Der Begriff der Spielanlage ist im Umfeld des Golfsports noch relativ neu. Er entstand bei den Überlegungen, das Golfspiel wieder mehr in den Mittelpunkt der Unterrichts- oder Trainingsaktivitäten zu stellen. Steht also die Optimierung des Spiels oder der Spielfähigkeit im Zentrum des Interesses, und nicht die Verbesserung einzelner Merkmale einer Golfbewegung, dann sollte man zuerst damit beginnen, das Spiel und nicht den Schwung einer Golferin oder eines Golfers zu analysieren. Dabei wird relativ schnell klar, dass es viele unterschiedliche Spielertypen gibt, die auf unterschiedliche Art und Weise dasselbe Ergebnis erspielen können. Training bekommt also erst dann einen Bezug zum Spiel, wenn es gelingt, die Spielanlage einer Golferin oder eines Golfers vollständig zu begreifen. Hierzu ist zunächst eine intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen Spielanlagen notwendig, um die Vielfalt der entsprechenden Einflussfaktoren zu erkennen. Das Seminar versetzt Sie in die Lage, sowohl Ihre eigene Spielanlage als auch die Ihrer Schüler und Kunden einzuschätzen und daraus Rückschlüsse für das Training abzuleiten. Sie lernen das Spielverhalten auf dem Platz gezielt zu beobachten und Merkmale des Spiels zu erkennen. Zudem erfahren Sie, wie Sie auch auf der Driving Range die Spielanlage eines Sportlers analysieren können, und welche Maßnahmen direkten Einfluss auf die Verbesserung des Golfspiels haben.