Einstimmig haben die Mitglieder der PGA of Germany den gesamten
Vorstand im Amt bestätigt. Im Rahmen der Generalversammlung des Verbands in
Düsseldorf sprachen sie Präsident Stefan Quirmbach und seinen Vorstandskollegen
erneut das Vertrauen aus und wählten ihn zum nun bereits fünften Mal in Folge
an die Spitze der Professional Golfers Association of Germany. „Ich nehme diese
Wahl an und freue mich darauf, mit meinem bewährten Team weiterhin die Zukunft
der PGA of Germany gestalten zu dürfen“, so Quirmbach. Seit 2000 ist der 51-jährige
1. Vorsitzender der PGA of Germany, und das bleibt er nun bis zumindest 2015.
Düsseldorf/München – „Positive Entscheidungen
für die Mitglieder“ und „die aktive Gestaltung der Zukunft des Golfmarktes in
Deutschland“ liegen dem Inhaber der Stefan Quirmbach Golfschule im GolfResort
Hardenberg ganz besonders am Herzen. Außerdem möchte er die Kommunikation mit
den Mitgliedern des Verbands intensivieren und dafür Online-Medien noch breiter
nutzen. Gemeinsam mit Quirmbach führen Guido Tillmanns vom Kölner Golfclub als
Vizepräsident, Schatzmeister Achim Lehnstaedt (G&LC Köln), Schriftführer
Klaus-Peter Vollrath (GC Düsseldorf-Grafenberg) sowie die Beisitzer Oliver Neumann
(Golf- und Landclub Regensburg), Andrew Clark (Öffentliche Kölner Golfsportanlage
in Roggendorf) und Ralf Pütter (Bochumer GC) die PGA of Germany und bestimmen
Ausrichtung und Ziele des Verbands in den kommenden drei Jahren.
Aktuell hat die Berufsvereinigung der deutschen Golfprofessionals
1735 Mitglieder – exakt so viele wie im Vergleichszeitraum 2011. Erstmals
stagniert damit die Zahl der deutschen PGA Golfprofessionals, doch der in
München beheimatete Verband hat mit einer umfangreichen Reform der
Ausbildungsstruktur bereits im letzten Jahr reagiert und die Weichen mittelfristig
wieder auf Wachstum gestellt. Seit 1. Februar 2012 ist ein neues, modular
aufgebautes Ausbildungssystem in Kraft, das zum einen europaweit gültige
Grundlagen für Ausbildungssysteme berücksichtigt, und das zum anderen die dreijährige
Schulung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional auch für Seiteneinsteiger
zugänglich macht, die ihren Traumberuf im Rahmen einer Zweitausbildung erlernen
möchten. „Mit der neuen modularen Struktur sind wir für die Zukunft sehr gut gerüstet“,
so Quirmbach.
Anders als in den meisten anderen Sportarten nämlich stehen im Golf
die Zeichen weiterhin auf Wachstum: Der Deutsche Golf Verband meldet für 2011
im Vergleich zu 2010 ein Plus von 2,4 Prozent an registrierten Golfspielern –
insgesamt greifen hierzulande 624.569 Golferinnen und Golfer regelmäßig und in
Clubs organisiert zum Schläger. Und Quirmbach stellt klar: „Es ist unsere Aufgabe,
diesen Markt weiterhin mit ausgezeichnet qualifizierten Golflehrern zu versorgen.“
Als weitere Herausforderung für die PGA of Germany sieht der Präsident Olympia
2016: „Dieses Ereignis wird den Golfsport in der Gesellschaft in einer neuen
Dimension verankern“, ist der PGA-Chef überzeugt. „Olympia ist die Speerspitze
der leistungssportlichen Entwicklung. Es gilt, gemeinsam mit dem Deutschen Golf
Verband, die Weichen zu stellen, um dort möglichst eine Medaille zu holen.“
Weitere Informationen zur PGA of Germany unter www.pga.de.