiner Verdienste wird Heinz Fehring, ebenso wie Gerold Fischer, zum PGA Ehrenpräsidenten ernannt. Im selben Jahr führt die PGA of Germany das Graduierungssystem ein, ein Stufenmodell, das Fully Qualified PGA Professionals nach abgeschlossener Ausbildung entsprechend ihrer Fortbildungsaktivitäten und ihrer beruflichen Erfahrung in zunächst die Stufen G4 bis G1 einordnet (ab 2025 auch G1+) und als maximale Stufe die Möglichkeit eröffnet, den Titel „PGA Masterprofessional“ zu erwerben.
Teaching Manual und erste PGA Awards
PGA World Alliance und erster Gala-Abend
Internationale Coaching-Konferenz in München
Die PGA of Germany richtet im Vorfeld der Messe Golf Europe in München die „PGAs of Europe Teaching & Coaching Conference“ aus und setzt damit neue Standards. Die Geschäftsstelle des Berufsverbands zieht von Augsburg um in die Arnulfstraße nach München.
Ryder-Cup-Erfolg und Gründung der Professional Golf AG
Rekord-Konferenz und Ausbau der Weiterbildung
Die PGA of Germany organisiert zum zweiten Mal die „PGAs of Europe Teaching & Coaching Conference“ und führt in München mehr als 1200 PGA Golfprofessionals aus 33 Ländern und einige der bedeutendsten Golfexperten (u.a. Hank Haney, Denis Pugh und Randy Smith) der Gegenwart zusammen – Rekord. Das Fortbildungsprogramm der PGA Aus- & Fortbildung GmbH wird erweitert. Ab sofort haben die Mitglieder die Möglichkeit, Zusatzzertifikate in den Bereichen Golf und Gesundheit, Golfmanagement und Leistungsgolf zu erwerben. Es besteht die Möglichkeit, sich als „PGA Health Pro“ ausbilden zu lassen. Das Projekt „PGA Golfklinik“ beginnt mit einer Kooperation mit der „Golf Klinik Therapiezentrums GmbH“ und unter anderem deren Einrichtung St. Wolfgang in Bad Griesbach. Zudem übernimmt der Verband die EPDT Golf Tours GmbH, die zuvor neun Jahre lang vom Kanadier Wayne Hachey als Nachwuchstour für Playing Professionals aufgebaut worden war. Die PGA of Germany führt die in Europa bereits hervorragend etablierten EPD Tour erfolgreich weiter.
Kaymers 59er-Runde und World-Cup-Sieg
Kaymer wird Rookie of the Year
Neues Ausbildungshandbuch und PGA Inside
Das neue „PGA Ausbildungshandbuch“ erscheint als Standardwerk der Golflehrer-Ausbildung. Ein Buch von über 800 Seiten, das alle für die Ausbildung relevanten Informationen enthält und in Form und Ausführlichkeit weltweit einzigartig ist. Die PGA of Germany sowie die PGA Aus- und Fortbildungs GmbH veröffentlichen die erste Ausgabe der „PGA Inside“, ein Magazin, das sowohl Einblicke in den Verband bietet als auch das jährliche Fortbildungsprogramm beinhaltet. Es werden 30 unterschiedliche Weiterbildungsthemen sowie acht Azubi-Seminare, zwei Prüfungen, drei Repetitorien, vier Playing Ability Tests (PAT) sowie vier Schlägerreparatur-Workshops angeboten. Die Geschäftsstelle des Berufsverbands zieht um in die Landsberger Straße 290 in München. Das Verbandslogo wird modernisiert.
Qualitätssiegel für PGA Golfschulen
Kaymers Major-Sieg und Ryder-Cup-Moment
Martin Kaymer gewinnt die PGA Championship in Whistling Straits im Stechen gegen Bubba Watson und entscheidet damit als zweiter Deutscher nach Bernhard Langer ein Major-Turnier für sich. Bei seiner ersten Ryder-Cup-Teilnahme verwandelt er in Medinah den entscheidenden Putt zum Sieg für das Team Europa. Bernhard Langer gewinnt als erster Deutscher die Senior Open Championship und die U.S. Senior Open. Die PGA ist an der offiziellen Bewerbungsgesellschaft für den Ryder Cup 2018 in Deutschland beteiligt.
Kaymer wird Nummer eins der Welt
Modulare Ausbildung startet
Mehr Einfluss in Europa und neue Pro Golf Tour
Akademische Qualifizierung
Gemeinsam mit der Deutschen Sporthochschule (DSHS) in Köln bietet die PGA of Germany erstmals eine akademische Qualifizierung speziell für Golfprofessionals an. Zum Wintersemester 2014 beginnen 15 PGA Mitglieder das Studium zum „Master of Science Research and Instruction in Golf“. Mit dem Sieg bei den US Open sichert sich Martin Kaymer seinen zweiten Major-Titel. Bernhard Langer gewinnt die Senior Open Championship und die Senior Players Championship.
Höchste europäische Ausbildungsstufe erreicht
Olympia, App und neue ClubNews
Mit Martin Kaymer, Alex Cejka, Sandra Gal und Caroline Masson nehmen vier Mitglieder der PGA of Germany an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teil. Über 240 Mitglieder des Berufsverbands besuchen die PGA Arbeitstagung in Kassel, mehr als je zuvor. Bernhard Langer gewinnt das Regions Tradition und feiert bei der Senior Players Championship den dritten Titel in Folge. Mit der PGA ClubNews schafft die PGA eine neue Publikation speziell für die Verantwortlichen der Golfanlagen, um noch umfassender über den Berufsverband des Golfprofessionals zu informieren. Außerdem wird erstmals die PGA of Germany APP vorgestellt; sie eröffnet den Mitgliedern einen flexiblen Zugriff auf wichtige Informationen und Daten und forciert die Digitalisierung des Berufsverbands. Die PGA of Germany verzeichnet 1.900 Mitglieder.
Team Germany gewinnt erstmals international
Zweiter Team-Titel für Deutschland
Pandemie, Pro Golf Tour und Popovs Major-Sieg
Die PGA of Germany gibt die Mehrheits-Anteile an der EPDT Golf Tours GmbH, Betreiber der Pro Golf Tour, an die Langer Sport Marketing GmbH ab, bleibt aber Mit-Gesellschafter. Sophia Popov gewinnt als erste deutsche Spielerin ein Major Turnier, die British Open in Troon. Trotz Corona-Pandemie finden die Deutschen Golflehrermeisterschaften statt. Thomas Gögele, Martin Hastie und Jaqueline Dittrich gewinnen die SAM Golftime PGA Teachers Championship. Mit großem Aufwand wird der Aus- und Fortbildungsbetrieb der PGA aufrechterhalten, fast alle Veranstaltungen können entweder online oder mit entsprechenden Hygiene-Auflagen durchgeführt werden. Die PGA Arbeitstagung muss jedoch abgesagt werden.
Neuer Präsident und digitale Grundlagen
Kariem Baraka löst nach 21 Jahren und sieben Amtsperioden Stefan Quirmbach als Präsident der PGA of Germany ab, der nicht mehr für das Amt kandidiert. Alexander Čejka gewinnt die Major-Turniere „The Tradition“ und „Senior PGA Championship“. Die PGA konsolidiert ihre IT-Systeme und baut eine eigene Datenbank mit allen relevanten Daten ihrer Mitglieder und Partner und einem eigenen Mitgliederbereich (MyPGA) auf; eine relevante Grundlage für den digitalen Fortschritt der nächsten Jahre.
Business Division und neues Logo
Gründung der PGA Business Division und Neugliederung der Mitgliederstruktur der PGA of Germany in „Teaching Division“, „Playing Division“ und „Business Division“. Stefan Quirmbach wird am 20. Februar zum Ehrenpräsidenten der PGA of Germany ernannt, Achim Lehnstaedt und Guido Tillmanns sind in Anerkennung ihrer Verdienste ab sofort Ehrenmitglieder des Berufsverbands. Das PGA-Logo wird modernisiert, um den Einsatz in der digitalen Welt zu verbessern und gleichzeitig den Wiedererkennungswert zu steigern. Die PGA of Germany hat nun 2100 klassische Mitglieder in der Teaching- und der Playing-Division, weitere 150 Personen sind ebenfalls als „Professionals des Golfsports“ anerkannt und gehören der PGA Business Division an.
Gründung der European PGA Alliance
Digitalisierungsschub und Olympia-Silber
MyPGA-Ausbau und Roadshow
PGA als digitaler Dienstleister
Die PGA of Germany setzt ihren digitalen Transformationskurs fort. Durch die Skalierbarkeit und modulare Architektur der MyPGA-Datenbank gewinnt die PGA zunehmend an Bedeutung als digitaler Dienstleister. Ein Franchise-Modell, welches inzwischen auch weitere PGAs und Sportverbände nutzen.
Wir feiern mit Ihnen!