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Fragen & Antworten zur PGA Ausbildung

Die Ausbildung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional ist eine dreijährige Berufsausbildung mit modularen Strukturen, in deren Verlauf den Auszubildenden alle für die Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit als Golfprofessional notwendigen fachlichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden.

 

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung dauert im Regelfall drei Jahre. Zunächst ist – vor dem Start der eigentlichen Ausbildung – der PGA PreCourse zu absolvieren, der mit der Prüfung zum C-Trainer Golf Breitensport und dem Eingangstest abschließt. Anschließend beginnt die neunmonatige Modulausbildung I, die mit der Prüfung zum PGA Assistent endet. PGA Assistenten werden dann innerhalb von zwei weiteren Jahren zu Fully Qualified PGA Golfprofessionals ausgebildet (Modulausbildung II).

Wo und wie findet die PGA Ausbildung statt?

Bei der PGA Ausbildung handelt es sich um eine Berufsausbildung im dualen System. Die Auszubildenden sind also in einem Ausbildungsbetrieb (Golfclub, Golfanlage, Golfschule) angestellt und werden dort durch einen erfahrenen Ausbilder geschult (betrieblicher Ausbildungsteil). Darüber hinaus besuchen sie Seminare, die von der PGA organisiert
und vom PGA Lehrteam durchgeführt werden und die an wechselnden Veranstaltungsorten im gesamten Bundesgebiet stattfinden (überbetrieblicher Ausbildungsteil).

Im Einzelfall kann die Ausbildung auch berufsbegleitend, also parallel zu einer anderen Tätigkeit absolviert werden (siehe unten). Dann ist keine Vollzeitanstellung im Golfclub notwendig. Neben den Seminaren muss in diesem Fall jedoch ein Praktikum (30 Tage in Modul I bzw. 100 Tag ein Modul II) bei einem ausbildungsberechtigten Golfclub oder
Golfprofessional abgeleistet werden. Alternativ können zusätzliche Tutorien besucht werden.

Welche Voraussetzungen gibt es, um die Ausbildung zum PGA Golfprofessional beginnen zu dürfen?

Um am PGA PreCourse teilnehmen zu dürfen, sind ein Mindestalter von 17 Jahren sowie eine Stammvorgabe von -18,4 oder besser Voraussetzung. Für die anschließende Modulausbildung I muss der Bewerber zumindest 18 Jahre alt sein und eine Stammvorgabe von -12,4 nachweisen. Außerdem müssen ein Schulabschluss, ein sportärztliches Attest sowie ein Erste-Hilfe-Kurs vorgelegt werden, bei nichtdeutscher Staatsangehörigkeit ggf. auch der Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse sowie eine Aufenthaltsgenehmigung.

Wo und wie melde ich mich zur Ausbildung an?

Anmeldungen zum obligatorischen PreCourse sind online auf der Website der PGA of Germany unter „MyPGA“ oder schriftlich mit dem entsprechenden Meldeformular möglich. Meldeschluss für den PreCourse ist in jedem Jahr der 6. Juli.

Die Anmeldung zur Modulausbildung erfolgt durch die Einreichung von Ausbildungsverträgen bis zum 10. Januar des jeweiligen Ausbildungsjahres. Entsprechende Vertragsmuster sowohl für eine klassische Regelausbildung als auch für eine berufsbegleitende Ausbildung sind auf der PGA Homepage in der Rubrik „Downloads“ hinterlegt. Bei einer Regelausbildung wird der Ausbildungsvertrag mit dem Ausbildungsbetrieb geschlossen und von der PGA anerkannt. Bei berufsbegleitenden Ausbildungsverhältnissen wird die PGA Aus- und Fortbildungs GmbH Vertragspartner des Auszubildenden. Welche Unterlagen bei der Anmeldung im Einzelnen vorzulegen sind, kann dem Dokument "Zulassungsvoraussetzungen – Checkliste“ entnommen werden, das ebenfalls unter www.pga.de zum Download bereit steht.

Wann kann ich die Modulausbildung parallel zu einer andern Tätigkeit (berufsbegleitend) absolvieren?

Die berufsbegleitende Variante der Ausbildung ist vor allem für diejenigen gedacht und empfohlen, die bereits einen anderen Beruf ausüben oder die als Quereinsteiger in den Golfmarkt wechseln möchten. Für Modul I legt die Ausbildungs- und Prüfungsordnung neben den oben beschriebenen allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen jedoch keine
weiteren Kriterien für den Beginn einer berufsbegleitenden Ausbildung fest, so dass im Ergebnis jeder diese Ausbildungsform für das erste Lehrjahr wählen kann. Die Modulausbildung II kann hingegen nur dann berufsbegleitend absolviert werden, wenn der Auszubildende mindestens 24 Jahre alt ist und zuvor eine staatliche anerkannte Ausbildung (lt. Berufsbildungsgesetz) oder ein Hochschulstudium abgeschlossen hat. Auch Playing Professionals und Golflehrer mit langjähriger Berufserfahrung können eine
berufsbegleitende Ausbildung beantragen.

Wann ist ein Betrieb zur Ausbildung geeignet?

Zur Ausbildung sind nur die Betriebe berechtigt, die einen Golfprofessional beschäftigen, der Mitglied der PGA of Germany ist und eine gültige Ausbilderbefähigung inne hat. Eine Ausbilderbefähigung erhalten dabei nur die Professionals, die mindestens drei Jahre als voll qualifizierte Golfprofessionals tätig waren, 24 Jahre alt sind, ein spezielles
Ausbilderseminar besucht haben und sich regelmäßig fortbilden. Auch die Golfprofessionals selbst können Ausbildungsbetrieb sein.

Wie finde ich einen Ausbildungsbetrieb oder Praktikumsplatz?

Die PGA of Germany hält auf ihrer Website unter www.pga.de eine Übersicht aller ihr gemeldeten Ausbildungs- und Praktikumsplätze bereit. Darüber hinaus können sich Interessenten natürlich auch direkt bei benachbarten Golfclubs bewerben.

Muss ich mich zuerst zum PreCourse anmelden, oder mir zuerst einen Ausbildungsbetrieb suchen?

Das ist prinzipiell egal. Nachdem der PreCourse aber zwingende Voraussetzung für den Beginn der Ausbildung ist, ist es ratsam, sich unbedingt für diesen Kurs anzumelden, egal ob man schon einen Ausbildungsbetrieb gefunden hat oder nicht.

Was kostet die Ausbildung zum PGA Golfprofessional und wer trägt die Gebühren?

Die Teilnahme am PGA PreCourse kostet € 980 (inkl. Prüfung), die Gebühr für den Eingangstest liegt bei zusätzlich € 100. Der Ausbildungsbeitrag für die Modulausbildungen I und II wird seitens der PGA of Germany mit jeweils € 2.850,00 pro Jahr berechnet. Für den Besuch von Tutorien (berufsbegleitende Ausbildung) fallen zusätzliche Gebühren an.

Die Kosten für PreCourse und Eingangstest trägt der Teilnehmer in der Regel selbst, der Ausbildungsbeitrag für die Modulausbildung ist vom Ausbildungsbetrieb zu zahlen, es sei denn, die Modulausbildung wird in der berufsbegleitenden Form absolviert. Dann muss der Teilnehmer die Ausbildungskosten selbst tragen.

Wenn ich bereits über eine Trainer-Lizenz des Deutschen Golf Verbands verfüge – wo steige ich dann in die Ausbildung ein?

Wer beim Deutschen Golf Verband (DGV) oder einem der Landesverbände des DGV bereits den C-Trainer Golf erworben hat, der muss den PGA PreCourse nicht absolvieren, wohl aber den Eingangstest zur Modulausbildung I. Inhaber einer gültigen B- oder A-Trainer-Lizenz Golf können die direkte Zulassung zur Assistenten-Prüfung beantragen und bei Bestehen sofort in die Modulausbildung II einsteigen.

Werden Teile anderer golfspezifischer Ausbildungen anerkannt?

Teaching Professionals, die ihre Ausbildung z.B. bei der GGTF erfolgreich abgeschlossen haben, können ebenfalls die direkte Zulassung zur Assistentenprüfung beantragen. Absolventen anderer golfspezifischer Ausbildungen können eine schriftliche Anfrage auf (Wieder-)Einstieg in die Ausbildung stellen und werden dann individuell eingestuft.

Ab wann kann ich Mitglied der PGA of Germany werden?

Mit erfolgreich bestandener Assistentenprüfung kann der Absolvent außerordentliches Mitglied der PGA of Germany werden, nach Abschluss der Modulausbildung II schließlich ordentliches Mitglied. Die außerordentliche Mitgliedschaft beinhaltet das Recht, den Titel „PGA Assistent“ zu tragen. Sie erlaubt aber nicht die Verwendung des PGA Member-Logos oder die Nutzung der Bezeichnung „PGA Professional“, „PGA Golfprofessional“ oder „PGA Golflehrer“. Dieses Recht ist den ordentlichen Mitgliedern der PGA of Germany vorbehalten, den Fully Qualified PGA Golfprofessionals. PGA Assistenten müssen alle zwei Jahre ein zweitägiges Fortbildungsseminar besuchen, um ihre Mitgliedschaft u verlängern, sofern sie ihre Ausbildung nicht mit Modul II fortsetzen und dadurch die ordentliche Mitgliedschaft erlangen. Ihr Tätigkeitsfeld ist auf die Erteilung von Kinder- und Jugendtraining, Golfunterricht für Anfänger sowie Schnupperkurse beschränkt. Bis zum Bestehen der Assistentenprüfung sind die Auszubildenden in der Regel sogenannte „Non-Amateure“.

Wie viele Seminartage beinhaltet die PGA Ausbildung?

Der PGA PreCourse umfasst drei Seminare zu je vier Tagen sowie zwei Praxis-Seminare zu je drei Tagen. Während der Modulausbildung sind pro Jahr drei Seminare á sechs Tage sowie die Prüfungen zu besuchen. Hinzu kommt in Modul II ein Schlägerreparatur-Workshop von zwei Tagen Dauer. Auszubildende, die die Ausbildung berufsbegleitend absolvieren, können zudem statt eines Praktikums Tutorien absolvieren. Tutorien sind praxisorientierte Seminare, die vom PGA Lehrteam durchgeführt werden und die in Modul I zwei Mal sechs Tage und in Modul II fünf mal sechs Tage (in zwei Jahren) umfassen.

Welche Prüfungen muss ich in der Ausbildung zum PGA Golfprofessional absolvieren?

Im Rahmen des PGA PreCourse sind zunächst die Bestandteile der C-Trainer-Prüfung (Lehrprobe aus dem Bereich Kinder- und Jugendtraining, Demonstration, schriftliche Prüfung) sowie ein Eingangstest zu Regeln, Materialkunde, Golftechnik zu absolvieren.

Die Assistentenprüfung bildet den Abschluss des ersten Ausbildungsmoduls und umfasst eine Lehrprobe (Einzelunterricht Anfänger), eine Demonstration sowie eine mündliche (Golftechnik und Sportwissenschaft) und eine schriftliche Prüfung (Wettspielorganisation, Regeln, Golfgeschichte und Materialkunde).

In der Abschlussprüfung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional müssen dann zwei Lehrproben (Einzel- und Gruppenunterricht) und eine Demonstration gezeigt werden. Außerdem werden die Kenntnisse aus den Fachbereichen Kaufmännisches Wissen, Clubmanagement, Turnierorganisation und Wettspielstruktur in einer schriftlichen Prüfung sowie die Kenntnisse zur Golftechnik und zur Sportwissenschaft in einem mündlichen Examen abgeprüft. Die PreCourse-Prüfung und der Eingangstest können einmal, die Prüfungen in der Modulausbildung je zweimal wiederholt werden.

Wie muss sich meine Spielstärke während der Ausbildung entwickeln?

Den PGA PreCourse kann besuchen, wer eine Stammvorgabe von mindestens -18,4 vorweisen kann. Der Beginn der Modulausbildung ist mit -12,4 möglich. Während der Modulausbildung I müssen dann fünf Turnierrunden nachgewiesen werden (davon ein Playing Ability Test), wobei es hier ausschließlich um die Spielpraxis, nicht um das Ergebnis
geht. Bis zur Abschlussprüfung der Modulausbildung II muss dann jedoch ein Playing Ability Test erfolgreich absolviert werden. Dieser gilt als bestanden, wenn der Score über 36 Löcher höchstens zwölf Schläge über dem gerundeten CR des Golfplatzes liegt oder wenn in vier einzelnen PAT-Runden ein Score von maximal sechs Schlägen über CR erspielt
wurde. Je nach Witterungs- und Platzbedingungen kann die Turnierleitung den Zielscore anpassen. Für die Altersklasse der über 40 bzw. über 50-Jährigen gibt es gesonderte PAT-Vorschriften.

Was verdiene ich als Auszubildender, wenn ich eine klassische Ausbildung im Golfclub absolviere?

Die Vergütung des Auszubildenden muss eine angemessene Höhe haben und sollte jährlich ansteigen. Die PGA empfiehlt während der Modulausbildung I ein Monats-Brutto-Gehalt in Höhe von € 700,00. In der Modulausbildung II sollten dann € 800,00 bzw. € 900,00 gezahlt werden.

Welche Fristen und Termine gilt es zu beachten?

Wer die Ausbildung zum PGA Golfprofessional am 1. Februar beginnen möchte, muss die vollständigen dafür notwendigen Unterlagen und Verträge bis spätestens 10. Januar desselben Jahres bei der Geschäftsstelle der PGA of Germany einreichen.

Achtung: Der obligatorische PGA PreCourse muss im Sommer VOR Ausbildungsbeginn absolviert werden. Die Anmeldung für den PreCourse muss bis zum 06. Juli vorliegen.

Wie lange dauert die Ausbildung?
Wo und wie findet die PGA Ausbildung statt?
Welche Voraussetzungen gibt es, um die Ausbildung zum PGA Golfprofessional beginnen zu dürfen?
Wo und wie melde ich mich zur Ausbildung an?
Wann kann ich die Modulausbildung parallel zu einer andern Tätigkeit (berufsbegleitend) absolvieren?
Wann ist ein Betrieb zur Ausbildung geeignet?
Wie finde ich einen Ausbildungsbetrieb oder Praktikumsplatz?
Muss ich mich zuerst zum PreCourse anmelden, oder mir zuerst einen Ausbildungsbetrieb suchen?
Was kostet die Ausbildung zum PGA Golfprofessional und wer trägt die Gebühren?
Wenn ich bereits über eine Trainer-Lizenz des Deutschen Golf Verbands verfüge – wo steige ich dann in die Ausbildung ein?
Werden Teile anderer golfspezifischer Ausbildungen anerkannt?
Ab wann kann ich Mitglied der PGA of Germany werden?
Wie viele Seminartage beinhaltet die PGA Ausbildung?
Welche Prüfungen muss ich in der Ausbildung zum PGA Golfprofessional absolvieren?
Wie muss sich meine Spielstärke während der Ausbildung entwickeln?
Was verdiene ich als Auszubildender, wenn ich eine klassische Ausbildung im Golfclub absolviere?
Welche Fristen und Termine gilt es zu beachten?

Die Ausbildung dauert im Regelfall drei Jahre. Zunächst ist – vor dem Start der eigentlichen Ausbildung – der PGA PreCourse zu absolvieren, der mit der Prüfung zum C-Trainer Golf Breitensport und dem Eingangstest abschließt. Anschließend beginnt die neunmonatige Modulausbildung I, die mit der Prüfung zum PGA Assistent endet. PGA Assistenten werden dann innerhalb von zwei weiteren Jahren zu Fully Qualified PGA Golfprofessionals ausgebildet (Modulausbildung II).

Bei der PGA Ausbildung handelt es sich um eine Berufsausbildung im dualen System. Die Auszubildenden sind also in einem Ausbildungsbetrieb (Golfclub, Golfanlage, Golfschule) angestellt und werden dort durch einen erfahrenen Ausbilder geschult (betrieblicher Ausbildungsteil). Darüber hinaus besuchen sie Seminare, die von der PGA organisiert
und vom PGA Lehrteam durchgeführt werden und die an wechselnden Veranstaltungsorten im gesamten Bundesgebiet stattfinden (überbetrieblicher Ausbildungsteil).

Im Einzelfall kann die Ausbildung auch berufsbegleitend, also parallel zu einer anderen Tätigkeit absolviert werden (siehe unten). Dann ist keine Vollzeitanstellung im Golfclub notwendig. Neben den Seminaren muss in diesem Fall jedoch ein Praktikum (30 Tage in Modul I bzw. 100 Tag ein Modul II) bei einem ausbildungsberechtigten Golfclub oder
Golfprofessional abgeleistet werden. Alternativ können zusätzliche Tutorien besucht werden.

Um am PGA PreCourse teilnehmen zu dürfen, sind ein Mindestalter von 17 Jahren sowie eine Stammvorgabe von -18,4 oder besser Voraussetzung. Für die anschließende Modulausbildung I muss der Bewerber zumindest 18 Jahre alt sein und eine Stammvorgabe von -12,4 nachweisen. Außerdem müssen ein Schulabschluss, ein sportärztliches Attest sowie ein Erste-Hilfe-Kurs vorgelegt werden, bei nichtdeutscher Staatsangehörigkeit ggf. auch der Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse sowie eine Aufenthaltsgenehmigung.

Anmeldungen zum obligatorischen PreCourse sind online auf der Website der PGA of Germany unter „MyPGA“ oder schriftlich mit dem entsprechenden Meldeformular möglich. Meldeschluss für den PreCourse ist in jedem Jahr der 6. Juli.

Die Anmeldung zur Modulausbildung erfolgt durch die Einreichung von Ausbildungsverträgen bis zum 10. Januar des jeweiligen Ausbildungsjahres. Entsprechende Vertragsmuster sowohl für eine klassische Regelausbildung als auch für eine berufsbegleitende Ausbildung sind auf der PGA Homepage in der Rubrik „Downloads“ hinterlegt. Bei einer Regelausbildung wird der Ausbildungsvertrag mit dem Ausbildungsbetrieb geschlossen und von der PGA anerkannt. Bei berufsbegleitenden Ausbildungsverhältnissen wird die PGA Aus- und Fortbildungs GmbH Vertragspartner des Auszubildenden. Welche Unterlagen bei der Anmeldung im Einzelnen vorzulegen sind, kann dem Dokument "Zulassungsvoraussetzungen – Checkliste“ entnommen werden, das ebenfalls unter www.pga.de zum Download bereit steht.

Die berufsbegleitende Variante der Ausbildung ist vor allem für diejenigen gedacht und empfohlen, die bereits einen anderen Beruf ausüben oder die als Quereinsteiger in den Golfmarkt wechseln möchten. Für Modul I legt die Ausbildungs- und Prüfungsordnung neben den oben beschriebenen allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen jedoch keine
weiteren Kriterien für den Beginn einer berufsbegleitenden Ausbildung fest, so dass im Ergebnis jeder diese Ausbildungsform für das erste Lehrjahr wählen kann. Die Modulausbildung II kann hingegen nur dann berufsbegleitend absolviert werden, wenn der Auszubildende mindestens 24 Jahre alt ist und zuvor eine staatliche anerkannte Ausbildung (lt. Berufsbildungsgesetz) oder ein Hochschulstudium abgeschlossen hat. Auch Playing Professionals und Golflehrer mit langjähriger Berufserfahrung können eine
berufsbegleitende Ausbildung beantragen.

Zur Ausbildung sind nur die Betriebe berechtigt, die einen Golfprofessional beschäftigen, der Mitglied der PGA of Germany ist und eine gültige Ausbilderbefähigung inne hat. Eine Ausbilderbefähigung erhalten dabei nur die Professionals, die mindestens drei Jahre als voll qualifizierte Golfprofessionals tätig waren, 24 Jahre alt sind, ein spezielles
Ausbilderseminar besucht haben und sich regelmäßig fortbilden. Auch die Golfprofessionals selbst können Ausbildungsbetrieb sein.

Die PGA of Germany hält auf ihrer Website unter www.pga.de eine Übersicht aller ihr gemeldeten Ausbildungs- und Praktikumsplätze bereit. Darüber hinaus können sich Interessenten natürlich auch direkt bei benachbarten Golfclubs bewerben.

Das ist prinzipiell egal. Nachdem der PreCourse aber zwingende Voraussetzung für den Beginn der Ausbildung ist, ist es ratsam, sich unbedingt für diesen Kurs anzumelden, egal ob man schon einen Ausbildungsbetrieb gefunden hat oder nicht.

Die Teilnahme am PGA PreCourse kostet € 980 (inkl. Prüfung), die Gebühr für den Eingangstest liegt bei zusätzlich € 100. Der Ausbildungsbeitrag für die Modulausbildungen I und II wird seitens der PGA of Germany mit jeweils € 2.850,00 pro Jahr berechnet. Für den Besuch von Tutorien (berufsbegleitende Ausbildung) fallen zusätzliche Gebühren an.

Die Kosten für PreCourse und Eingangstest trägt der Teilnehmer in der Regel selbst, der Ausbildungsbeitrag für die Modulausbildung ist vom Ausbildungsbetrieb zu zahlen, es sei denn, die Modulausbildung wird in der berufsbegleitenden Form absolviert. Dann muss der Teilnehmer die Ausbildungskosten selbst tragen.

Wer beim Deutschen Golf Verband (DGV) oder einem der Landesverbände des DGV bereits den C-Trainer Golf erworben hat, der muss den PGA PreCourse nicht absolvieren, wohl aber den Eingangstest zur Modulausbildung I. Inhaber einer gültigen B- oder A-Trainer-Lizenz Golf können die direkte Zulassung zur Assistenten-Prüfung beantragen und bei Bestehen sofort in die Modulausbildung II einsteigen.

Teaching Professionals, die ihre Ausbildung z.B. bei der GGTF erfolgreich abgeschlossen haben, können ebenfalls die direkte Zulassung zur Assistentenprüfung beantragen. Absolventen anderer golfspezifischer Ausbildungen können eine schriftliche Anfrage auf (Wieder-)Einstieg in die Ausbildung stellen und werden dann individuell eingestuft.

Mit erfolgreich bestandener Assistentenprüfung kann der Absolvent außerordentliches Mitglied der PGA of Germany werden, nach Abschluss der Modulausbildung II schließlich ordentliches Mitglied. Die außerordentliche Mitgliedschaft beinhaltet das Recht, den Titel „PGA Assistent“ zu tragen. Sie erlaubt aber nicht die Verwendung des PGA Member-Logos oder die Nutzung der Bezeichnung „PGA Professional“, „PGA Golfprofessional“ oder „PGA Golflehrer“. Dieses Recht ist den ordentlichen Mitgliedern der PGA of Germany vorbehalten, den Fully Qualified PGA Golfprofessionals. PGA Assistenten müssen alle zwei Jahre ein zweitägiges Fortbildungsseminar besuchen, um ihre Mitgliedschaft u verlängern, sofern sie ihre Ausbildung nicht mit Modul II fortsetzen und dadurch die ordentliche Mitgliedschaft erlangen. Ihr Tätigkeitsfeld ist auf die Erteilung von Kinder- und Jugendtraining, Golfunterricht für Anfänger sowie Schnupperkurse beschränkt. Bis zum Bestehen der Assistentenprüfung sind die Auszubildenden in der Regel sogenannte „Non-Amateure“.

Der PGA PreCourse umfasst drei Seminare zu je vier Tagen sowie zwei Praxis-Seminare zu je drei Tagen. Während der Modulausbildung sind pro Jahr drei Seminare á sechs Tage sowie die Prüfungen zu besuchen. Hinzu kommt in Modul II ein Schlägerreparatur-Workshop von zwei Tagen Dauer. Auszubildende, die die Ausbildung berufsbegleitend absolvieren, können zudem statt eines Praktikums Tutorien absolvieren. Tutorien sind praxisorientierte Seminare, die vom PGA Lehrteam durchgeführt werden und die in Modul I zwei Mal sechs Tage und in Modul II fünf mal sechs Tage (in zwei Jahren) umfassen.

Im Rahmen des PGA PreCourse sind zunächst die Bestandteile der C-Trainer-Prüfung (Lehrprobe aus dem Bereich Kinder- und Jugendtraining, Demonstration, schriftliche Prüfung) sowie ein Eingangstest zu Regeln, Materialkunde, Golftechnik zu absolvieren.

Die Assistentenprüfung bildet den Abschluss des ersten Ausbildungsmoduls und umfasst eine Lehrprobe (Einzelunterricht Anfänger), eine Demonstration sowie eine mündliche (Golftechnik und Sportwissenschaft) und eine schriftliche Prüfung (Wettspielorganisation, Regeln, Golfgeschichte und Materialkunde).

In der Abschlussprüfung zum Fully Qualified PGA Golfprofessional müssen dann zwei Lehrproben (Einzel- und Gruppenunterricht) und eine Demonstration gezeigt werden. Außerdem werden die Kenntnisse aus den Fachbereichen Kaufmännisches Wissen, Clubmanagement, Turnierorganisation und Wettspielstruktur in einer schriftlichen Prüfung sowie die Kenntnisse zur Golftechnik und zur Sportwissenschaft in einem mündlichen Examen abgeprüft. Die PreCourse-Prüfung und der Eingangstest können einmal, die Prüfungen in der Modulausbildung je zweimal wiederholt werden.

Den PGA PreCourse kann besuchen, wer eine Stammvorgabe von mindestens -18,4 vorweisen kann. Der Beginn der Modulausbildung ist mit -12,4 möglich. Während der Modulausbildung I müssen dann fünf Turnierrunden nachgewiesen werden (davon ein Playing Ability Test), wobei es hier ausschließlich um die Spielpraxis, nicht um das Ergebnis
geht. Bis zur Abschlussprüfung der Modulausbildung II muss dann jedoch ein Playing Ability Test erfolgreich absolviert werden. Dieser gilt als bestanden, wenn der Score über 36 Löcher höchstens zwölf Schläge über dem gerundeten CR des Golfplatzes liegt oder wenn in vier einzelnen PAT-Runden ein Score von maximal sechs Schlägen über CR erspielt
wurde. Je nach Witterungs- und Platzbedingungen kann die Turnierleitung den Zielscore anpassen. Für die Altersklasse der über 40 bzw. über 50-Jährigen gibt es gesonderte PAT-Vorschriften.

Die Vergütung des Auszubildenden muss eine angemessene Höhe haben und sollte jährlich ansteigen. Die PGA empfiehlt während der Modulausbildung I ein Monats-Brutto-Gehalt in Höhe von € 700,00. In der Modulausbildung II sollten dann € 800,00 bzw. € 900,00 gezahlt werden.

Wer die Ausbildung zum PGA Golfprofessional am 1. Februar beginnen möchte, muss die vollständigen dafür notwendigen Unterlagen und Verträge bis spätestens 10. Januar desselben Jahres bei der Geschäftsstelle der PGA of Germany einreichen.

Achtung: Der obligatorische PGA PreCourse muss im Sommer VOR Ausbildungsbeginn absolviert werden. Die Anmeldung für den PreCourse muss bis zum 06. Juli vorliegen.