Ausbildungsstruktur: In drei Schritten zum Ziel
Die Ausbildung zum Fully Qualified PGA Professional ist eine dreijährige Berufsausbildung, die die Vorteile eines dualen Systems nutzt. Das heißt, sie hat sowohl betriebliche als auch überbetriebliche Anteile und vereint so hochkarätige Schulungen in Form von Seminaren mit den Vorzügen einer praxisorientierten Ausbildung in einem Golfclub. Sie ist dabei in drei Teile gegliedert: In den vorgeschalteten PGA PreCourse, die Modulausbildung I und die Modulausbildung II.
Der PGA PreCourse findet vor Beginn der eigentlichen Ausbildung statt und ist ebenso wie in Eingangstest Zulassungsvoraussetzung für die folgende Modulausbildung. Er beginnt im August und schließt mit der Prüfung zum C-Trainer Golf Breitensport im Herbst ab. Er bereitet die zukünftigen Azubis auf ihre Aufgaben im Golfclub vor, vermittelt Inhalte des Kinder- und Jugendtrainings sowie Grundlagen der Golftechnik. Absolventen des PreCourse können dann in die Modulausbildung I einsteigen, sofern sie einen zusätzlichen Eingangstest – dieser findet online statt – erfolgreich bestanden haben. Ausbildungsinteressenten, die im Besitz einer gültigen C-Trainer-Lizenz des Deutschen Golf Verbandes sind, müssen den PreCourse nicht, den Eingangstest aber in jedem Fall durchlaufen.
In der Modulausbildung I werden dann alle Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die für die Durchführung von Anfängertraining und Schnupperkursen notwendig sind. Dabei steht – wie in der gesamten Ausbildung – die Vermittlung von Fachkompetenz, Methodenkompetenz sowie sozialer und personaler Kompetenz im Vordergrund. Das Modul I beginnt am 01. Februar und endet mit der Assistant-Prüfung im Oktober des gleichen Jahres. Sie umfasst mehrere Seminare sowie einen praktischen Ausbildungsteil in einem Golfclub. Dieser betriebliche Teil kann sowohl „regulär“, d. h. als angestellter Azubi in einem Golfclub, als auch berufsbegleitend durchgeführt werden. Azubis in Regelausbildung schließen zu Beginn der Modulausbildung einen dreijährigen Ausbildungsvertrag mit einer Golfanlage, die die entsprechenden persönlichen und sachlichen Voraussetzungen erfüllt; insbesondere muss dort ein PGA Professional mit Ausbilderbefähigung beschäftigt sein. Die Kosten der Ausbildung übernimmt in der Regelausbildung der Ausbildungsbetrieb. Diejenigen, die die Modulausbildung berufsbegleitend absolvieren möchten, schließen einen Vertrag mit der PGA Aus- und Fortbildungs GmbH. Sie müssen neben den Seminaren ein 30-tägiges Praktikum oder zwei fünftägige Tutorenseminare absolvieren und tragen die Kosten der Ausbildung selbst.
PGA Assistants sind außerordentliches Mitglied in der PGA of Germany und können anschließend in die Modulausbildung II eintreten. Sie dauert zwei weitere Jahre und schließt mit der Prüfung zum „Fully Qualified PGA Professional“ ab. Auch diejenigen die Modulausbildung I zuvor berufsbegleitend absolviert haben, müssen in der Regel nun einen Ausbildungsvertrag mit einem ausbildungsberechtigten Golflclub schließen. Nur auf genehmigten Antrag kann diese betriebliche Ausbildung auf ein 100-tägiges Praktikum oder den Besuch von Tutorenseminaren reduziert werden, wenn der der Auszubildende bestimmte Voraussetzungen erfüllt (Quereinstieg und berufsbegleitende Ausbildung).
Details im Überblick
PGA of Germany
Wer seinen Beruf mit viel Freude und Leidenschaft leben möchte, sollte eine Karriere als PGA Golfprofessional anstreben. Denn nicht nur für Asmus Lembke steht fest: "Golf ist der geilste Sport der Welt. Und Golflehrer ist die erfüllung meines Berufslebens!"